Wie man das Zeitfenster für den Handel eingrenzt

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Contents

Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

Admiral Markets UK Ltd

Admiral Markets UK Ltd

Richtig in Aktien investieren – Ein ausführlicher Leitfaden

Lesezeit: 16 Minuten

In diesem Guide verraten wir Ihnen, wie Sie richtig in Aktien investieren. Sie werden lernen, warum es Aktien gibt, wie der Aktienmarkt funktioniert, wie Sie in Aktien investieren können und vieles mehr.

Um all diese Themen bearbeiten zu können, muss im ersten Schritt eine grundlegende Frage geklärt werden:

Was sind eigentlich Aktien?

Aktien sind Anteilscheine an einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA).

Die Aktie verbrieft für den Inhaber bestimmte Rechte, in erster Linie die Miteigentümerschaft gemäß dem Anteil am Grundkapital des Unternehmens (Beispiel: Grundkapital des Unternehmens ist 1,000 Euro und Sie besitzen zehn Aktien zum Nennwert von je zehn Euro – damit gehört Ihnen ein Zehntel des Unternehmens).

Sich an der Börse zu finanzieren hat für Unternehmen den Vorteil, dass sie das Geld nicht zurückzahlen müssen. Zinsen fallen auch nicht an. Stattdessen haben Sie, wenn Sie in Firmen investieren, Anspruch auf einen Anteil an den ausschüttbaren Gewinnen der Gesellschaft in Form von Dividenden.

Außerdem – und das ist in der Regel der wichtigere Aspekt – profitieren Anleger am Aktienmarkt von der Kurssteigerung der Wertpapiere. Zumindest auf lange Sicht.

Doch Aktien sind nicht gleich Aktien.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

So wird unter anderem in Stamm- und Vorzugsaktien unterschieden.

Die meisten Unternehmen geben Stammaktien aus, die stimmberechtigt sind. Darüber hinaus verfügen bestimmte Stammaktien über Vorkaufsrechte. Aktionäre können also nachkaufen und ihren prozentualen Anteil am Unternehmenskapital konstant halten, wenn das Unternehmen neue Aktien ausgibt.

Im Gegensatz dazu besitzen Vorzugsaktien keine Stimmrechte. Sie werden aber bei den Dividenden sowohl in der Rangfolge der Auszahlung als auch in der Höhe bevorzugt. Das macht eine Investition in Vorzugsaktien etwas weniger riskant als in Stammaktien.

Außerdem erhalten Vorzugsaktionäre, sollte das Unternehmen Konkurs anmelden und seine Gläubiger auszahlen, zuerst Geld.

Um erfolgreich in Aktien investieren zu können, gilt es im nächsten Schritt zu verstehen, wie der Handel mit Ihnen funktioniert.

Wie funktioniert der Aktienmarkt?

In der Vergangenheit fanden Aktiengeschäfte auf einem physischen Marktplatz statt: Börsenmakler riefen (oder schrien) sich auf dem Parkett die An- und Verkaufspreise zu.

Heutzutage arbeitet die Börse elektronisch, über das Internet und Online-Börsenmakler. Auch wenn jede einzelne Aktie ihren Preis hat, gibt es eine allgemeine Marktstimmung. Aktienkurse bewegen sich oft parallel, beeinflusst von politischen Ereignissen oder Wirtschaftsberichten.

Das Konzept, nach dem die Börse funktioniert, ist ziemlich einfach. Ähnlich wie ein Auktionshaus ermöglicht sie Käufern und Verkäufern, Preise zu verhandeln und Geschäfte zu tätigen.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, zu dem die Börsenteilnehmer bereit sind, in Aktien zu investieren.

Käufer bieten ein „Bid-Preis“, der in der Regel niedriger ist als der Betrag, den Verkäufer im Gegenzug verlangen („Ask Preis“). Damit ein Handel stattfinden kann, muss ein Käufer seinen Preis erhöhen oder ein Verkäufer seinen senken.

Nachdem nun geklärt wurde, was Aktien sind und wie der Handel mit ihnen funktioniert, bleibt noch eine wichtige Frage offen, die sich vermutlich alle Einsteiger schon gestellt haben:

Warum in Aktien investieren?

Die kurze Antwort: Eine Investition in Aktien ist einer der besten – wenn auch nicht der schnellste – Weg, sein Geld zu vermehren. Wenn Sie richtig investieren lernen und Geduld kein Fremdwort für Sie ist, dann kann der Aktienmarkt Ihr Freund sein.

5 wichtige Gründe, warum Sie lernen sollten, richtig in Aktien zu investieren:

1. Rendite: Gegenüber anderen Anlageformen bringt das Investieren in Aktien langfristig die beste Rendite. Als Beweis braucht man sich nur die Entwicklung des MSCI World Index anzuschauen. Dieser beinhaltet mehr als 1,600 Aktien aus 23 Industrieländern.

Die folgende Abbildung zeigt, dass sich der Wert des Index in den letzten 30 Jahren mehr als versechsfacht hat. Trotz zweier schwerer Krisen. Die Kunst besteht darin, die schlechten Zeiten auszusitzen und nicht in Panik zu verkaufen.

MSCI World Index 1986 bis 2020; Quelle: Statista.com, Markierungen hinzugefügt

2. Zinsen: In Niedrigzinsphasen wie derzeit ist ein Engagement an den Finanzmärkten für viele Anleger praktisch alternativlos. Schon lange gleichen die Zinsen auf den allermeisten Tagesgeldkonten nicht einmal mehr die Inflation aus und ein Wertverlust Ihres Geldes ist langfristig gewiss. Aktieninvestments versprechen oft höhere Erträge, bringen allerdings verglichen mit Klassikern wie Tagesgeldkonten und Bausparverträgen ein höheres, wenngleich kalkulierbares, Risiko mit sich.

3. Risiko: Gerade für noch unerfahrene Anleger bietet es sich an, in den Aktienmarkt einzusteigen. Im Vergleich mit hochspekulativen Hebelprodukten ist das Risiko überschaubar, der Anlagehorizont allerdings sehr viel langfristiger.

4. Gewinnpotenzial: Zumindest theoretisch sind die möglichen Gewinne unbegrenzt. Wenn Sie richtig investieren und sich geeignete Unternehmen aussuchen, sind die Chancen, Ihr Kapital zu vermehren, gut.

5. Fachwissen: Um in Aktien investieren zu können, müssen Sie sich nicht unbedingt mit Bollinger-Bändern, Chartkerzen oder Marginsätzen auskennen. Im Vergleich zur Welt des Forex & CFD Tradings sind Aktien relativ einfach zu verstehen.

So können Sie als Privatanleger in Aktien investieren – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Depot eröffnen

Da Sie nicht einfach direkt zur Börse gehen und in Aktien investieren können, müssen Sie zunächst ein Depot eröffnen. Der Aktienhandel findet heutzutage online statt, also bietet sich ein Online Broker an.

Die folgenden Punkte sollten Sie bei der Suche nach dem richtigen Broker beachten:

  1. Kosten: Dazu gehören Depotführungsgebühren genauso wie Transaktionskosten bei der Orderausführung. Was kostet zum Beispiel die Stornierung einer Order?
  2. Handelbare Titel: Können Sie bei dem Broker nur deutsche, oder auch internationale Aktien handeln? Sind ETFs (Exchange Traded Funds) im Angebot?
  3. Kundenbetreuung: Sind im Bedarfsfall kompetente Ansprechpartner erreichbar?
  4. Auswertungstools: Welche Möglichkeiten habe ich, die Performance meines Depots zu messen?

