Online Aktien kaufen & verkaufen lernen Checkliste für Anfänger

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Contents

Aktien kaufen und verkaufen lernen 2020: Tipps & Anleitung für Online Aktien kaufen

Aktien kaufen und verkaufen für Anfänger: Vom Brokervergleich bis zur Order

Über ein Depotkonto können Privatanleger online Aktien kaufen und verkaufen – so weit, so gut. Doch wie wird ein Depot eröffnet? Welche Unterschiede gibt es zwischen den zahlreichen Anbietern? Und wie können Einsteiger bei einem Broker ohne persönliche Beratung Aktien kaufen lernen? Und nicht zuletzt: Was passiert eigentlich nach dem Kauf?

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Schritt I: Den richtigen Broker finden

Bevor Sie online Aktien kaufen und verkaufen können, benötigen Sie ein Depot. Was ist ein Aktiendepot? Ein Aktiendepot ist ein Girokonto, auf dem anstelle der Auslieferungsansprüche auf Bargeld Auslieferungsansprüche auf Wertpapiere verbucht werden. Als Gegenkonto zum Depot dient ein Verrechnungskonto, auf das initial Geld eingezahlt wird. Wenn Sie Aktien kaufen, wird der benötigte Geldbetrag von diesem Verrechnungskonto abgebucht. Wenn Se Aktien verkaufen, wird der Erlös dem Konto gutgeschrieben.

Bemühen Sie eine einschlägige Suchmaschine mit ebenso einschlägigen Suchwörtern, schlägt Ihnen eine gewaltige Menge an Anbietern entgegen. Doch worin unterscheiden sich die dutzenden Broker und ihre Depots eigentlich?

Die für den Anfang wichtigste Antwort lautet: Durch die Gebühren. Auf vier Gebührenposten müssen Sie im Vergleich besonders achten:

  • Pauschale Depotführungsentgelte
  • Ordergebühren Inland
  • Ordergebühren Ausland
  • Sparplan-Konditionen

Pauschale Depotführungsentgelte fallen an, ohne dass Sie online Aktien kaufen und verkaufen – einige Broker verlangen 30 EUR pro Jahr, andere 200 EUR. Die Depotgebühren entfallen bei einigen Anbietern unter bestimmten Bedingungen – etwa bei zwei Transaktionen pro Quartal, einem Gesamtvermögensbestand ab 10.000 EUR oder bei gleichzeitiger Führung eines Girokontos. Wenn Sie selten bis gar nicht handeln, sind die pauschalen Depotgebühren zumindest bei Depotgrößen bis ca. 10.000 EUR das wichtigste Kriterium im Online Aktiendepot Vergleich.

Wenn Sie häufiger handeln, ist dagegen ein Ordergebühren Vergleich unerlässlich. Dabei müssen Sie ggf. zwischen den Ordergebühren an deutschen Börsen und den Entgelten im Ausland unterscheiden – es sei denn, Sie wissen schon jetzt, dass Sie ausschließlich in Deutschland gelistete Aktien kaufen werden.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Die meisten Broker verlangen für den Handel an ausländischen Börsenplätzen mehr. Ein Tipp: Falls Sie vorwiegend US-Aktien kaufen möchten, sollten Sie einen Broker mit angelsächsischer Prägung bevorzugen. Ein Beispiel dafür ist LYNX: Hier fallen pro US-Order 0,01 USD pro Aktie bei 5,00 USD Mindestgebühr an.

Ansonsten müssen Sie im Vergleich die Gebührenmodelle mehrerer Broker mit Ihren (absehbaren) Handelsgewohnheiten abgleichen. Einige Broker verlangen eine Pauschale (z. B. 5,00 EUR pro Inlandsorder bei flatex), andere setzen die Gebühr abhängig vom Ordervolumen fest (z. B. 5,99 EUR + 0,23 % + Handelsplatzentgelt bei der OnVista-Bank).

Sofern Sie sich für Wertpapiersparpläne interessieren, lohnt auch hier ein Blick ins Preisverzeichnis. Einige Broker rechnen z. B. jede Sparplanausführung in ETFs mit 0,90 EUR ab, andere verlangen neben 2,50 EUR Grundgebühr auch noch eine Provision. Achten Sie hier auf Sonderkonditionen: Mitunter entfällt die Sparplangebühr für eine Palette von ETFs dauerhaft komplett. Vorteilhaft sind Broker, bei denen die monatliche (oder halbjährliche, jährliche) Sparrate auf mehrere Wertpapiere aufgeteilt werden kann, ohne dass die Sparplangebühr mehrfach berechnet wird.
Wenn Sie nicht nur die Gebühren, sondern auch die Handelsplattformen verschiedener Broker miteinander vergleichen möchten, ist ein Aktien Demokonto Vergleich empfehlenswert. Ein Demokonto ist mit derselben Benutzeroberfläche ausgestattet wie das tatsächliche Depot. Auch Orders können (bei einigen Anbietern) aufgegeben werden – allerdings nur mit Spielgeld.

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Schritt II: Ein Aktiendepot eröffnen

Die Eröffnung eines Aktiendepots ist nicht wesentlich komplizierter als die Eröffnung eines Girokontos. Der Broker verlangt die Angabe der persönlichen Daten und führt eine Identifikationsprüfung durch – je nach Anbieter und Kundenwunsch mittels Postident- oder Videoident Verfahren und bei einigen Brokern auch durch SOFORTÜBERWEISUNGEN.

Der Gesetzgeber verlangt von Brokern, ihren Kunden einig Fragen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen und den bisherigen Erfahrungen zu stellen. Geben Sie an, über keinerlei Erfahrung zu verfügen, wird ihnen umfangreiches Informationsmaterial inklusive Risikobelehrungen zur Verfügung gestellt, dessen Erhalt Sie bestätigen müssen. Einen Ausschluss vom Handel aufgrund mangelnder Erfahrung kommt müssen Sie jedoch nicht befürchten.

Die Eröffnung eines Aktiendepots ist einfach

Innerhalb weniger Tage ist das Depot freigeschaltet: Der Broker teilt Ihnen eine Kontonummer mit, zu deren Gunsten Sie die erste Einzahlung tätigen. Gleichzeitig erhalten Sie die Zugangsdaten zum geschützten Login-Bereich (wie bei einem Girokonto) und ggf. eine TAN-Liste (ebenfalls wie bei einem Girokonto). Mit den TANs (Transaktionsnummern) autorisieren Sie später Aufträge. Viele Broker versenden anstelle einer TAN Liste einen Generator und/oder bieten das Mobile TAN Verfahren an. Passwörter dienen nur noch vereinzelt zur Autorisierung von Orders und anderen Aufträgen durch den Depotinhaber. Danach könnten Sie theoretisch schon online Aktien kaufen.

