Was nützen Prognosen – Trading von Binären Option

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Optionen: Grundlagen und Begriffe

„Beginn einfach, es wird von selbst kompliziert.“

Diese chinesische Weisheit trifft auf den Handel mit Optionen besonders gut zu. Um die komplexe Materie des Optionshandels verstehen zu lernen, beginnen wir mit den Grundlagen. Wenn Sie bereits Erfahrungen mit Optionen haben, so wird Ihnen einiges in diesem Kapitel sicher bereits bekannt vorkommen. Wenn Sie aber bislang keine oder kaum Erfahrung mit dem Handel von Optionen haben, dann ist gerade dieser Part für Sie besonders wichtig, damit Sie auch die Strategien im zweiten Teil verstehen und nachvollziehen können. Zunächst stellen wir Ihnen die wichtigsten Begriffe vor, die Sie für den Handel mit Optionen kennen sollten.

Call-Optionen & Put-Optionen

Wie Sie wahrscheinlich schon wissen gibt es zwei Arten von Optionen: Call-Optionen und Put-Optionen. Eine Call-Option gibt dem Käufer der Option das Recht, einen bestimmten Basiswert (z.B. eine Aktie) bis zum Verfallsdatum der Option zu einem bestimmten Preis (dem Ausübungspreis) zu kaufen. Für dieses Recht bezahlt der Anleger eine Optionsprämie, den Preis der Option. Der Verkäufer der Call-Option erhält diese Prämie und hat dadurch die Pflicht, bei Ausübung der Option den Basiswert zum Ausübungspreis zu liefern.

Bei Put-Optionen ist das Gegenteil der Fall. Eine Put-Option gibt dem Optionskäufer bis zum Verfallstermin das Recht, den Basiswert zum vorab bestimmten Ausübungspreis zu verkaufen. Wenn Sie also eine Put-Option geschrieben haben, so können Sie vom Käufer dazu verpflichtet werden, den Basiswert zum Ausübungspreis abzunehmen.

Optionen kaufen & Optionen schreiben

Das Verkaufen (oder Emittieren) einer Option, ohne diese bereits vor der Transaktion zu besitzen wird das „Schreiben einer Option“ genannt. Als Anleger können Sie eine Option also entweder kaufen oder schreiben. Wer eine Option gegen eine Prämie schreibt, wird auch Stillhalter genannt.

Beispiel: Call-Option

Ein Anleger, der eine Call-Option besitzt, wird sein Recht zum Erwerb des Basiswertes natürlich nur dann ausüben, wenn der Börsenkurs des Basiswertes am Verfallsdatum über dem Ausübungspreis der Option liegt. Denn wenn der Kurs des Basiswertes zum Laufzeitende unter dem Ausübungspreis liegt, kann der Inhaber der Call-Option den Basiswert zum günstigeren Börsenkurs kaufen. Der Inhaber der Call-Option hat also das Recht, jedoch nicht die Pflicht, seine Option auszuüben und den Basiswert z.B. eine Aktie zum vereinbarten Preis zu kaufen. Der Verkäufer (Stillhalter) der Call-Option hingegen hat die Pflicht, den Basiswert zu liefern, sobald der Käufer seine Option ausübt.

Statt die Option auszuüben und den Basiswert zu kaufen, kann der Inhaber der Call-Option diese vor dem Verfall jederzeit mit entsprechendem Gewinn oder Verlust verkaufen. Die Absicht die Aktien kaufen zu wollen, ist demnach keine Voraussetzung für den Kauf einer Call-Option.

Beispiel: Put-Option

Das umgekehrte gilt für einen Anleger, der eine Put-Option gekauft hat. Liegt der Marktpreis des Basiswertes am Verfalltag unter dem Ausübungspreis, dann wird der Anleger von seinem Recht zum Verkauf der Aktien Gebrauch machen. Bei Ausübung hat der Stillhalter der Put-Option die Pflicht, den Basiswert abzunehmen. Liegt der Kurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis, so macht der Käufer der Put-Option von seinem Recht natürlich keinen Gebrauch und verkauft den Basiswert zum höheren Kurs direkt über die Börse.

Statt die Option auszuüben und den Basiswert zu verkaufen, kann auch der Inhaber der Put-Option diese vor dem Verfall jederzeit mit entsprechendem Gewinn oder Verlust verkaufen. Eine Put-Option kann demnach auch gekauft werden, ohne den Basiswert zu besitzen.

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Unterschiedliche Laufzeiten, Ausübungspreise und Kontraktgrößen

Die Börse schafft die Rahmenbedingungen für Optionsgeschäfte und ermöglicht jeden Monat das Schreiben neuer Optionen mit unterschiedlichen Basispreisen, Kontraktgrößen und Laufzeiten. Für liquide Aktien sind beispielsweise meist standardmäßig Optionen mit einer Laufzeit von 1, 2, 3, 6 und 12 Monaten verfügbar. An der europäischen Terminbörse Eurex finden Sie auch Optionen mit kürzerer Laufzeit, z.B. die wöchentlichen Optionen auf den DAX oder andere Indizes.

Auch die Kontraktgrößen, d.h. die Anzahl der repräsentierten Basiswerte pro Option und die Intervallstaffelungen der Ausübungspreise können sich deutlich unterscheiden. Zusätzlich zu Optionen mit kurzer Laufzeit bietet die Eurex auch Optionen mit langer Laufzeit an. So stehen sogar einige Optionen mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren zur Verfügung. Die Eurex verfügt insgesamt über ein umfangreiches Angebot an Optionen.

