Übernahme von Plus500 2020 Playtech zahlt über 700 Millionen

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Übernahme von Plus500 2020 – Playtech zahlt über 700 Millionen Dollar für den angeschlagenen Broker

Die letzten Wochen waren für Trader von Plus500 alles andere als erfreulich. Der Broker sperrte tausende Konten seiner Kunden, der Grund hierfür seien neue Geldwäsche-Regularien. Als die Sperrungen bekannt wurden, sackte der Kurs der Plus500-Aktie unmittelbar um 37 Prozent ab und musste tagelange Verluste hinnehmen. Erstmals seit Wochen kann das Unternehmen jetzt vorsichtig aufatmen. Der israelische Software-Konzern Playtech übernimmt Plus500 und will den Broker zurück in die Erfolgsspur bringen.

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Schwaches Krisenmanagement

Rund 55 Prozent der Kundenkonten des britischen Brokers waren angeblich von der Sperrung betroffen. In einer Stellungnahme ließ Plus500 verlauten, dass dies aus Gründen der staatlichen Regularien zur Geldwäsche geschehen sei. So habe das Unternehmen keine Wahl gehabt, als verdächtige Accounts umgehend zu sperren, bis alle Daten untersucht und Informationen überprüft seien. Während dieser Überprüfung war es Tradern nicht erlaubt, zu handeln oder Geld von ihren Konten abzuheben.

Mittlerweile scheint es so, dass vor allem menschliche Fehler dazu führten, dass bereits seit Februar etliche standardmäßige Überprüfungen von Konten nicht mehr im üblichen Rahmen ausgeführt wurden. So gab Plus500 in einer weiteren Stellungnahme bekannt, dass es im Zuge einer technischen Implementierung eines neuerlichen und sehr strengen Überwachungsprozesses von Geldwäsche zu den Sperrungen kam. Weiter hieß es, diese Überprüfung sei bereits im Februar von externen Beratern empfohlen worden, allerdings aufgrund menschlicher Fehler erst verzögert durchgeführt worden. Zeitgleich versicherte der Broker, dass die Sperrung der Konten bei den meisten Tradern nur einige Tage, in Sonderfällen ein paar Wochen andauern werde. Bei Händlern stieß die Aussage auf viel Kritik, können doch schon einige Tage Ausfallzeit drastische finanzielle Einbußen bedeuten.

Der Tiefpunkt – Wetten gegen Plus500

Der Informationsdienst Bloomberg meldete schnell nach Bekanntwerden der Krise des Brokers, dass bereits erste Anleger Short-Positionen auf den weiteren Fall des Kurses der Plus500-Aktie wetteten. Dazu zählten unter anderem renommierte Anleger wie Valiant Capital Mangement oder Ennismore Fund Management. Sie gingen davon aus, dass die Sperrung der Konten nachhaltigen Einfluss auf das Image des Brokers hätte, zumal Plus500 seine Kunden nicht vorwarnte. So twitterte Gotham City Research LLC. etwa: „Wie viele Broker frieren die Konten ihrer Kunden ein und bleiben im Geschäft? Warum sollte ein Kunde bei einem solchen Broker bleiben, wenn er andere Optionen hat?“

Neue Hoffnung durch Übernahme?

Anfang Juni dann die erste positive Schlagzeile für den Broker. Der israelische Konzern Playtech hatte die Übernahme des angeschlagenen Konzerns geplant und bereits zum Großteil durchgeführt. Zustimmung gab es bereits von Seiten des Managements des Brokers, das insgesamt 35 Prozent der Aktien hält. Die Israelis bieten angeblich 400 pence pro Aktie, offiziell zustimmen muss nur noch Großaktionär Odey Asset Management. Es ist allerdings nicht vorstellbar, dass die Verantwortlichen von Playtech nicht bereits im Vorfeld entsprechende Absprachen getroffen haben. Alle weiteren Aktionäre werden ihre Papiere dem Vernehmen nach ebenfalls verkaufen. Vor dem Hintergrund des rapiden Preisverfalls des Wertpapiers von 750 pence auf 200 pence binnen fünf Tagen, dürften die meisten Anleger froh sein, noch verhältnismäßig viel Geld für die Plus500-Aktie zu erhalten.

Zum Verkauf der Aktie äußerte sich das Management von Plus500 jüngst in einer schriftlichen Stellungnahme. Der Druck auf das Tagesgeschäft des Brokers sei zu groß gewesen, um auch in Zukunft gewinnbringend arbeiten zu können. Die Einfrierungen der Konten seien hierfür der ausschlaggebende Punkt. Noch einige Tage zuvor hatten die Verantwortlichen betont, dass die Firmenkasse mit über 90 Millionen Dollar gefüllt sei und das Unternehmen gut dastehe. Allerdings dürften die Manager jetzt damit rechnen, dass ein Großteil der Kunden sein Geld unmittelbar nach Wiederöffnung der jeweiligen Konten abziehen wird. Um die Auswirkungen überstehen zu können, bedarf es eines finanzkräftigen Partners, der in Playtech gefunden wurde.

Im Nachhinein betrachtet ist die Übernahme von Plus500 durch Playtech wenig überraschend. Zwar ist Plus500 offiziell an der Londoner Börse registriert, allerdings steht die Zentrale der Firma in Israel. Der Käufer Playtech ist dort ebenfalls ansässig und verdiente sein Geld bisher ausschließlich mit der Entwicklung von Software für Wettanbieter und Online-Casinos. Mit der Übernahme von Plus500 möchte das Unternehmen sein Portfolio erweitern und den Bereich CFD- und Forex-Handel stärken. Bereits im April hatten die Israelis den Broker TradeFX gekauft, eine Verschmelzung der beiden Plattformen in den kommenden Wochen ist wahrscheinlich.

Der Handel ist stets mit einem Risiko verbunden. Trader können ihr eingesetztes Kapital verlieren.

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Plus500: Übernahme durch Playtech überraschend geplatzt!

23. November 2020 13:41

Die fast unter Dach und Fach gebrachte Übernahme des CFD-Brokers Plus500 durch den Softwarehersteller Playtech ist überraschend geplatzt. Playtech schreibt in einer Mitteilung der Grund hierfür sei, dass die britische Finanzaufsicht FCA noch Bedenken bzgl. der Übernahme hatte, die Playtech bis 31. Dezember ausräumen wollte. Dann habe die FCA am Freitag den 20. November ein Update überreicht, welches Plus500 und Playtech dazu veranlasste die Übernahme abzusagen. Hier der entscheidende Originaltext:

„Whilst regulatory approval for the acquisition of Plus500 has already been received from the Cyprus Securities Exchange Commission, the Company has been in active dialogue with the Financial Conduct Authority („FCA“) in relation to its proposed acquisition of Plus500, including in relation to certain concerns raised by the FCA which the Company considered could be resolved to the satisfaction of the FCA prior to 31 December 2020, being the effective long-stop date for the transaction to complete.

However, following an update from the FCA late in the afternoon of Friday 20 November 2020 and having considered its position over the weekend, the Board of Playtech is now of the view that the steps being proposed to address these concerns will not sufficiently satisfy the FCA to enable Playtech to obtain the FCA’s approval by 31 December 2020, and is therefore withdrawing its change of control application to the FCA. Under the terms of the merger agreement with Plus500, Plus500 would have the right to terminate such agreement if completion does not occur by 31 December 2020. The Company has discussed with Plus500 the consequences of the recent developments with the FCA and has agreed to the termination of the merger agreement. Accordingly, the acquisition of Plus500 will not be proceeding as planned.“

Plus500 hat unterdessen angekündigt als weiter eigenständige Firma eigene Aktien zurückkaufen zu wollen. Diese will man aus seinen vorhandenen Cash-Beständen bezahlen, die Stand 30. Juni bei 95 Mio Dollar gelegen haben sollen. Ein klares Zeichen, dass man seinen Aktienkurs stützen will bzw. Angst vor einem erneuten kräftigen Einbruch hat. Und man will kurzfristig eine Sonderdividende in Höhe von 0,21 Dollar pro Aktie ausschütten. Plus500 betont in seinem eigenen Statement, dass das Geschäft derzeit gut läuft. Man habe massiv in stärkere Regulierung im Haus investiert, Zitat:

„Regulatory compliance capability has been strengthened. The Group has continued to invest in strengthening its management capabilities, particularly in regulatory compliance. The Group is not subject to restrictions imposed by any of its regulators.“

Der Plus500-Chef Gal Haber lässt sich so zitieren:

„Following the agreement with Playtech that the merger between the companies will not proceed, we can confirm that our business is in good shape for a successful future as an independent company. Plus500 remains a growing, highly profitable and cash generative company with strong momentum in an expanding international market. We have adopted a „business as usual“ policy during the lengthy acquisition timetable and continued to invest in our marketing, technology and regulatory operations during this period. As a result we are very confident that as an independent business we are well positioned to continue to deliver significant returns for shareholders including the declaration today of an intended interim dividend of $0.2121 per share and share buyback programme.“

Daran wird er sich messen lassen müssen! Welche Bedenken oder Probleme es genau waren, die Playtech und Plus500 dazu brachten die Übernahme letztlich abzublasen? Das wurde bisher nicht bekannt. Spekulation: Kann es sein, dass die FCA nervös wurde, weil Playtech selbst als Softwarehersteller für Wettanbieter diverse CFD-Broker aufkauft, und das ein nicht passendes Gesamtbild ergibt? Oder kann es sein, dass die Probleme von Plus500 mit seinen vorhandenen Konten nicht aus dem Weg geräumt wurden? Beides reine Spekulation, aber egal wie: Diese Absage wirft kein gutes Licht auf Playtech, und erst recht kein gutes Bild auf Plus500. Jetzt steht die Firma erstmal ohne finanzkräftige Mutter da, und es ist für die Öffentlichkeit nicht ersichtlich, welche offenen Probleme ungeklärt geblieben sind.

Der große Absturz der Plus500-Aktie im Mai (links) erfolgte, nachdem die britische Finanzaufsicht einen großen Teil der Plus500-Kundenkonten eingefroren hatte wg. massiver regulatorischer Probleme. Heute (rechts) erfolgte ein kurzer aber heftiger Absturz von 358 auf 280pence, die Aktie hat sich aber wieder gut erholt.

Playtech übernimmt Plus500 – So will der Software Hersteller im Bereich Glücksspiel sein Angebot ausweiten!

Über Plus500

Wieder einmal hat es eine Übernahme im Bereich von Forex-Brokern gegeben. Diesmal steht der bekannte Broker Plus500 t im Rampenlicht, denn die auf der Isle of Man ansässige Spielefirma Playtech hat angekündigt, den Forex- und CFD-Broker übernehmen zu wollen.

Bei Plus500 handelt es sich um einen weltweit agierenden Online-Broker, der seinen Sitz in London hat. Mit mehr als 1.000 Basiswerten im Angebot macht der Broker immer wieder auf sich aufmerksam.

Außerdem bietet der Boker Interessierten ein vollkommen kostenloses Demokonto, welches bei weitem nicht alle Broker im Angebot haben.

Dies mag sicherlich einige Marktbeobachter durchaus überraschen, denn immerhin war der Broker Plus500 in der jüngeren Vergangenheit aufgrund einer durch die FCA angekündigten Überprüfung von Konten und Maßnahmen in die Schlagzeilen geraten. Demzufolge brach der Aktienkurs teilweise deutlich ein, hat sich allerdings mittlerweile bereits wieder erholen können.

Unsere Anfrage auf die Auswirkungen dieser Investition beantwortete Plus500 mit diesem Statement:

Playtech’s offer confirms that Plus500 is a strong, successful and rising brand in the CFD industry. The Plus500 brand will continue to be a top and stable CFD brand, under Playtech’s impressive and strong portfolio.

Playtechs Angebot bestätigt Plus500 als starken, erfolgreichen und aufsteigenden CFD-Broker. Plus500 wird weiterhin ein verlässlicher Topanbieter sein, nun gestärkt durch Playtechs starkes und eindrucksvolles Portfolio.

Knapp 460 Millionen britische Pfund für Plus500

Durchaus ansehnlich ist das Angebot, welches Playtech nun bekanntgab. Rund 460 Millionen Pfund ist der Spieleanbieter bereit, für den britischen Broker Plus500 zu zahlen. Alternativ beinhaltet das Angebot eine Zahlung von vier Pfund pro Aktie. Auch wenn diese Summe relativ hoch klingt, so wäre Plus500 in der Bewertung um rund die Hälfte gefallen, wenn ein Vergleich mit der Bewertung von vor rund zwei Wochen gezogen wird. Ein Grund ist definitiv, dass die britische Finanzaufsicht FCA vor etwas mehr als 14 Tagen angekündigt hat, eine Überprüfung der Maßnahmen durchzuführen, die der Broker im Bezug auf Geldwäsche durchführt. Schon allein diese angekündigte Überprüfung hatte dazu geführt, dass der Kurs der Plus500 Aktien deutlich gesunken ist. Anfang des Jahres notierten die Plus500 Aktien bei rund 6,50 Euro, um dann bis Mitte April auf ein Hoch von mehr als elf Euro zu steigen. Danach ging es allerdings insbesondere nach der Ankündigung der Überprüfung steil bergab bis auf unter vier Euro. Mittlerweile hat der Aktienkurs wieder etwas erholt und notiert derzeit bei rund 4,7 Euro.

Playtech möchte eigenes Angebot deutlich ausweiten

Die Übernahme von Plus500 ist schon der zweite „Coup“ dieser Art, den Playtech in der jüngeren Vergangenheit ausführt. Zuvor hatte die Spielefirma nämlich bereits die Trading-Plattform und gleichzeitigen Zahlungsdienstleister TradeFX übernommen. Diese Übernahme ließ sich Playtech mehr als 120 Millionen US-Dollar kosten. Aktuell bestätigte der verantwortliche Geschäftsführer von Playtech. Mor Weiser, dass die jetzige Übernahme von Plus500 eindeutig in die Strategie des Unternehmens passt, welche eine Ausweitung des Angebotes beinhaltet. Es wird erwartet, dass die Übernahme von Plus500 zu einem relativ zügigen Umsatzwachstum führen wird, sodass im Prinzip beide Unternehmen profitieren können. Der Abschluss der Übernahme wird allerdings erst voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erfolgen, denn zuvor müssen sowohl die Regulierer als auch die Inhaber der zahlreichen Aktien zustimmen. Sowohl die Aktien von Playtech als auch von Plus500 werden an der Börse in London gehandelt.

Hintergrundinformationen zu Plus500

Plus500UK Ltd dürfte den meisten Personen durch das Angebot im Bereich des Handels mit Devisen und CFDs bekannt sein. Der Sitz des britischen Unternehmens befindet sich in London und die Regulierung findet schon seit geraumer Zeit durch die dort zuständige Finanzaufsichtsbehörde statt, nämlich durch Financial Conduct Authority (FRN 509909).

Nach eigenen Angaben betreut Plus500 mittlerweile über eine Million Kunden und gehört im Bereich des Handels mit Devisen und CFDs mit zu den global führenden Anbietern. So stellt der Broker seinen Kunden beispielsweise ein zeitlich unbefristet nutzbares Demokonto sowie über 1.000 Basiswerte beim Handel mit CFDs zur Verfügung. Die Gründung von Plus500 fand im Jahre 2008 statt und der Broker war bisher vor allen Dingen auch bei deutschen Tradern beliebt, da sowohl die Webseite als auch der Kundenservice in deutscher Sprache verfügbar sind. Mit einer Mindesteinzahlung von 100 Euro weist der Broker in vielen Bereichen kundenfreundliche Konditionen auf.

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Die Handelsoberfläche von Plus500

Hintergrundinformationen zum Playtech

Bei Playtech Plc handelt sich um einen Softwarehersteller für die Bereiche Glückspiele und Wetten, wobei sich der offizielle Hauptsitz auf der Isle of Man befindet. Das Unternehmen zählt mehr als 3.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahre 2020 ein Umsatz von rund 367 Millionen Euro. Neben dem Forex-Broker Plus500 übernahm Playtech im Februar dieses Jahres bereits das Unternehmen YoYo Games für einen vergleichsweise geringen Betrag von rund 16,4 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich um einen Hersteller und Entwickler einer speziellen Spiele-Entwicklungs-Software. Nachdem Playtech 1999 gegründet wurde, weitete sich das Unternehmen auf mittlerweile über zehn Standorte aus. Dazu zählen unter anderem auch Standorte in Russland, Deutschland, Schweden und Israel. Die Aktien des Unternehmens haben sich in den vergangenen 12 Monaten sehr gut entwickelt und stiegen von rund 8 Euro (Juni 2020) auf aktuell über 11 Euro.

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