Admiral Markets bietet mit Invest.MT5 ein speziell für den Handel mit Aktien & ETFs entwickeltes Kontomodell. Dort sind über 4000 ETFs und Einzelwerte von 15 der wichtigsten Aktienbörsen weltweit handelbar.

Schritt 2: Ziele definieren

Sie sollten nie einfach planlos in Firmen investieren, sondern sich immer bestimmte Ziele setzen. Welche das sind, können nur Sie selbst beantworten. Alles hängt davon ab, welcher Anlegertyp Sie sind.

Einige der wichtigsten Fragen, bevor Sie Ihr Geld in Aktien investieren, lauten:

  • Welches Kapital können Sie am Aktienmarkt einsetzen? Vergessen Sie nicht, obwohl es eher eine theoretische Möglichkeit ist: auch wenn Sie richtig in Aktien investieren, können Sie Ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.
  • Damit sind wir schon bei Ihrer Risikopräferenz. Sie sollten sich fragen, ob Sie langfristig investieren wollen oder lieber mit kurzfristigen Spekulationen etwas Würze in Ihr Trading bringen. Wenn Sie in den Aktienmarkt einsteigen, sollten Sie auch überlegen, in welche Art von Firmen Sie investieren möchten. Kleine Aktien, also Anteile an kleineren Unternehmen, haben ein anderes Risikoprofil als sogenannte Blue-Chip Aktien der größten und ertragreichsten Firmen.
  • Natürlich spielt auch Ihre Renditeerwartung eine Rolle. Sind Sie hauptsächlich daran interessiert, Ihr Kapital zu sichern und mit durchschnittlichen Renditen zufrieden, dann kommt für Sie die sogenannte Buy-and-Hold Strategie in Frage. Der Investmentguru der 1970er bis 90er Jahre, André Kostolany, beschrieb das so: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“

Schritt 3: Die Wahl der richtigen Handelssoftware

Im Vergleich zu Kostolanys Zeiten hat der moderne Anleger den Riesenvorteil, dass er über digitale Tools verfügt, die es leichter machen, richtig zu investieren.

An zentraler Stelle steht dabei die richtige Handelssoftware. Eine der weltweit beliebtesten Plattformen für den Aktienhandel ist der der Metatrader 5. Mit ihm müssen Sie auch nicht gleich live zu gehen und echtes Geld riskieren.

Eröffnen Sie ein Demokonto und üben Sie zuerst ein bisschen. Damit wird Investieren lernen viel leichter.

Schritt 4: Auswahl der passenden Aktien

Um richtig in Aktien investieren zu können, kommt es vor allem darauf an, das Unternehmen, dem Sie Ihr Vertrauen schenken, zu verstehen.

Zu Zeiten der Internetblase war es ja üblich, dass Anleger Aktien von Firmen kauften, ohne zu wissen, was die Firma überhaupt herstellt oder verkauft.

Diesen Fehler sollten Sie nicht machen.

Online Ressourcen machen es Ihnen relativ leicht, sich über die grundlegenden Kennzahlen eines Unternehmens zu informieren.

Begriffe wie KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), EBIT (Earnings before Interest and Taxes, zu Deutsch: Gewinn vor Steuern und Zinsen) oder EBITA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation, zu Deutsch: Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) sollten Sie schon kennen.

Schritt 5: Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Der Aktienmarkt operiert nicht in einem Vakuum. Die Entwicklung der Kurse hängt letztendlich vom geschäftlichen Erfolg der börsennotierten Unternehmen ab.

Wohl und Wehe der Unternehmen wird neben der Kompetenz des Managements, der Innovationskraft von Forschung und Entwicklung und der Motivation der Mitarbeiter auch von zahlreichen externen Faktoren bestimmt.

Politische Unwägbarkeiten wie aktuell Handelskriege (oder auch „richtige“ Kriege), technologische Neuerungen wie autonomes Fahren oder auch makroökonomische Variablen wie das Vollpumpen der Märkte mit billigem Geld durch die Europäische Zentralbank (EZB) können alle eine wichtige Rolle spielen.

Wenn Sie in Aktien investieren, empfiehlt es sich daher, auf dem Laufenden zu bleiben. Verfolgen Sie Börsennews und Wirtschaftsnachrichten online, abonnieren Sie entsprechende Podcasts – was auch immer am besten für Sie funktioniert.

Schritt 6: Risikomanagement

Wenn Ihnen das oben erwähnte Buy-and-Hold dann doch eine zu passive Anlagestrategie ist, gibt es heute auch relativ einfache Mittel, um Ihr Risiko am Aktienmarkt managen können.

Dazu gehören zum Beispiel Limit Order, wie ein Stop Loss oder Take Profit, mit denen Sie Verluste begrenzen, beziehungsweise Gewinne maximieren können.

In welche Aktien investieren?

Sobald Sie ein Konto bei einem Broker eröffnet und Geld eingezahlt haben, können Sie in den Aktienmarkt einsteigen. Wollen Sie Geld in Aktien investieren, ist es ein guter Startpunkt, bezüglich Unternehmen zu recherchieren, die Sie bereits als Konsument kennen. Zu Beginn könnten Sie sich von der schier endlosen Menge an Daten überwältigt fühlen, weshalb Sie den Prozess vereinfachen und nur nach Unternehmen schauen sollten, an denen Sie beteiligt sein wollen.

Die lebende Investorenlegende Warren Buffett sagte einst: „Beteiligen Sie sich an einer Firma, weil Sie sie besitzen wollen, und nicht, weil Sie wollen, dass der Aktienkurs steigt.“ Beginnend beim Jahresbericht des Unternehmens, kann der Jahresbrief des Managements an die Aktionäre Ihnen einen guten ersten Eindruck geben, wie es der Firma geht und welche zukünftigen Pläne sie verfolgt.

Ihr Broker stellt Ihnen außerdem Analysetools zur Verfügung, wie zum Beispiel die neuesten Nachrichten, Transkripte von Telefonkonferenzen oder vierteljährliche Einkommensberichte. Bei vielen Brokern gibt es außerdem Artikel, Tutorials und Webinare, die Ihnen erklären, wie Sie besagte Tools benutzen und richtig in Aktien investieren.

Richtig in Aktien investieren: Wieviel sollte ich investieren?

Sie sollten mit relativ kleinen Beträgen anfangen, Geld in Aktien zu investieren. Zum Beispiel könnten Sie mit einem kleinen Aktienkauf anfangen, um das Gefühl kennenzulernen, Wertpapierbesitzer zu sein. Das wird Ihnen dabei helfen zu verstehen, ob Sie die Geduld haben, kleine Verluste hinzunehmen, um langfristige Erfolge einzufahren, ohne dabei Stress oder gar Schlafstörungen zu erleiden. Positionsgrößen können Sie immer noch anpassen, wenn Sie sich daran gewöhnt haben, in Aktien zu investieren.

