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Ölpreis (Brent)

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Ölpreis (Brent) in USD – Historische Kurse

Datum Schluss Eröffnung Tageshoch Tagestief
09.04.2020 31,48 33,82 36,40 31,18
08.04.2020 32,84 32,63 33,87 31,54
07.04.2020 31,87 33,66 34,18 31,74
06.04.2020 33,05 31,76 34,24 30,03
03.04.2020 34,11 29,89 35,00 28,25
02.04.2020 29,94 25,61 36,29 25,45
01.04.2020 24,74 25,99 26,28 24,52
31.03.2020 22,74 23,00 23,87 22,59
30.03.2020 22,76 23,85 24,44 21,65
27.03.2020 24,93 26,68 27,00 24,13

Ölpreis (Brent und WTI)

Der Rohstoff Rohöl ist der mit Abstand wichtigste Energieträger der Welt und der Ölpreis spielt somit eine gewichtige Rolle für Industrie und Wirtschaft sowie deren Entwicklung. Beim Rohöl gibt es verschiedene Sorten. Die wichtigste in Europa verwendete Rohölsorte ist Brent, die ihren Namen von dem Nordsee-Ölfeld erhalten hat, wo sie gefördert wird. Bei Brent handelt es sich um eine besonders leichte Rohölsorte, die von der Nordsee aus über eine Unterwasserpipeline zum Ölterminal Sullom Voe auf Mainland, Shetland geleitet wird. Von dort aus wird das Rohöl mit Tankern weiter verschifft.

Rohöl dient, neben seiner primären Rolle als wichtigster Energieträger, auch als unabdingbarer Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffen. Des Weiteren wird Rohöl aber auch in Kosmetika und Medikamenten eingesetzt. Da das Angebot an Rohöl jedoch begrenzt ist, die Nachfrage aber stetig ansteigt, nimmt auch der Ölpreis kontinuierlich zu. Da Rohöl bei der Produktion anderer Rohstoffe benötigt wird, ist er der wichtigste Rohstoff der Welt. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat den Anteil an Rohöl, der weltweit für die Rohstoffproduktion verwendet wird auf 45 Prozent beziffert.

Da sich die Rohölindustrie in den vergangenen Jahren aufgrund mangelnden Investitionskapitals für Entdeckung, Förderung und Weiterverarbeitung kaum weiterentwickelt hat, kann die weltweit geförderte Menge kaum die hohe Nachfrage nach Rohöl aus Staaten wie den USA oder auch China oder Indien abdecken. Im Dezember 2005 lag die weltweite Nachfrage nach Rohöl laut der Internationalen Energiebehörde (IEA) bei 83,3 Millionen Barrel pro Tag und wird weiter ansteigen.

International gibt es viele verschiedene Rohölsorten, die jeweils verschiedene Eigenschaften und Preise aufweisen. Die Rohölsorten kommen dabei aus so verschiedenen Regionen wie Alaska North Lope, Arab Light oder Zuetina in Libyen. Gehandelt wird an den Terminbörsen in London und New York jedoch mit Referenzölen. Dabei handelt es sich um standardisierte Produkte, die zur Preisermittlung für alle anderen Sorten herangezogen werden. Das am meisten gehandelte Referenzöl mit einer großen Bedeutung für die USA ist das West Texas Intermediate (WTI), während in Asien dem Dubai Fateh die größte Bedeutung zukommt. Leona, Tijuana, Alaska North Slope, Zuetina oder Urals sind weitere Referenzölsorten.

Der wichtigste Handelsplatz für das europäische Brent Crude Oil ist die Warenterminbörse International Petroleum Exchange in London.

Ölpreis-Prognose 2020

Ölpreis aktuell – Wird 2020 ein Jahr der Überraschungen am Ölmarkt?

Die Entwicklung der Ölpreise ist heutzutage für viele Investoren eine wichtigere Vorlage für die Richtung des weltweiten Wachstums, als es Konjunkturdaten oder die Trends am Anleihe- und Devisenmarkt sind. Und die dahinterstehende Überlegung wirkt auch vollkommen logisch: Steigt die Rohöl-Nachfrage, brummt der Konjunkturmotor. Nur:

Da liegt man oft falsch. Denn die Rohöl-Kurse gehorchen keineswegs nur der reinen Angebot/Nachfrage-Entwicklung. Eine Prognose ist daher immer ein Abwägen zwischen Realität und Projektion, zwischen der echten Nachfrage und der Spekulation. Dieser Markt hat es in sich. Und eines ist er für uns Anleger damit nie: langweilig!

Was bewegt den Ölpreis?

In erster Linie sind es die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft, die für die grundsätzliche Trendrichtung entscheidend sind. Diese bestimmten die Nachfrage nach Rohöl und Benzin, Kerosin oder Heizöl. Auf der anderen Seite ist es das Angebot, das auf die Kurse einwirkt. Dabei spielt die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) eine wichtige Rolle. Allerdings stellen auch Länder, die nicht der OPEC angehören, beispielsweise Russland, die USA und Norwegen, in Bezug auf das Angebot und damit letzten Endes auf die Preisbildung eine zunehmend wichtige Größe das. Vor allem die USA haben ihre Förderung in den vergangenen Jahren immens ausgebaut.