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Schritt III: Die Basics lernen

Online Aktien kaufen für Anfänger ist theoretisch nicht wesentlich komplizierter als die Aufgabe einer Überweisung im Zeitalter von IBAN und TAN Generator. In der Praxis werden Sie sich aber sehr viel wohler fühlen, wenn Ihnen die Handelsumgebung und ihr Nutzen etwas vertrauter sind. Nutzen Sie deshalb alle dargebotenen Möglichkeiten, um sich an einem Nachmittag zumindest die Basics über den Wertpapierhandel anzueignen.

Schritt IV: Eine Strategie festlegen

Wenn Sie die Suchmaske Ihres Brokers bemühen, stellen Sie fest, dass es eine schier unüberschaubare Anzahl von Wertpapieren gibt. Doch welche sollten Sie kaufen? Das entscheidet Ihre Strategie, die Sie unbedingt vor dem ersten Kauf auswählen sollten.

Sie welche Aktien verkaufen sollten. Ein sehr anschauliches Beispiel für einfache Aktienstrategien ist die DAX Dividendenstrategie. Dabei ermitteln Sie einmal pro Jahr die im Deutschen Leitindex DAX gelisteten Aktien mit der höchsten Dividendenrendite. Im ersten Jahr kaufen Sie z. B. die zehn Aktien mit dem höchsten Wert in dieser Kennzahl und am Beginn des zweiten Jahres tauschen Sie Aktien, wenn sich an der Rangliste etwas verändert hat. Diese Strategie lässt sich nach demselben Prinzip um Aktien des EuroStoxx50, Dow Jones, S&P 500 usw. erweitern bzw. Selbiges gilt für die Orientierung an einer anderen Kennzahl wie z. B. dem KGV.

Schritt V: Ein Wertpapier auswählen

Um ein Wertpapier zu kaufen, öffnen Sie im geschützten Bereich ihres Brokers die Ordermaske. Dort sehen Sie meistens jeweils einen Kauf- und einen Verkaufsbutton. Für eine Kauforder wählen Sie trivialerweise den „Kaufen“-Button aus. Damit ist die „Richtung“ der Order festgelegt.

Wertpapiere haben eine ISIN und sind damit leicht auffindbar

Das reicht aber noch nicht: Damit der Broker die Order an eine Börse weiterleiten kann, muss zunächst das zu kaufende Wertpapier zweifelsfrei eingegeben werden. Dies erfolgt durch die Angabe von WKN (Wertpapierkennnummer) oder ISIN (International Securities Identification Number). Die Aktie der Allianz wird z. B. anhand der WKN 840400 bzw. der ISIN DE0008404005 identifiziert. Schließlich muss noch die gewünschte Stückzahl eingegeben werden.

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Schritt VI: Eine Kauforder aufgeben

Wo kaufe ich Aktien? Im nächsten Schritt wird der Handelsplatz ausgewählt, an den die Order geleitet werden soll. In den meisten Fällen ist dies „Xetra“- dies ist die umsatzstärkste deutsche Börse. Umsatz ist an der Börse gleichbedeutend mit „besseren Preisen“. Zugleich wird die Ordergültigkeit angegeben. Diese ist für den Fall relevant, dass Ihre Order an der Börse nicht sofort ausgeführt werden kann und legt fest, zu welchem Zeitpunkt eine nicht ausgeführte Order wieder gelöscht wird. Sofern sie große Aktien über Xetra handeln, können Sie allerdings von einer sehr schnellen Ausführung innerhalb weniger Minuten ausgehen.

Für eine Kauforder braucht es ISIN, Stückzahl, Orderart und Handelsplatz

Es fehlt noch etwas, das Sie sich vom ersten Trade an angewöhnen sollten: Erteilen Sie niemals eine unlimitierte Order. Mit einem Limit legen Sie bei einer Kauforder den höchsten Preis fest, zu dem Ihre Order ausgeführt werden darf. Ist eine Ausführung zu diesem oder einem niedrigeren Preis nicht möglich, verfällt die Order ggf. Bei einer Order ohne Limit riskieren Sie die Ausführung zu einem deutlich höherem als dem gewünschten Preis – Ihre Aktie wird dann teurer.

Dazu ein kleiner Exkurs: Wie funktioniert die Börse eigentlich? Die Börse ist ein Marktplatz für den Verkauf und Kauf von Wertpapieren. Daran hat sich seit dem Entstehen der ersten Börsenplätze im 15. Jahrhundert wenig geändert – allerdings werden die Preise heute nicht mehr vorwiegend durch Makler, sondern durch elektronische Handelsplattformen festgestellt.

Das Zentrum jeder Börse ist das Orderbuch: Hier werden Kauf- und Verkaufsaufträge der Marktteilnehmer gesammelt. Nur Börsenteilnehmer – das sind im Wesentlichen Banken und Broker – können Orders an die Börse leiten. Die Börsenteilnehmer ermöglichen ihren Kunden die Eingabe von Orders in hauseigene Systeme, die dann in Sekundenbruchteilen eine gegenüber der Börse wirksame Order platzieren.

Die Aktienkurse sind die Preise von Aktien und erfüllen an der Börse dieselbe Funktion wie Preise in jedem anderen Markt auch: Der Preis führt zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage und „räumt“ dadurch den Markt. Gehen mehr Kauf- als Verkaufsorders ein, steigt der Kurs – entweder durch Interventionen des Maklers oder durch die Algorithmen der vollelektronischen Handelsplattform. Der steigende Preis führt zu sinkender Nachfrage und steigendem Angebot, bis der Markt ausgeglichen ist.

Wenn Sie aktiv handeln, reichen Market- und Limit Orders nicht aus. Machen Sie sich in diesem Fall zumindest mit den Ordertypen Stop Loss (Verlustbegrenzung), Stop und Stop Limit vertraut.

Mit einem Stop Loss definieren Sie ein Kursniveau unterhalb des aktuellen Aktienkurses, bei dessen Erreichen eine Verkaufsorder ausgelöst wird – und zwar auch dann, wenn Sie gerade nicht am Rechner sitzen.

