Preis für Rohöl – Binäre Optionen 2020

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Contents

Rohöl online kaufen – Hohe Gewinnchance mit Öl?

Wie die OPEC die Rohöl Preise dirigiert

Früher war die OPEC das dominante Öl-Kartell. Man konnte sich darauf verlassen, dass die Öl-Preise in regelmäßigen Abständen nach oben manipuliert wurden. Davon konnten die meisten ölexportierenden Staaten über viele Jahrzehnte profitieren. Der hohe Preis schaffte Wohlstand. Mit dem Aufkommen neuer Technologien (Fracking) und dem Gewinnen von Schieferöl änderten sich die Rahmenbedingungen. Das Schieferöl steht nun in Konkurrenz zum konventionellen Erdöl.

Die Saudis erzwangen den Preisverfall

Der Dominanz Saudi-Arabiens innerhalb der OPEC ist es zu verdanken, dass die Ölpreise jetzt Achterbahn fahren. Um auf das konkurrierende Schieferöl zu reagieren, hätte Saudi-Arabien die eigene Produktion um 30% reduzieren müssen. Statt die Ölmengen zu vermindern, kam Saudi-Arabien auf die Idee, die Produktionsmenge erheblich auszuweiten. Das Ziel: Der Ölpreis soll so tief fallen, dass das in den USA produzierte Schieferöl, nicht mehr rentabel aus dem Boden gefördert werden kann. Mit dem Überangebot an Öl brach infolgedessen der Ölpreis ein. Bis zum heutigen Tag konnte sich der Ölpreis kaum erholen.

Eine ökonomische Ölpreisgrenze durch die Schieferöl-Förderung

Ohne eine Reduzierung der Fördermengen wird es auch in den kommenden Monaten keinen stärkeren Anstieg der Preise geben. Das strategische Ziel der Saudis war die Schwächung der Ölindustrie innerhalb der USA. Und das wurde erreicht, denn die kostenintensive Schieferöl-Produktion musste reduzierte werden.

Ob Saudi-Arabien mit den Folgen der Ölschwemme gerechnet hat, muss bezweifelt werden. Viele erdölexportierende Länder sind so abhängig vom Öl, dass sie aus Verzweiflung, die Ölproduktion bis zur Belastungsgrenze hochgefahren haben. Sie benötigten die Einnahmen, um die eigenen Staatsausgaben zu finanzieren. Oft wurde dabei unterhalb der Gewinnschwelle gearbeitet.

Langsam kehrt Normalität ein

Die weltweite Ölnachfrage wächst pro Jahr um knapp 2%. Seit Juni zeigt sich die OPEC etwas disziplinierter in der Ölproduktion. Es sind kleine Anhaltspunkte, die vermuten lassen, dass die Zeiten des Öl-Dumpings vorbei sind. Vermutlich werden wir nie wieder so niedrige Ölpreise sehen, wie in den vergangenen Jahren. Schließlich ist Öl kein unendlich verfügbarer Rohstoff. Die preiswerten und leicht förderbaren Ölreserven sind begrenzt, und in ein paar Jahrzehnten gibt es sicher einen Engpass.

Allerdings darf man sich nicht zu viel Hoffnung machen, dass der Ölpreis jetzt sofort raketenhaft ansteigen wird. Sobald der Ölpreis über eine bestimmte Schwelle kommt, wird es für die US-Amerikaner wieder interessant, die Ölproduktion mit Schieferöl auszuweiten. Aus fundamentalen Gründen hat der Ölpreis damit eine Obergrenze bekommen.

Bild: Verbrauchsprognose für Rohöl

Quelle: BP Statistical Review of World Energy

Trendanalyse vom Rohöl

Um den zukünftige Preisentwicklung abzuschätzen, ist es notwendig den zeitlichen Ursprung des Preisverfalls zu betrachten. Grob eingeteilt lassen sich drei Preisphasen identifizieren.

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Bild: Langfristiger Chart des ÖL-ETF mit dem US-Kürzel USO

Als Ersatz zum realen Öl-Chart wurde beim oberen Chart der Öl-ETF USO ausgewählt. Der ETF basiert auf dem amerikanischen WTI-Öl. Für uns sind nicht zwingend der Preis des Öls, sondern die Kursbewegungen des Öls interessant. Die Bewegungen sind mit dem USO besser analysierbar, weil die Laufzeiten der Öl-Futures klein sind. Um der Ölpreis in US-Dollar zu ermitteln, kann man den Kurs des ETF ungefähr mit 4,36 multiplizieren.

Die drei dominanten Preisphasen

Die erste bedeutende Bewegung ist (1) im Chart gekennzeichnet. Ausgehend vom Hoch in 2008 stürzte der Ölpreis dramatisch in die Tiefe. Eine Preisminderung von 81% innerhalb von sieben Monaten war das Ergebnis.