Richtig in Aktien investieren: Orderarten

Market Orders

Mit einer Market Order kaufen oder verkaufen Sie eine Aktie zum nächstbesten verfügbaren Kurs. Da eine Market Order keine Kursparameter enthält, wird Ihre Order sofort ausgeführt und bei kleinen Orders üblicherweise voll erfüllt – außer Sie versuchen, einen besonders großen Aktienkauf durchzuführen, zum Beispiel in Millionenhöhe.

Bei Market Orders kann es vorkommen, dass der Preis, zu dem Sie kaufen oder verkaufen, nicht genau dem entspricht, der Ihnen kurz zuvor angegeben wurde. Das liegt an der konstanten Fluktuation von Bid- und Ask-Preis. Am besten setzen Sie eine Market Order beim Kaufen und Verkaufen von Aktien ein, die keine großen Intraday-Preisschwankungen erleben, wie es zum Beispiel bei Blue Chips der Fall ist – im Gegensatz zu kleineren, volatileren Firmen.

Hier einige Tipps zum Investieren in Aktien per Market Order:

  • Eine Market Order eignet sich besonders für Buy-and-Hold-Investoren, denen es nicht um kleine Preisunterschiede geht, sondern um eine erfolgreiche Durchführung des Handels.
  • Platzieren Sie eine Market Order nach Börsenschluss, wird sie zum Eröffnungspreis am darauffolgenden Tag ausgeführt.
  • Es ist immer ratsam, die Orderausführung Ihres Brokers zu überprüfen. Manche niedrigpreisigen Broker bündeln alle Handelsanfragen ihrer Kunden zum vorherrschenden Preis, zum Beispiel am Ende des Handelstags oder zu einem anderen spezifischen Zeitpunkt.

Limit Orders

Wenn Sie es bevorzugen, mehr Kontrolle über den Handelspreis zu haben, eignen sich Limit Orders besser für Ihr Investieren in Aktien. Um das zu illustrieren, nehmen wir an, dass eine Apple-Aktie 100$ kostet, Sie aber einen Kurs von 95$ für angemessener halten. Mit ihrer Limit Order beauftragen Sie Ihren Broker, mit der Ausführung Ihrer Order zu warten, bis der Kurs Ihr gewünschtes Niveau erreicht.

Wollen Sie eine Aktie bei einem bestimmten Preisniveau verkaufen, geben Sie bei Ihrem Broker eine Sell Limit Order auf. Limit Orders eignen sich hervorragend für Investoren, die Aktien von kleineren Unternehmen kaufen und verkaufen, da diese, abhängig von der Aktivität des Investors, größere Spreads aufweisen können. Außerdem sind sie nützlich bei kurzfristig auftretender Volatilität, oder wenn der Aktienkurs wichtiger ist als die Orderausführung.

Limit Orders werden außerdem von den folgenden Faktoren beeinflusst:

  • AON (All or None): Eine AON Order wird nur dann ausgeführt, wenn alle von ihnen gewünschten Aktien zu einem vorbestimmten Preis verfügbar sind.
  • GFD (Good for Day) Eine GFD Order läuft am Ende des Handelstags aus, auch wenn sie nicht ausgeführt wurde.
  • GTC (Good till Cancelled): Eine GTC Order bleibt aktiv, bis sie vom Trader gecancelt wird oder ausläuft.

Die Limit Order garantiert dem Trader den gewünschten Preis, jedoch könnte es sein, dass die Order nicht ausgeführt wird. Limit Orders werden üblicherweise auf FC-FS-Basis („first come, first served“) ausgeführt und erst, nachdem die Market Orders ausgeführt wurden. Außerdem kann für Limit Orders eine Kommission anfallen.

Diese Kommission kann höher als bei Market Orders ausfallen. Dabei sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass eine Limit Order, die am gewünschten Handelstag nicht ausgeführt werden kann, an einem folgenden Tag ausgeführt wird. Transaktionskosten fallen üblicherweise für jeden ausgeführten Daytrade an. Erreicht die Aktie nie das von Ihnen gewünschte Limit, wird der Trade nicht ausgeführt.

Richtig investieren: Eine Anlagestrategie für Anfänger

Natürlich gibt es unzählige Strategien, die dem Anleger zeigen wollen, wie man den Aktienmarkt schlägt. Aber warum nicht von jemandem lernen, den viele als den größten Investor aller Zeiten bezeichnen?

Warren Buffett, Chef der Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha, USA, hat es mit Aktien zu einem der reichsten Menschen der Welt gebracht. Stand Ende Juli 2020 wird sein Vermögen mit nicht weniger als 82 Milliarden US-Dollar angegeben!

Irgendetwas muss er also richtig machen. Die Anlagestrategie von Warren Buffett ist bekannt als Long Term Value Investing, also in Aktien investieren mit dem Ziel, langfristig Wertzuwächse zu erzielen.

Diese Strategie geht zurück auf ein Buch des US-Wirtschaftswissenschaftlers Benjamin Graham mit dem Titel: „The Intelligent Investor“ (in Deutsch als „Intelligent Investieren“ verfügbar).

In einem Satz zusammengefasst empfiehlt die Value Investing Strategie, in Aktien zu investieren, deren Kurs unter ihrem intrinsic value notiert. Richtig investieren heißt dann, die Papiere so lange zu halten, bis ihr Preis den wirklichen Wert des Unternehmens widerspiegelt.

Diese Methode in Firmen zu investieren bedeutet natürlich, dass man sich ausführlich mit den Unternehmen und den relevanten Informationen beschäftigen muss.

Das kommt auch in einem Zitat von Warren Buffett zum Ausdruck. Gefragt, was er tue, um so erfolgreich zu sein, antwortete der Star-Investor: „Ich sitze einfach in meinem Büro und lese den ganzen Tag.“

Natürlich kokettiert der gute Warren hier auch etwas. Aber sein legendärer Erfolg gibt ihm recht.

Und dennoch: Auch Warren Buffett weiß, dass der Aktienmarkt sogar langfristig kein Selbstläufer ist. Das Risiko ist, sich ein falsches Bild von den Firmen zu machen, in die man investiert. Und das rächt sich, wenn die Zeiten hart werden.

Mit den Worten des „Orakel von Omaha“: „Man findet erst heraus, wer nackt schwimmt, wenn die Ebbe kommt.“

Also, Value Investing ist ein sehr guter Weg um investieren zu lernen. Aber Sie müssen stets Ihre Hausaufgaben machen.

Wie Sie ein Investment Portfolio bei Admiral Markets eröffnen

Wenn Sie sich nun dafür entschieden haben, ein Depot zu eröffnen, dann finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen dabei hilft:

  • Eröffnen Sie hier ein Trade.MT4 Tradingkonto
  • Im MetaTrader 5 (MT5): Wählen Sie Invest.MT5 als Ihr Kontomodell aus
  • Wählen Sie Ihre Aktien aus
  • Suchen Sie nach Unternehmen mit robusten langfristigen Wachstumsprognosen
  • Entscheiden Sie sich, wieviele Aktien Sie kaufen wollen in Abhängigkeit von Ihrem Budget und der gewünschten Verteilung
  • Behalten Sie den Überblick über die Entwicklung Ihrer Aktien und verfolgen Sie die Finanzmärkte

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Admiral Markets ausschließlich über das in der Handelsplattform MetaTrader 5 erhältlichen Kontomodell Invest.MT5 in Aktien investieren können. In allen anderen Kontomodellen von Admiral Markets ist ausschließlich das Forex & CFD Trading möglich.