Eine Stop Order definiert ein Kursniveau über dem aktuellen Kurs, bei dessen Erreichen eine Kauforder automatisch ausgelöst wird. Stop Buy Orders sind z. B. relevant, wenn Sie Aktien mithilfe der Technischen Analyse einschätzen und einen signifikanten Widerstand im Chart ausmachen, bei dessen Überschreiten Sie weiteres Kurspotenzial sehen. Mit einer Stop Buy Limit Order sichern Sie sich zusätzlich gegen einen zu hohen Einstandskurs ab.

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Schritt VII: Das Wertpapier im Blick behalten

Nach der Orderausführung sehen Sie in Ihrem Depot mehrere Buchungen. Der Kaufpreis zzgl. Transaktionskosten wurde Ihrem Verrechnungskonto belastet, die georderte Stückzahl Wertpapiere wurden ins Aktiendepot eingebucht. Ab diesem Moment sollten Sie ihre Aktien zumindest lose im Blick behalten – es sei denn, Ihre Strategie zielt auf Buy & Hold ab.

Mit einer Watchlist lassen sich interessante Wertpapiere beobachten

Sofern Sie eine mehr oder weniger aktive Strategie (z. B. Dividenden- oder Kennzahlenstrategie) verfolgen und z. B. einmal pro Jahr Ihr Depot umschichten, werden Sie Aktien verkaufen lernen müssen.

Technisch ist das nicht schwieriger als Aktien kaufen – mental aber für viele Einsteiger hart, wenn die Aktie im Verlust notiert und dieser durch den Verkauf realisiert wird. Nutzen Sie diesbezüglich z. B. Webinar Angebote Ihres Brokers zum Thema Investmentpsychologie und lernen Sie, mit Verlusten umzugehen – Verluste sind die Bedingung für Gewinne.

Ein Tipp: Beschaffen Sie sich ein Standardwerk aus dem Bereich „Mentale Börsenkompetenz“ oder „Behavioral Finance“. Die 30-40 EUR Anschaffungskosten bewahren Sie möglicherweise vor deutlich teureren Anfängerfehlern. Einer davon besteht im Kauf von weiteren Aktien nach Kursverlusten mit dem Ziel eines niedrigeren durchschnittlichen Einstiegspreises (Einstandsverbilligung).

Broker Gebühren: Warum Aktien kaufen und verkaufen online günstiger ist

Es spricht vieles dafür, Aktien online zu handeln – in erster Linie der Preis. Filialbanken verlangen für eine einzelne Order noch immer bis zu 100 EUR und mehr – bei den günstigeren Onlinebrokern kostet ein Auftrag dagegen im besten Fall weniger als 10 EUR. Es ist trivial: Je mehr Sie für Ihren Broker bezahlen, desto geringer fällt schlussendlich Ihre persönliche Rendite aus.

Die Stiftung Warentest sieht bei Brokern seit Jahren Sparpotenzial

Die Stiftung Warentest hat unter anderem im Jahr 2020 die Konditionen im deutschen Wertpapiergeschäft untersucht und eine enorme Bandbreite festgestellt. So verlangten die teuersten Anbieter in dem Test von einem Modellkunden mehrere tausend Euro mehr pro Jahr als der günstigste Broker.

Rechnen Sie nach: Bei einer Dividendenstrategie mit 30 Aktien im Portfolio müssen Sie etwa zehn Titel pro Jahr austauschen. Jeder Austausch geht mit dem Verkauf von Wertpapier A und dem Kauf von Wertpapier B einher, so dass 20 Transaktionen zur Adjustierung des Depots im Sinne der Strategie notwendig sind.

Bei sehr günstigen Brokern bezahlen Sie für 20 Inlandsorders in etwa 150 EUR inklusive Börsengebühren. Das entspricht bei einem Depotwert von 30.000 EUR (1.000 EUR pro im Depot befindlicher Aktie) einer Kostenquote in Höhe von 0,50 % und ist damit durchaus vergleichbar mit den laufenden Verwaltungskosten eines börsengehandelten Indexfonds (ETF).

Bei einer Filialbank bezahlen Sie im günstigsten Fall 45 EUR pro Order und somit 900 EUR für 20 Inlandsorders. Das entspricht bezogen auf 30.000 EUR Depotwert einer Kostenquote von 3,0 % – das ist deutlich mehr als die durchschnittlichen Verwaltungskosten für einen aktiv verwalteten, konventionellen Investmentfonds.

Jetzt beim Aktiendepot Testsieger flatex handeln

Aktien kaufen und verkaufen – Die Online-Checkliste und Erklärung für Anfänger

Worauf sollten Anfänger beim Handel mit Wertpapieren achten und wie lässt sich Geld erfolgreich anlegen? Mit dieser Frage sieht sich jeder konfrontiert, der über Kapital verfügt und sich nicht mit den Zinsen auf dem Tagesgeldkonto zufrieden geben will. Deutschland ist kein Land der Aktionäre. Vielen gilt die Börse als zu unberechenbar. Im Allgemeinen haben sie damit auch recht, denn verlässlich Aktienkurse vorhersagen, das kann niemand. Dabei werden beim Aktien kaufen und verkaufen im Vergleich mit anderen Geldanlagen die höchsten Renditen erzielt.

Die Unwägbarkeiten an der Börse überwiegen. Doch hält das echte Investoren nicht davon ab, mit dem Kauf von Aktien viel Geld zu verdienen. Die Börse ist zwar keine Einbahnstraße mit Gewinngarantie, doch wenn Aktien-Einsteiger einige Tipps befolgen, werden sie auf lange Sicht erfolgreich sein. Beim Einstieg verringern sie das Verlustrisiko immens und beginnen sicher mit dem Kauf der ersten Aktien. So wie den Aktienkauf können Sie Aktien verkaufen lernen. Heutzutage gibt es jede Menge Ressourcen, um den Börsenhandel schnell zu lernen und das Wissen in erfolgreiche Investments zu verwandeln.