Das zweite Element ist die Spekulation am Rohstoff-Markt. Am Ende ist es die dortige Angebot/Nachfrage-Situation, die den Kurs bestimmt. Dabei ist die reale Nachfrage nach Rohöl zwar ein wichtiges Element. Aber wenn große Spekulanten massiv über den Terminmarkt Long oder Short gehen, dominieren sie und nicht die ökonomischen Rahmenbedingungen für diesen Moment den Trend. Wichtig ist dabei, das ist auch ein entscheidender Aspekt, wenn es um eine Prognose für den Ölpreis geht, dass diese Spekulation sich an der realen Nachfrage-Entwicklung bzw. deren Perspektiven orientieren kann, aber nicht muss!

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(Mehr Fakten und Informationen zum Thema Rohöl finden Sie in diesem Beitrag: „Rohöl – Fakten und Handelsmöglichkeiten“)

Ölpreisprognose – Ausgangslage Anfang 2020 (1): Die ökonomischen Aspekte

Die Ausgangslage für die Tendenz des Ölpreises präsentiert sich im Februar 2020 bärisch. Das Wachstum in den USA liegt unter dem mittelfristigen Potenzial, die chinesische Wirtschaft sieht sich massivem Druck durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus ausgesetzt und in Europa präsentieren sich die Konjunkturdaten derart schwach, dass man unterstellen muss, dass eine Rezession jederzeit möglich ist. Die folgenden Charts zeigen, dass der Ölpreis auf diese Tendenzen auch reagiert hat:

Seit Sommer 2020 zeigt der im vorstehenden Chart rot dargestellte US-Einkaufsmanagerindex für den Industriesektor ein spürbar nachlassendes Wachstum an, das andeutet, dass die Ölnachfrage zumindest nicht zunimmt. Sie sehen, dass der blau dargestellte Kurs der Ölsorte Brent Crude Oil (stellvertretend für andere Ölsorten wie z.B. WTI, die Trends der einzelnen Ölsorten laufen immer parallel) diesen übergeordneten Trend nachvollzogen hat, wenngleich unter starken Schwankungen. Auch das nächste Chartbild unterstreicht, dass die derzeitigen ökonomischen Rahmenbedingungen eher für fallende Ölpreise sprechen:

Hier sehen wir den Trend des Ölpreises zusammen mit der Veränderung im Auftragseingang in der deutschen Industrie über einen sehr langen Zeitraum (ab 1994). Wir erkennen hier, dass der Ölpreis zwar bisweilen wenig oder verzögert auf diese Indikation des kommenden Wachstums in der für die Grundtendenz maßgeblichen, größten Wirtschaftsnation Europas reagiert. Was auch daran liegt, dass das Wachstum in den USA, Japan oder China nicht zwingend zeitgleich in dieselbe Richtung weisen muss. Aber im großen Bild sieht man, dass der Ölpreis diesen ökonomischen Vorgaben durchaus folgt.

Da es in der Tat auf mittel- und langfristiger Ebene den rational auch nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen Wachstum und Ölpreis gibt, könnte man davon ausgehen, dass die derzeitige Wachstumsschwäche der Weltwirtschaft den Ölpreis im Jahr 2020 unter Druck setzen muss. Aber ganz so einfach lässt sich eine Prognose nicht erstellen, denn es kommen weitere, entscheidende Elemente hinzu, die es einzubeziehen gilt. Zunächst die Angebotsseite:

Ölpreisprognose – Ausgangslage Anfang 2020 (2): Die Angebotsseite

Wenn die Nachfrage nach einem Rohstoff nicht weiter zunimmt oder sogar rückläufig ist, drückt das im Prinzip zwar auf den Preis. Aber nur, wenn mit einer Überversorgung zu rechnen wäre, weil sich nicht zugleich das Angebot reduziert. Ein solches Überangebot versuchen die erdölproduzierenden Länder aber zu vermeiden. Im Februar 2020 diskutiert die OPEC, ob sie auf die negativen Einflüsse der Virus-Epidemie in China reagieren soll, indem sie die Förderung so kürzt, dass eine geringere Nachfrage dadurch aufgefangen wird. Kann das dazu führen, dass Rohöl im Kurs trotz nachlassendem Wirtschaftswachstum zulegt?

Erfahrungsgemäß eher nicht, zumindest nicht über kurzlebige Impulse hinaus. Der folgende Chart markiert den Zeitpunkt im November 2020, an dem sich die OPEC und Russland auf eine Kürzung der Fördermenge geeinigt hatten. Seither wird diese Kürzung sukzessiv verlängert, aber Sie sehen, dass sich daraufhin kein dauerhafter Aufwärtstrend eingestellt hat. Aktuell notiert der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent sogar tiefer als damals. Wieso sind solche Regulierungen nicht effektiv?