Das könnte Sie auch interessieren:

Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

Schlafmangel Viele Menschen leben gegen ihre innere Uhr – mit fatalen Folgen

Till Roenneberg ist Professor am Institut für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und einer der weltweit renommiertesten Chronobiologen. Roenneberg erforscht unter anderem die sozialen Ursachen von Schlafmangel

GEOkompakt: Herr Professor Roenneberg, Millionen Menschen klagen darüber, dass sie nicht genug Schlaf bekommen. Woran liegt das?

Prof. Till Roenneberg: Für viele beginnt der Tag schlicht zu früh. Sie müssen um sechs oder sieben Uhr aufstehen, um rechtzeitig am Arbeitsplatz oder in der Schule zu sein. Zu einer Zeit, da ihr Körper eigentlich noch das Bedürfnis verspürt, weiterzuschlafen. Weil das so ist, sind die meisten von uns auf einen Wecker angewiesen. Wir müssen uns förmlich aus dem Schlaf reißen lassen, um pünktlich wach zu sein.

Könnten wir abends nicht einfach früher ins Bett gehen?

Das funktioniert nicht. Niemand kann sich zwingen, zu einer vorgegebenen Zeit zu schlafen. Im Gegenteil: Jeder Mensch hat ein individuelles Schlaffenster, in dem sein Körper bestmöglich zur Ruhe kommt und zu schlafen vermag. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von verschiedenen Chronotypen. Die Bandbreite der individuellen Schlaffenster ist riesig: Manche Menschen sind überaus früh dran, ihnen fallen zum Beispiel schon um 21 Uhr die Augen zu, morgens um fünf wachen sie mitunter wieder auf. Diesen Typ nennen wir „Lerche“ oder „Frühtyp“. Andere dagegen, die zu den „Eulen“ oder „Spättypen“ zählen, sind bis weit nach Mitternacht munter und haben entsprechend Probleme, am Morgen früh aufzustehen. Extreme Spättypen gehen erst zu Bett, wenn extreme Frühtypen schon wieder wach werden: um vier Uhr nachts. Die Unterschiede beim Chronotyp sind damit ähnlich gewaltig wie die Unterschiede beim Schlafbedürfnis.

Dies ist eine gekürzte Version. Das gesamte Interview mit Till Roenneberg lesen Sie in GEO kompakt Nr. 48 „Schlaf und Traum“. Darin erklärt der Biologe unter anderem, wer ein Interesse am Erhalt der Sommerzeit hat und wie sich der eigene Biorhythmus beeinflussen lässt.

Sagt der jeweilige Chronotyp etwas darüber aus, ob jemand wenig oder viel Schlaf benötigt?

Nein. Unter den Früh- und Spättypen gibt es sowohl Kurz- als auch Langschläfer, beides hat nichts miteinander zu tun. Wer Spättyp und Langschläfer ist, hinkt dann besonders stark hinterher. Spättypen, die Kurzschläfer sind, haben entsprechend weniger Probleme. Das individuelle Schlafbedürfnis und der jeweilige Chronotyp haben genetische Grundlagen – wie Haarfarbe oder Körpergröße. Es ist also nicht allein meine Verantwortung, wenn ich ein Spät- oder ein Frühtyp, ein Kurz- oder ein Langschläfer bin.

Wie kommen die verschiedenen Chronotypen zustande?

Man muss verstehen, dass fast alle Prozesse in unserem Körper – von der Regulierung des Zuckerhaushalts über das Herz-Kreislauf-System bis zur Blutzellenproduktion – durch eine innere Uhr gesteuert werden. Die gibt es in allen Lebewesen, sogar Bakterien haben sie. Sie erzeugt gewissermaßen einen inneren 24-Stunden-Tag, und sie gibt eben auch das Einschlafen und das Aufwachen vor.

Der inneren Uhr wird nun eine äußere, eine soziale Uhr entgegengesetzt. Jene Uhr, nach der wir um acht Uhr morgens etwa am Schreibtisch sitzen müssen. Das bedeutet: Innere und äußere Uhr stimmen oft nicht überein – wie bei einem Jetlag. Wenn ich nach Japan fliege, dann hängt meine innere Uhr ja auch weit hinterher: Ich soll abends ins Bett gehen und fühle mich noch überhaupt nicht müde; und wenn sich mein Körper nach Schlaf sehnt, wird am neuen Ankunftsort von ihm Aktivität gefordert.

Wie lange benötigt der Körper, um sich an die lokalen Umstände anzupassen?

Um sich mit der lokalen Uhrzeit zu synchronisieren, benötigt die innere Uhr für jede Stunde Zeitunterschied etwa einen Tag. Das bedeutet freilich nicht, dass sich das individuelle Schlaffenster anpasst: Auch am neuen Ankunftsort bleibe ich ein Früh- oder ein Spättyp.

Leben Menschen, deren innere und äußere Uhr ständig auseinanderklaffen, demnach in einem permanenten Jetlag?

Ja, ich nenne das einen „sozialen“ Jetlag. Jeder, der morgens einen Wecker benötigt, ist mehr oder weniger stark davon betroffen – in Deutschland sind das 87 Prozent aller Menschen. Und was die Situation zunehmend verschärft: Inzwischen verschiebt sich die innere Uhr bei fast allen Menschen immer weiter nach hinten.

Weshalb?

Damit die innere Uhr im Takt bleibt, benötigt sie Informationen von außen. Der wichtigste Zeitgeber für den biologischen Rhythmus ist das Tageslicht. Das System beruht darauf, dass spezielle Zellen in unserer Netzhaut sensibel auf Helligkeit und Dunkelheit reagieren, sie messen quasi, wann Tag ist und wann Nacht. Anhand dieser Informationen stellt sich die innere Uhr jeden Tag neu. Wir leben jedoch in einer Gesellschaft, in der die meisten von uns den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen, wo die Lichtintensität nicht selten um den Faktor 1000 niedriger ist als im Freien.

Zudem setzen wir uns, wenn die Sonne untergegangen ist, sehr viel künstlichem Licht aus. Das heißt, wir erfahren keine richtige Helligkeit und keine richtige Dunkelheit mehr. Dies hat aufgrund komplexer biochemischer Vorgänge zur Folge, dass sich die innere Uhr bei rund 90 Prozent der Bevölkerung nach hinten verschiebt und zudem der Unterschied zwischen den verschiedenen Chronotypen noch größer wird.

Das bedeutet: Spättypen sind durch zu wenig Helligkeit am Tag und zu wenig Dunkelheit am Abend noch später dran. Extreme Frühtypen wiederum rutschen unter diesen Bedingungen noch weiter nach vorn. Die Diskrepanz zwischen dem Schlaffenster, das mir die innere Uhr vorgibt, und dem, das die soziale Uhr mir ermöglicht, wird also stetig größer.

Mit welchen Folgen?

Die Konsequenzen sind beträchtlich – für den Einzelnen wie für die gesamte Gesellschaft. Forschungen zeigen etwa: Für jede Stunde Diskrepanz zwischen dem, was die innere Uhr an Schlaffenster vorgibt, und dem, was ein Mensch tatsächlich schläft, erhöht sich das Risiko, chronische Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen zu entwickeln, erheblich. Bei Fettleibigkeit immerhin um 33 Prozent.

Woran liegt das?