Bezeichnung einer Option

Erfolgreich handeln mit Optionen

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Long & Short

Beim Handel mit Aktien, Optionen und Futures werden häufig die Begriffe Long und Short verwendet. Eine Long-Position bedeutet grundsätzlich, dass ein Anleger auf eine Kurssteigerung des gekauften Wertpapieres spekuliert. Wenn ein Anleger hingegen eine Short-Position eingeht, so setzt er auf fallende Kurse. Beispielweise wenn ein Anleger Aktien verkauft, die sich nicht in seinem Besitz befinden. Dies wird auch als „Shorten“ bzw. Leerverkaufen von Aktien bezeichnet. Das Ziel der Transaktion ist es, die Aktien später zu einem geringeren Kurs zurückzukaufen und somit einen Gewinn zu erzielen. Bei einer Long-Position hingegen handelt es sich um den „normalen“ Kauf eines Wertpapiers, bei dem man grundsätzlich auf steigende Kurse setzt.

Die Bedeutung von Long und Short im Optionshandel

In der Welt der Optionen werden die Begriffe Long und Short ebenfalls verwendet. Wenn ein Anleger von „Long Call-Optionen“ in seinem Portfolio spricht, so bedeutet dies, dass er diese Call-Optionen gekauft hat. Das gleiche gilt für „Long Put-Optionen“, obwohl der Investor mit gekauften Put-Optionen in diesem Fall auf einen Kursrückgang des zugrunde liegenden Basiswertes spekuliert.

Für Short Call und Short Put-Optionen gilt das Gegenteil. Wenn ein Anleger Short Call-Optionen in seinem Portfolio hat, dann wurden diese Call-Optionen geschrieben, d.h. der Anleger hat die Optionen verkauft, ohne sie vorher besessen zu haben. Der Anleger profitiert dann davon, wenn die Optionsprämie zurückgeht oder sogar komplett wertlos verfällt, sofern der Basiswert am Verfallstag an der Börse niedriger notiert als der Ausübungspreis lautet.

Hat ein Anleger Short Put-Optionen in seinem Portfolio, dann hat er diese Put-Optionen emittiert, d.h. geschrieben. Er spekuliert also darauf, dass die Option an Wert verliert. Im besten Fall, d.h. wenn der Börsenkurs des Basiswerts am Verfallstag über dem Ausübungspreis liegt, verfällt die Put-Option wertlos.

Amerikanischer oder europäischer Stil

An den internationalen Finanzmärkten werden unterschiedliche Arten von Optionen gehandelt. Auf den normalen Derivatemärkten sind die häufigsten anzutreffenden Optionsarten der amerikanische Stil und der europäische Stil. Zwischen den beiden Arten von Optionen gibt es einen wesentlichen Unterschied, der den Zeitpunkt der Ausübung regelt. Europäische Optionen können ausschließlich am Verfallstag ausgeübt werden. Bei Optionen des amerikanischen Stils ist es möglich, die Option zu jedem Zeitpunkt auszuüben, also auch bereits vor dem Verfallsdatum. Das heißt, der Inhaber der Call- oder Put-Option kann sein Recht jederzeit ausüben und den Basiswert damit vorzeitig einfordern oder liefern.

Wussten Sie …?

Der Name amerikanischer Stil oder europäischer Stil lässt vermuten, dass auf beiden Kontinenten jeweils die entsprechenden Optionsarten überwiegen. Das ist jedoch nicht der Fall. Z.B. handelt es sich bei den meisten Aktienoptionen, die an der Eurex gehandelt werden, um Optionen im amerikanischen Stil. Das bedeutet, die Optionen können zu jedem Zeitpunkt – auch vor Verfallsdatum – ausgeübt werden. Optionen auf den DAX-Index sind jedoch generell im europäischen Stil gestaltet. Sie können daher nicht vor Laufzeitende ausgeübt werden. Darüber hinaus gibt es bei europäischen Optionen ein weiteres wichtiges Merkmal: Die Abwicklung der fälligen Indexoptionen findet stets in Cash statt. Das bedeutet, dem Anleger wird der innere Wert gutgeschrieben. Bei Short-Positionen wird der entsprechende Wert vom Konto des Traders abgebucht.

Black & Scholes

Im Jahr 1973 veröffentlichten Fischer Black und Myron Scholes erstmalig ein ­mathematisches Modell für die Preisgestaltung von Optionen des europäischen Stils. Das sogenannte Black-Scholes Optionsmodell wurde ständig weiterentwickelt, so dass es mittlerweile in verschiedenen Varianten verwendet wird. Mit dem Übergang vom Parketthandel zum elektronischen Handel kam auch die Automatisierung der Preisberechnung durch Computer. Während die Börsenhändler Options-Bewertungen vor einigen Jahrzehnten noch selbst berechneten, haben Computer diesen Part mittlerweile vollständig übernommen.

Nobelpreisauszeichnung für die Optionsformel nach Black & Scholes

In der wissenschaftlichen Veröffentlichung ‘The Pricing of Options and Corporate Liabilities’ wird die nach den Urhebern benannte Black & Scholes Formel besprochen, mit der die Preisentwicklung einer Option im Zeitverlauf abgebildet und nachvollzogen werden kann. Dafür wurde Myron Scholes im Jahr 1997 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Fischer Black war bereits 1995 verstorben und konnte den Preis deshalb nicht erhalten.

Die allerwenigsten Optionsanleger kennen die Black-Scholes-Formel auswendig und das ist auch gar nicht notwendig. Auch professionelle Marktteilnehmer wie Market Maker oder Fondsmanager lassen sich die Geld- und Briefkurse von Optionen auf Basis der Formel (oder einer Variante davon) per Computer automatisch berechnen. Für die Mathematik-Begeisterten unter Ihnen haben wir die Formel für die Berechnung des theoretischen Optionspreises mit der folgenden Grafik dargestellt:

Wichtige Begriffe im Optionshandel

Exercise & Assignment (Ausübung und Anweisung)

Die beiden relevanten Begriffe, die sich auf die Abwicklung von Optionen beziehen, sind Exercise und Assignment (Ausübung und Anweisung). Ein Optionsanleger, der das Recht einer sich in seinem Depot befindlichen Call-Option ausübt, führt einen Exercise durch. Der Stillhalter (Schreiber) der Call-Option erhält ein Assignment und muss die entsprechende Anzahl Aktien an den Ausübenden liefern. Im Zuge der Abwicklung wird der Basiswert dann zum Ausübungspreis im Depot des Ausübenden eingebucht. Dazu bezahlt der Optionsanleger den Ausübungspreis an den Stillhalter, der im Gegenzug den Basiswert liefert. Dieser Prozess wird heutzutage von Computersystemen gesteuert und die Auswahl der Stillhalter erfolgt auf Zufallsbasis. Der Investor, der Ihre Option geschrieben hat, muss also nicht gleichzeitig auch derjenige sein, der Ihnen den Basiswert liefert.

Open Interest

Im Gegensatz zu Aktien, bei denen die Anzahl der im Umlauf befindlichen Stücke feststeht, gibt es bei Optionen kein Maximum an ausstehenden Kontrakten für einen zugrundeliegenden Basiswert. Die Anzahl der Optionskontrakte wird durch Angebot und Nachfrage am Markt bedingt. Theoretisch können also die ausstehenden Optionskontrakte die Anzahl der Aktien übersteigen. Für eine Option wird die Gesamtzahl aller ausstehenden Kontrakte Open Interest genannt. Positionen, die bereits ausgeübt oder geschlossen wurden, werden hierbei nicht berücksichtigt. Gibt es in einem vereinfachten Beispiel bei einer Option nur zwei Parteien, nämlich Inhaber und Stillhalter eines einzigen Optionskontraktes, dann beträgt das Open Interest gleich Eins. Nach dem Öffnen einer neuen Optionsposition nimmt das Open Interest um die Anzahl der neu geschriebenen Optionen zu. Ausgeübte oder verkaufte Optionen führen entsprechend zu einer Verringerung des Open Interest und stellen geschlossene Positionen dar.

Das Open Interest macht auf täglicher Basis sichtbar, wie viele Optionskontrakte einer bestimmten Option ausstehen. Ein hohes Open Interest bedeutet, dass eine große Nachfrage nach der betreffenden Option (Optionsserie) besteht. Die Optionsserien mit dem größten Open Interest sind in der Regel auch die Optionen, die am liquidesten sind und den geringsten Spread, d.h. den geringsten Abstand zwischen Geld- und Briefkurs aufweisen. Das Open Interest sagt übrigens wenig über die zukünftige Kursentwicklung eines Basiswerts aus, sondern widerspiegelt nur das Anlegerinteresse.

Hexensabbat

Alle drei Monate findet an den Finanzmärkten das Phänomen des sogenannten Hexensabbats statt. Am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember laufen sowohl die Indexfutures, Indexoptionen als auch die Aktienoptionen aus. Dies führt vor allem in den letzten Handelsstunden und -minuten vor dem Verfallstermin regelmäßig zu stärkeren Kursschwankungen. Dies liegt in erster Linie daran, dass große Marktteilnehmer versuchen, die Kurse der Basiswerte durch gezielte Transaktionen vor dem Ausübungszeitpunkt noch kurzfristig in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Das Handelsvolumen an den Börsen liegt erheblich höher als an normalen Handelstagen. Da die Kurse im Vorfeld des Verfalls stark hin und her „tanzen“, erhielt das Phänomen den Namen Hexensabbat.

Moneyness

Der Begriff Moneyness bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem Ausübungspreis der Option und dem Kurs des Basiswertes. Wenn der Ausübungspreis einer Call-Option unter dem aktuellen Kurs liegt, dann ist die Option „im Geld“. Eine Put-Option ist im Geld, wenn der Ausübungspreis über dem aktuellen Kurs liegt. Die Prämie der Optionen, die sich im Geld befinden, setzt sich dabei aus dem inneren Wert und dem Zeitwert zusammen.

Eine Option (Call oder Put), deren Ausübungspreis dem Kurs des Basiswertes entspricht, ist am Geld. Bei einer am Geld liegenden Option enthält die Prämie keinen inneren Wert und besteht vollständig aus dem Zeitwert. Bei einer Call-Option, deren Ausübungspreis über dem aktuellen Kurs liegt, spricht man von einer Option aus dem Geld. Eine Put-Option ist aus dem Geld, wenn der Ausübungspreis unter dem aktuellen Kurs liegt. Auch die Prämie von aus dem Geld liegenden Optionen besteht ausschließlich aus dem Zeitwert.

Was sind digitale Optionen? – Wir erklären die Funktionsweise von den Finanzprodukten digitale und binäre Optionen

Was sind digitale Optionen? Digitale Optionen ermöglichen Rendite* in relativ kurzer Zeit und sind dabei für die meisten Händler verständlich. „Neu“ sind die auch als Binäroptionen bezeichneten Konstruktionen dagegen nicht: In der Finanzwelt werden sie seit Jahrzehnten zu Spekulations- und Absicherungszwecken genutzt. Wie funktionieren binäre Optionen? Das grundlegende Prinzip und die und Funktionsweise der wichtigsten Kontrakte kurz erklärt.

Digitale oder auch binäre Optionen verdanken ihre Bezeichnung ihrem binären Auszahlungsprofil: „Alles oder Nichts“ ist Programm. Jedem Optionskontrakt liegt ein exakt definiertes Ereignis zugrunde, das positiv („das Ereignis tritt ein“) oder negativ („das Ereignis tritt nicht ein“) formuliert sein kann.

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Wie funktionieren digitale Optionen?

Beispiele für Ereignisse: „Der DAX schließt heute über seinem Eröffnungskurs“ – „der EUR/USD wird bis zum Fälligkeitstag der Option nicht unter die Marke von 1,2500 fallen“ – „Der Goldpreis schließt am Ende der Handelswoche in der Spanne von 1250 bis 1350 USD“.

Tritt das Ereignis ein, erhält der Inhaber des Optionskontraktes die bei Geschäftsabschluss vereinbarte Prämie. Tritt das Ereignis nicht ein, verfällt die Option bei Fälligkeit wertlos. Der Preis der Option bestimmt sich im Wesentlichen durch die finanzmathematisch gemessene Eintrittswahrscheinlichkeit des definierten Ereignisses.

Der Handel mit digitalen Optionen kann über ein Demokonto getestet werden.

Wie funktionieren binäre Optionen?

In der Praxis finden sich einige kleinere Abweichungen in den Kontraktspezifikationen. Viele Broker rechnen verfallene Optionen mit einem Restwert anstatt zu 0,00 Euro ab. Das hat steuerliche- und Wettbewerbsgründe.
Der Handel mit binären Optionen findet außerbörslich statt. Nicht selten fragen sich Interessierte daher, ob Anbieter wie BDSwiss Betrug oder seriös sind. Letztlich muss jeder Anleger selbst entscheiden, ob er das Risiko auf sich nehmen möchte, auf einer außerbörslichen Handelsplattform zu traden, wobei die Kurse von den Anbietern gestellt werden. In jedem Fall sollten zunächst die AGB studiert werden. Die Zugangshürden für Privatkunden sind im aktuellen Marktumfeld jedenfalls niedrig. Die meisten Broker legen die Mindesteinzahlungen sehr gering an oder verzichten ganz darauf und ermöglichen den Handel mit Investitionen ab ca. 5,00 Euro.

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Was kostet der Handel mit binären Optionen?

Beim Handel sollten Anleger nicht nur darauf achten, welche Rendite* sie grundsätzlich erzielen können. Insbesondere die Kostenseite sorgt dafür, dass unterm Strich eine geringere Rendite* für den Anleger herausspringt als ursprünglich angenommen. Für den Handel mit binären Optionen seien die gängigen Kostenpunkte, die generell beim Handel mit Wertpapieren anfallen können, kurz aufgeführt:

  • Kontoführungsgebühr
    Es ist möglich, dass der eigene Broker für die bloße Führung des Kontos ein gewisses Entgelt erhebt. Besonders im Aktienbereich ist dies bei einigen stationären Banken noch immer üblich. Aber: Im Bereich der binäre Optionen Broker haben sich fast alle Unternehmen vollständig von diesem Modell verabschiedet. Höchstens eine Inaktivitätsgebühr bei Nichtnutzung des Kontos erheben einige Broker.
  • Kommission
    Eine Kommission ist eine Provisionszahlung, die sich prozentual am Handelsvolumen bemisst. Üblich ist diese Kostenart sowohl beim Aktienhandel als auch beim Trading mit Aktien-CFD. Doch auch hier gilt, dass binäre Optionen Trader von dieser Gebührenart verschont bleiben.
  • Spread
    Beim Spread handelt es sich um die Spanne aus An- und Verkaufskurs einer Position. Diese Kurse fallen oft ein Stück weit auseinander, weil die Differenz als Provision an den Broker abfließt. Aufgrund der Konzeption der binären Option ist dies jedoch ausgeschlossen.

Für den Handel an sich fallen damit zunächst keine aktiven Gebühren an. Vielmehr liegen die zuvor definierten Auszahlungsprofile der Positionen etwas auseinander. Beispielsweise kann der Trader mit einer Option 90 % Rendite* erwirtschaften, bei Nichteintreten der Prognose kann jedoch Kapital verloren gehen. Die Differenz hieraus ist praktisch als das Entgelt anzusehen, das der Broker für seine Dienstleistungen verlangt. Damit haben Trader einen direkten und aktiven Einfluss darauf, wie hoch die Gebühren für den Handel letzten Endes sind.

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Binäre Optionen – Beispiel aus der Praxis

Wie binäre Optionen funktionieren, lässt sich am besten anhand eines Praxisbeispiels darstellen. Der Trader möchte dabei folgende Position eröffnen:

  • Basiswert: DAX
  • Aktueller Stand des DAX: 10.00 Punkte
  • Richtung der Option: Call
  • Art der Option: Klassisch
  • Investition: 500 Euro
  • Rendite*: 85 %
  • Rückzahlung bei Nichteintreten der Prognose: 0 %
  • Laufzeit: 4 Stunden

Das bedeutet also, dass der Trader auf eine Kurssteigerung des DAX spekuliert. Entscheidend ist dabei, wie sich der deutsche Aktienindex bis zum Ende der Laufzeit – in diesem Fall nach 4 Stunden – entwickelt. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, erhält er eine Rendite* von 85 %. Entwickelt sich der DAX hingegen negativ, so ergibt sich eine Rückzahlung von 0 Euro. Beide Fällen seien kurz betrachtet:

  1. Angenommen, der Trader behält mit seiner Prognose recht und der DAX legt um 2 Prozentpunkte zu. Nach genau 4 Stunden steht der Leitindex bei 10.200 Punkten, die Option wird damit ausgezahlt. Folglich erhält der Trader eine Rendite* von 85 Prozent, also insgesamt 425 Euro zzgl. der 500 Euro Investition. Wie stark der DAX letztlich angestiegen ist, ist vollkommen irrelevant. Auch bei einer Steigerung von 10 oder 0,1 Prozentpunkten hätte der Anleger die Auszahlung in dieser Höhe erhalten.
  2. Es kann jedoch vorkommen, dass der Trader den Markt falsch einschätzt und sich der DAX negativ entwickelt. In diesem Fall beträgt die Rückzahlung 0 Euro – egal wie stark der deutsche Aktienindex im Wert fällt.

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Welche Optionsarten gibt es?

Bisher wurden vor allem klassische Optionen vorgestellt. Dabei spekulieren Trader darauf, dass der Kurs eines Basiswerts am Laufzeitende entweder über oder unter dem aktuellen Stand notiert. Jedoch finden sich bei bekannten Brokern mittlerweile zahlreiche Abwandlungen dieser klassischen Art, die Tradern viel Flexibilität bieten. Doch auch hierbei gilt immer das Grundprinzip: Der Trader prognostiziert, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt oder nicht.

Ein Überblick:

Optionsart Beschreibung
Pair-Trading Beim Pair-Trading prognostizieren Anleger nicht mehr nur die Entwicklung eines Basiswerts, sondern beziehen gleich zwei Underlyings in ihre Überlegungen mit ein. Dabei spekulieren Trader darauf, welcher der Basiswerte sich im Vergleich zum jeweils anderen besser oder eben schlechter entwickelt.
One Touch Der One Touch Handel ändert das Prinzip der binären Option etwas ab. Betrachtet wird jetzt nicht mehr das Laufzeitende, sondern die komplette Laufzeit der Option. Wird ein bestimmter Zielkurs des Basiswerts während der Laufzeit erreicht, erzielt der Trader Rendite*. Wo der Kurs hingegen am Laufzeitende steht, ist nicht mehr von Relevanz.
Ladder Wer eine Ladder-Option erstellt, erhält vom Broker mehrere Zielkurse vorgegeben. Diese liegen unterschiedlich weit vom aktuellen Kurs entfernt. Je größer die Distanz ist, desto höher ist die mögliche Rendite*. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass Trader mit ihrer Prognose der Kurse nicht richtig liegen.
Tunnel Anleger entscheiden, ob sich der Basiswert am Ende der Laufzeit in einer bestimmten Kursspanne befindet oder nicht. Besonders in seitwärtsgerichteten Märkten lassen sich so trotz ruhiger Marktphasen Renditen* erzielen.
Tagesbestwerte Im Rahmen verschiedener Optionsarten haben Trader die Möglichkeit, mit den Tagehöchst- und -tiefstwerten zu handeln. Oftmals geht es darum zu entscheiden, ob das heutige Tageshoch das gestrige übersteigt oder nicht. Aber auch Optionen auf einen Zielkorridor der Extrema sind möglich.

Wie kann mit binären Optionen gehandelt werden?

Bis hierher wurde das theoretische Konstrukt der binären Option ausführlich erläutert. Trader können jetzt jedoch nicht ihr bisheriges Depot aufrufen und erste Positionen eröffnen. Denn binäre Optionen werden nur von speziellen Brokern angeboten, nicht aber von klassischen Banken. Die Funktionsweise bis zur Eröffnung des ersten Trades im Detail:

Ein Zeichen für Stärke: Die Partnerschaft mit Aston Martin.

  1. Trader sollten einen umfangreichen Brokervergleich durchführen, weil es auch am Markt für binäre Optionen Broker zahlreiche Anbieter gibt. Bekannte Unternehmen sind etwa BDSwiss oder IQ Option, aber auch CFD-Broker wie etwa IG bieten mittlerweile binäre Optionen an. Die Basis für einen Vergleich bilden dabei die maximal zu erwirtschaftenden Renditen*, die angebotene Handelsplattform und die Anzahl verfügbarer Basiswerte.
  2. Jetzt eröffnen Anleger ein Konto beim Broker ihrer Wahl. Hierzu muss ein standardisiertes Formular ausgefüllt werden, in das einige persönliche Daten eingetragen werden. Danach verlangen die Broker in der Regel noch nach einer Legitimierung der Daten, die per Upload von Personalausweis und Kontoauszug abgewickelt wird.
  3. Sobald der Broker das Konto freischaltet, haben Trader Zugriff auf die Handelsplattform. Über diese ist es per Klick auf „Buy“ oder „Sell“ bzw. vergleichbare Buttons möglich, eine Position zu eröffnen.
  4. Am Ende der Laufzeit der Option rechnet der Broker diese automatisch ab. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, erhält er die vorher festgelegte Rendite*. Ist dies nicht der Fall, kann Kapital verloren gehen.

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Binäre Optionen und CFDs – die Unterschiede der Finanzprodukte

Für Verwirrung sorgt oftmals die synonyme Verwendung der Begriffe CFDs und binäre Optionen – die so komplett falsch ist. Schließlich handelt es sich um zwei verschiedene Finanzprodukte, auch wenn beide aus der Kategorie der Derivate stammt. Ein Blick auf wichtige Charakteristika soll die Unterschiede verdeutlichen und für Klarheit sorgen:

Merkmal Binäre Option CFD
Hebel Beim Handel mit binären Optionen gibt es keinen Hebel. Wer mit CFDs tradet, nutzt den Hebelfaktor um das investierte Kapital zu vervielfachen.
Rendite* Die Rendite* beim Trading mit binären Optionen ist im Vorhinein festgelegt. Beim CFD-Trading entscheidet der Kurs zum Verkaufszeitpunkt darüber, welche Rendite* erzielt wird.
Rückzahlung bei falscher Prognose Liegt der Trader mit seiner Prognose falsch, werden 0 Euro zurückgezahlt. Unter Umständen kann den Trader eine CFD Nachschusspflicht treffen.
Laufzeit Binäre Optionen verfügen über eine feste Laufzeit, die je nach Broker zwischen 30 Sekunden und 1 Monat liegen kann. CFD-Positionen werden hingegen dann geschlossen, wenn es der Trader für richtig hält.
Kosten Für den Handel an sich fallen grundsätzlich keine Kosten an. Beim CFD-Trading wird generell über den Spread abgerechnet. Je nach Basiswert kann zusätzlich oder alternativ eine Kommission fällig werden.

Hauptunterscheidungsmerkmal der beiden Finanzderivate ist eindeutig der Hebel, der beim Handel mit CFDs genutzt werden kann. Kurz gesagt, vervielfachen Anleger damit ihr Rückzahlungsprofil in beide Richtungen. Liegt der Hebelfaktor etwa bei 1:100, so werden Kursänderungen des Basiswerts mit dem Faktor 100 auf den Wert des CFDs übertragen.

CFDs können auf alle möglichen Basiswerte gehandelt werden.

Gemeinsam haben die beiden Finanzprodukte, dass es sich um Finanzderivate handelt. Somit beziehen sich beide Produkte immer auf einen Basiswert, haben selbst aber keinen aktiven Wert als solches. Zudem kann mit beiden Produkten sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse des Basiswerts spekuliert werden. Wer beispielsweise mit Aktien handelt, prognostiziert generell lediglich steigende Kursen.

Warum mit binären Optionen handeln?

Implizit wurden bereits alle Gründe aufgeführt, die für den Handel mit binären Optionen sprechen. In erster Linie sind es natürlich die hohen Renditechancen*, die sich aus der Konzeption des Finanzprodukts ergeben. Binnen weniger Stunden können Trader mit einzelnen Positionen bis zu 90 Prozent erwirtschaften. Demgegenüber steht natürlich ein entsprechendes Risiko, dass beim Trading stets berücksichtigt werden muss.

Für binäre Optionen spricht zudem die Transparenz des Finanzprodukts. Es existieren keine direkten Kosten und beim Handel selbst lediglich zwei Möglichkeiten. Entweder liegt der Trader mit seiner Einschätzung der Märkte richtig oder nicht. Wie stark sich der Kurs des Basiswerts während der Laufzeit entwickelt, ist ebenfalls irrelevant. Es geht bei binären Optionen einzig und allein darum, ob ein bestimmtes Ereignis eintritt.

Vorteilhaft ist darüber hinaus, dass Trader auch auf fallende Kurse von Basiswerten spekulieren können. Beim Handel mit Aktien, ETFs oder Fonds ist dies nicht möglich. Denn hier wird der Anleger immer Teilhaber eines Unternehmens oder Fonds, und verdient nur bei steigenden Kursen.

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*Rendite ist der Betrag, der bei richtiger Prognose dem Händler gutgeschrieben wird.

Was Anleger über binäre Optionen wissen sollten

Seit Jahren erfreuen sich Finanzderivate wie binäre Optionen auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. Hohe Renditeaussichten und die Transparenz des Wertpapiers sind zwei der wesentlichen Vorteile von binären Optionen. Das Finanzprodukt birgt aber auch ein hohes Risiko: prognostizieren Anleger die Entwicklung eines Kurses nicht korrekt, so ist das eingesetzte Kapital meist komplett verloren. Experten bezeichnen den Handel mit binären Optionen daher auch als Finanzwette. Ob und wie Anleger mit binären Optionen handeln sollten, zeigt der folgende Ratgeber.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind also Finanzderivate. Das bedeutet, dass sie keinen eigenen Wert besitzen, sondern sich an einem sogenannten Basiswert orientieren. Als Basiswert können dabei eine ganze Reihe anderer Finanzprodukte fungieren. Dazu zählen vor allem:

Anleger können dabei sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren. So ist es beispielsweise möglich, eine Call-Option zu erstellen, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird. Put-Optionen landen hingegen im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Die Rendite, die mit einer binären Option erzielt werden kann, ist bereits im Vorhinein festgelegt. Sie liegt zwischen 80 und 90 Prozent – je nach gewähltem Broker. Es ist daher irrelevant, ob sich der Kurs des Basiswerts bis zum fixen Fälligkeitszeitpunkt der binären Option um 0,01 oder 100 Prozent in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Gewinn für den Trader bleibt gleich.

Binäre Optionen besitzen eine fixe Laufzeit. Bei herkömmlichen Optionen wird genau zum Fälligkeitszeitpunkt evaluiert, ob sich der Kurs des Basiswerts in die vom Trader prognostizierte Richtung entwickelt hat.

Der Handel mit binären Optionen – ein Beispiel

Um zu veranschauliche, wie binäre Optionen funktionieren, sei ein kurzes Beispiel erläutert. Ein Trader entschließt sich dafür, eine binäre Option auf den deutschen Leitindex Dax abzuschließen. Der Trader geht davon aus, dass sich die Kurse innerhalb der nächsten zwei Stunden positiv entwickeln werden. Entsprechend kauf er eine Call-Option. Anders als beispielsweise bei ETFs bedarf es beim Handel mit binären Optionen nur geringer Mindesthandelssummen. Je nach Broker beginnen diese bereits ab 1 Euro. Der betrachtete Anleger entscheidet sich dazu, 200 Euro in seine Position zu investieren. Es bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Positive Entwicklung des Dax
    Die kommenden zwei Stunden verlaufen genau so, wie der Trader es vorhergesagt hat. Aufgrund positiver Meldungen aus der Automobilbranche steigt der Dax um zwei Prozent an. Folglich landet die binäre Option im Geld. Weil der Trader einen guten Broker gewählt hat, erhält er eine Rendite von 89 Prozent, also 178 Euro. Hätte er einen ETF gekauft, der den Dax nachbildet, wären es lediglich 4 Euro gewesen.
  2. Negative Entwicklung des Dax
    Natürlich kann es ebenso gut vorkommen, dass sich der Dax anders entwickelt als erwartet. Fällt der Dax in den kommenden Stunden um zwei Prozent, verliert der Trader sein komplettes Kapital, das er investiert hat. Ein Totalverlust von 100 Prozent steht somit zu Buche. Hätte der Anleger einen ETF gekauft, wären es lediglich 2 Prozent gewesen.

Aus dem obigen Beispiel werden Chancen und Risiken des Handels mit binären Optionen deutlich. Bei korrekter Prognose sind binnen kürzester Zeit hohe Rendite möglich, gleichzeitig kann aber auch das komplette Kapital verloren sein, das eingesetzt wurde.

5 Tipps für den Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen bedarf einiger Übung, bevor Anleger viel Rendite erzielen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Einstieg in das Trading zu schaffen.

  1. Risiko absichern
    Bei einigen Brokern ist es möglich, eine Verlustbegrenzung einzuführen. Dann erhalten Trader zwischen 10 und 60 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn ihre Prognose falsch ist. Gleichzeitig wird die maximal zu erzielende Rendite begrenzt. Besonders Anfängern ermöglicht das, zu Beginn mit deutlich geringerem Risiko zu traden.
  2. Geringe Investitionen pro Position
    Es ist wichtig, beim Handel mit binären Optionen auf ein klares Risikomanagement zu setzen. Dazu zählt es auch, nicht das komplette Kapital in eine Position zu investieren – erscheine sie auch noch so sicher. Zwischen 1 und 3 Prozent des Handelsvolumens sollten maximal pro Order gesetzt werden. So lassen sich auch kleinere Negativläufe leicht überstehen.
  3. Fokussierung auf fünf Basiswerte
    Trader können nicht zu jedem Handelswert alle Informationen analysieren und auswerten. Zu groß ist die Flut an Daten, die täglich auf Anleger zuströmt. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich Expertenwissen für maximal fünf Basiswerte anzueignen – zumindest zu Beginn der Handelstätigkeit. Insbesondere empfehlen sich dabei bekannte Assets wie etwa der Dax oder der Dow Jones. Auch über viel gehandelte Rohstoffe wie Öl lassen sich im Internet zahlreiche Ratgeber und Anleitungen für den Handel finden.
  4. Rendite maximieren
    Die Rendite, die Anleger beim Handel mit binären Optionen erzielen, hängt maßgeblich vom gewählten Broker ab. Dieser entscheidet darüber, wie viel Kapital bei korrekter Kursvorhersage an Trader ausgeschüttet wird. Zwischen 80 und 90 Prozent sind auf dem Markt üblich. Anleger sollten dabei selbstverständlich möglichst einen Broker wählen, der hohe Renditen ermöglicht.
  5. Demokonto nutzen
    Fast alle Broker bieten ihren Kunden mittlerweile kostenlose Testkonten an. Diese stehen über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung und sind mit virtueller Währung ausgestattet. Anfänger können so ohne Risiko mit dem Trading beginnen. Professionelle Trader nutzen die Konten, um neue Strategien zu testen und ihr Fachwissen zu erhöhen.
  6. Vom Social Trading profitieren
    Der Trend des Social Trading oder auch Copytrading ist noch vergleichsweise neu. Trader folgen dabei anderen Tradern und können deren Handelspositionen automatisch kopieren. Dadurch sollen vor allem Anfänger vom Know-how erfahrener Anleger profitieren können. Neben finanziellen Profiten ergeben sich für unerfahrene Trader auch Lerneffekte. Sie können genau nachvollziehen, warum der erfahrene Profi welche Positionen eröffnet hat. Zudem ermöglichen es viele Anbieter, innerhalb der Community über aktuelle News oder Handelsstrategien zu diskutieren.
  7. Fundierte Strategien nutzen
    Damit der Handel mit binären Optionen nicht zur Finanzwette verkommt, sollten Anleger ausgereifte Strategien entwickeln. Diese sollten auf wichtigen Handelssignalen und Indikatoren beruhen. Anleitungen sowie Tipps und Tricks hierzu finden Anleger entweder im Internet oder bei ihrem Broker.

Erweiterungen des klassischen Handels

Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind mittlerweile nicht mehr nur klassische Put- und Call-Optionen verfügbar. Das Portfolio im Bereich der binären Optionen wurde um einige Handelsarten erweitert, die Anleger kennen sollten:

  • One-Touch-Handel
    Fast alle Anbieter für binäre Optionen haben den sogenannten One-Touch-Handel im Programm. Das Prinzip beim Ein-Treffer-Handel, wie die Handelsart auf Deutsch heißt, ist simpel: während der Laufzeit der Option muss ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht werden. Das senkt für Trader das Risiko, mit ihrer Position nicht im Geld zu landen. Schließlich ist nicht mehr der Fälligkeitszeitpunkt von Bedeutung, sondern die komplette Laufzeit. Der One-Touch-Handel ist ebenfalls sowohl für fallende als auch für steigende Kurs verfügbar. Die maximal zu erzielenden Renditen liegen zwischen 65 und 85 Prozent.
  • High-Yield-Optionen
    Bei klassischen binären Optionen sind Renditen von maximal 90 Prozent zu erzielen. Einige Anbieter ermöglichen im One-Touch-Modus deutlich höhere Gewinne von bis zu 400 Prozent. Allerdings gilt auch hier wieder die klassische Börsenweisheit: „Mehr Rendite bedeutet mehr Risiko!“ Bei High-Yield-Optionen liegt der zu erreichende Kurs deutlich stärker über bzw. über dem aktuellen Kurs als bei klassischen One-Touch-Optionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die binäre Option im Geld landet ist damit vergleichsweise gering. High-Yield-Optionen eignen sich aber besonders in volatilen Marktphasen, um hohe Renditen mitzunehmen. Das Verlustrisiko des Anlegers wird ausdrücklich nicht höher. Er kann immer noch maximal so viel Kapital verlieren, wie er ursprünglich eingesetzt hat.
  • Range-Handel
    Über viele Handelsplattformen ist es außerdem möglich, den sogenannten Range-Handel zu betreiben. Der Trader bestimmt dabei einen Korridor für den Kurs des Basiswerts. Anschließend entscheidet der Anleger, ob sich der Kurs zum Fälligkeitszeitpunkt der Option außerhalb oder innerhalb dieses Korridors befindet. Bei korrekter Prognose können Renditen zwischen 65 und 85 Prozent erwirtschaftet werden. Es ist zudem möglich, den Range-Handel als High-Yield-Option abzuschließen. Dann sind wiederum Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich.
  • Turbooptionen
    Eigentlich funktionieren Turbooptionen genau wie herkömmliche binäre Optionen. Der einzige Unterschied besteht in der Laufzeit: Turbooptionen werden bereits nach einer Laufzeit von 60 Sekunden bis 5 Minuten wieder geschlossen. Das soll Tradern besonders in volatilen Marktphasen ermöglichen, hohe Gewinne mitzunehmen.
  • Frühzeitige Beendigung
    Der Orderzusatz der frühzeitigen Beendigung einer binären Option dient dazu, erzielte Gewinne mitzunehmen. Angenommen, eine Position befindet sich aktuell im Geld. Der Trader geht allerdings stark davon aus, dass das zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr der Fall sein wird. Durch die Early-Closure-Funktion kann er dann zum jetzigen Zeitpunkt für einen Verkauf der binären Option sorgen. Dadurch erhält der Anleger zwar nicht die maximale Rendite aber immerhin einen Teil.
  • Verlängerung
    Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Laufzeit von binären Optionen zu verlängern. Das ergibt immer dann Sinn, wenn die Positionen aktuell nicht im Geld ist und der Trader davon ausgeht, dass das kurz nach Ende der Laufzeit der Fall wäre. Die Verlängerung senkt allerdings ebenfalls die maximal zu erzielende Rendite. Dafür bewahrt die Funktion Trader in vielen Fällen vor dem Verlust ihres Kapitals.

Fazit: Transparentes Finanzprodukt mit Chance und Risiko zugleich

Binäre Optionen sind Finanzderivate, die auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Anleger profitieren dabei von hohen Renditen und dem leicht zu verstehenden Finanzprodukt. Gleichzeitig ist das Risiko beim Handel mit binären Optionen sehr hoch: bei fehlerhafter Vorhersage der Kursentwicklung droht fast immer der Totalverlust. Anleger sollten daher zunächst mit kleineren Beträgen handeln, sich auf einzelne Basiswerte fokussieren und zum Einstieg am besten virtuelle Demokonten nutzen.

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So starten Sie den Handel mit binären Optionen
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