Das Wichtigste zum Aktien kaufen und verkaufen:

  • Aktien langfristig renditestärker als andere Geldanlagen
  • Depot kostengünstig bei Online Broker eröffnen
  • Aktien an der Börse und im Direkthandel kaufen/verkaufen
  • Gute Aktien mithilfe einer Checkliste finden

So funktioniert Aktien kaufen und verkaufen online heute

Aktien kaufen und verkaufen online ist für jedermann mit etwas Sachverstand durchführbar. Direktbanken und Internet-Broker bieten ideale Voraussetzungen für den eigenverantwortlichen Aktienhandel. Anleger erhalten Zugang zu weltweiten Märkten. Ein selbständiger Aktienhandel unterscheidet sich vom Investieren in einen Investmentfonds oder einer Geldanlage mit Hilfe des Bankberaters in einigen Punkten wesentlich. Zu nennen sind hier die Kosten, die beim Verwalten der Investmentfonds und bei einer Bankberatung anfallen.

Das Depot beim Direktbroker ist im Gegensatz zum Filialbankdepot meist komplett kostenlos. Die Orderkosten liegen unter denen der Filialbanken. Wertpapiere können teilweise zu Großhandelspreisen oder gebührenfrei außerbörslich und Free Trades gehandelt werden. Gebühren entstehen bei Free Trades nicht beim Aktienkauf, sondern erst beim Aktien verkaufen.

Online kann man alle an den Börsen notierten Aktien kaufen und verkaufen. Günstig lässt sich das unter Mithilfe eines passenden Online-Brokers realisieren. Wer ein Depot einer Filialbank führt, kann durch einen Depotwechsel viel Geld beim Ordern sparen. Unser Depotwechsel Vergleich zeigt mögliches Sparpotenzial auf.

Aktien kaufen und verkaufen mit einem Depot – alle Informationen in unserem Video!

10 Tipps für Aktien-Einsteiger

1. Aktienkauf nach umfassender Vorbereitung

Anleger müssen sich vor dem Aktienkauf gut über das Unternehmen und das nähere und weitere Umfeld informieren! Die notwendigen Infos liefern Firmenprofile, Kennzahlen, Analysen und Analystenberichte sowie aktuelle Nachrichten. Viele Broker bieten eine ausführliche Vorstellung der Trading-Plattformen sowie die Möglichkeit für ausführliche Trainings an. Beim Aktienkauf gilt das gleiche Prinzip wie beim Auto kaufen. Das Beste ist gerade gut genug für Ihr Geld. Vergleichen Sie Informationen und Tipps zu Aktien. Nutzen Sie Empfehlungen langjährig erfolgreicher Anleger.

Vor dem Handelsstart müssen Sie sich selbst bewerten und den für Sie passenden Aktien-Anlegertyp festlegen. Wenn Sie Ihr Anlageinstrument kennen, können Sie ihre eigenen Ziele definieren. Arbeiten Sie bei der Definition mit hoher Genauigkeit, weil Sie dann gezielter investieren werden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das richtige Verhältnis von Risiko und Sicherheit bei der Aktienanlage eingehen.

Sie müssen eine Reihe von Bewertungen treffen:

– Wie viel Geld steht für eine Aktienanlage zur Verfügung

– Welches Risiko ist maximal tragbar?

– Welche Rendite wird angestrebt?

Die Ziele müssen Sie so weit wie nur möglich an den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten ausrichten. Denken Sie dabei daran: Die Vorstellung von der Aktienanlage mit der höchste Rendite bei sehr geringem Risiko ist zwar erstrebenswert, sie gibt es in der Realität in dieser Form kaum.

Zudem gibt es keinen Grund, sofort in den Handel mit Aktien einzusteigen. Bei zahlreichen Brokern wie S Broker, Lynx Broker oder OnVista Bank können Sie ein Musterdepot anlegen und die Entwicklung ausgewählter Aktien beobachten. Das Musterdepot ist eine optimale Gelegenheit, zum Aktien kaufen lernen. Gewonnene Informationen und persönliche Kenntnisse können Sie ausgiebig testen. Wenn Sie im Musterdepot unter Einsatz Ihrer Informationen Entscheidungen für Aktiengewinne getroffen haben, steigen Sie in den aktiven Handel mit Aktien ein.

Rang Anbieter Order Inter­national Einlagen­sicherung Depot­gebühr Order­gebühr Inland Testbericht Zum Anbieter
0,00% Spread 20.000 € 0 € 0,00% Spread eToro
Erfahrungen
Zum Anbieter
9,90 € 100.000 € 0,00 € 5,90 € flatex
Erfahrungen
Zum Anbieter
Spread 20.000€ 0 € keine Angaben AvaTrade
Erfahrungen
Zum Anbieter
4 ab 0,50 € 20.000 € 0,00 € ab 2,00 € Degiro
Erfahrungen
Zum Anbieter
5 Spread 20.000€ 0 € Spread Admiral Markets
Erfahrungen
Zum Anbieter
6 Spread 85.000 £ 0 € Spread FXCM
Erfahrungen
Zum Anbieter
7 Spread 20.000€ 0 € Spread TRADE.com
Erfahrungen
Zum Anbieter
8 24,95 € 120 Mio. € 0,00 € 3,95 € Consorsbank
Erfahrungen
Zum Anbieter
9 22,40 € 1,04 Mrd. € 0,00 € 9,90 € ING
Erfahrungen
Zum Anbieter
10 12,50 € 4,1 Mio. € 0,00 € 6,50 € OnVista Bank
Erfahrungen
Zum Anbieter
11 min 4,99 € 20.000 € 0 € min 3,99 € XTB
Erfahrungen
Zum Anbieter
12 Tickmill
Erfahrungen
Zum Anbieter
13 2 USD 30 Mio. USD 0,00 € 4,00 € CapTrader
Erfahrungen
Zum Anbieter
14 24,47 € unbegrenzt 0,00 € 9,97 € SBroker
Erfahrungen
Zum Anbieter
15 12,90 € 81 Mio. € 0,00 € 9,90 € comdirect
Erfahrungen
Zum Anbieter
16 5 USD 30 Mio. USD 0,00 € 5,80 € Lynx Broker
Erfahrungen
Zum Anbieter
17 75,00 € unbegrenzt 0,00 € 10,00 € DKB
Erfahrungen
Zum Anbieter
18 279 Mio. € 30,00 € 8,90 € TARGOBANK
Erfahrungen
Zum Anbieter

2. Aktienkauf mit frei verfügbarem Startkapital

Wenn Sie Geld übrig haben und nicht wissen „wohin damit?“, dann legen Sie dieses Geld in Aktien an. Zum Handeln mit Aktienhandel ist freies Startkapital erforderlich, wobei Sie das Geld in den nächsten fünf, besser zehn Jahren nicht für etwas anderes benötigen.