Wenn wir die genauen Gründe kennen würden, dann wäre die Drohkulisse vermutlich groß genug, damit die Gesellschaft endlich besser auf den Schlaf achtet. Wir haben aber gerade erst begonnen zu verstehen, was genau im Körper geschieht, wenn Menschen regelmäßig zu wenig Schlaf bekommen. Bisher können wir nur statistisch zeigen, dass das Risiko, krank zu werden, bei Menschen mit sozialem Jetlag signifikant erhöht ist.

Schichtarbeiter sind vermutlich besonders stark betroffen?

Nicht zwangsläufig. Früher hieß es: Schichtarbeit ist schlecht und schadet der Gesundheit. Aber auch hier kommt es auf den Einzelfall an, auf den jeweiligen Chronotyp. Eine Kollegin hat zum Beispiel gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, Diabetes Typ 2 zu entwickeln, für einen Spättyp höher ist, wenn er von neun Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags arbeitet. Ist er dagegen in Dauernachtschicht beschäftigt, nimmt sein Risiko sogar ab.

Seriöse Schätzungen beziffern den gesellschaftlichen Schaden durch direkte und indirekte Folgen von Schlafmangel auf zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts – etwa 60 Milliarden Euro jedes Jahr. Unausgeschlafene Menschen sind weniger produktiv, begehen mehr Fehler, bauen Unfälle, werden öfter und früher krank.

Was müsste sich ändern?

Man muss zu individuelleren Arbeitszeitmodellen kommen. Als Fabrikbesitzer sage ich meinen Arbeitern ja auch nicht, dass sie alle Schuhgröße 38 tragen müssen, nur weil ich diese Größe günstig im Einkauf bekomme. Denn es ist doch klar: Wenn ich einen Arbeiter mit Schuhgröße 42 in einen 38er-Schuh zwinge, werde ich von seiner Arbeitskraft nicht viel haben. Also gebe ich ihm die passenden Schuhe. Warum mit den Arbeitszeiten nicht ebenso verfahren? Biologisch betrachtet, gibt es keinen Unterschied: Zwinge ich jemandem falsche Zeiten auf, mindere ich seine Arbeitskraft drastisch.

Manager wenden ein, flexible Arbeitszeiten ließen sich schwer organisieren.

Das ist Unsinn. Wir haben berechnet: Wenn jeder Mitarbeiter gemäß seiner inneren Uhr schlafen dürfte, wären immer noch 90 Prozent aller Kollegen zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr im Betrieb anwesend. Dann müsste man eben alle Meetings in dieses Zeitfenster legen und Besprechungen nicht um 8.00 Uhr oder 18.00 Uhr abhalten. Es wäre für alle Beteiligten von Nutzen: Denn nur ein Angestellter, der ausgeschlafen zur Arbeit erscheint, kann sich mit vollem Elan seinen Aufgaben widmen.

Gibt es Modellversuche?

Bei der Firma ThyssenKrupp haben wir den Schichtdienst in einem der Werke neu organisiert. Die Schichten selber sind gleich geblieben, auch die Menge an Mitarbeitern, die pro Schicht Dienst haben, blieb unverändert. Wir haben lediglich bei allen Mitarbeitern den Chronotyp ermittelt und sie verschiedenen Gruppen zugeordnet. Die Frühtypen mussten keine Nachtschichten mehr machen, dafür aber vermehrt Frühschichten. Die Spättypen brauchten dagegen keine Frühschichten mehr zu übernehmen, haben dafür aber mehr nachts gearbeitet.

Allein dadurch haben wir erreicht, dass die Mitarbeiter im Durchschnitt pro Nacht eine Stunde mehr Schlaf erhalten haben, das ist fast eine zusätzliche Nacht pro Woche – nur durch die individuelle Zuteilung von Arbeitszeiten. Obendrein brauchten sie weniger Schlaf in ihrer Freizeit, haben also doppelt profitiert.

Vermutlich plädieren Sie auch für einen späteren Schulbeginn.

Ganz klar. Zumal die Diskrepanz zwischen biologischem und gefordertem Schlaffenster bei Jugendlichen noch größer ist. Vor allem in der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr aufgrund entwicklungsbiologischer Umstände um einige Stunden nach hinten. Das heißt, wir lassen völlig übermüdete Teenager zu einer Zeit zum Lernen antreten, zu der sich die allermeisten noch gar nicht konzentrieren können. Hinzu kommt: Viele Lehrer können für die Situation der Schüler nur wenig Verständnis aufbringen.

Weshalb?

Sehr viele Lehrer sind Frühtypen, sonst hätten sie sich den Beruf gar nicht erst ausgesucht. Zudem verschiebt sich in späteren Jahren die innere Uhr wieder nach vorn. Während ältere Kollegen also um acht Uhr morgens meist schon fit sind, trifft dies auf jüngere Kollegen und erst recht auf die Schüler nicht zu.

Von Frühtypen kommt oft die Frage: Kann man sich an früheres Schlafen nicht gewöhnen? Diese Menschen haben keine Ahnung, wovon sie reden. Noch einmal: Das ist schlicht nicht möglich. Das ist so, als würde ich von einem niesenden Allergiker verlangen, er möge sich endlich an die Pollen aus der Wiese gewöhnen. Von Schulen, die den Unterricht um eine Stunde nach hinten verlegt haben, wissen wir: Die Schüler haben mehr Schlaf, die Motivation steigt, das Essverhalten verbessert sich, die Fehlerrate sinkt, die Noten steigen.

Wie stehen Sie zur Sommerzeit?

Die muss abgeschafft werden. Letztlich ist die Umstellung ja nichts anderes als ein kollektiver Beschluss, eine Stunde früher zur Schule oder zur Arbeit zu gehen – in einer Bevölkerung, die ohnehin schon zu spät dran ist, um rechtzeitig aufzuwachen. Man muss sich das klarmachen: Stellen wir die Uhren im Sommer vor, addieren wir zum sozialen Jetlag einfach noch eine Stunde. Ein totaler Irrsinn.

Die 10 größten Erfindungen der Menschheit

Den Alltag der Menschen zu erleichtern, das ist das Ziel aller Erfinder, die stets mit einer patenten Idee aufwarten können. Ob der Klodeckel jetzt mit einer Heizung versehen ist oder ob man sich mit dem Dosenöffner am Abend eine Dose mit einer leckeren Fertigmahlzeit aufmachen kann, immer wieder können die Erfindungen unserer Zeit das Leben erleichtern. Schon als der Mensch vor Jahrtausenden das Rad erfunden hatte, war dies ein Schritt in ein leichteres Leben und auch heute gibt es stetig neue Erfindungen, die dem Menschen den Alltag noch angenehmer gestalten sollen.