Anschließend gab es einen langen Seitwärtstrend (2), der über fünf Jahre andauerte. Das ist eine untypisch lange Phase eines Seitwärtsmarktes. Es zeigt, dass der Ölmarkt keine freie Kursbildung besitzt und durch verschiedene Interessengruppen gesteuert wird.

Ab Mitte 2020 kam es zu einer weiteren Abwärtstrendbildung (3), die erst im Februar 2020 einen Tiefpunkt fand. Vorerst scheint das ein endgültiges Tief zu sein. In der Abwärtsbewegung (3) ist das wichtigste Merkmal, dass der Trendkanal gebrochen wurde. Nur wenn der Abwärtstrend seine Wirkung verliert, gibt es eine Chance für die Bullen. Das Momentum liegt zurzeit bei den Bullen. Wie lange das andauert, hängt von den fundamentalen Rahmenbedingungen ab.

Das grobe Trendbild sieht folgender Maßen aus:

Langfristiger Trend auf Monatsbasis: short

Mittelfristiger Trend auf Wochenbasis: short

Kurzfristiger Trend auf Tagesbasis: flat

Nimmt man die zeitbezogenen Trends als Maßstab, dann könnte man annehmen, dass die nächste stärkere Kursbewegung eine neue Abwärtswelle sein müsste. Die Schlussfolgerung wäre zu einfach. Der Ölmarkt wird durch die ölproduzierenden Länder und Konzerne beeinflusst. In Abhängigkeit zu den Entscheidungen, welche die „Ölmächte“ treffen, kann der Ölkurs sprunghaft jede Richtung einnehmen.

Bild: Tages-Chart des WTI-Öls in US-Dollar

Kurzfristige Analyse des Ölpreises

Das obere Chart zeigt die kurzfristige Situation beim Öl-Preis. Nach dem Tiefpunkt Mitte Februar konnte sich der Ölpreis gut erholen. In 2020 ist er dann bis zu 60% angestiegen. Die hohe Kurssteigerung blieb nicht ohne Wirkung. Vermutlich haben kurzfristige Trader schnelle Kursgewinne mitgenommen, und der Preis fiel wieder zurück. Immerhin, vom Tief aus gesehen, ist der Kurs jetzt noch 35% im Plus. Die eingezeichnete Trendgabel (Pitchfork) ist der Maßstab für die zukünftigen Kurse. Die Trendgabel ist nach oben gerichtet. Das zeigt die bullishe Tendenz. Die untere Trendlinie der Gabel darf allerdings nicht gebrochen werden. Sobald der Schlusskurs unterhalb der Linie liegt, ändert sich das Chartbild dramatisch. Die Bären hätten das Zepter wieder übernommen, und würden versuchen den Kurs in diese Tiefe zu trieben. Der Chart zeigt, der Kurs ist nicht mehr weit entfernt. Bei $43,50 gibt es eine kleine Unterstützung. Das könnte die letzte kleine Barriere sein.

Kursziele und Wahrscheinlichkeiten

Im Chart gibt es am rechten Rand ein Volumenprofil. Die Ausprägung des Profils zeigt uns, wo Widerstände bzw. Unterstützungen liegen, und welches Preis-Niveau anziehend ist. Als besonders anziehend zeigt sich der Kursbereich um $47 und $51. Im oberen Chart sind die Bereiche als Kursziele markiert. Weil die 47-Dollar-Kursmarke in der Nähe liegt, müsste sie das nächste Kursziel für die kommenden Handelstage sein. Sollte der Kurs allerdings nicht in Richtung $47 verlaufen, muss das als Warnung betrachtet werden.

Rohöl online kaufen – Kaufempfehlung: WTI-Öl

Kursangaben für WTI-Öl
Kursziel: 52,- US-Dollar
Zwischenziel: 48,- US-Dollar
Stop-Loss: 42,- US-Dollar

Als Alternative können Sie auch an den deutschen Börsen handeln.

Es gibt zum Beispiel den Öl-ETF mit der WKN A0KRJX

Kursziel: 7,40 Euro
Zwischenziel: 6,90 Euro
Stop-Loss: 6,15 Euro

Falls Sie sich für den deutschen ÖL-ETF entscheiden, beachten Sie bitte, dass WTI-Öl grundsätzlich in US-Dollar gehandelt wird. Der Öl-ETF in Euro ist demnach nur ein „Ableger“. Es fließt immer der EUR-USD-Umrechnungskurs hinein. Das bedeutet, die Kursbewegungen zwischen den beiden Handelswerten sind nicht linear.

Handelshinweise:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:
Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

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Wetten auf Ölpreise: Kurzleitfaden für die Analyse des Rohölmarktes

Daten zu Produktion, Nachfrage, Lagerbeständen und Geopolitik

Der Rohölpreis gehört zu den besonders aufmerksam betrachteten Weltmarktpreisen. Trader können mit Wetten auf Ölpreise im besten Fall viel Geld verdienen. Zuvor sind ein paar grundlegende Überlegungen zur Beschaffenheit und Prognose des Rohölmarktes Pflicht, wenn sich die Spekulation nicht im luftleeren Raum bewegen soll. Dieser Kurzleitfaden verschafft einen Überblick und viele Quellen zur eigenen Recherche und Analyse.bi

  • Die Technische Analyse funktioniert auch im Ölmarkt
  • Die Fundamentale Analyse ist hier jedoch von großer Bedeutung
  • Der Fundamentalanalyst betrachtet Produktion, Verbrauch und Lagerbestände
  • Die Politik der OPEC spielt eine große Rolle für die Ölpreisentwicklung
  • Fracking in Nordamerika hat den Markt verändert

Vorbemerkung zu diesem Beitrag

Eine Vorbemerkung zu diesem Beitrag: Hier geht es primär um fundamentale Einflussgrößen auf den Ölpreis und nicht um spezielle Produkte für Wetten auf Ölpreise. CFDs etc. funktionieren im Ölmarkt ähnlich wie in anderen Märkten – lediglich einige Details bei ggf. zugrundeliegenden Terminkontrakten können von denen bei Financial Futures abweichen. Auch die Technische Analyse soll an dieser Stelle nur eine untergeordnete Rolle spielen. Chart- und Marktanalyse können im Ölmarkt jedoch genauso angewandt werden wie in allen anderen Märkten auch.

1. Exkurs: Leichtes, schweres, süßes und saures Öl

  • Leichtes Öl hat ein hohes, schweres Öl ein niedriges spezifisches Gewicht
  • Süßes Öl hat einen niedrigen, saures Öl einen hohen Schwefelgehalt
  • WTI und Brent sind leichte, süße Öle und damit tendenziell teurer

We nn Sie den Ölmarkt nicht zum ersten Mal betrachten, ist es Ihnen sicherlich bereits aufgefallen: Es gibt verschiedene Arten von Öl. In den Finanzmarktberichten unserer Breiten sind WTI (West Texas Intermediate) und Brent besonders prominent platziert. Tatsächlich werden weltweit hunderte verschiedene Rohöle produziert, die sich anhand bestimmter Eigenschaften unterscheiden. Diese Eigenschaften wirken sich – neben den Förder- und Transportkosten – auch auf die Ölpreise am Weltmarkt aus.

Entscheidend sind der Schwefelgehalt und das spezifische Gewicht. Rohöl mit einem höheren spezifischen Gewicht wird in Raffinerien zur Produktion leichterer Produkte wie z. B. Benzin oder Kerosin verwendet. Deshalb wird Öl mit einem hohen spezifischen Gewicht als „leichtes“ Öl bezeichnet. Aus Rohöl mit einem geringeren spezifischen Gewicht werden dagegen schwerere Produkte wie Heizöl oder Diesel hergestellt, weshalb diese Öle als „schwer“ bezeichnet werden. WTI und Brent zählen z. B. zu den leichten Ölen.

Der Schwefelgehalt eines Rohöls steht mit den Raffineriekosten im Zusammenhang: Je höher der Schwefelgehalt, desto größer der Aufwand bei der Herstellung. Öle mit einem Schwefelgehalt von mindestens 0,50 % werden im Jargon als „sauer“ bezeichnet, Öle mit einem Schwefelgehalt darunter als „süß“. Sowohl WTI als auch Brent sind süße Öle. Leichte, süße Öle sind tendenziell teurer als schwere, saure Öle.

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2. Fundamentanalyse des Rohölmarktes: Wie geht das?

Möglicherweise drängt sich Ihnen eine Frage auf: Ist es für Privatpersonen ohne unzumutbaren Aufwand überhaupt möglich, die fundamentalen Einflussgrößen des Ölmarktes zu studieren und eine Analyse durchzuführen?

Mit den Überlegungen in diesem Beitrag werden Sie sich zumindest auf Augenhöhe mit den meisten Bankanalysten und Wirtschaftsjournalisten befinden. Diese führen bekanntlich ebenso wie Sie nicht selbst Bohrungen und Verbrauchsmessungen durch, sondern warten auf periodische Veröffentlichungen wichtiger Institutionen des Ölmarktes. Der Ölmarkt wird so analysiert wie jeder Rohstoffmarkt.

  • Zunächst wird der weltweite Verbrauch geschätzt
  • Anschließend wird die Produktion prognostiziert
  • Die Ergebnisse werden mit den Lagerbeständen abgeglichen
  • Politische Einflussgrößen werden einbezogen

3. Den weltweiten Ölverbrauch ermitteln

  • Der weltweite Ölverbrauch wird in Barrel pro Tag gemessen
  • Ein Barrel entspricht ca. 159 Liter
  • Der weltweite Ölverbrauch 2020 lag bei ca. 95 Mio. Barrel am Tag

Schritt 1: Wie hoch ist der weltweite Ölverbrauch aktuell?

Wie viel Öl braucht die Welt? Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst der Ölverbrauch der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit ermittelt werden. Eine zuverlässige Quelle für vergangenheitsbezogene Angaben ist z. B. der seit 1951 veröffentlichte BP Statistical Review of World Energy. Diesem zufolge wurden im Jahr 2020 täglich 95 Millionen Barrel Öl verbraucht. Der Ölverbrauch ist damit seit 2005 um ca. 10 Millionen Barrel am Tag angestiegen. Andere Statistiken gelangen zum Teil zu abweichenden Angaben zum weltweiten Verbrauch. Das hat mutmaßlich methodische Gründe.

Schritt 2: Das globale Wirtschaftswachstum einschätzen

Im zweiten Schritt zur Prognose der Ölnachfrage geht es um das weltweite Wirtschaftswachstum. Fällt dieses eher hoch aus, steigen die Ölpreise tendenziell. Bei einer schwachen Weltkonjunktur sinkt die Nachfrage dagegen aufgrund ausbleibenden Verbrauchs in der Industrie. Suchen Sie also nach Prognosen großer Banken und anderer wichtiger Institutionen zum globalen Wirtschaftswachstum. Im Januar 2020 prognostizierte z. B. der Internationale Währungsfonds (IWF) im „World Economic Outlook“ für 2020 eine globale Wachstumsrate in Höhe von 3,4 %. Die Deutsche Bank ging in ihrem Kapitalmarktausblick von 3,5 % aus.

Eine jährliche Wachstumsrate von 3,4 % stellt historisch betrachtet einen moderaten Wert dar. Impulse für steigende Ölpreise sind von der Weltkonjunktur somit nicht zu erwarten. Wenn Sie die Wachstumsraten der Statista-Statistik mit den Angaben zum weltweiten Ölverbrauch der vergangenen Jahre aus der BP Statistik vergleichen, erkennen Sie einen plausiblen Zusammenhang: Mit der moderat wachsenden Weltwirtschaft nimmt auch der globale Ölverbrauch moderat zu.

Realistisch erscheint eine Zunahme um 1,0-1,5 Millionen Barrel pro Tag im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage wird 2020 damit 2-3 Millionen Barrel höher liegen als 2020 und im Bereich von 97-98 Millionen Barrel anzusetzen sein.

Statista zum weltweiten Wirtschaftswachstum

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt die Analyse keinen Grund für Wetten auf steigende Ölpreise. Eine moderate Zunahme der Nachfrage führt erfahrungsgemäß nicht zu einem starken Preisanstieg, da die Produzenten in diesem Rahmen auf Veränderungen leicht reagieren können. Im nächsten Schritt geht es deshalb um die Analyse der Angebotsseite auf dem Ölmarkt.

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4. Das Angebot der OPEC ermitteln

  • Die OPEC-Staaten stehen für mehr als 40 % des weltweiten Ölangebots
  • Entscheidungen des Kartells beeinflussen die Kurse langfristig
  • Die Macht der OPEC ist nicht mehr so groß wie früher

In dem Standardwerk „Schwager on Futures – Fundamentale Analyse“ von J.D. Schwager (das Werk stammt aus den 1990ern) https://www.onlinebroker.net/aktienhandel-lernen/ wird die Rolle der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) in den Mittelpunkt jeder Analyse des Ölmarktes gestellt. Wörtlich heißt es (S. 528): „Der Ausgangspunkt jeder Analyse sollte eine Einschätzung des Preisbereichs sein, den sich die OPEC wünscht“. Alle anderen Einflussgrößen dienen demnach als Anhaltspunkt dafür, wo innerhalb des von der OPEC anvisierten Bereiches sich der Markt einpendeln wird.

Die Zeiten haben sich geändert. Die OPEC hat in den letzten 20 Jahren erheblich an Macht verloren. Von der weltweiten Ölproduktion im Umfang von 4362 Tonnen in 2020 entfielen allerdings immer noch 1807 Tonnen auf die Mitglieder des Ölkartells. Das entspricht einem Marktanteil von etwas mehr als 41 %. Der Machtverlust ist weniger auf einen Verlust an Marktanteilen denn auf Uneinigkeiten unter den Mitgliedern zurückzuführen. Zudem wurde der Markt durch Fracking in Nordamerika strukturell verändert (siehe Abschnitt weiter unten).

Dennoch haben Entscheidungen der OPEC über die Fördermengen Einfluss auf den Markt. Ein Beispiel: Ende September 2020 einigte sich das Kartell nach langen Verhandlungen auf eine Kürzung der Fördermengen.

Tritt die OPEC auf die Bremse, steigen die Ölpreise – zumindest etwas

Dies führte relativ kurzfristig zu einem Kursanstieg um ca. 15 %. In der Folge kam es zwar zu einer Korrektur, der Trend setzte sich aber fort.

Kursanstieg nach der OPEC-Förderkürzung

Der Anstieg in den Monaten nach der Bekanntgabe lässt sich mit den Daten der OPEC zur Förderung in Einklang bringen. In der Grafik unten ist eine Tabelle mit den Daten der Mitglieder zur monatlichen Fördermenge. Diese sank in der Summe um 220.000 Barrel am Tag.

Marktdaten der OPEC

Wenn Sie den Ölmarkt analysieren, müssen Sie die Entscheidungen der OPEC berücksichtigen. Wetten auf fallende Ölpreise ergeben wenig Sinn, wenn das Kartell das Angebot dauerhaft verknappt, weil der Markt dann strukturell gegen Sie läuft. Einzige Ausnahme: Sind die Preise sehr hoch und weit entfernt von realökonomischen Zusammenhängen, schwindet der Einfluss der OPEC.

5. Das Angebot von Nicht-OPEC-Produzenten ermitteln

Wenn ca. 40 % des weltweiten Ölangebots auf die OPEC-Länder entfallen, verbleiben weitere 60 % für andere Länder. Von besonderer Bedeutung sind hier die USA und Kanada, die 2020 zusammen rund 18 % des weltweiten Erdöls produzierten. Besonders relevant für die Entwicklung des Weltmarktpreises sind die hohen Veränderungsraten bei der Produktion, die zu einer maßgeblichen Änderung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage außerhalb dieser beiden Länder führen können.

Baker Hughes Rig Count für USA und Kanada

Daten zur Produktion finden sich u.a. beim US Department of Energy und in den „Rig Counts“ des Erdöldienstleisters Baker Hughes. Die „Rig Counts“ beziehen sich auf die Zahl der Bohrtürme in den USA. Diese wiederum sind ein Indikator für die Produktion der kommenden Monate.

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6. Prognose der Ölpreise in Zeiten des Frackings

Durch neue Fördermethoden (Ölsand, Fracking) in Nordamerika hat sich der Ölmarkt strukturell verschoben. Wie genau, ist noch nicht sicher. Klar ist, dass ein starker Anstieg der Ölpreise wie in den Jahren vor der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr von Dauer sein dürfte. Hohe Preise rufen sehr rasch ein höheres Angebot aus Nordamerika auf den Plan, das durch die neuen Fördermethoden sehr viel schneller auf den Markt gelangt als es früher der Fall war.

Allzu niedrige Preise wiederum machen die Produktion in Nordamerika unrentabel, was zu einem Rückgang des Angebots führt. Wo sich in Zukunft eine langfristige Marktspanne einpendeln wird, ist unklar und hängt maßgeblich von der Entwicklung der Förderkosten in den USA ab, die durch technische Innovation tendenziell rückläufig sind.

7. Die Lagerbestände ermitteln

Wetten auf Ölpreise nur aufgrund der Angaben von OPEC und Co. zu Angebot und Nachfrage sind nur begrenzt sinnvoll, weil eine entscheidende Komponente fehlt: Die Lagerbestände. Die Rohöl Lagerbestände dienen einzelnen Ländern und damit der Weltwirtschaft insgesamt als „Puffer“ für Änderungen bei Nachfrage oder Angebot. Sie sind einer der frühesten Indikatoren für Änderungen auf einer der beiden Seiten des Marktes.

Sinkende Lagerbestände deuten auf steigende Preise

Steigen die Lagerbestände an, fällt die Nachfrage meistens geringer aus als zunächst erwartet – Wetten auf fallende Ölpreise könnten eine Schlussfolgerung daraus sein. Das gilt insbesondere, wenn die sonstigen Parameter des Marktes – Angebot und Weltkonjunktur – ebenfalls auf ein Überangebot hindeuten.

Fallen die Lagerbestände, scheint indes die Nachfrage höher als das Angebot zu sein. Treten zeitgleich weitere Indizien für eine weltweit steigende Ölnachfrage (z. B. positive Frühindikatoren für die Konjunktur) auf, könnten Wetten auf steigende Ölpreise eine naheliegende Konsequenz sein.

Hohe Lagerbestände = Niedrige Ölpreise

Maßgeblich für die Entwicklung der Ölpreise sind immer noch die Bestände in den USA. Die Daten zu den Lagerbeständen werden laufend vom Department of Energy veröffentlicht und auch in den hiesigen Medien thematisiert.

8. Die Markterwartungen berücksichtigen

Für Wetten auf Ölpreise gilt, was an der Börse immer Gesetz ist: Meldungen zu Lagerbeständen, Produktionsdrosselungen, Wirtschaftswachstum und Co. werden durch den Markt an seinen eigenen Erwartungen gemessen. Steigende Lagerbestände sind z. B. kein Anlass für sinkende Kurse, wenn der Anstieg im Rahmen der Analystenerwartungen ausfällt oder diese gar unterschreitet. Bringen Sie deshalb in Erfahrung, was der Markt erwartet.

9. Sentiment Indikatoren für Rohöl

Von den Konsenserwartungen im Hinblick auf konkrete Fundamentaldaten strikt zu unterscheiden sind die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Kursentwicklung am Ölmarkt. Das Grundprinzip von Sentiment Indikatoren basiert auf antizyklischen Überlegungen: Erwarten sehr viele Marktteilnehmer steigende Kurse, haben diese Marktteilnehmer mit großer Wahrscheinlichkeit bereits Positionen eröffnet. Ist bereits ein Großteil des Geldes investiert, sind fallende Kurse wahrscheinlich.

Der „Sentix“ ist ein bekannter deutscher Sentiment Indikator

Zu den bekanntesten Sentiment Indikatoren aus Deutschland zählt der „Sentix“, der durch die in Frankfurt am Main ansässige sentix GmbH ermittelt wird. Basis des Indikators sind wöchentliche Umfragen unter privaten und institutionellen Anlegern, die zu ihren Markterwartungen für unterschiedliche Zeiträume befragt werden.

In der Abbildung oben sind der Preis für ein Barrel Rohöl und der Sentix abgebildet. Mehrfach kam es demnach zu einem sehr hohen oder sehr niedrigen Sentix Wert. Diesem folgten konträre Marktbewegungen: Nachdem der Indikator einen sehr hohen Wert angenommen hatte, kam es zu Kursrückgängen et vice versa.

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10. Wetten auf Ölpreise: Wie geht es also?

Egal ob Sie mit Wetten auf steigende Ölpreise oder mit Wetten auf fallende Ölpreise am Markt aktiv werden wollen – an fünf Größen kommt keine fundamentale Analyse vorbei.

  • Die Nachfrage nach Öl (Weltkonjunktur)
  • Die Pläne der OPEC
  • Die Entwicklung der Produktion in den USA
  • Die Lagerbestände
  • Die Erwartungen der Marktteilnehmer

Öl ist (auf den Finanzmärkten) in weiten Teilen ein Spekulationsobjekt. Ist es wahrscheinlicher, dass der Preis zu hoch ist oder dass er zu niedrig ist?

Ein Fallbeispiel. Angenommen, der Markt rechnet für ein beliebiges Jahr mit einer starken Weltkonjunktur, einer restriktiven OPEC-Politik, einer allenfalls moderaten Zunahme der Ölförderung in Nordamerika und sinkenden Lagerbeständen. Alle diese Faktoren sprechen für einen steigenden Ölpreis. Dies sollte sich relativ bald in Stimmungsindikatoren wie dem sentix niederschlagen.

Erreicht dieser einen hohen Wert, könnte bereits eine unter den Markterwartungen liegende Veröffentlichung die Kurse ins Rutschen bringen. Fällt eine OPEC-Förderkürzung geringer aus als erwartet oder steigt die Zahl der neuen Bohrtürme in den USA überraschend an, werden viele bereits investierte Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt, während zum gegebenen Preis keine weiteren Käufe mehr getätigt werden – der Preis muss also sinken.

Fundamentale und Technische Analyse kombinieren

Fundamentale Überlegungen können mit Kriterien der Technischen Analyse kombiniert werden. Fallen Extremwerte in Sentiment Indikatoren mit starken Indizien der TA zusammen, verstärkt dies die Aussagekraft. So könnte z. B. ein sehr hoher Sentiment Wert mit dem Bruch einer bedeutenden Aufwärtstrendlinie zusammenfallen – ein deutlicher Kursrückgang ist dann plausibel.

Achten Sie bei der TA auf eine valide Datenbasis: Stellen Sie stets sicher, welcher Kurs tatsächlich aufgerufen ist. Erstens gibt es verschiedene Ölsorten, zweitens werden diese als Terminkontrakte mit unterschiedlichen Fälligkeiten gehandelt.

11. Die Bedeutung von Währungseffekten

Berücksichtigen Sie, dass Öl auf dem Weltmarkt in USD gehandelt wird. Die Kursentwicklung des US-Dollar zu anderen Währungen kann deshalb erheblichen Einfluss auf den Ölpreis nach sich ziehen. Die Korrelation zwischen Dollar und Ölpreis war in der Vergangenheit überwiegend negativ: Ein steigender Preis für Rohöl ging mit einem tendenziell sinkenden Außenwert des Dollars einher. Achtung: Der Außenwert des USD darf keinesfalls nur am Wechselkurs mit dem EUR gemessen werden. Stattdessen sollten handelsgewichtete Indikatoren wie z. B. der US-Dollar Index herangezogen werden.

USD und Öl sind negativ korreliert

Fazit

Die Fundamentale Analyse betrachtet den Rohölmarkt wie jeden Rohstoffmarkt und versucht, die wesentlichen Trends bei Angebot und Nachfrage zu identifizieren. Die weltweite Nachfrage nach Öl hängt maßgeblich von der globalen Konjunktur ab, das Angebot von der Politik der OPEC und zunehmend auch von der Entwicklung der durch Fracking sehr viel flexibleren Produktion in Nordamerika. Ein frühes Indiz für Änderungen bei Angebot und Nachfrage ergibt sich häufig aus den Lagerbeständen. Trader können das Gesamtbild der Fundamentaldaten mit Sentiment Indikatoren und der Technischen Analyse kombinieren. So ergibt sich ggf. ein Bild über die künftige Kursentwicklung, das zu Wetten auf Öl gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Ölpreis

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Nachrichten zu Ölpreis (Brent)

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Die Ölpreise haben sich am Dienstag im Mittagshandel uneinheitlich gezeigt.

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Der Weg für eine Drosselung der Ölproduktion durch das Ölkartell OPEC und seine Partner ist frei.

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Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Einheitenumrechnung zum aktuellen Ölpreis (SPOT)

Der aktuelle WTI Ölpreis pro Barrel beträgt 21,64 USD

Öl-Stand
(Brent) $
Typ Hebelfaktor Bid (€) / Ask (€) WKN Typ Hebelfaktor Bid (€) / Ask (€) WKN
Umrechnung Ölpreis (WTI)
0,52 USD je 1 Gallone Öl (WTI)
0,06 USD je 1 Pint Öl (WTI)
1 Barrel ≈ 158,98 Liter 0,14 USD je 1 Liter Öl (WTI)
1 Barrel ≈ 0,136 Tonnen 159,12 USD je 1 Tonne Öl (WTI)

Der aktuelle Brent Ölpreis pro Barrel beträgt 31,39 USD

Umrechnung Ölpreis (Brent)
0,75 USD je 1 Gallone Öl (Brent)
0,09 USD je 1 Pint Öl (Brent)
1 Barrel ≈ 158,98 Liter 0,20 USD je 1 Liter Öl (Brent)
1 Barrel ≈ 0,136 Tonnen 230,81 USD je 1 Tonne Öl (Brent)
Datum Schlusskurs Eröffnung Tageshoch Tagestief
13.04.2020 22,41 24,60 24,74 22,03
09.04.2020 22,76 26,28 28,36 22,57
08.04.2020 25,09 24,30 26,45 23,74
07.04.2020 23,63 26,34 27,24 23,54
06.04.2020 26,08 26,09 28,24 25,28
03.04.2020 28,34 24,81 29,13 23,52
02.04.2020 25,32 21,22 27,39 20,76
01.04.2020 20,31 20,10 21,55 19,90
31.03.2020 20,48 20,23 21,89 20,01
30.03.2020 20,09 20,93 20,93 19,27
Datum Schlusskurs Eröffnung Tageshoch Tagestief
13.04.2020 31,74 33,99 33,99 30,63
09.04.2020 31,48 33,82 36,40 31,18
08.04.2020 32,84 32,63 33,87 31,54
07.04.2020 31,87 33,66 34,18 31,74
06.04.2020 33,05 31,76 34,24 30,03
03.04.2020 34,11 29,89 35,00 28,25
02.04.2020 29,94 25,61 36,29 25,45
01.04.2020 24,74 25,99 26,28 24,52
31.03.2020 22,74 23,00 23,87 22,59
30.03.2020 22,76 23,85 24,44 21,65

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Aktueller Ölpreis in Dollar (WTI) je Barrel

  • in USD
  • in EUR
  • in CHF
Kurs 21,61 USD
-3,61%
Kurszeit 14.04.2020 14:22:00 Uhr
Eröffnung / Vortag 22,36 / 22,42
Tagestief / Tageshoch 21,54 / 23,08
52 W. Tief 20,09 (30.03.2020)
52 W. Hoch 66,30 (23.04.2020)

Aktueller Ölpreis in Dollar (Brent) je Barrel

  • in USD
  • in EUR
  • in CHF
Kurs 31,43 USD
-1,35%
Kurszeit 14.04.2020 14:21:00 Uhr
Eröffnung / Vortag 32,25 / 31,86
Tagestief / Tageshoch 31,18 / 32,32
52 W. Tief 22,74 (31.03.2020)
52 W. Hoch 74,57 (24.04.2020)

Forward Curve Ölpreis (WTI)

Forward Curve Ölpreis (Brent)

Zukünftige Ölpreis (WTI) Kontrakte

Name Datum Kurs %
SWCRUD MAY 20 00:10 Uhr 22,70 -5,26
SWCRUD JUN 20 00:10 Uhr 29,89 -0,57
SWCRUD JUL 20 00:09 Uhr 33,73 1,84
SWCRUD AUG 20 00:04 Uhr 35,32 2,73
SWCRUD SEP 20 00:06 Uhr 35,96 2,74
SWCRUD OCT 20 00:01 Uhr 36,46

Investieren in Öl (WTI/Brent) – Die Möglichkeiten

Über die OPEC

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) – abgeleitet vom englischen „Organization of the Petroleum Exporting Countries“ – wurde 1960 in Bagdad gegründet. Zunächst gehörten der Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien sowie Venezuela zu den fünf Gründerstaaten. Bis heute zählen weitere sieben Staaten zu den Mitgliedern der OPEC. So kamen mit den Jahren Katar, Libyen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien, Nigeria und Angola hinzu. Die Staaten Ecuador und Gabun traten zunächst aus, während Ecuador in die Organisation zurückkehrte. Der Sitz der OPEC befindet sich seit 1965 in der österreichischen Hauptstadt Wien.

Weitere Informationen zur OPEC

Die Mitgliedstaaten der OPEC sorgen allein für etwa 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion. Zudem verfügt das Kartell über drei Viertel der globalen Erdölreserven, wodurch es der OPEC zudem möglich ist – über den eigenen Bedarf hinaus – einen wesentlichen Teil des Ölbedarfs weiterer Länder zu decken. Ziel der OPEC ist ein Ölmarkt, der sich gegen die Preisbildung, insbesondere den Preisverfall, auf dem Weltmarkt absichern kann. Dies geschieht durch die Festlegung von Förderquoten für die jeweiligen OPEC-Länder sowie die feste Regelung der einzelnen Erdölproduktion. Die Mitglieder der Organisation kommen zweimal im Jahr in Wien zusammen, um die aktuelle Lage an den Ölmärkten zu beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen einzuleiten, um die Stabilität des Ölmarktes zu gewährleisten. Nicht zuletzt sollen zudem die eigenen Erdöl-Gewinne sichergestellt werden. Durch eine künstliche Verknappung oder Steigerung der OPEC-Ölförderung soll der Preis für Erdöl weltweit nach Absprache aller OPEC-Mitgliedsländer stabilisiert, gedrückt oder angehoben werden, so dass der Preis binnen eines festgelegten Zielpreiskorridors liegt. Das Ergebnis der OPEC-Konferenz wird im Anschluss veröffentlicht.

Über den aktuellen Preis für Rohöl der OPEC informiert das OPEC-Sekretariat in Wien. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells.

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Preise für Rohöl

Über den Rohstoff Rohöl und den Ölpreis

Rohöl ist der bedeutendste globale Energieträger – der Ölpreis ist damit ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. Die für Europa wichtigste Rohölsorte Brent ist nach dem gleichnamigen Nordsee-Ölfeld benannt. Das leichte Brent-Rohöl gelangt von der Nordsee aus über eine Unterwasserpipeline zum Ölterminal Sullom Voe auf Mainland, Shetland und wird per Tanker weiter transportiert.

Abgesehen von seiner Rolle als primärer Energieträger, ist Rohöl der wichtigste Grundstoff bei der Herstellung von Kunststoffen und findet sogar in Kosmetika und Medikamenten Anwendung. Der stetigen Nachfrage steht jedoch ein begrenztes Vorkommen und damit ein stetig steigender Ölpreis gegenüber. Das US-Investmenthaus Goldman Sachs beziffert den Anteil von Rohöl am weltweiten Produktionsvolumen sämtlicher Rohstoffe auf fast 45 Prozent. Damit gilt Rohöl als der mit Abstand wichtigste Rohstoff der Welt

In den vergangenen Jahren wurde relativ wenig Kapital in die Entdeckung, Förderung und Weiterverarbeitung von Rohöl investiert. Deshalb schaffen die weltweiten Förderkapazitäten nur mühsam die hohe Nachfrage aus den USA, aber auch den deutlich gestiegenen Bedarf Chinas und Indiens zu stillen. Laut Internationaler Energiebehörde (IEA) lag die weltweite Rohölnachfrage im Dezember 2005 bei 83,3 Mio. Barrel pro Tag.

Insgesamt gibt es auf der Welt Dutzende von Rohölsorten, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Preise haben. Die Herkunft reicht von Alaska North Slope über Arab Light bis zu Zuetina, einer Stadt in Libyen. An den Terminbörsen in London und New York werden jedoch standardisierte Produkte gehandelt, so genannte Referenzöle. Die Preise aller anderen Sorten werden dann als Abschlag oder Zuschlag auf das Referenzöl ermittelt. Für die USA ist das meistgehandelte Referenzöl West Texas Intermediate (WTI). In Asien beherrscht Dubai Fateh den Markt. Weiter Referenzölsorten sind Leona, Tijuana, Alaska North Slope, Zuetina oder Urals.

Als Spotkurs wird der Preis des Öls auf dem Spotmarkt bezeichnet. Auf dem Spotmarkt (auch Kassamarkt) treffen Angebot und Nachfrage während den Börsenzeiten aufeinander. Der Begriff des Spotpreises stammt aus dem Englischen von „on-the-spot“ ab, was übersetzt „sofort“ heißt.

Gehandelt wird „Brent Crude Oil“ in London an der Warenterminbörse International Petroleum Exchange.

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