Machen Sie zu keiner Zeit den Fehler und investieren in Aktien mit Kreditmitteln. Es muss Ihnen gleichgültig sein, dass Sie das investierte Geld teilweise oder komplett verlieren. Nur mit dieser Einstellung werden Sie ein erfolgreicher Aktieninvestor.

3. Aktienhandel ist langfristiges Investment

Es gibt keinen Grund, sich wegen des Aktienhandels unter Zeitdruck zu setzen. Aktien gibt es heute und morgen. Sie verschwinden nicht einfach. Fehlt das nötige Startkapital oder elementares Wissen zum Aktien kaufen und verkaufen, gibt es keinen günstigen Kurs. Aktienhandel ist eine Investition in die Zukunft. Zukunft bedeutet hier Jahre bis Jahrzehnte.

4. Auftragserteilung mit Limitierung

Bei jeder Ihrer Order setzen Sie Limits, weil Sie sich auf diese Weise am besten vor unangenehmen Überraschungen schützen können. Das gilt nicht für Aktien kaufen für Anfänger. Bestimmen Sie Höchstkurse oder Mindestkurse, zu denen Sie ihre Aktien kaufen oder verkaufen. Eine Stop-Loss- oder Stop-Buy-Order sorgt für mehr Sicherheit bei Aktien. Bei den Limitierungen sind weitere Spezialformen wie Limit immediate or Cancel sowie Limit fill or kill für die Konkretisierung der Ausführungen anwendbar

Gerade Aktien kleinerer Unternehmen, ausländischen Wertpapiere oder Regionalbörsen mit geringem Börsenvolumen sind heftigen Kursschwankungen ausgesetzt. Ein mögliches Verlustrisiko können Sie mit Limits verringern.

Aktien kaufen bei OnVista Bank zum Festpreis

5. Aktien kaufen günstig oder gebührenfrei

Die angestrebte Rendite ist eine Sache, eine andere sind die Gebühren. Für Aktien-Einsteiger sind niedrige Depot-Gebühren wichtig. (vgl. Ordergebühren Vergleich) Sonst kann es passieren, dass aufgrund der Bankgebühr von den ersten Gewinnen nichts übrig bleibt. Bei Direktbanken können Sie ein kostenloses Depot eröffnen. Sparen Sie sich Kosten für das Depotkonto. In der Regel sind hier auch Transaktionskosten geringer.

Handeln Sie bei den besten Brokern, können Sie mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Gerade weil Sie nur frei verfügbares Kapital einsetzen, was möglicherweise nur einige tausend Euro umfasst, lohnt das Vergleichen der Anbieter. Eine Antwort auf die Frage: „Wo kaufe ich Aktien?“ liefert unser aktueller Online Aktiendepot Vergleich mit einer Übersicht über das Leistungsangebot führender Direktbanken und Online Broker in Deutschland.

6. Rendite-Ziele bestimmen und im Blick behalten

Beim Sparbuch lässt sich die Rendite einfach bestimmen, da Sie wissen, wie hoch die jährlichen Zinsen für einen Sparbetrag ausfallen. Damit erwarten Sie diese Rendite. Ändern Sie dieses Prinzip beim Aktienhandel nicht. Geben Sie eine Rendite vor, die Sie in einem bestimmten Zeitraum realisieren möchten.

Überlegungen müssen darüber anstellen, mit welchen Aktien dieses Ziel erreichbar erscheint. Wenn Sie eine gesetzte Renditemarke erreicht haben, sollten Sie die Aktien verkaufen und den Gewinn mitnehmen. Aktien-Einsteiger machen häufig den Fehler, zu viel zu wollen. Wenn Sie einen Teil ihrer Aktien verkaufen, bleibt Ihnen auch im Falle eines plötzlichen Kursrückgangs ein gewisser Gewinn.

7. Depotdiversifikation – Risiken minimieren

Kein risikobewusster Investor vertraut sein gesamtes Kapital einem einzigen Aktienunternehmen an. Ins Depot gehören zur Risikostreuung 8 bis 10 verschiedene Aktien, wobei eine Mischung unterschiedlicher Branchen und gegebenenfalls auch Länder zu empfehlen ist. Bei sehr vielen Aktien im Depot vermindert sich die Risikostreuung. Privatanleger bekommen spätestens ab 15 verschiedenen Aktien Probleme bei der Überwachung der Kursentwicklungen. Der zeitliche Aufwand wird zu hoch.

8. Regelmäßige Depotpflege

Wenn das Depot eingerichtet und das Kapital entsprechend investiert ist, lassen Sie es nicht aus den Augen. Ein Depot benötigt regelmäßig Pflege. Behalten Sie alle wichtigen Kennzahlen im Blick. So können Sie beispielsweise Stopp-Loss-Marken rechtzeitig anpassen. Beschäftigen Sie sich mit den Trends, Analysen und sonstigen relevanten Nachrichten. Für Ihren Aktienhandel sollten Sie täglich oder wöchentlich ausreichend Zeit einplanen.

9. Aktien im Sinkflug – kein Kaufsignal

Ein stark fallender Aktienkurs ist für einen Kauf zwar verlockend, doch der perfekte Zeitpunkt zum Aktien kaufen ist nicht. Diese Aktie lohnt das Beobachten und ein Abwarten. Wenn sich der Trend umkehrt, rückt ein Kaufzeitpunkt ins Blickfeld. Einen Trend müssen Sie erkennen, was beispielsweise mit Charts und der 200-Tagelinie möglich ist. Für den Kauf der Aktien ist ein klar erkennbarer Aufwärtstrend notwendig. Es besteht ansonsten die Möglichkeit, dass Sie hohe Verluste erleiden.

Es gibt natürlich unterschiedliche Strategien zum Aktien kaufen und verkaufen. Das Aktien kaufen für Anfänger ist schwer, wenn sie ausschließlich dem Prinzip „Buy Low and Sell High“ (kaufe bei niedrigem Kurs – verkaufe zu einem höheren Kurs) folgen. Gute Aktien gibt es kaum zu niedrigen Kursen. Unterbewertete Aktien werden vom Markt irgendwann entdeckt. Die Suche ist schwierig und dauert lang. Erfahrene Trader setzen daher ebenso auf die Strategie “Buy High and Sell Higher“(Kauf zu hohen Kursen und Verkauf zu höheren Kursen). Sie profitieren von kurzfristigen Kursentwicklungen.