Die Glühlampe
Erfinder: Thomas Alva Edison (USA)
1880

Im wahrsten Sinne des Wortes ging dem Menschen ein Licht auf, als der berühmte Thomas Alva Edison die Glühlampe erfunden hatte. Waren vorher Gaslicht, Kerze oder eine Fackel die eher geringen und gefährlichen Lichtquellen im Haus, so konnte es jetzt in allen Räumen auch in der dunkelsten Nacht taghell werden. Edison war ein amerikanischer Erfinder, der auch als Unternehmer dafür sorgte, dass eine Stadt wie New York mit der Stromversorgung gesegnet wurde. Die ersten Glühlampen wurden schon im Jahr 1841 ausprobiert, hier wurde aber ein Glühfaden aus Platin verwendet. Edison nutzte statt Platin lieber Kohle und verbesserte somit die ersten patentierten Glühlampen, sodass eine angenehme Helligkeit entstehen konnte. Mit der Zeit gab es Glühlampen in allen möglichen Größen und auch Formen, damit der Mensch mit der kleinen Tischlampe oder mit einem großen Deckenleuchter den Raum erleuchten konnte. Doch Glühlampen gab es auch in besonderes kleiner Größe, wenn man sie in der Taschenlampe oder als Christbaumleuchte nutzen kann. So kann überall Licht sein, wo eigentlich aufgrund der nächtlichen Dunkelheit kein Arbeiten mehr möglich wäre. Im 19. Jahrhundert war die Glühlampe eine Innovation die mehr Sicherheit in die Haushalte brachte, weil das bis dahin genutzte Gaslicht sehr gefährlich war. In den letzten Jahren sind immer mehr Glühlampen verboten worden, denn für die Erhellung des Alltags sollen Energiesparlampen verwendet werden, die durch innovative Techniken dafür sorgen, dass der Nutzer viel weniger Energie fürs Licht verwenden muss.

Die Brille
Erfinder: unbekannt (Italien)
13. Jahrhundert

Hat der Augenarzt bei der Untersuchung der Augen eine Erkrankung festgestellt, dann wird er in vielen Fällen eine Brille verschreiben. Mit einer Sehkorrektur durch die Brille können viele Menschen im Alltag wieder die volle Sehkraft erreichen und ganz normal ihr Leben weiterführen. Die ersten Spuren der Brille finden sich im alten Ägypten, wo Menschen dieser Zeit mit der Meniskenlinse alles Betrachtete vergrößern konnten. Kaiser Nero soll schon Gläser genutzt haben und auch Seneca der Jüngere war sich der Nützlichkeit von Glas gefüllt mit Wasser bewusst. Der Mensch des frühen Mittelalters schätzte um das Jahr 1040 schon den sogenannten Lesestein. Doch erst im späten 13. Jahrhundert konnten Menschen ein Leseglas nutzen und danach auch die ersten Brillen. Wer hierzu in die Toskana reiste, der konnte zu dieser Zeit die ersten Menschen sehen, die eine Brille auf der Nase trugen. Sie musste allerdings mit dem Fingern gehalten werden, da diese Sehhilfe noch keine Bügel für die Ohren hatte. Für den weitsichtigen Menschen war diese Brille geeignet, denn die Linsen waren konvex geschliffen. Für den Menschen dieser Zeit war es die erste Chance wieder normal lesen zu können und das Leben wurde erleichtert, weil der Mensch wieder alles normal sehen konnte. Wer heute Museen und Kirchen besucht, der wird immer wieder auf Bilder aus dem Mittelalter treffen, wo ein Mensch mit einer Brille zu sehen ist. Die moderne Brille ist ein wahres Designmeisterwerk, wobei sogar bekannte Modedesigner in ihren Kollektionen Brillen anbieten. Musste früher jeder Mensch eine Brille tragen, so kann der Mensch von heute auch auf Kontaktlinsen setzen. Und verbesserte Behandlungsmethoden schaffen es immer mehr, dass eine Brille nicht mehr notwendig ist, weil die Augenärzte durch eine OP die normale Sehkraft des Auges wiederherstellen können.

Der Computer
Erfinder: Charles Babbage und Ada Lovelace (England)
1837

By Unknown – U.S. Army Photo, Public Domain, Link

Was wäre der Mensch von heute ohne seinen Computer. Was mit riesigen Geräten begann, das kann heute auch mit kleinsten Geräten erfüllt werden. War im Anfang die Standard-Hardware Tastatur, Maus, Monitor und Tower, so kann der Mensch heute Computer kaufen, die auf kleinstem Platz alle Hardware-Komponenten in einem Gerät bieten können. Betrachtet man die Definition, dann ist der Computer ein Gerät, dass Daten verarbeiten kann und dies alles mittels Rechenvorschriften, die man programmiert. Der erste Computer wurde schon um das Jahr 1837 konstruiert und als Wegbereiter der modernen Computertechnik werden Namen wie Babbage und Lovelace genannt. Für den Menschen dieser Zeit war der Computer der erste Schritt in eine Zeit, wo Maschinen die Arbeitswelt und das Privatleben erleichtern sollten. Im Schulunterricht wird vor allem immer wieder Konrad Zuse genannt, aber auch John William Mauchly und John Presper Eckert gelten als die Erfinder eines programmierbaren Computers. Die Analytical Engine ist weit entfernt von den heutigen Computern, doch sie legte den Grundstein für alle weiteren Entwicklungen. So wären heute Geräte wie der Videorekorder oder die Waschmaschine nicht denkbar, wenn nicht Computer wie die Turingmaschine von 1936 oder die ENIAC von 1946 die Vorläufer moderner Haushaltsgeräte gewesen wären. Mit dem Fortschritt kam auch die Erfindung des Internets, dass jeden Computernutzer miteinander verbinden konnte und je weiter die Entwicklung des Computers fortschreitet umso kleiner werden die Bestandteile des Geräts. So ist der Computer mobil geworden und er kann seinem Besitzer überall und zu jeder Zeit nützlich sein, denn mit einem Akku der aufladbar ist, ist der Computer von heute sogar nicht mehr auf eine Verbindung zum Stromnetz ständig angewiesen. Mit immer mehr Funktionen und Bestandteilen ausgestattet ist der Computer von heute privat und auf der Arbeit einfach unerlässlich.

Das Internet
Erfinder: Große Universitäten (USA)
1960-1970

Das Internet ist das Freizeitvergnügen unserer Zeit, aber genauso ist die Arbeitswelt immer mehr auf die vielen Möglichkeiten des Internets angewiesen. Hier kann der Nutzer Kontakte pflegen, seiner Arbeit nachgehen und sich dem Einkaufsvergnügen auch am Sonntag voll und ganz hingeben. Das World Wide Web ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts und hierfür bedarf es immer des HTTP-Protokolls. Grundlage war die fortschreitende Computertechnik, dass man bereits in den 60er Jahren es schaffte, dass Computer miteinander verbunden werden konnten. Was in den großen Universitäten und einigen Firmen als ein Netzwerk aller vorhandenen Computer begann, das hat sich zu einem Verbund von Computern entwickelt, die heute rund um die Welt miteinander verbunden sind. So hat sich die einfache Datenverknüpfung früher Zeiten zu einem kunterbunten Web 2.0 gemausert und heute kann der Internetnutzer Bilder und Videos empfangen und versenden, selbst das Fernsehen wird übers Internet empfangen. Heute ist das Internet zur Arbeitswelt für viele Menschen rund um den Globus geworden, aber noch mehr Menschen schätzen das Internet als Plattform für die Freizeit. Hier können die interessantesten Spiele gemacht werden, ob man nur aus Spielspaß oder auch für den großen Gewinn mitspielt. Ein großes Einkaufsparadies wartet auf den Internetnutzer, wobei jetzt nicht mehr nur regionale Anbieter auf den Käufer genutzt werden können. Jetzt steht die ganze Welt offen und mit wenigen Klicks kann man auch exotische Spezialitäten direkt aus den Exportländern bestellen darf. Die große Stärke des Internets ist aber, dass man hier ständig neue Kontakte knüpfen wird und Freunde in fremden Ländern zu haben, war noch nie so einfach wie heute.

Das Fernsehen
Erfinder: Max Dieckmann (Deutschland)
1906

Berliner Illustrierte Zeitung, Gemeinfrei, Link

Ob man TV oder Fernsehen sagt, der Deutsche liebt in seiner Freizeit seinen Platz auf der Couch oder in einem bequemen Sessel, wenn er die Fernbedienung in der Hand halten kann und mit einem Druck auf einen Knopf den richtigen Sender einstellen kann. Als Fernseher wird hierbei das Haushaltsgerät bezeichnet, dass früher sehr kompakt als eher quadratisches Gerät und heute in der flachen Version auf Fernsehmöbeln stehen kann. Damit der Fernseher ein unterhaltsames Programm senden kann, muss das Fernsehen mit seinen vielen Sendern sein Programm verschicken. In früheren Zeiten musste für den Empfang dieser Sender der eigene Fernseher mit einem Kabel mit der Antenne auf dem Dach verbunden sein, doch heute können auch Kabel, Satellitenschüssel oder das Internet dafür sorgen, dass die Vielfalt an Fernsehen immer größer wird. Gehen die Wurzeln des Fernsehen bis ins Jahr 1884 zurück und Max Dieckmann schaffte 1906 mit der Braunschen Röhre den Durchbruch für kommende Fernsehzeiten. In einer Zeit wo Unterhaltung zu Hause selber gemacht werden musste, wurde das Fernsehen ein abendliches Vergnügen. So gab es die erste öffentliche Fernsehsendung in Deutschland im Jahr 1952, wobei es rund 300 Teilnehmer gab, die sich die ersten Sendungen in Schwarz-Weiß anschauen konnten. erst im Jahr 1967 folgte dann die Einführung des Farbfernsehens. Am Anfang gab es ein Programm, dass der Zuschauer empfangen konnte, doch es folgte bald das ZDF und dann die dritten Programme der ARD. Die Vielfalt im Fernsehen kam aber erst in den 80er Jahren, als Sender wie RTL auf dem Fernseher erschienen. Fernsehen ist der deutschen liebste Freizeitbeschäftigung und besieht man sich die Fernsehlandschaft heute, dann wird die Vielfalt immer größer und durch innovative Empfangssysteme können auch viele ausländische Sender gesehen werden. Ob der Fernseher im Wohn- oder Schlafzimmer, ob das eigene Smartphone oder ein kleines Netbook, Fernsehen ist heute überall zu empfangen und aus dem Alltag der Zuschauer nicht mehr wegzudenken.

Das Telefon
Erfinder: Alexander Graham Bell (USA)
1876

Von Gilbert H. Grosvenor Collection, Gemeinfrei, Link

Sieht man sich die wichtigen Geräte im Alltag, dann kann das Telefon wohl immer dazu gezählt werden. Mal schnell im Notfall einen Arzt rufen oder mit der Freundin stundenlang über wichtige Themen diskutieren, das Telefon ist heute einfach unersetzlich. Denkt man an die Erfinder des Telefons, dann wird garantiert immer der Name Alexander Graham Bell genannt werden. Aber es finden sich schon vor dem Jahr 1876 die Spuren großer Erfinder, und Namen wie Charles Grafton Page lassen sich bereits bis ins Jahr 1837 zurückverfolgen als Experimente erste Erfolge bei der Übertragung von Tönen und menschlicher Sprache zeigten. Die ersten Apparate waren Kurbeltelefone und wollte man mit einem anderen Inhaber eines Telefons ein Gespräch führen, dann musste das berühmte Fräulein vom Amt die beiden Telefone miteinander verbinden. War der Sprechbereich des Telefons fest an Wand befestigt, so konnte der Hörer abgenommen werden, damit man ihn ans Ohr halten konnte. Für den Menschen dieser Zeit war es ein unglaubliches Gefühl, dass man mit einem Menschen der so weit weg ist einfach durchs Telefon reden konnte. Erst viele Jahre später war es dem Menschen möglich, mit der Wahlscheibe die Nummer eines anderen Telefoninhabers anzuwählen. War das Telefon in der Anfangszeit an der Wand befestigt, so konnten modernere Modelle auf eine Sideboard oder einen Tisch gestellt werden. In jedem Fall musste das Telefon mit einem Kabel an das Netz angeschlossen werden. Die Befreiung von langen Telefonkabeln brachte die Erfindung der kabellosen Übertragung der Signale und so brachten die ersten Handys die Freiheit, dass man ein Telefon zu jeder Zeit und an jedem Ort nutzen kann. Hierzu braucht der Nutzer eines mobilen Telefons aber ein Netz und die heutige Zeit bringt immer mehr Anbieter, die die Vernetzung des Telefons stetig verbessern. War früher nur ein Gespräch mit dem Telefon möglich, so kann der moderne Nutzer ein Faxgerät anschließen und mit dem mobilen Telefon können sogar SMS, Bilder und Videos verschickt werden. Selbst Musik hören und Spiele machen ist jetzt möglich, aber genauso kann der Nutzer mit seinem Telefon auch Fotos und Videos machen.

Der Buchdruck
Erfinder: Johannes Gutenberg (Deutschland)
1458

„Die großen Deutschen im Bilde“ (1936) by Michael Schönitzer, Gemeinfrei, Link

Am Morgen der Blick in die Tageszeitung und am Abend ein Buch lesen, dieses alltägliche Vergnügen hat dem Menschen erst der Buchdruck beschert. Gab es schon Niederschriften im alten Ägypten und vielen anderen alten Kulturen, die oftmals auf Papyrus entstanden sind. Die ersten Spuren einer Buchdruckerkunst finden sich im 8. Jahrhundert, wo es schon frühe Werke in Ostasien gegeben hat. Der Beginn des modernen Buchdrucks ist dem Goldschmied Johannes Gutenberg zu verdanken, der in Mainz ein Drucksystem erfand, dass dazu beitrug Bücher zu einer Massenware zu machen, damit nicht nur die Reichen und der Adel sich diesen damaligen Luxus leisten konnten. Mit beweglichen Lettern gelang der erste professionelle Druck und schon das Jahr 1458 bescherte der Menschheit die erste Druckerei, die in Straßburg angesiedelt war. Basel, Köln, Rom oder Paris im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden immer mehr Druckereien eröffnet und so konnte auch das Wissen in Bücher gefasst werden. So nahm mit der Buchdruckerkunst auch die Bildung einen Aufschwung, denn das Lesen eröffnete jedem Menschen ganz neue Welten. War die Bibel früher nur dem Klerus und dem Adel vorbehalten, so war auch das wichtigste Buch der Welt ab diesem Zeitpunkt der Menschheit zur Verfügung gestellt. Was über Jahrhunderte ein Vergnügen für alle Wissbegierigen war, dass wird heute vielfach durch die moderne Technik abgelöst. Doch Bücher in Papierform gehören immer noch zum Alltag der Menschen und auch in der Bildung kann der Mensch auf das Buch nicht verzichten. So ist es nicht verwunderlich, dass alte Bücher sich als wahre Schätze erweisen und große Bibliotheken sich mit Werken aus den verschiedensten Jahrhunderten schmücken.

Die Elektrizität
Erfinder: William Gilbert (England)
1600

Von Wellcome Library, Accession number: 45626i, Gemeinfrei, Link

Einfach mal auf den Schalter drücken und das Licht geht an oder ein Druck auf den Knopf am PC und der Spielspaß kann beginnen. Dies alles wäre nicht möglich, wenn der Mensch nicht über die Elektrizität und den Strom verfügen würde. Ob aus Wind, Wasser oder aus Atomkraft, Strom ist ein Gut, auf das kein Mensch mehr verzichten möchte. Ist Elektrizität für den Menschen von heute ein alltägliches Gut, so ist die Versorgung der Menschen mit Strom keine Erfindung der Neuzeit. Erste Spuren deuten auf das Jahr 550 vor Christi, wo ein findiger Mensch mit dem Namen Thales von Milet mit Experimenten die Kräfte von elektrischen Ladungen nachweisen wollte. Ob Petrus Peregrinus im 13. Jahrhundert oder der Engländer William Gilbert im 16. Jahrhundert, immer wieder gab es Menschen, die sich den Kräften der Elektrizität vorsichtig näherten. Der Begründer der Lehre von der Elektrizität soll hierbei der Engländer Gilbert sein, der die Grundlage für die heutige Versorgung der Menschen mit Strom legte. Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder Forscher, die neue wichtige Experimente rund um die Elektrizität machten. Einer der bedeutendsten Männer ist Michael Faraday, der heute noch durch seine faradayschen Gesetze in der Wissenschaft einen Namen hat. Aufladung, relativistische Invariante, der Quantencharakter oder die elektrische Ladung in der Quantenfeldtheorie, die Elektrizität hat im Laufe der Jahrhunderte viele Wissenschaftler beflügelt und immer wieder wurden neue wichtige Formeln entdeckt. Mit dem Staubsauger die Wohnung reinigen, auf dem Herd eine Mahlzeit kochen oder mit dem Fernseher eine Unterhaltungssendung am Abend anschauen, was heute mit Strom und Elektrizität den Alltag so bequem macht, dass verdankt die Menschheit all den Wissenschaftlern, die sich im Laufe der Jahrhunderte mit der Elektrizität beschäftigt haben.

Das Flugzeug
Gebrüder Wright (USA)
1903

Von John T. Daniels, Gemeinfrei, Link

Was schon im Mittelalter den genialen Leonardo da Vinci in seiner Schaffenskraft vorwärts trieb, das ist heute für so manchen Menschen schon Alltag geworden. Der Wunsch fliegen zu können ist zwar nicht jedem Menschen selbst gegeben, doch wenn der Mensch ein Flugzeug betritt, dann kann der Traum Wahrheit werden, wenn sich das Flugzeug in die Lüfte erhebt. Möchte so mancher Mensch auch gerne wie die Vögel fliegen können, so ist der Transport im Flugzeug bequem in einem Sitz doch für den modernen Menschen so angenehm, dass selbst ein Vogel hier gerne auf dem Weg in den Süden einen Platz ergattern würde. Denkt der moderne Mensch an ein Flugzeug, dann kann dies oftmals ein riesiges Motorflugzeug sein, in dem Hunderte von Menschen transportiert werden können. Doch dies sind nur die Riesen am Himmel, in der Regel bevölkern auch viel kleinere Flugzeuge den Luftraum. Das große Vorbild beim Flugzeug soll die Libelle sein, wobei der Insektenflug die Inspiration für viele Luftfahrtpioniere war. Was in der Antike Engeln und Göttern vorbehalten war, dass soll einem Menschen schon im Jahr 875 mit einem Gleitflug gelungen sein. Danach gab es zahlreiche Jahrhunderte, wo die unterschiedlichsten Menschen versuchten mit vielfach sehr abenteuerlichen Konstruktion auch einen Gleitflug zu machen. Natürlich müssen die Zeichnungen des genialen Leonardo da Vinci in der Geschichte der Flugzeuge erwähnt werden, wobei dieser Meister des Mittelalters sogar einen Helicopter entworfen hatte. Bekannt wurde auch Albrecht Ludwig Berblinger, der als Schneider von Ulm berühmt ist, weil er einen flugfähigen Gleiter konstruierte, der aber beim Versuch in der Donau versank. Ein bekannter Name unter den Flugpionieren ist auch Otto Lilienthal, der erfolgreiche Flugversuche zu verzeichnen hatte. Berühmtheit erlangten die Gebrüder Wright, die den ersten Flug im Jahr 1903 durchführten. Danach stand die Welt den Flugpionieren offen und immer wieder gab es neue Flugzeugmodelle und neue Rekorde zu vermelden. So sieht man am Himmel heute die unterschiedlichsten Flugzeuge und immer mehr Menschen vertrauen auf die schnelle Art der Reise. Den Menschen ihrer Zeit eröffneten die Flugpioniere eine neue Welt der Mobilität und eine neue Freiheit.

Das Automobil
Carl Friedrich Benz (Deutschland)
1886

Von DaimlerChrysler AG ,, CC BY-SA 3.0, Link

Mobil sein ist der Trend der heutigen Zeit und was könnte heute bequemer sein, als wenn man im eigenen Auto sein Ziel erreichen kann. Auto ist eigentlich eine Kurzform von Automobil und wurde früher gerne als Motorwagen bezeichnet. Für die Nutzung seines Autos muss der Fahrer einen Führerschein vorweisen können und betrachtet man ein Land wie Deutschland, dann erfreut sich das Auto bleibender Beliebtheit, denn mit fast 50 Millionen Pkws zeugt es davon, das der Traum des Menschen mobil zu sein, sich mit dem Auto vollends erfüllt hat. Hat der Mensch der Antike und des Mittelalters noch auf seine Füße gesetzt oder auf Pferd oder Esel, so brachte das 19. Jahrhundert den Fortschritt in der Mobilität. Waren hier noch viele Fuhrwerke zu sehen, die von Pferden gezogen wurden, so brachte das Jahr 1886 den Umbruch, weil der Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 die Erfindung des Jahrhunderts wurde. Was hier seinen Anfang nahm, dass brachte im 20. Jahrhundert der Menschheit eine neue Mobilität, wobei immer mehr Automarken am Markt auftauchten. Ging der Trend beim Auto jahrzehntelang zu schneller und größer, so brachten Zeiten mit Ölkrise einen anderen Trend, sodass moderne Autos vor allem wahre Spritsparer sein sollen. Die moderne Technik kehrt jetzt auch ins Auto ein und so kann sich der Autofahrer stetig über mehr neue Funktionen freuen. Aber auch die Sicherheit steht beim Auto im Vordergrund, sodass Airbag und Gurte zum modernen Auto einfach dazugehören. Ob ein Einkauf im Supermarkt oder der Weg zur Arbeit, der Mensch von heute möchte auf die Bequemlichkeit eines Autos nicht mehr verzichten. Für die Menschen seiner Zeit brachte Benz eine neue Geschwindigkeit in die Mobilität und mit dem Auto konnte eine Zukunft mit dem Auto als Massenprodukt beginnen, sodass sich heute jeder Mensch dieses Fahrvergnügen leisten kann.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

So starten Sie den Handel mit binären Optionen
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: