Neue Regeln für Boni und Auszahlungen bei ESMA

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Neue Regeln für Boni und Auszahlungen bei ESMA

Einige von Ihnen haben sicherlich in den letzten Tagen von diesen Nachrichten gehört. Nachdem in einigen Ländern der Europäischen Union (z. B. Belgien) die Werbung für Binäre Optionen verboten wurde , hat die Europäische Finanzaufsichtsbehörde ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde = regulatory institution for Securities and Exchange Commission) den Brokern verboten, Boni für Einzahlungen zu gewähren, und hat verfügt, dass Auszahlungen schneller bearbeitet werden müssen.

Diese Regulierungsbehörde ist, im Gegensatz zur CySEC, eine supranationale Institution, die einen großen Einfluss auf die Amtsgeschäfte der nationalen Regulierungsbehörden der einzelnen EU-Länder (wie die CySEC oder CNB) hat. Nachdem sie nun eine neue Verordnung erlassen hat, wird diese einen großen Einfluss auf Binäre Optionen und die dazugehörigen Broker haben

Änderungen von Boni für den Handel mit Binären Optionen

Der ESMA gefällt es nicht, dass einige Broker hohe Boni anbieten, die darüber hinaus mit sehr unfairen Bedingungen verknüpft sind. Wahrscheinlich weiß jeder, dass, wenn Sie einen Bonus erhalten, sie diesen „freihandeln“ müssen. Bei einigen Brokern müssen Sie diesen mindestens 30 Mal riskieren, bei anderen sind es sogar 45 Mal.

Für neue Investoren, die unfreiwillig auf diese Boni zurückgreifen, ist dies oft unmöglich. Darüber hinaus verzerren die Boni die Bilanz eines Handelskontos und ermutigen bewusst, größere Summen zu investieren. Dies muss sich ändern.

Ich weiß nicht, wie viel Druck diese Verordnung auf die Broker ausüben wird, so dass es schwer zu sagen ist, ob die Broker sich tatsächlich daran halten werden. Allerdings können wir sicher sagen, dass, wenn die geschehen sollte, dies nur für die regulierten Broker gelten wird. Eine Liste der regulierten und vertrauenswürdigen Broker finden Sie hier: Broker für den Binären Optionshandel.

Ich denke, dass unregulierte Broker weiterhin versuchen werden, neue Händler mit Boni zu locken. Das ist natürlich falsch, denn ein unerfahrener Trader sollte sich nicht aufgrund eines Bonis auf einen unregulierten Broker einlassen und das eigene Geld vielleicht nie wieder sehen. Stattdessen sollten Sie sich für einen regulierten und vertrauenswürdigen Broker der Wahl entscheiden.

Änderungen in den Bedingungen für Auszahlungen

Eine weitere Änderung, die von der ESMA gefordert wird, betrifft Auszahlungen. Häufig passiert es, dass Auszahlung geradezu absurde Zeitspannen benötigen – bis zu zehn Tagen, sogar bei regulierten Brokern.

Ich muss zugeben, dass es zum Beispiel auch der Broker Top Option besser machen könnte – Auszahlungen nehmen hier bis zu 4 Tage in Anspruch. Wer mich jedoch überrascht hat, waren IQ Option und die BDSwiss. Beide Broker haben meine Auszahlungen innerhalb von zwei Tagen abgewickelt – ich habe das Geld von ihnen (etwa zehn Mal) immer sehr schnell erhalten. Dies liegt eventuell daran, dass ich gerne die elektronische Geldbörse Skrill nutze.

Sie sollten nicht vergessen, dass, wenn Sie sich für eine Auszahlung per Banküberweisung entscheiden, Sie mit weiteren zwei bis fünf Arbeitstage dafür rechnen müssen, dass die Banken Ihre Auszahlung bearbeiten.

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Meine Meinung zu Veränderungen beim Handel mit Binären Optionen

Wie ich bereits gesagt habe, diese Änderungen sind auf der einen Seite gut und sinnvoll. Aber nur, wenn sie für alle Broker ohne Ausnahme angewendet werden – aber das wird leider nie passieren. Nicht regulierte Binäre Broker sind jedoch nicht wirklich an solchen Vorschriften interessiert und werden deshalb weiterhin fröhlich Boni anbieten.

Unerfahrene Anleger könnten daher dazu verleitet werden, sich bei einem nicht vertrauenswürdigen statt einem regulierten Broker zu registrieren, weil niemand diese anderen Broker kontrollieren kann. Wir werden sehen, wie sich die Situation entwickeln wird.