10. Aktien kaufen und verkaufen für Anfänger – Risiko von Beratungen

Gegen eine unabhängige Beratung ist prinzipiell nichts einzuwenden. Doch sollten sich Einsteiger nicht gedankenlos von Bankangestellten beraten lassen und den Tipps zu Wertpapieren folgen.

Bankberater beraten nicht unabhängig, denn sie haben Vorgaben für Kaufempfehlungen und müssen Quoten erfüllen. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass die Bankberatung mehr den Interessen der Bankangestellten dient. Bei jeder empfohlenen Aktie ist eine Nachfrage nach dem Warum notwendig. Lassen Sie sich die Anlage-Strategie erklären, die die Basis für die Empfehlung bildet. Beraterstrategie und die eigene Anlagestrategie passen möglicherweise nicht zusammen.

„Heiße Tipps“ stehen hoch im Kurs. Doch Empfehlungen von Nachbarn, Freunden und Kollegen sind mit Vorsicht zu betrachten. Folgen Sie nicht ungeprüft empfohlenen Aktien sogenannter „Börsenexperten“. Rechnen Sie immer mit unseriösen Aktienempfehlungen, bei denen Kurse in bestimmte Richtungen gelenkt werden sollen. Nicht zu Ihrem Vorteil versteht sich! Es macht Sinn, sich Anregungen von Beratern und Experten zu holen. Doch entscheiden Sie sich für eine Aktie erst nach eigener Prüfung. Denken Sie daran, Sie investieren Ihr Geld.

Gratis Demokonto bei LYNX zum Aktien kaufen lernen

Checkliste – So finden Sie gute Aktien:

1. Vorbereitung

  • a) Anbieter vergleichen – Depot eröffnen
  • b) Aktienunternehmen auswählen
  • c) frei verfügbares Geld bzw. vorgesehenen Kapitaleinsatz festlegen

2. Wie verständlich ist das Geschäftsmodell? – Punkt für einfache Verständlichkeit

3. Gehört das Unternehmen zu den Top 5 Marktführern der Branche? – Punkt für Zugehörigkeit zu den Top 5

4. Dividende nein / ja (Höhe der Dividende) – Punkt für Dividendenzahlung

5. KGV (sollte unter 20 liegen) – Punkt für günstiges KGV

6. Bewertung des Unternehmens an der Börse – Punkt bei niedrigem KBV

7. Verhältnis von Bargeld und kurzfristigen Verbindlichkeiten – Punkt bei hoher Barliquidität

8. Management Prognosen: nicht geschafft, erfüllt oder übertroffen – Punkte für Erfüllung und Übererfüllung

9. Welche Anteile hält das Management am Unternehmen? – Punkt bei relevanten Anteilen

10. Unternehmensentwicklung in den letzten Jahren – Punkt bei positivem Verlauf

11. Kunden des Unternehmens – Punkt bei mehreren Kunden mit langfristigen Verträgen

12. Abhängigkeit des Unternehmens von Rohstoffen etc. – Punkt bei keiner Abhängigkeit

13. Wie hoch ist der Bekanntheitsgrad der Produkte – Punkt für hohen Bekanntheitsgrad

14. Bewertung der Stellung gegenüber der Konkurrenz – Punkt bei konkurrenzfähigen Produkten

15. Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (KCV) – Punkt bei niedrigem Kurs-Cash-Flow-Verhältnis

16. Chartanalyse – Punkt für Aktie über der 200-Tages-Linie.

Fazit: Jeder kann Aktien kaufen und verkaufen

Aktien handeln kann man lernen. Online Broker und Direktbanken bieten passende Depots, Anlageprodukte und Werkzeuge für die Aktienanalyse. Wer beim Aktien kaufen gewissen Grundregeln folgt, kann auf eine erfolgreiche Aktienanlage hoffen. Zum Finden interessanter Aktien können Sie unsere Checkliste nutzen.

Erst beim Aktien verkaufen realisiert sich eine Rendite. Für den Gesamterfolg sind demnach entscheidend, wie Sie Aktien kaufen wie Sie Aktien verkaufen. Nutzen Sie zum Lernen des Aktienhandels ein Broker, der ein Demokonto bzw. ein Musterdepot zum kostenlosen Testen offeriert.

Aktien kaufen: Aktienhandel leicht gemacht – für Anfänger und Profis

Börse leicht gemacht

Aktien kaufen für Anfänger – so gelingt der Einstieg

Von Florian Schmidt

06.04.2020, 14:35 Uhr

Vermögensaufbau durch Aktienhandel: Wer sein Geld breit gestreut in Aktien investiert, erzielt leicht Gewinne. (Quelle: Picture Alliance/dpa)

  • Teilen
  • Pinnen
  • Twittern Drucken
  • Mailen
  • Redaktion

In Zeiten niedriger Zinsen versprechen Aktien hohe Erträge. Wie Sie Aktien kaufen und alles Wichtige, was Sie rund um den Direkthandel mit Aktien und Ihr Aktiendepot wissen sollten, erfahren Sie hier in unserem Überblick für Einsteiger.

Überblick

Aktien kaufen in fünf Schritten

1. Aktiendepot eröffnen: Am besten machen Sie das bei einer Direktbank im Internet, die keine Depotgebühren erhebt. So können Sie günstig und bequem von Zuhause aus Aktien und ETFs kaufen.
2. Aktien auswählen: Informieren Sie sich über Wertpapiere, für die Sie sich interessieren. Achten Sie dabei auf eine möglichst breite Streuung. Tipp für Anfänger: Indexfods, kurz ETFs, bieten ein breites Aktienportfolio zu geringen Kosten und eignen sich perfekt für den Einstieg in den Aktienhandel.
3. Aktien suchen: Über die Suchmaske in Ihrem Depot können Sie die vorher ausgewählten Aktien oder ETFs finden. Alles, was Sie dafür benötigen, ist die Wertpapierkennnummer (WKN) der jeweiligen Aktie bzw. des ETFs. Diese finden Sie im Internet, wenn Sie nach dem Namen der entsprechenden Aktie suchen.
4. Aktien kaufen: Im nächsten Schritt können Sie die Aktien über die Ordereingabe Ihres Depots kaufen. Nun können Sie auswählen, ob Sie an einem Börsenplatz kaufen oder bei einem Direkthändler, der oft günstigere Angebote hat. Wichtig: Handeln Sie mit Aktien nur zwischen 9 Uhr und 17.30 Uhr, den Handelszeiten der elektronischen Börse Xetra.
5. Warten: Haben Sie die Aktien erworben, brauchen Sie Geduld. Denn der Erfolg von Aktien stellt sich in der Regel erst nach einiger Zeit ein. Geraten Sie deshalb nicht in Panik, wenn der Kurs Ihrer Aktien oder ETFs zwischenzeitlich auch einmal fällt. Denn kurzfristige Kurschwankungen gleichen sich langfristig aus.