Das liegt zum einen daran, dass sich die Mitglieder der OPEC oft nicht an diese Beschlüsse halten. Vor allem aber liegt es daran, dass die USA mittlerweile der weltgrößte Ölproduzent sind und im Jahr 2020 mit 11,9 Millionen Barrel pro Tag an Russland (11,1 Millionen) und Saudi-Arabien (9,7 Millionen) vorbeigezogen sind. Die USA sind nicht daran interessiert, die OPEC auch nur als Richtlinie anzusehen. Und das größte Problem, wenn es darum gilt, die Preise zu stabilisieren, ist:

Wer in Phasen fallender Preise am günstigsten produziert und am meisten anbietet, bekommt immer noch das größte Stück vom schrumpfenden Kuchen ab. Diejenigen, die für die Stabilität der Preise Einschränkungen hinnehmen, sind dadurch die Dummen. Ein Verhalten, das zwar nicht gerade fair, aber gängig ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die OPEC imstande ist, den Preis dauerhaft höher zu ziehen oder die USA freiwillig den Ölhahn etwas zudrehen, ist somit gering.

Ölpreisprognose – Ausgangslage Anfang 2020 (3): Der Faktor der Politik

Würde es allein nach den Rahmenbedingungen gehen, müsste der Ölpreis also eher unter Druck bleiben. Zumal ja nicht nur die aktuellen Konjunkturdaten auf ein schwaches Wachstum hindeuten. Das durch die aggressive Politik der USA angeschlagene geopolitische Klima lässt vermuten, dass sich die Lage noch deutlich zuspitzen kann. Denn so ist z.B. der das Wachstum bremsende Handelsstreit der USA mit dem Rest der Welt mit der jetzt vereinbarten Teileinigung (Phase I-Deal) noch nicht vorbei. Vor allem die EU muss damit rechnen, dass die USA Forderungen an sie herantragen und mit Strafzöllen durchpressen werden, die das fragile Wachstum endgültig kippen können.

Im Gegenzug dazu ist die instabile Lage im Nahen Osten ein in die Gegenrichtung weisendes Element in dieser Betrachtung. Auch Libyen und Nigeria zeigen öfter instabile Tendenzen, die die dortige Förderung beeinträchtigen. Diese Brandherde stellen insgesamt ein wichtiges Element in der weltweiten Ölversorgung dar. Eine Eskalation der Lage kann daher immense Kurssprünge nach oben auslösen. Ein gutes Beispiel dafür sah man Anfang Januar, als zu befürchten war, dass die Situation im Irak außer Kontrolle gerät und ein direkter Konflikt USA/Iran beginnt. Brent Crude Oil schoss senkrecht nach oben. Auch am 16. September 2020 kam es zu einer solchen, panischen Reaktion am Ölmarkt, als es zu einem Drohnen-Angriff auf saudi-arabische Förderanlagen kam, wie wir im folgenden Chart sehen.

Das zeigt, dass man solche geopolitischen Einflüsse nicht unterschätzen sollte. Sie stellen letzten Endes ein unberechenbares Element dar, das jederzeit massiv Einfluss auf den Ölpreis nehmen kann, aber nie muss. Anleger sollten sich daher gerade beim Trading in diesem Segment immer konsequent über Stop Loss-Orders absichern.

Ölpreisprognose – Ausgangslage Anfang 2020 (4): Das wichtige Element der Spekulation

In einem Umfeld wie diesem müsste der Ölpreis eigentlich weiter nachgeben. Oder nicht? Der folgende Chart zeigt, dass in dieser Hinsicht absolut nichts zwingend ist:

Hier sehen Sie den langfristigen Kursverlauf des Ölpreises in Relation zum marktbreiten US-Index Standard & Poor’s 500 (S&P 500). Oft verlaufen die Trends parallel, was logisch ist, da das weltweite Wirtschaftswachstum für beide Assets gleichermaßen eine Orientierung ist. Aber es gibt auch Phasen, in denen der Ölpreis völlig gegensätzlich läuft.

Am extremsten war das 2008 der Fall, als der Aktienmarkt längst einbrach, der Ölpreis aber förmlich explodierte. Das ist ein markantes Beispiel dafür, wie groß die Rolle der Spekulation beim Ölpreis sein kann. Der Kurs wurde damals förmlich durch die Decke getrieben, stieg auf im Vorfeld ungeahnte Rekorde, bevor er dann 2009 implodierte, den negativen Rahmenbedingungen doch noch folgte. Was bedeutet:

Wäre der Faktor der Spekulation nicht so erheblich, wäre die Ölpreisprognose für 2020 relativ einfach, denn die aktuelle Konjunkturlage und die negativen Perspektiven müssten den Kurs aufgrund einer tendenziell nachgeben Nachfrage drücken. Aber der Spekulationsfaktor ist eben erheblich.

Besonders interessant ist in dieser Hinsicht eine höchst auffällige Schere, die sich seit dem Frühjahr 2020 zwischen dem Trend der Ölpreise und den wichtigsten Aktienmärkten aufgetan hat. Sie könnte zum Dreh- und Angelpunkt für die Tendenz im Jahr 2020 werden:

Eine auffällige Divergenz zwischen Aktienmarkt und Ölpreis

Bis zum Frühsommer 2020 liefen die Trends der großen Aktienindizes (im Chart als Beispiel wieder der marktbreite US-Index S&P 500) und des Ölpreises recht parallel. Das ist auch nachvollziehbar, denn ein positives Umfeld spricht ebenso für eine steigende Rohöl-Nachfrage wie für steigende Unternehmensgewinne. Aber dann liefen die Kurse drastisch auseinander. Im Sommer 2020 und aktuell erneut seit Anfang des Jahres 2020 stiegen die Aktien deutlich, der Ölpreis hingegen fiel.

Das ist ein Beleg dafür, wie sehr reine Spekulation abseits ökonomischer Fakten die Börsen beeinflussen kann. Der Ölpreis reagierte auf das nachlassende weltweite Wachstum, die Folgen des US-Handelskriegs und momentan auf die Konsequenzen, die die Virus-Epidemie für China und die Weltwirtschaft haben wird. Am Aktienmarkt hingegen wird all das ignoriert.

Jetzt gäbe es zwei Optionen: Entweder der Ölpreis zieht wieder an und gleicht diese Divergenz zum Aktienmarkt auf diese Weise aus. Oder Rohöl bleibt gedrückt, fällt womöglich sogar weiter und die Schere schließt sich, indem der Aktienmarkt dem Ölpreis hinterherfällt. Was ist wahrscheinlicher? Wo kann Rohöl Brent am Ende dieses Jahres landen?

Ölpreisprognose – Glaskugel vs. Charttechnik: Folgen Sie dem Trend!

Gerade im Bereich der Commodities (d.h. Rohstoffe) pflegen die charttechnisch orientierten Trader Trends konsequent auszureizen. Wenn sich ein klares charttechnisches Signal zeigt und sich danach ein Trend etabliert hat, kann der sehr weit führen, über das hinaus, das man aus rein rationaler Sicht erwarten würde.

Dass Rohöl derzeit konsequent abwärts tendiert und damit das Ausblenden der Risiken, wie es am Aktienmarkt der Fall ist, nicht kopiert, indiziert eine klare Dominanz bärischer Trader, die die negativen Rahmenbedingungen zurzeit auf ihrer Seite haben. Damit wäre für die Ölpreisprognose die wahrscheinlichere Variante aus aktueller Sicht, dass der Ölpreis tendenziell weiter nachgibt, das Tief, das Ende 2020 erreicht wurde, erneut testet und ggf. sogar bricht. Aber!

Auch bei den Trends der Rohstoffe sind die Tendenzen nicht immer logisch, die Trends aber oft intensiv. Sollte es zu einer effektiven Aufwärtswende kommen, indem Brent Crude Oil wieder über 60-US-Dolalr schließt, der Zone, die derzeit die obere Begrenzung mittelfristig entscheidender charttechnischer Widerstände definiert, kann sich ein Aufwärtstrend etablieren. Ein Aufwärtstrend, der ebenso intensiv verläuft wie die Abwärtsbewegung, die den Start ins Jahr 2020 kennzeichnete. Unser Rat ist daher:

Fazit unserer Ölpreis-Prognose 2020

Legen Sie sich nie aufgrund einer Ölpreisprognose vorab fest, wenn Sie im Rohöl traden, sondern folgen Sie etablierten Trends. Die können, wie gesagt, verblüffend dynamisch und weitreichend ausfallen und sie müssen, das haben die vorstehenden Chart gezeigt, nicht immer rational sein, das heißt den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Auch, wenn die Chance, dass der Ölpreis 2020 tendenziell nachgibt, per heute gut ist: Morgen können die entscheidenden Rahmenbedingungen schon ganz andere sein. Folgen Sie daher konsequent dem Trend und nie persönlichen Vermutungen!

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Auch interessant und aktuell sind in dieser Kategorie folgende Beiträge mit Prognosen:

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So funktioniert der Rohöl CFD Handel

Lesezeit: 15 Minuten

Haben Sie je beobachtet, wie Rohöl zu volatilen Kursbewegungen neigt? Diese Fluktuationen des Kurses machen den Rohöl CFD zu einem sehr attraktiven Instrument für viele Trader, insbesondere mit dem heutigen Stand der Technik, der es Tradern erlaubt, ihr Trading bequem über eine Online-Tradingplattform zu erledigen. Dieser Artikel betrachtet, wie sich der Ölpreis bewegt, welche Faktoren ihn beeinflussen, wie Trader Öl, im Speziellen die Sorte WTI, handeln können, die Risiken, die dabei relevant werden, und geläufige Strategien für das Trading in WTI Charts.

Die Grundlagen des Rohöl CFD Handels

Rohöl besteht aus unraffiniertem Petroleum und fossilen Brennstoffen. Es setzt sich aus Kohlenwasserstoffanlagerungen und anderen organischen Metallen zusammen, und kann raffiniert werden, um Nutzprodukte wie Benzin, Diesel, Petrochemikalien (wie verschiedene Kunststoffe), Düngemittel und sogar Medizin zu gewinnen. Öl ist ein grundlegender und enorm wichtiger Bestandteil der Weltwirtschaft, weshalb der Rohstoff unser tägliches Leben stark beeinflusst und viele Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmen und Trader diesen genauestens verfolgen.

Deshalb ist die Kursbewegung des Öls so wichtig. Wenn Öl teurer wird, erhöht dies die Kosten für den Endverbraucher direkt (durch Benzin/Diesel an der Tankstelle) sowie indirekt (durch Produkte, die durch Ölbestandteile eine Preiserhöhung erfahren, oder für deren Produktion Öl verbraucht wird). Ein günstigerer Ölkurs bewirkt das Gegenteil, senkt also die Kosten für Konsumenten.

Der langzeitliche Einfluss sieht folgendermaßen aus:

  • Höhere Ölpreise tendieren dazu, die Preise von Produkten zu erhöhen, wodurch das wirtschaftliche Wachstum untergraben wird, da es potenziell zu Inflation und/oder höheren Zinsraten kommen kann.
  • Niedrigere Ölpreise tendieren dazu, Produkte erschwinglicher zu machen, was wiederum das wirtschaftliche Wachstum stimuliert, da es das Potenzial für Inflation und Anstiege der Zinsraten verringert.
  • Sehr niedrige Preise verringern das Angebot, da die Ölproduktion durch mangelnde Gewinne Einbußen erleiden könnte.

Ölpreise ändern sich und fluktuieren täglich, von Minute zu Minute. Die Kurse werden dabei durch eine Vielzahl an Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten, die Sie dabei bedenken sollten, sind:

  • An- oder Abstieg des Angebots der Ölproduzenten
  • An- oder Abstieg der Nachfrage durch die Ölverbraucher und -importeure
  • Subventionen für ölproduzierende Unternehmen und andere Energieunternehmen
  • Internationale Politik (Abkommen zwischen Ländern)
  • Interne Politik von Ölproduzenten
  • Weltweite Ölreserven
  • Konkurrenz von anderen Energiequellen
  • Geopolitische Spannungen und Unsicherheiten (die dazu tendieren, Preise zu erhöhen)
  • Verbrauch von Öl und die fundamentale Stimmung demgegenüber

Sie mögen sich vielleicht fragen, wie das Angebot und die Nachfrage den Kurs beeinflussen. Generell bedeutet ein höheres Angebot und eine niedrigere Nachfrage eine Verringerung des Preises. Allerdings gibt es zwei primäre Faktoren, die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Nachfolgend wollen wir diese betrachten.

Faktor 1: Ölproduktionsstand (Angebotsseite)

Öl ist eine Ressource, die nicht in jedem Land vorkommt, wodurch seine Produktion an bestimmten Orten stark konzentriert stattfindet. Es wird in ca. 100 Ländern produziert, also ungefähr der Hälfte der Welt. Fünf dieser Länder sind dabei für ungefähr 48% der gesamten Ölproduktion weltweit verantwortlich. Dadurch erlangen diese Länder und die damit assoziierten Öl-Gesellschaften (wie zum Beispiel Opec) mehr Einfluss auf das Angebot, und dadurch indirekt auch den Kurs.

Wenn diese ihre Ölproduktion verringern, können sie ein Absinken der Ölpreise stoppen oder gar eine Erhöhung dieser unterstützen. Wenn der Preis nach Ansicht dieser Gesellschaften angemessen ist, können sie ihre Produktion auch wieder erhöhen, um mehr Öl zu verkaufen und mehr Profit zu machen.

Faktor 2: Zustand der Weltwirtschaft (Nachfrageseite)

Die Nachfrage nach Öl wächst, wenn sich die Weltwirtschaft im Aufschwung befindet, da Konsumenten dann mehr Produkte kaufen (für deren Herstellung Öl oft eine notwendige Ressource ist), Unternehmen mehr Güter verschiffen und anderweitig transportieren (aufgrund der höheren Nachfrage), Firmen mehr investieren (um ausreichend Produktionskapazität für die hohe Nachfrage bereitstellen zu können) und mehr Reisen unternommen werden (entweder aus geschäftlichen Gründen oder zur Erholung). Eine geschwächte Weltwirtschaft hat den gegenteiligen Effekt und verringert die Nachfrage nach Öl.

Wenn Sie das Öl CFD Trading gerne in einem risikofreien System testen möchten, können Sie dies mit einem kostenlosen Demokonto von Admiral Markets tun. Testen Sie Strategien, verbessern Sie Ihr Trading und üben Sie, bis Sie sicher mit der Materie vertraut sind, bevor Sie in einem Livekonto traden.

So traden Sie Rohöl CFDs

Wie mit allen Instrumenten im Trading müssen Trader ein gewisses Risiko eingehen, um Gewinn machen zu können, und können bei dem Versuch ihre gesamte Investition verlieren. Im Ausgleich für dieses Risiko kann der Trader aber auch hohe Gewinne machen, indem er:

  • eine Buy Order eröffnet und zu einem höheren Kurs wieder verkauft (Long Setup), oder
  • eine Sell Order eröffnet und zu einem niedrigeren Kurs verkauft (Short Setup).

Trader können verschiedene Arten von fundamentalen, Wellen- und technischen Analysen einsetzen, um ihre Erfolgschancen und die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Bedenken Sie dabei immer, dass jeder Trade in Gewinnen oder Verlusten enden kann, da es nie eine Garantie für zukünftige Kursbewegungen gibt, egal, wie die historischen Daten dazu aussehen.

Wie tradet man WTI Rohöl CFDs?

Öl kann online getradet werden, simuliert in einem Demokonto oder real in einem Livekonto. Trader nutzen dafür die Handelsplattformen MetaTrader 4 (MT4) oder MetaTrader 5 (MT5), um Trades zu eröffnen, zu schließen und zu managen. Die guten Neuigkeiten sind, dass Sie nicht tatsächlich Öl einkaufen (und aufbewahren) müssen, sondern diese Trades durch WTI CFDs elektronisch abwickeln können.

Admiral Markets bietet sowohl den MT4 als auch den MT5 für diese Zwecke an, sowie den MetaTrader WebTrader, falls Sie unnötigen Installationen aus dem Weg gehen und direkt im Browser traden wollen. Des Weiteren bietet Ihnen Admiral Markets die MetaTrader Supreme Edition an, ein kostenloses Plugin für MT4 und MT5, das Ihre Trading-Erfahrung um zahlreiche zusätzliche Tools wie das Mini Terminal, den Tick Chart Trader und viele weitere ergänzt.

Was ist ein CFD?

Die Abkürzung CFD steht für „Contract for Difference“, zu deutsch Differenzkontrakt. Diese Differenzkontrakte erlauben es Ihnen, Rohstoffe wie Öl oder Gold zu traden und von deren Kursbewegungen zu profitieren, ohne tatsächliche Kaufverträge für diese Güter abschließen zu müssen. Zusätzlich erlaubt Ihnen dieses Instrument, Öl und viele weitere finanzielle Basiswerte bequem in einer einzigen Handelsplattform zu traden.

Was ist WTI?

Die Abkürzung WTI steht für West Texas Intermediate – einer der zwei weltweit größten Vergleichsindizes für das Rohöl CFD Trading im MetaTrader. Die andere große Sorte heißt Brent Crude.

Was sind die Vorteile beim Rohöl CFD Trading?

Das Traden von WTI CFDs bietet diverse Vorteile, aber die hohe Volatilität ist wahrscheinlich der dominierende Grund, warum sich der Öl CFD bei Tradern großer Beliebtheit erfreut. Der Ölpreis neigt dazu, relativ große Bewegungen zu vollziehen (wie dem folgenden Chart entnommen werden kann). Dies bietet Tradern natürlich die Möglichkeit, von diesen Bewegungen zu profitieren, sei es im Intraday Trading, im Intraweek Trading oder mit einem Swing Trading-Ansatz.

Quelle: MetaTrader 5 WTI CFD H4 Chart, Datenspanne: 16. Mai 2020 bis 16. Dezember 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020 um 15.11 Uhr. Bitte beachten Sie: Die vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

WTI Rohöl CFD Trading Strategien

Nachdem Sie sich für einen Broker entschieden haben, der den WTI CFD anbietet, ist es wichtig, strategisch darüber nachzudenken, wie Sie den Öl CFD zu traden planen. Angesichts der hohen Volatilität dieses Instruments ist es besonders wichtig, ein angemessenes Risikomanagement zu betreiben, aber auch Öl-spezifische Trading-Ansätze zu verwenden. Die meisten dieser Trading-Methoden können in verschiedene Stile und Zeitrahmen eingeteilt werden.

Hier eine Übersicht über die primären Ansätze, mit denen ein CFD auf Öl, Rohstoffe und andere finanzielle Instrumente getradet werden kann:

Trading-Stile

  • Fundamentale Analyse: Recherchieren, Verfolgen, Analysieren und Anwenden von Daten, News und öffentlichen Bekanntmachungen, die Aufschluss über zukünftige Angebots- und Nachfragesituationen geben.
  • Technische Analyse: Diese Technik analysiert Kursverläufe in Candlestick Charts oder Balken-Charts und nutzt Indikatoren, um strategische Setups zu finden, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zu langfristigen Gewinnen führen.
  • Wellen Analyse: Diese Methode analysiert Kursmuster im Chart, um deren Kontext, die aktuelle Marktstruktur und eventuelle Trading-Möglichkeiten zu identifizieren.

Zeitrahmen

  • Langzeit-Trader nutzen längere Zeitrahmen wie Wochencharts (W1) oder Tagescharts (D1).
  • Swing Trader nutzen mittlere Zeitrahmen wie 4-Stunden Charts (H4) und Tagescharts.
  • Intraweek Trader nutzen mittlere bis kleine Zeitrahmen wie 1-Stunden Charts (H1) und 4-Stunden Charts.
  • Intraday Trader nutzen kleinere Zeitrahmen wie 15-Minuten Charts (M15) und 60-Minuten Charts.
  • Scalper verwenden besonders kleine Zeitrahmen wie 1-Minuten Charts (M1) und 5-Minuten Charts (M5).

Kombinationen verschiedener Zeitrahmen

Auch wenn Trader alle möglichen Kombinationen von Zeitrahmen für verschiedenste Zwecke benutzen, gibt es ein paar Konstellationen, die besonders geläufig sind.

Nachfolgend die beliebtesten Methoden:

  • Fundamental und langfristig: Wenn Trader den WTI CFD traden, nutzen sie oft fundamentale Ansätze in längeren Zeitrahmen, um über lange Zeit Trades offen zu halten – sofern sich dieses anbietet. Fundamentale Veränderungen geschehen langsamer, wodurch in Summe mit diesem Ansatz weniger Trades durchgeführt werden, was wiederum auch weniger Aufwand für den Trader bedeutet.
  • Fundamental und kurzfristig: Wenn Trader Veröffentlichungen und News für ihre Trading Strategien verwenden, konzentrieren sie sich in der Regel auf kurzfristige Trade Setups, welche in kleineren Zeitrahmen durchgeführt werden. Diese Arten von Trades nutzen dann spezifische Werkzeuge, die wirtschaftliche Ankündigungen, Vorhersagen und Prognosen bereitstellen. Admiral Markets bietet einen Forex Kalender an, der diese Art von Informationen für Sie bereithält.
  • Wave und mittel- bis langfristige Analysen: Wave Muster sind am nützlichsten in Stundencharts und aufwärts. Wenn Sie diese Art der Analyse erstmalig nutzen, ist es eventuell sinnvoll, mit 4 Stunden-Charts und mehr zu beginnen. Wave Muster korrekt zu identifizieren, bedarf etwas Übung, und ist um so einfacher, je größer der Zeitrahmen Ihres Charts ist.
  • Technische Analyse und mittelfristige Trades: Auch wenn die technische Analyse für langfristiges Trading und Charts benutzt werden kann, wird sie doch primär für schnelle Ein- und Ausstiege verwendet. Trader können technische Tools wie Moving Averages, Fibonacci und Oszillatoren nutzen, um einen robusten Trading Plan zu erstellen.
  • Technische Analyse und kurzfristige Trades: Scalper neigen dazu, Trading Indikatoren zu nutzen, um bestimmte Berechnungen in ihrem Trading zu automatisieren. Indikatoren wie Parabolic, Keltner-Kanäle und Pivot-Punkte finden hier eher Anwendung als manuelle Tools wie Fibonacci, da sich der Kurs in kurzfristigen Zeitrahmen sehr schnell bewegen kann und Entscheidungen dementsprechend schnell gefällt werden müssen.
  • Kombinationen dieser drei Ansätze: Einige Trader wollen sich nicht bei der Auswahl ihrer Strategien limitieren und kombinieren alle drei oben genannten Methoden. Auch wenn es Vorteile hat, verschiedene Analysen zu verwenden, um eine Trading Strategie doppelt abzusichern, besteht auch die Gefahr, durch das Überanalysieren Trading-Chancen zu verpassen.

Rohöl CFD Trading Pläne und Trading Systeme

Wie Sie sehen können, kann man diese Elemente in einer Trading Strategie kombinieren. In einem Trading System müssen in der Regel einige Schlüsselkomponenten wie folgt festgelegt werden:

  • Die Art der Analyse
  • Zeitrahmen
  • Risikomanagement-Ansatz
  • Einstiegsmethoden
  • Filter (Gründe, nicht einzusteigen)
  • Trade Management (inklusive Market Exit und Trailing Stop)
  • Ausstiegsmethoden (inklusive Stop Loss und potenziellen Zielpreisen)
  • Feedback und Evaluation

Diese Liste mag lang erscheinen, aber es handelt sich hierbei um Aspekte, die Sie beim Erstellen Ihres Trading Systems beachten sollten, um auch langfristig konsistente Gewinne generieren zu können.

Beispielhafte Rohöl CFD Trading Strategie

An dieser Stelle wollen wir ein Beispiel für eine Trading Strategie aufzeigen, die auf technischen Analysen im WTI CFD H4 Chart basiert. Bedenken Sie dabei, dass es sich hierbei nur um eine beispielhafte Veranschaulichung handelt, die zeigen soll, wie verschiedene Tools und Indikatoren genutzt werden können, um eine Trading Strategie zu erstellen. Das Beispiel basiert auf nur einem Zeitrahmen (4-Stunden Chart) in der MT5 Handelsplattform, unterstützt durch das MetaTrader Supreme Edition Plugin.

Fügen Sie die folgenden Tools in Ihrer MT4 oder MT5 Handelsplattform dem Chart hinzu:

  • 100er EMA (Moving Average)
  • Keltner Kanal aus der MetaTrader Supreme Edition
  • Fractal Indikator

Quelle: MetaTrader 5 WTI CFD H4 Chart mit 100 Moving Average, Keltner Channel und Fractals Indikator, Datenspanne: 16. Mai 2020 bis 16. Dezember 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020 um 15.14 Uhr. Bitte beachten Sie: Die vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Hier die Abfolge der einzelnen Schritte:

  • Analyse: Trade mit dem Trend, ausgehend vom Moving Average:
    • Long bei einem Schlusskurs über dem 100er EMA.
    • Short bei einem Schlusskurs unter dem 100er EMA.
  • Entry: Breakout
    • Ein Ausbruch mit einer Kerze über dem Keltner Widerstand für Long Setups.
    • Ein Ausbruch mit einer Kerze unter der Keltner Unterstützung für Short Setups.
  • Stop Loss:
    • Trader können den Stop Loss über oder unter dem nächsten Fraktal ansetzen, bei der 2. Kerze, hoch oder tief, oder dem Hoch/Tiefpunkt der nächsten geschlossenen Kerze.
    • Neue Setups werden verfügbar, sobald sich der Kurs in den Keltner Kanal zurückbewegt.
  • Trade Management: Nutzen Sie einen Trailing Stop und bewegen Sie diesen auf Ihren Break-even-Punkt, sobald der Trade eine Gewinn/Verlustrate von 1 zu 1 erreicht hat.
  • Exit: Zielen Sie auf einen Hoch- oder Tiefpunkt der nahen Vergangenheit ab (nach der gleichen Filterregel). Alternativ können Sie auch die wöchentlichen Pivot Punkte anpeilen.

Quelle: Admiral Markets MT5 with MT5SE Add-on WTI CFD vom 5. Juni 2020 bis 3. Juli 2020 – erstellt am 12. September 2020 um 5:00 PM GMT – Bitte beachten Sie: Die vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der schwierigste Teil ist wahrscheinlich das Herausfiltern von Setups, um solche zu vermeiden, die zu nah an den Widerstands- und Unterstützungslinien sind.

So könnte ein Ansatz aussehen:

  • Nutzen Sie langfristige Moving Averages:
    • Gehen Sie keine Short Setups ein, wenn sich der Kurs über dem langfristigen Moving Average befindet.
    • Gehen Sie keine Long Setups ein, wenn sich der Kurs über dem kurzfristigen Moving Average befindet.
  • Nutzen Sie den Shortcut Strg + Y, um horizontale Level hinzuzufügen. Prüfen Sie die Hoch- und Tiefpunkte der letzten zwei Zeitabschnitte und platzieren Sie dort horizontale Trendlinien.
    • Stellen Sie sicher, dass der Platz zwischen Einstieg und Hoch/Tiefpunkt nicht kleiner als Ihr Stop Loss ist.

Quelle: Admiral Markets MT5 mit MT5SE Add-on WTI CFD vom 11. Januar 2020 bis 8. Februar 2020 – erstellt am 12. September 2020 um 17.00 Uhr GMT – Bitte beachten Sie: Die vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Hierbei handelt es sich nicht um ein vollständiges Trading System, nur um eine Kombination von Tools und Indikatoren, die demonstrieren soll, wie Trader ein Trading System aufbauen könnten. Behalten Sie diese Ideen im Hinterkopf und testen Sie sie in einem Demokonto, bevor Sie sie im tatsächlichen Trading anwenden.

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Die beste Handelsplattform, um Rohöl CFDs zu traden, ist der MetaTrader 5 mit der Supreme Edition von Admiral Markets. Der MetaTrader bietet eine intuitive und leicht navigierbare Benutzeroberfläche, ergänzt durch unsere zahlreichen Trading Tools. Sie können damit WTI CFDs traden sowie ein umfangreiches Angebot an weiteren finanziellen Instrumenten, inklusive Forex, Rohstoffe und Aktienindizes.

Das Supreme Edition Plugin von Admiral Markets bietet dabei ein umfangreiches Paket an zusätzlichen Funktionen und Tools, die Sie bei anderen Brokern nicht finden. Dazu gehören unter anderem der Sentiment Trader, das Mini Terminal, das Trade Terminal, der Tick Chart Trader, der Trading Simulator, Mini Charts, die es ermöglichen, mehrere verschiedene Chart-Ansichten auf einen Blick zu überschauen, und noch vieles mehr.

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