Autor

Mehr J. Pro

Im Gegensatz zu Stefan (dem anderen Autor), denke ich erst seit kurzem über das Online-Business nach. Ich war wenig erfolgreich mit dem Dropshipping auf Amazon und anderen Varianten, um online Geld zu verdienen; So habe ich nur ein paar Hundert Dollar in einigen Jahren verdient. Aber dann erregten Binäre Optionen durch ihr einfaches Prinzip meine Aufmerksamkeit. Jetzt bin ich froh, dass ich den Schritt gewagt habe, denn es hat sich gelohnt. Weiterlesen

Neue ESMA-Regeln: Das müssen Trader jetzt wissen

Roland Jegen (Bild: WH Selfinvest)

(Bild: Fotolia / Mattz90)

Ende März 2020 hat die Ankündigung der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) den CFD- und Forex-Handel stärker zu regulieren für einige Aufregung in der Szene gesorgt. Marktteilnehmer sind irritiert: Warum macht die ESMA Gebrauch von Artikel 40, dem sogenannten Notfallartikel?

Von Roland Jegen

In vielen europäischen Ländern ist die Aufklärung der Trader nicht so gut wie in Deutschland. Gerade in Frankreich hat eine regelrechte Überflutung mit unseriösen Angeboten stattgefunden. Dementsprechend ist dort die Anzahl der Beschwerden geradezu durch die Decke geschossen. Bei diesen Beschwerden ist auffällig, dass diese insbesondere zu Brokern außerhalb der EU bzw. zu in Zypern ansässigen Brokern kommen. Insbesondere Zypern wird oft als Qualitätsmerkmal verkauft, da es innerhalb der EU liegt. Jedoch hat hier die ESMA bereits im letzten Jahr festgestellt, dass europäische Mindeststandards nicht eingehalten werden.

Festzuhalten bleibt auch, dass die Beschwerden in Ländern mit fortgeschrittener Aufsicht wie zum Beispiel Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg oder Belgien verschwindend gering sind. Warum für diese Länder nun eine „Notfallmaßnahme“ getroffen werden soll, ist nicht direkt ersichtlich. Fünf wichtige Themen sind jedenfalls festzuhalten.

1.) Hebelbeschränkung auf 1:30 bis 1:2

Fakt ist, dass diese Maßnahmen zum 1. August 2020 eingeführt werden. Wie sehen diese nun im Einzelnen aus? Der erste und entscheidendste Punkt ist die gesetzliche Regulierung des maximalen Hebels. Dieser wird für Major-Forex-Paare auf 1:30 und für andere Währungspaare, Gold und die wichtigsten Indizes auf 1:20 gesetzt. Andere Rohstoffe und kleinere Indizes werden auf 1:10 reduziert, für Aktien gilt eine Beschränkung von 1:5, für Kryptowährungen wurde ein maximaler Hebel von 1:2 festgelegt.

Nach Aussage der ESMA wurden diese Hebel auf Basis der Volatilität gewählt. Dies dürfte beim kritischen Trader einige Fragen aufwerfen: Ist der SMI (wird als kleiner Index gewertet) wirklich doppelt so volatil wie der DAX? Ist das Währungspaar EUR/GBP wirklich wesentlich weniger volatil als ein EUR/AUD? Der Bereich der Staatsanleihen erscheint fast absurd. Diese werden „Andere Börsenindizes und Rohstoffe“ zugeordnet und daher gilt ein Hebel von 1:10. Sind deutsche Staatsanleihen tatsächlich doppelt so volatil wie ein DAX? Gleiches gilt übrigens auch für US-Staatsanleihen. Bei privaten Händlern ist der BUND ein beliebtes Instrument. Als CFD mit einer Margin von über 16.000 Euro ist dieser jedoch praktisch nach den ESMA Maßnahmen nicht mehr handelbar. Tradern bleibt für dieses Instrument daher nur der Futures-Handel. Die Intraday-Margin für einen BUND-Future liegt derzeit unter 1.000 Euro. Über Sinn und Unsinn dieser Regelungen kann sich jeder Trader seine eigene Meinung bilden. Tatsache ist, dass sich jeder Broker daran halten müssen wird.

2.) Neue Margin Close-Out Regeln

Der zweite Punkt ist ein automatisches Close-Out der Positionen bei einem Margin-Prozentsatz von 50 Prozent. Sobald der Verlust aller offenen Position 50 Prozent der geforderten Margin übersteigt, müssen alle Positionen liquidiert werden. Bisher konnte jeder Broker selbst festlegen, wann Verlustpositionen zum Schutz des Kunden geschlossen wurden. Hier haben die Anbieter, auch aufgrund ihres jeweiligen Risikoprofils, verschiedene Ansätze zwischen 100 und 0 Prozent Liquidierungslevel verfolgt.

3.) Abschaffung der Nachschusspflicht

Als dritten Punkt gibt es einen generellen Schutz vor negativen Kontensalden. Für deutsche Trader ist diese Regelung seit der Allgemeinverfügung der BaFin Mitte letzten Jahres bereits bekannt, nun wird diese auch EU-weit eingeführt werden. Diese Maßnahme sollte aber ebenfalls im Sinne des CFD/Forex-Händlers sein.

4.) Reduzierung der Incentives

Viertens werden Restriktionen für die Vergabe von Boni festgelegt. Aktionen wie „Handeln Sie 1.000 Round-Turns und erhalten Sie 100 EUR Gutschrift“ sind damit nun passé. Auch dies wird keinen Trader abhalten, zukünftig CFDs zu handeln.

5.) Standardisierung der Risikowarnung

Als fünften und letzten Punkt müssen Broker eine standardisierte Risikowarnung herausgeben, die den Prozentsatz der Kunden ausweist, die im letzten Quartal Geld verloren haben. Dies wird mit Sicherheit zu Beginn für einige Diskussionen und vielleicht auch Amüsement in der Trader-Szene sorgen. In den USA ist dies seit Jahren bereits Standard und sorgt für keinerlei Aufregung mehr. Interessant wäre aber, wenn andere Produkte diese Transparenz auch zeigen müssten. Wenn wir uns das 1. Halbjahr 2020 anschauen, sollte wohl jeder Anleger, der zum Beispiel mit ETFs auf den Dax unterwegs ist, im Verlust sein. Gleiches müsste auch für fast 100 Prozen aller Anleger in deutschen Staatsanleihen mit negativen Zinsen gelten. Auch diese Vorgabe ist für den Trader nicht als Nachteil zu bewerten.

Es sei hier die provokante These gewagt, dass die Regelungen der ESMA eine Sternstunde für den nachhaltigen CFD/Forex-Handel sind. Broker, deren Geschäftsmodell darin besteht, die Gegenposition des Kunden einzunehmen und mit kleinen Kontogrößen und hohen Hebeln locken, werden es mit den ESMA Restriktionen sehr schwer haben, sich am Markt dauerhaft zu behaupten. Übrig bleiben seriöse Broker mit langjähriger Erfahrung und einem fairen Angebot. Eine langfristige und dauerhafte Kundenbeziehung wird wichtiger denn je. Hiervon werden viele Kunden profitieren.

Mit diesen Änderungen gibt es nur noch sehr wenige sachliche Gründe, warum aktive Investoren und Trader andere Hebelprodukte den CFDs vorziehen sollten. Ebenfalls wird der Sprung in den Futures-Handel, der ja das häufige Ziel vieler privater Trader ist, kleiner. Wenn Emotionen und Unmut über eine Bevormundung etwas zurückgestellt werden, dann scheint die ESMA vielmehr ein Produkt und seine Vermarktung weiter verbessert zu haben.

Roland Jegen ist Broker und Berater bei WH Selfinvest.

Blog Investmentrecht

bereitgestellt von Dr. Anna Lucia Izzo-Wagner, Dr. Lea Maria Siering, Till Christopher Otto, Juliane Fitzke (Taylor Wessing, Frankfurt),
präsentiert von plattform-compliance.de

ESMA: Entwurf für Boni-Regeln

Die ESMA hat am 23.07.2020 für Verwalter von OGAW einen Entwurf einer Boni-Regulierung („Guidelines on sound remuneration policies under the UCITS Directive and AIFMD“) veröffentlicht, die Sie hier abrufen können.

Das Konsultationspapier der ESMA enthält beispielsweise Vorschläge zur Anwendung der Vergütungsleitlinien im Auslagerungsfall, zu Anlageerfolgsprämien (sog. „performance fees“) und ob bzw. wann diese als Zahlungen zu berücksichtigen sind sowie zu der Frage, welches Fonds-Portfolio für die Auszahlung in Instrumenten maßgeblich sein soll.

Nach dem Papier soll der in den AIFM-Vergütungsleitlinien festgelegte Proportionalitätsgrundsatz im Übrigen beibehalten werden. Damit dürfte sich bei der Einstufung von Risikoträgern und deren aktueller Auszahlung der variablen Vergütung im Vergleich zum AIFM-Regime grundsätzlich kaum etwas ändern. Allein bei konzernzugehörigen Fondsgesellschaften dürfte der Einfluss der Risikoträger auf Konzernebene zusätzlich zu beurteilen sein.

Die finalen Leitlinien zu Boni-Regulierung will die ESMA spätestens zu Beginn des neuen Jahres 2020 mit dem Ziel veröffentlichen, dass diese zeitgleich mit der Umsetzung der Vorgaben aus der OGAW-V-Richtlinie am 18.03.2020 in Kraft treten können.

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