Wer sein Geld in Aktien anlegt, kann leicht ein kleines Vermögen aufbauen. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind ein breit gestreutes Aktien-Portfolio und ein langer Anlagezeitraum.

Denn am Aktienmarkt gilt: Kurzfristige Schwankungen gleichen sich langfristig aus. Auf Dauer versprechen Aktien so weit höhere Renditen als etwa Festgeldkonten oder Anleihenpapiere.

Für eine möglichst breite Streuung am Aktienmarkt empfehlen sich Fonds, die Wertpapiere von gleich mehreren Unternehmen enthalten. Für Aktien-Einsteiger eignen sich vor allem Indexfonds, auch ETFs genannt , die einen bestimmten Aktienindex wie etwa den deutschen Dax nachbilden.

Besonders günstig lassen sich ETFs bei Direkthändlern im Internet kaufen. Alternativ können Sie Aktien und ETFs auch an verschiedenen Handelsplätzen der weltweiten Börsen erwerben.

Gängige Direktbanken für Ihren Aktienhandel sind z.B. die DKB, Comdirekt und Consors.

Welche Aktien und ETFs sollte ich kaufen?

Das hängt stark von Ihrer individuellen Risikobereitschaft ab – und vom Preis der jeweiligen Wertpapiere. Außerdem spielt eine Rolle, wie sehr Sie sich im Alltag mit einzelnen Unternehmen, Märkten und der Börse auseinandersetzen und mögliche Trends in der Zukunft abschätzen können.

Grundsätzlich gilt: Sie sollten zu keinem Zeitpunkt alles auf eine Karte setzen. Besonders Aktien-Einsteiger fahren mit einem breit gestreuten Portfolio an Aktien besser als mit einer kleinen Auswahl einzelner Titel, da sie so das Risiko reduzieren, Verluste zu machen. Gerade für Anfänger sind deshalb Indexfonds, kurz ETFs (engl. für „Exchange Traded Funds“) , empfehlenswert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktienfonds, die ein Anlagemanager „aktiv“ steuert, bilden bei diesen „passiven“ Fonds Computer ganze Aktienindizes wie etwa den deutschen Dax eins zu eins nach. Das heißt: Steigt der Wert der 30 größten deutschen Börsenkonzerne im Schnitt um drei Prozent, legt auch der Wert des Fondsanteils um drei Prozent zu.

Der Clou: Da kein Manager für seine Arbeit bezahlt wird, fallen bei ETFs deutlich geringere Gebühren an als bei herkömmlichen Fonds.

ETFs sind damit einerseits günstig und bieten andererseits eine breite Streuung Ihres Geldes über zahlreiche Unternehmen. Neben Dax-ETFs gibt es auch Indexfonds wie den MSCI All Country World, der Unternehmensanteile der 2.500 größten börsennotierten Firmen der Welt enthält und damit quasi die gesamte Weltwirtschaft abdeckt.

Warum brauche ich ein separates Aktiendepot?

Um Aktien und ETFs zu kaufen, reicht ein herkömmliches Girokonto nicht aus. Sie benötigen ein separates Aktiendepot, in dem Sie Ihre Wertpapiere aufbewahren. Ein Aktiendepot können Sie prinzipiell bei jeder Filialbank eröffnen. Meistens sind damit allerdings jährlich anfallende Gebühren verbunden, die Sie von Ihrer Rendite abziehen müssen.

  • Aktiendepot:Wie Sie das beste für sich finden und worauf Sie beim Eröffnen achten sollten, lernen Sie hier.

Empfehlenswert ist es deshalb, dass Sie Ihr Depot bei einer so genannten Direktbank im Internet eröffnen. Hier fallen in der Regel gar keine Depotgebühren an, die meisten Online-Depots sind kostenlos. Beim Aktienhandel entstehen für Sie so lediglich Transaktionskosten.

Wo kann ich Aktien und ETFs kaufen?

Grundsätzlich werden Aktien und Fonds an der Börse gehandelt. Um Unternehmensanteile oder ETFs an der Börse zu kaufen, können Sie die gewünschten Wertpapiere über Ihr Depot suchen und nach Auswahl eines Handelsplatzes (z.B. die Börse in Frankfurt) erwerben. Der Preis je Aktie oder ETF kann dabei je Handelsplatz variieren.

Alternativ können Sie Aktien und ETFs auch bei einem Direkthändler kaufen, der Aktien und Fondsanteile auf Vorrat hält. Der zentrale Unterschied zwischen Börsen- und Direkthandel: Die Börse ist eine Art Marktplatz, auf dem sich Käufer und Verkäufer von Aktien treffen und einen Preis aushandeln. Ein Direkthändler dagegen ruft feste Preise auf und ist gleichzeitig Käufer und Verkäufer von Aktien. Zudem unterliegen Börsen der strengen Aufsicht durch die zuständigen Finanzministerien. Der Direkthandel hingegen ist nicht besonders überwacht.

Der Börsenhandel und der Direkthandel haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die wichtigsten im Überblick:

Vorteile des Börsenhandels:

  • Der Handel ist staatlich reguliert.
  • Der Preis ist sehr transparent, da er sich aus den aktuellen Kursen an der Börse ergibt.

Nachteile des Börsenhandels:

  • Eingeschränkte Handelszeiten je nach dem, wie lange die Börse geöffnet hat.
  • Häufig kosten die Aktien mehr als im Direkthandel, da zusätzlich Börsengebühren anfallen.

Vorteile des Direkthandels:

  • Aktien kosten oft weniger als an der Börse.
  • Die Handelszeiten sind länger, Sie können in der Regel auch noch spätabends Aktien bei einem Direkthändler kaufen, wenn die Börse schon lange geschlossen ist.

Nachteile des Direkthandels:

  • Der Handel unterliegt keiner staatlichen Regulierung.
  • Wie genau sich der Preis der Aktie zusammensetzt, ist für Anleger häufig nicht durchschaubar.

Gängige Direkthändler sind z.B. Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank.

Wie kaufe ich Aktien und ETFs online?

Ob Börsen- oder Direkthandel: Haben Sie ein Online-Depot für Ihre Aktien eröffnet, sind die nächsten Schritte sehr leicht.

  1. Über die Suchmaske Ihres Depots können Sie die gewünschten Aktien und Fondsanteile einfach finden. Alles, was Sie dafür brauchen, ist die Wertpapierkennnummer (WKN) oder die internationale Identifikationsnummer (ISIN) des Wertpapiers.
  2. Sobald Sie die entsprechende Aktie oder den gewünschten Fonds ausgewählt haben, schreiten Sie über die Order-Eingabe zum Kauf: Erst jetzt entscheidet sich, ob Sie die Wertpapiere an einem Börsenplatz erwerben – oder bei einem Direkthändler, mit dem Ihre Direktbank möglicherweise kooperiert.

WKN und ISIN finden: Wenn Ihnen weder die WKN noch die ISIN eines Unternehmens bekannt ist, geben Sie den Namen des Unternehmens und die Kurzbezeichnung „WKN“ oder „ISIN“ in eine Suchmaschine ein. Dort finden Sie die entsprechenden Angaben.

Wichtigstes Kriterium beim Kauf ist der Preis: Auch wenn er sich je Handelsplatz oder Direkthändler lediglich in der Nachkommastelle unterscheidet, sollten Sie stets das günstigste Angebot wählen.

Wichtig beim Aktienhandel: Kaufen und verkaufen Sie Aktien und ETFs ausschließlich von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 17.30 Uhr, wenn die elektronische Börse Xetra geöffnet hat. Auf diese Weise können sie vergleichen, ob der Direkthändler Ihrer Wahl tatsächlich einen günstigeren Preis bietet als der Handel an der Börse.

Wann sollte ich Aktien und ETFs kaufen?

Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Den perfekten Kauf-Zeitpunkt zu treffen, ist schwierig. Der Grund: Die Zukunft ist ungewiss. Selbst Börsenexperten und Analysten können keine exakte Prognose über die Entwicklung an den Märkten machen.

Wenn Sie sich unsicher sind, möglicherweise auf fallende Kurse und damit verbundene niedrigere Aktienpreise warten wollen, ist ein Kauf in Etappen ratsam. Indem Sie Ihre Anlagesumme aufteilen und stückweise nacheinander investieren, reduzieren Sie das Risiko, bei einem zu hohen Preis in den Aktienmarkt einzusteigen. Die Bedeutung des Einstiegzeitpunkts nimmt dadurch ab. Wollen Sie nach demselben Prinzip langfristig eine bestimmte monatliche Summe in einen ETF investieren, können Sie bei vielen Direktbanken kostengünstig auch einen Aktiensparplan abschließen .

Wichtig beim Einstieg an der Börse: Investieren Sie nur Geld in Aktien, das Sie mittelfristig nicht benötigen. Kurzfristig nämlich können die Kurse an der Börse auch fallen, sodass Sie möglicherweise Verluste machen. Langfristig aber gleichen sich die Kursschwankungen wieder aus. Deshalb eignen sich Aktien vor allem für den Vermögensaufbau über mehr als 15 Jahre.

Worauf muss ich als Anfänger beim Kauf von Aktien und ETFs achten?

Wie bei jedem Produkt sollten Sie auch beim Aktienhandel vor allem den Preis im Blick haben. Der Wert einzelner Aktien lässt sich dabei anhand verschiedener Kenngrößen bemessen. Die Kursentwicklung in der Vergangenheit ist dabei nur einer von vielen Faktoren, die zudem niemals ein Garant für den künftigen Kurs ist.

So gibt etwa das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) Auskunft darüber, wie hoch oder niedrig der Markt die Aktie eines Unternehmens im Vergleich zum Gewinn der Firma bewertet. Ist das KGV relativ hoch, kann dies auf einen (zu) hohen Preis der Aktie hindeuten. Die Zalando-Aktie etwa hatte im Jahr 2020 ein KGV von 113 – die Aktie war im Verhältnis zum Gewinn also relativ teuer. Zum Vergleich: Die Aktie der Lufthansa hingegen hatten im selben Zeitraum nur ein KGV von 6,4.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch, ob ein Unternehmen seine Aktionäre zuletzt über eine Dividenden-Ausschüttung an seinem jährlichen Gewinn beteiligt hat – und wie hoch diese Auszahlung ausfiel. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass Sie als Anleger auch in Zukunft von Dividenden profitieren.

Auch ETFs lassen sich mithilfe von Kennzahlen bewerten. Mehr als bei einzelnen Aktien sollten sich Anleger hier aber über die Höhe der laufenden Fondsgebühren informieren. Aufschluss darüber gibt die so genannte Gesamtkostenquote, abgekürzt TER (engl. für „Total Expense Ratio“).

  • Vermögensaufbau:So legen Sie Ihr Geld in Aktienfonds an
  • Dividenden und Gewinne:Diese Steuern zahlen Sie auf Aktien
  • Geldanlage:Spezielle Wertpapiere – So funktionieren Aktienanleihen

In die Gesamtkostenquote fließen sämtliche Gebühren ein, die jährlich anfallen, solange Sie den ETF-Anteil halten. Dazu zählen unter anderem Verwaltungskosten und die Mehrwertsteuer, die der Fonds-Anbieter bezahlen muss. Legen Sie etwa eine Summe von 100 Euro in einen ETF mit einer Gesamtkostenquote von 0,25 Prozent an, belaufen sich die Kosten pro Jahr auf 25 Cent. Diese werden Ihnen von Ihren potenziellen Gewinnen abgezogen, extra bezahlen müssen Sie nicht.

Die günstigsten ETFs haben bisweilen eine Gesamtkostenquote von nur 0,12 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Bei aktiv gemanagten Aktienfonds liegt die jährliche Kostenquote zum Teil bei bis zu fünf Prozent des Anlagevermögens.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • Finmax
    Finmax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

So starten Sie den Handel mit binären Optionen
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: