Leitfaden Devisen Handeln lernen für Anfänger

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Contents

Leitfaden: Devisen Handeln lernen für Anfänger

  1. Mit einfachen Devisenhandel Strategien beginnen
  2. Chartanalyse als Unterstützung
  3. Trend-Strategie vielversprechend und einfach
  4. Kontra-Trend-Strategie schwerer
  5. Risiko streuen

Devisen Handeln lernen für Anfänger:

Zunächst scheint der Devisenhandel für Anfänger eher undurchschaubar. Trotz aller Krisen steht der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich besser da als bei seiner Einführung und selbst Wirtschaftsprofessoren und Fondsmanager tun sich manchmal mit Erklärungen für die ein oder andere Entwicklung schwer. Doch es gibt einfache Werkzeuge, mit denen man gute Ergebnisse erzielt. So ist Devisen handeln lernen nicht so schwer wie es scheint.

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Chartanalyse als Basis der Devisenhandel Strategie

Ein solches Werkzeug ist die Chartanalyse, also die Interpretation der grafischen Darstellung eines Kursverlaufes. Die einfachste Darstellung ist der Linienchart, bei der die Kurse als Linie dargestellt werden. Das ist für beim Devisenhandel für Anfänger auch völlig ausreichend, komplexere Darstellungsformen wie Candle-Stick-Charts (auch Kerzencharts genannt) braucht man am Anfang nicht.

Einfach: die Trendfolgestrategie

Die Trendfolgestrategie, teilweise auch nur als Trend-Strategie bezeichnet, ist ganz besonders einfach. Ihr zugrunde liegt die Erfahrung, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Trendfortsetzung weitaus größer ist als für eine Trendwende.

Mitunter lässt sich der Trend sogar mit einem Blick auf ein Chart erkennen. Wo dies nicht der Fall ist, helfen einige einfache Werkzeuge.

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Gleitende Durchschnitte

Die einfachste Möglichkeit einen Trend zu erkennen ist die Betrachtung eines gleitenden Durchschnitts. Dabei wird neben den Kurs eine Linie gelegt, die jeweils als Durchschnitt aus dem aktuellen Kurs und einer festgelegten Zahl von vorangegangenen Tagen berechnet wird. Beim gleitenden 7-Tage-Durchschnitt wird also das (arithmetische) Mittel aus dem aktuellen Tag sowie den sechs vorherigen Tagen berechnet.

Dadurch werden kleinere Schwankungen ausgeglichen, der Trend wird besser sichtbar. Beispielsweise kann der Kurs heute niedriger liegen als gestern, der gleitende 7-Tage-Schnitt aber trotzdem auf einen höheren Wert hinweisen. Ein mitunter deutliches Zeichen dafür, dass es weiter bergauf geht und man trotz der Kurskorrektur auf steigende Kurse setzen sollte.

Moving Average Crossover mit zwei Durchschnitten

Zwei gleitende Durchschnitte mit unterschiedlicher Laufzeit kommen beim Moving Average Crossover zum Einsatz. Entscheidend ist dabei, aus welcher Richtung der Durchschnitt mit der kürzeren den mit der längeren Laufzeit schneidet. Stellen wir uns vor, ein 7-Tage-Schnitt lag bisher immer unter dem 38-Tage-Schnitt und übersteigt diesen nun. Der Durchschnitt mit kürzerer schneidet also den mit längerer Laufzeit von unten. Dann sollte man auf steigende Kurse setzen. Scheidet der Schnitt mit kürzerer Laufzeit dagegen von oben, sollte man auf sinkende Kurse setzen.

Widerstände und Unterstützung

Oft scheitern Kurse immer wieder an bestimmten Marken. Wird ein bestimmtes Kursniveau erreicht, sinkt der Kurs anschließend. Das kann viele Gründe haben, beispielsweise Gewinnmitnahmen oder die Tatsache, dass viele Investoren der Meinung sind, dass ein höherer Kurs fundamental nicht gerechtfertigt ist. Man spricht von einer Widerstandslinie.

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Umgekehrt kann der Kurs bei einem bestimmten Niveau nach längeren Kursrückgängen immer wieder ansteigen. Dann spricht man von einer Unterstützungslinie.

Wird eine solche Widerstands- oder Unterstützungslinie durchbrochen, geht es oft noch eine bestimmte Zeit in die gleiche Richtung. Wird also eine Widerstandslinie überboten, geht es nach oben, wird eine Unterstützungslinie durchbrochen, geht es eine Weile nach unten.

Trendlinien zeigen den Trend

Eine ebenfalls einfache Möglichkeit zur Trendanalyse sind Trendlinien. Dabei verbindet man die Tiefpunkte in einem Chart mit einer Gerade. Dabei geht es nicht darum, die tiefsten Punkte zu finden, sondern einen Linie, auf der möglichst viele Tiefpunkte liegen und die – zumindest in der Vergangenheit – nicht von der Kurve geschnitten wurde.

Steigen die Tiefpunkte immer weiter an, spricht das für einen stabilen Aufwärtstrend, liegen sie immer tiefer zeigt der Trend nach unten. Wer auf den Trend setzt, hat zwar keine Gewinngarantie, wohl aber gute Chancen. Denn ein altes Händlersprichwort sagt: „The trend ist your friend.“

Die Kontra-Trend-Strategie

Aber natürlich geht es nicht immer in die gleiche Richtung. Die Trader haben das Sprichwort „The trend ist your friend“ deshalb um einen Zusatz erweitert: „The trend is your friend – until the end“.

Einen Fall haben wir bereits angesprochen, nämlich die Widerstands- und Unterstützungslinien. Dass sie durchbrochen werden ist nämlich eher der Sonderfall. Wurde das entsprechende Niveau noch nicht erreicht, sollte man eher auf eine Trendwende spekulieren.

Nähert sich beispielsweise der Kurs einer Widerstandslinie, sind fallende Kurse wahrscheinlich. Denn wenn der Kurs bisher immer an einer Linie gescheitert ist, wird er das oft auch ein weiteres Mal tun. Allerdings dürfen Trader keine Zeit verlieren, wenn es diesmal doch klappt. Dann sollte man lieber die Verluste akzeptieren, umschwenken und auf steigende Kurse setzen.

Das gleiche gilt natürlich mit umgekehrten Vorzeichen, wenn sich der Kurs auf eine Unterstützungslinie zubewegt.

Trendlinien nutzen

Auch die bereits erwähnten Trendlinien können Hinweise geben. Zwar sollten die so gewählt werden, dass sie in der weiteren Vergangenheit nicht den Chart schneiden. Für die jüngere Vergangenheit gilt das aber nicht. Gibt es eine Trendlinie, auf der idealerweise mehrere Tiefpunkte liegen und die nun aktuell von dem Chart durchschnitten wird, steht eine Trendwende bevor.

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Schulter-Kopf-Schulter-Formationen

In eine ähnliche Richtung geht auch die Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Sie heißt so, weil man mit etwas Phantasie im Kursverlauf die Silhouette eines Menschen mit zwei Schultern und einem Kopf erkennen kann.

Dabei steigt der Kurs zunächst an, um dann wieder nachzugeben. Im zweiten Anlauf übersteigt der Kurs das vergangene Hoch sogar und sinkt erneut. Es geht ein drittes Mal aufwärts, ohne aber an das zweite Hoch anknüpfen zu können. Das kann ein Hinweis auf eine Trendwende nach unten sein.

Es gibt auch eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die wie ein auf dem Kopf stehender Mensch aussieht und eine Trendwende nach oben ankündigt.

Weitere Devisenhandel Tipps

Die Chartanalyse gibt Hinweise auf bevorstehende Entwicklungen, aber natürlich keine Garantie dafür. Deshalb sollte niemals zu viel Geld in eine einzige Investition gesetzt werden. Prinzipiell ist die Trend-Strategie erfolgversprechender als die Kontra-Trend-Strategie.

Trader sollten sich nicht auf einen Wert festlegen. Findet man beispielsweise beim Währungspaar US-Dollar/Euro keine Hinweise auf einen stabilen Trend, sollte man ein anderes Währungspaar unter die Lupe nehmen.

Hat man eines gefunden, ist allerdings Schnelligkeit gefragt. Kein Trend hält ewig und auch bei einem Trendwechsel kann der nächste Wechsel schnell bevorstehen. Daher sollten Trader nicht zu lange zögern, wenn sie ein vielversprechendes Handelssignal entdeckt haben.

DEVISENHANDEL FÜR ANFÄNGER 2020: 10 TIPPS FÜR DEVISEN HANDELN

Wer sich als geborener Glückspilz fühlt, wird vielleicht nicht lange zögern und direkt mit dem Devisenhandel beginnen wollen. Doch nur die wenigsten Menschen werden mit dem Devisen handeln am Ende tatsächlich erfolgreich sein, sondern sich stattdessen erst einmal mit Verlusten abfinden müssen. Den Devisenhandel lernen ist daher zunächst die Voraussetzung. Auch wenn die Verluste dank geringer Mindesteinsätze pro Trade nicht bei jedem Broker hoch ausfallen müssen. Das Handeln von Devisen will nun einmal gelernt sein. Nicht nur aus finanzieller Sicht. Denn Verluste wirken sich schlimmstenfalls auch auf den Handelseifer aus und können dazu führen, dass Trader schnell die Lust am Traden verlieren. Die gute Nachricht ist, dass es Hilfe gibt und man das Forex Trading lernen kann.
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Schon durch einige wenige Tipps zum Devisen Handeln können interessierte Anleger mit mehr Sicherheit den Devisenhandel für Anfänger kennen lernen und ihre Investitionsrisiken in erheblicher Weise senken. Und dass sich diese Praxis lohnt, zeigen die Erfahrungen anderer Trader, die durch das Beherzigen der Tipps und Ratschläge von Experten früher erste Erfolge und Gewinne vorweisen können als jene Händler, die blindlings drauflos handeln. Erkennen werden Leser der Tipps, dass sich diese eben nicht nur auf den Handel selbst beziehen. Schon im Vorfeld der ersten Trades setzen die Tipps für den Devisenhandel an.

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1. An dieser Stelle folgen nun 10 Tipps für das Devisenhandel lernen:

Tipp 1: Erst im Vergleich zeigen sich günstige Forex-Broker!

Trader sollten nicht gleich den ersten Broker zum Partner machen, der ihnen über die bekannten Suchmaschinen begegnet. Wer mit Devisen handeln will, sollte gezielt nach einem Anbieter mit günstigen Konditionen Ausschau halten. Niedrige Gebühren für Ein- und Auszahlungen, vor allem aber für die Kontoeröffnung und die Durchführung von Forex-Trades sollten im Blickpunkt stehen, um den individuell besten Anbieter im Forex Broker Vergleich ausfindig zu machen.
Das Thema Gebühren ist unter anderem auch deshalb so wichtig, da im Forexhandel in den allermeisten Fällen eine ganze Reihe von Trades durchgeführt werden. Auf Dauer können Kosten daher einen beträchtlichen Anteil an der Gesamtperformance des Depots ausmachen.

Welche Gebühren fallen beim Forex Handel an?

Die Gebühren fallen unterschiedlich hoch aus. © Trueffelpix – Fotolia

Die Frage die sich Anfänger im Devisenhandel nun stellen ist sicherlich, auf welche Kosten und Gebühren sie überhaupt achten sollen. Neben eventuellen Kontoführungsgebühren gibt es Kommissionen und vor allem der Spread, der bei jedem Trade anfällt. Daneben existieren Zusatzgebühren, wie Kosten die bei Auszahlungen anfallen.
Übersicht der möglichen Gebühren bei einem Forex Broker:

  • Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis)
  • Konto- bzw. Depotführungsgebühren
  • Kommission (Festpreis oder fixe Gebühr die bei jedem Trade anfällt)
  • Zusatzgebühren, wie Gebühren bei Ein- und Auszahlungen

Nicht jeder Forex Broker verlangt alle oben genannten Gebühren. Gerade Depotgebühren fallen nur sehr selten an. Trotzdem sollten sich Anfänger im Vorfeld gut über die Gebühren informieren. Der wohl auf Dauer größte Kostenblock im Forex Handel sind die Spread Gebühren, da sie bei jedem Trade anfallen. Spreads sind die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Die meisten Online Forex Broker finanzieren sich fast ausschließlich über den Spread. Häufig fällt in diesem Zusammenhang keine Ordergebühr an. Je höher das Volumen ist, welches gehandelt wird, desto mehr sollte auf günstige Spreads geachtet werden.

Tipp 2: Vor allem zu Beginn kein unnötiges Risiko eingehen

Natürlich freut sich jeder Trader über schnelle Überraschungserfolge. Wahrscheinlicher als hohe Gewinne mit unüberlegten Einsätzen sind Verluste. Händler, die den Devisenhandel für Anfänger lernen möchten, tun dies am besten mit geringen Summen. Auch sollte nur „überflüssiges“ Geld investiert werden. Das heißt, Geld, welches eigentlich für den Lebensunterhalt oder andere wichtige Dinge vorgesehen sind, sollte keinesfalls investiert werden. Von hoch riskanten Devisen-Tradings mit Kapital, das man bald schon für andere Zwecke braucht, ist daher grundsätzlich abzuraten. Den Devisenhandel lernen Trader auch nicht mit stark spekulativen Trades, sondern durch eine routinierte Arbeitsweise.

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Tipp 3: Lernen Sie das Handeln von Devisen mit einem Demo-Konto!

Die Vermittlung von Grundlagen zum Forex-Handel erfolgt am besten, wenn man entspannt und ohne hohe Risiken praktizieren kann. Im Ruhemodus verfestigt sich das neu erlernte Wissen am besten. Besonders gut sind Demo-Konto von Forex-Brokern, die kostenlos und ohne zeitliche Einschränkungen genutzt werden können.
Die Vorteile eines Forex Demokontos liegen auf der Hand. Der Devisenhandel kann völlig risikolos getestet werden. Auch erlernen Anfänger den Umgang mit der Handelsplattform. So machen sie erste Forex Erfahrungen ohne jedoch eigenes Kapital zu riskieren. Natürlich können Gewinne aus dem Demokonto nicht behalten werden, sondern sind ebenfalls nur virtuell. Dafür kann man Risikolos den Forex Handel lernen.

Das sollte ein gutes Forex Demokonto beim Devisenhandel für Anfänger bieten:

  • Kostenloses Testkonto ohne „Haken“
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  • Keine vorherige Einzahlung beim Broker notwendig
  • Kein Zwang zum Eröffnen eines Echtgelddepots
  • Realtime Kursversorgung (keine gefakten Kurse)
  • Handelsplattform in der Demoversion genauso wie im Echtgeldkonto

In den allermeisten Fällen sind Forex Demkonten immer kostenfrei erhältlich. Lediglich der Punkt der zeitlich unbegrenzten Nutzung ist nicht immer gegeben. Häufig ist ein Devisen Demokonto nur für eine begrenzte kurze Zeit nutzbar. Doch das hilft einem Devisenhandel Anfänger nicht viel. Natürlich verlangen einige Online Broker, dass das Demokonto regelmäßig genutzt wird, damit es nicht geschlossen wird. Einige setzen beispielsweise voraus, dass mindestens einmal alle 30 Tage eine Aktion stattfindet. Ansonsten geht das Unternehmen davon aus, dass kein Interesse mehr besteht und schließt das Konto.
Ein Devisenhandel Demokonto hat aber noch mehr Vorteile. Es können auch Strategien und Handelssysteme in einer quasi realen Umgebung getestet werden. Backtesting von Handelsstrategien ist ebenfalls wichtig, doch sollte der Einsatz dieser Strategien auch im „laufenden“ Handel getestet werden. Ein Demokonto bietet Anfängern die ideale Möglichkeit dazu.
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Tipp 4: Arrangieren Sie sich mit Verlusten

Nutzen Sie Trades, die mit Verlusten enden am besten als Erfahrungsquelle für die Zukunft. © Matthias Enter – Fotolia

Frust ist keine gute Basis für die nächsten Trades. Machen Sie sich klar, dass auch Profis keineswegs immer als Sieger aus Tradings hervorgehen. Jeder, aber auch wirklich jeder Trader macht auf lange Sicht immer mal Verluste. Jemand der etwas anderes behauptet, lügt. Nutzen Sie Trades, die mit Verlusten enden am besten als Erfahrungsquelle für die Zukunft. Sie haben einen schmerzlichen Verlust realisiert? Dann machen Sie einfach eine kurze Pause beim Echtgeld-Handel und erweitern Sie zeitweise mit dem Demo-Konto Ihren Horizont!
Versuchen Sie auch, Verluste als eine Art Ausgaben zu sehen. Wenn Sie beispielsweise als Unternehmer ein „normales“ Geschäft eröffnen, haben Sie auch Ausgaben. Doch niemand ist deswegen gefrustet. Ausgaben gehören nun mal dazu. Genauso verhält es sich mit Verlusten im Online Trading. Wichtig ist nur, dass die Gewinne die Verluste auf Dauer übersteigen.

Verluste beim Devisenhandel für Anfänger begrenzen – Gewinne laufen lassen

Dieser Tipp für Anfänger im Devisenhandel ist simpel und schon alt und der eine oder andere Leser, wird sich sicherlich schon damit beschäftigt haben. Doch es kann einfach nicht oft genug wiederholt werden, da sich 90 Prozent der Trader nicht daran halten. Es stimmt, professionelle Trader halten sich manchmal bewusst nicht an diesen Tipp. Doch diese verfügen über eine Menge Erfahrung im Devisenhandel und haben dann in diesem Moment auch ihren Grund.
Doch als Anfänger sollten Sie auf diesen Tipp achten. Verluste begrenzen Sie in erster Linie durch einen Stopp Loss. Setzen Sie dabei gleich von vornherein einen Stopp Loss beim Broker. Theoretisch könnten Sie zwar auch einen „mentalen“ Stopp Loss setzen, sprich ein Kursniveau, bei dem Sie den Trade händisch schließen. Doch in der Praxis funktioniert das bei Einsteigern nicht. Zu groß ist die Versuchung, abzuwarten, dass der Kurs nicht doch noch wieder in die richtige Richtung geht.

Tipp 5: Experten raten Anfängern zu Vorsicht bei „exotischen Währungen“

Devisen handeln will gelernt sein. Wer seinen PKW-Führerschein gemacht hat, setzt sich auch nicht in einen Formel 1-Boliden! Nach dem Einstieg in den Forex-Handel sollte man erst einmal auf Devisenhandel Tipps hören und auf Klassiker unter den Währungspaaren wie den Mix Euro/US-Dollar oder „Euro/Britisches Pfund“ setzen, bevor man sich an exotische Währungspaare aus Asien (Japanischer Yen einmal abgesehen) und Devisen aus wirtschaftlich angeschlagenen Staaten wagt.
Der Handel mit den großen Währungen, den Majors, hat noch einen weiteren Vorteil. Dort herrscht häufig eine wesentlich größere Handelsliquidität als bei den kleineren Währungen. Das wiederum ermöglicht den Online Forex Brokern, bessere Spreads zu stellen. Der Devisenhandel für Einsteiger mit den Majors ist also in den meisten Fällen auch noch kostengünstiger.

Tipp 6: Strategisches Vorgehens auch im Devisenhandel für Anfänger

Webinare, Videos zum Forex-Handel und andere Lern-Konzepte stehen bei vielen Forex-Brokern bereit. Deren Nutzen ist ähnlich hoch einzuschätzen wie ein Demo-Konto. Vielmehr: Gerade im Zusammenspiel aus Bildungs-Angeboten und Demo-Konten ergibt sich für Trader eine Vorstellung davon, welche Forex Strategie im eigenen Fall bedarfsgerecht sind, ohne dabei den Faktor Risikomanagement zu vernachlässigen. Auch Devisenbroker haben ein Interesse daran, dass Anfänger auf Dauer erfolgreich traden. Denn nur erfolgreiche Trader handeln auf Dauer – und bringen damit auf Dauer dem Broker Erträge.
Eine Variante für Anfänger im Devisenhandel ist die Trendfolgestrategie, bei der sich Trader an bestehenden Kurstrends orientieren, ganz dem Motto „The trend is your friend“. Dieser Strategie gegenüber steht die „Kontra-Trend-Strategie“, bei der gerade aggressive Trader bei höherem Verlust-Risiko erheblich bessere Renditen erreichen können. Einsteiger sollten zunächst jedoch die Trendfolgestrategie wählen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist immer größer, als das er gebrochen wird.

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Tipp 7: Achten Sie auf die Kontaktmöglichkeiten!

Wer Devisen handeln möchte, wird gerade als Anfänger immer mal mit Problemen konfrontiert. Ein guter Support – als Kundendienst – ist deshalb unerlässlich als Teil der Tipps zum Devisenhandel für Einsteiger. Am besten steht der Support in deutscher Sprache Rede und Antwort. Bei den meisten Forex-Brokern mit Sitz in einem Land der Europäischen Union ist dies mittlerweile der Fall. Auch die Support-Varianten sind entscheidend. Üblich ist ein Live Chat, der Kontakt per E-Mail oder ein Anruf bei der Hotline, mancher Broker bietet Tradern.
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Tipp 8: Bereitschaft zur Weiterbildung niemals verlieren

Sie haben einige Erfolge hintereinander verbucht beim Forex-Handel? Experten warnen: Es gibt immer zu lernen – auch für erfolgsverwöhnte Forex-Profis. Neue Laufzeiten, Extras für den Devisen-Handel, andere Handelsarten und Basiswerte sorgen dafür, dass man den Wert virtueller Seminare und anderer E-Learning-Modelle niemals zu gering einschätzen sollten.
Erfolg im Forex Handel kann auch dazu führen, dass der Trader übermütig wird. Er überschätzt sich selbst, geht größere Risiken ein, vernachlässigt das Risikomangement und häufig endet dies im Totalverlust. Achten Sie also darauf, Ihre Fähigkeiten niemals überzubewerten. Lernen Sie immer mehr dazu. Nur weil die Märkte in der Vergangenheit so und so reagiert haben, muss das nicht auch in der Zukunft so sein!

Tipp 9 : News aus Politik und Wirtschaft beim Handeln berücksichtigen

Manchmal ist es in der Tat eine reine Frage des persönlichen Trader-Glücks, wenn Anfänger mit Devisen handeln und Gewinne erzielen. Nachweislich aber ist es ein gutes Hintergrundwissen, das als Fundament des Forex-Handels anzusehen ist. Dazu gehört generell, wichtige Nachrichten aus Politik und Wirtschaft in die eigenen Entscheidungen einzubinden. Stehen etwa Zinsentscheidungen der Notenbanken unmittelbar bevor, haben diese ähnlich ähnliche Auswirkungen auf Trends und Kurse wie Preisanstiege bei Rohstoffen wie Öl oder Gold. Auch Bonitäts-Bewertungen der so genannten Rating-Agenturen beeinflussen die Forex-Märkte.
Einige Forex Händler traden gerade solche News und Neuigkeiten. Andere wiederum achten auf solche Termine um eben keine Trades kurz vor und danach zu tätigen.

Tipp 10: Eigene Strategien und Investitionsmuster immer wieder prüfen

Gewinne können eine Verlockung sein, einfach alles beim Alten zu belassen. Doch schon Anfänger sollten beim Handeln von Devisen regelmäßig den eigenen Status quo prüfen. Devisenhandel lernen ist demnach kein abgeschlossener Prozess. Oft zeigt sich mit einigem zeitlichen Abstand in der Retrospektive, dass Verluste und Gewinne geringer/höher hätten ausfallen können, wenn man die Parameter beim Forex-Handel nur minimal anders ausgerichtet hätte. Gerade mit Blick auf die zugrunde gelegten Spreads und die genutzten Strategien für den Devisenhandel können in der rückwirkenden Analyse oft erstaunliche Einsichten zum eigenen Verhalten gewonnen werden.
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2. Fazit: Devisenhandel für Anfänger – Devisenhandel lernen ist möglich

Der Währungsmarkt zeigt sich für viele Trader attraktiv, was sich nicht zuletzt auf die hohe Liquidität zurückführen lässt, die auf diesem Markt herrscht. Bevor der aktive Devisenhandel für Anfänger beginnt, sollten erste Erfahrungen über ein entsprechendes Demokonto gemacht worden sein. Der Handel über das Demokonto erfolgt mit virtuellem Guthaben, sodass Trades ohne Risiko gesetzt werden können.
Die Wahl des passenden Brokers sollte zudem nicht überstürzt getroffen werden. Zunächst sollten Leistungen und Konditionen einem Brokervergleich standhalten. Um die Begebenheiten auf dem Markt besser absehen zu können, sollten sich Trader über die tagesaktuelle Nachtrichtenlage auf dem Laufenden halten. Der Devisenhandel für Anfänger sollte zu Beginn verhalten beginnen, sodass niedrige Kapitaleinsätze eingesetzt werden. Auch sollte keinesfalls Geld eingesetzt werden, welches anderweitig benötigt wird. Mit wachsender Erfahrung und Sicherheit kann der Kapitaleinsatz dann angepasst werden.

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Devisenhandel für Anfänger: Das sollten Sie wissen

Gewinn-Chancen und Verlust-Risiken

Was Sie über den Devisenhandel wissen sollten

25.06.2020, 13:56 Uhr | Martin Mrowka, t-online.de

Devisenhandel: Es locken hohe Gewinnchancen. (Quelle: Reuters)

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Der mit Abstand größte Markt der Welt ist der Devisenmarkt. Im Schnitt werden täglich (!) rund um die Uhr an fünf Tagen die Woche Währungen im Wert von 4,8 Billionen Dollar (etwa 4,2 Billionen Euro) gehandelt. Eine unvorstellbare Summe. Zum Vergleich: Die Summe aller in Deutschland produzierten Güter und Dienstleistungen (das Bruttoinlandsprodukt BIP) beträgt gut drei Billionen Euro – jährlich. Es locken hohe Gewinnchancen.

Überblick

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Devisenhandel für Anfänger und geben Tipps.

Unter Devisen versteht man alle Zahlungsmittel in ausländischer Währung, abgesehen von Bargeld. Ähnlich wie mit Aktien kann man auch mit Devisen Geld verdienen, viel Geld. Mit Glück lassen sich binnen weniger Stunden hohe Renditen erzielen.

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Devisenhandel früher nur für Profis

Der weltweite Devisenhandel (englisch Foreign Exchange oder kurz Forex FX) stand bis zur Jahrtausendwende nur den Profis (Banken und institutionelle Investoren wie Hedge Fonds) zur Verfügung. Die Deutsche Bank beherrschte das Segment bis 2020 als Weltmarktführer, rutschte zuletzt aber ab. Primus im Devisenhandel ist nun mit einem Anteil von etwa 13 Prozent die Citigroup. Die Banken vermitteln die Geschäfte in erster Linie für Firmen (etwa Exporteure und Importeure) zur Absicherung von Devisenschwankungen bei internationalen Aufträgen.

Die größten Devisenhändler sind laut Euromoney FX Survey 2020 folgende Banken:

Größte Devisenhändler laut Euromoney-Ranking 2020:

  1. Citigroup
  2. JPMorgan
  3. UBS
  4. Deutsche Bank
  5. Bank of America Merrill Lynch
  6. Barclays
  7. Goldman Sachs
  8. HSBC
  9. XTX Markets
  10. Morgan Stanley

Für wen ist der Devisenhandel geeignet?

Ein kleiner Bruchteil des globalen Billionen-Geschäfts steht seit einigen Jahren auch privaten Spekulanten online zur Verfügung, die in kurzer Zeit viel Geld verdienen wollen. Boshaft werden diese Trader oft Zocker genannt. Wie praktisch überall an der Börse gilt es zu beachten: Den hohen Gewinnchancen stehen auch hohe Verlustrisiken gegenüber. Das muss sich jeder bewusst machen. Wer eventuell schon das Risiko beim Aktienhandel scheut, sollte von Devisen erst recht Abstand nehmen.

Tipp: Wer sich an den Devisenmarkt traut, sollte das lediglich mit einem sehr kleinen Teil seiner Ersparnisse tun. Das eingesetzte Geld könnte – wenn’s schief geht – schnell komplett „verzockt“ werden.

Wie funktioniert der Devisenhandel?

Rund um die Uhr werden weltweit Währungen getauscht – ähnlich wie es deutsche Touristen auf Überseereisen tun: Euro werden dort verkauft, die Urlaubswährung gekauft. Am Devisenmarkt werden entsprechend immer Währungspaare gehandelt. Jeder Basiswährung, die gekauft wird, steht eine Quotierungs-Währung, die verkauft wird, gegenüber. Das mit Abstand online am häufigsten gehandelte Währungspaar ist Euro/US-Dollar (abgekürzt EUR/USD). Danach folgen USD/JPY (japanischer Yen) und USD/GBP (britisches Pfund). In weiterer Folge spielen auch der Austral-Dollar (AUD), der Kanada-Dollar (CAD) und der Schweizer Franken (CHF) eine nennenswerte Rolle im weltweiten Online-Devisenkonzert.

Die Währungskurse werden durch das jeweilige Angebots- und Nachfrageverhältnis sekündlich bestimmt. Allerdings: Über Crossrates haben auch andere Wechselkurse Einfluss auf das jeweilige Währungspaar. Wichtig: Auch Zinsentscheidungen, politische Entscheidungen, Attentate und Unglücke können die Wechselkurse beeinflussen.

Wie kann man im Devisenhandel Geld verdienen?

Ein Beispiel – stark vereinfacht: Sie kaufen einen EUR/USD zu einem Wechselkurs von 1,1355 Dollar und verkaufen das Paar ein paar Stunden später zu 1,1389. Dann haben Sie einen Gewinn von 0,0034 Dollar gemacht bzw. 0,3 Prozent. (Das ist wahrscheinlich bereits mehr, als Ihnen die Bank derzeit pro Jahr an Zinsen zahlt.)

Um im Devisenhandel erfolgreich zu sein, muss man sehr aufmerksam den Markt beobachten und über eine gewisse Erfahrung verfügen.

Tipp: Beobachten Sie die Börsen-Meldungen in einschlägigen Medien und die jeweiligen Bewegungen am Devisenmarkt über einen längeren Zeitraum – bevor Sie sich mit Ihrem Geld engagieren.

Grundsätzlich gilt: Wechselkurse unterliegen unvorhersehbaren Schwankungen, die auch im Tagesverlauf erhebliche Ausmaße annehmen können. Erinnert sei an die plötzliche Loslösung des Schweizer Franken vom Euro oder die Pfund-Turbulenzen rund um die Brexit-Abstimmung.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Devisengeschäfte mit einem Hebel von bis zu 500 getätigt werden können, werden Gewinn- und Verlust-Möglichkeiten schnell deutlich. Die Preisänderungen werden im Devisenhandel in Pips (im Beispiel oben: 34 Pips) angegeben und die Einheit der Handelsmenge ist das Lot. Mehr dazu später.

Wer bietet Devisenhandel an?

Devisen werden nicht über eine zentrale Börse gehandelt, sondern ausschließlich elektronisch. Während die Banken untereinander vernetzt sind, benötigen private Trader ein Forex-Konto, um mit Devisen zu handeln. Gut zwei Dutzend spezialisierte Forex-Broker bieten dafür in Deutschland ihre Vermittler-Dienste mit Handelsplattformen an. Tipp: Wählen Sie einen FX-Broker, der in Europa ansässig und reguliert ist. Auch unter Devisen-Brokern verbergen sich manchmal schwarze Schafe.

Jeder Broker hat ganz eigene Konditionen und Kostenpunkte und wer sicher gehen will, einen geeigneten Anbieter zu finden, kommt um einen Forex-Broker-Vergleich (auch per Demo-Konto) kaum herum. Für Anfänger gut geeignet sind Plus500, GKFX und AvaTrade sowie Admiral Markets – ergab ein Test von deutscheFXbroker.

Mit welchen Gebühren muss ein Devisen-Trader rechnen?

Der Forex-Broker verdient an der Spanne zwischen Angebots- und Nachfrage-Kurs (Bid/Ask) eines Devisenpaares. Im deutschen Handel spricht man von Geld- und Brief-Kurs. Aufgrund der hohen Liquidität beim Devisenhandel sind diese Spannen in der Regel recht eng, meist auf die vierte Nachkommastelle (Pip) gestellt. Die Spanne ist abhängig vom Währungspaar, von der Liquidität und der Schwankungsintensität. Je häufiger ein Währungspaar gehandelt wird, desto geringer sind die Spreads. Die engsten Geld-Brief-Spannen liegen bei einem oder zwei Pips etwa für EUR/USD, bei exotischeren Währungen (z.B. mexikanischer Peso) geht es rauf auf sechs Pips.

Mit dem Spread sind meistens auch die Transaktionskosten abgegolten, die bei jedem Kauf und bei jedem Verkauf fällig werden. Sie sind geringer als im Börsenhandel mit Aktien oder Derivaten.

Wie hoch ist der Mindestbetrag einer Devisen-Order?

Die Forex-Broker verlangen unterschiedliche Mindesteinlage-Summen: von Null bis 10.000 Euro. Aber: Im Devisenmarkt werden sogenannte Lots gehandelt. Eine Standardmenge Lot an Deviseneinheiten entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung. Beim Währungspaar EUR/USD entspricht ein Lot demnach 100.000 Euro. Bei den meisten Brokern können neben Standard-Lots auch Mini-Lots (10.000 Einheiten der Basiswährung) oder Micro-Lots (1000 Einheiten) gehandelt werden. So muss für eine Order nicht die komplette für die Order benötigte Kapitalsumme aufgebracht werden.

Wichtiger als der Mindestbetrag ist die Sicherheitsleistung, die der Trader für seine Devisen-Order hinterlegen muss: die sogenannte Margin. Die hinterlegte Sicherheitsleistung kann als Pfand für den Handel mit einem höheren Währungsbetrag angesehen werden. Die Mindesthöhe der Margin kann gerade für Anfänger ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des richtigen Forex-Brokers sein.

Wie beeinflusst der Hebel die Gewinn- und Verlust-Möglichkeiten?

Die Sache mit dem Hebel: Die meisten FX-Broker bieten an, mit deutlich mehr Geld zu handeln als vom Anleger eingesetzt wird. Mit dem Hebel (auch Leverage genannt) variieren die Fremdfinanzierungsmöglichkeiten von 1:10 bis 1:500.

Ein Beispiel: Der Trader bringt 1000 Euro Eigenleistung auf und erhält vom FX-Broker die Möglichkeit durch geliehenes Geld mit 100.000 Euro am Forex-Handel teilzunehmen. Dies entspricht einem Hebel von 100. Durch den größeren Kapitaleinsatz am Markt können große Gewinne, aber auch große Verluste entstehen, wenn die Wette nicht aufgeht.

Die Mindesthöhe kann gerade für Anfänger ein entscheidendes Kriterium bei der Forex Broker Wahl sein.

Kann man im Devisenhandel mehr verlieren als man eingesetzt hat?

Ja! Der Hebeleffekt kann dazu führen, dass die beim Devisengeschäft hinterlegte Margin nicht ausreicht, um die aufgelaufenen Verluste zu decken. Daraus kann sich eine Nachschusspflicht und unter Umständen sogar eine Nachforderungspflicht ergeben. Das wäre ein sogenannter Margin Call.

Ein Beispiel: Das Handelsvolumen einer Devisenorder liegt bei 10.000 Euro (Mini-Lot) bei einer hinterlegten Margin von 100 Euro. Wenn der Kurs der Währung wider Erwarten um ein Prozent fällt, wäre die Sicherheitsleistung bereits aufgebraucht – der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Das passiert, wenn EUR/USD aus obigem Beispiel vom Kaufkurs bei 1,1355 um ein Prozent (114 Pips) auf 1,1241 Dollar fällt. Rutscht der Euro noch weiter, muss der Devisen-Trader dem Forex-Broker Geld nachschießen.

Wie lassen sich zu große Verluste vermeiden?

Der FX-Broker sichert sich in der Regel allerdings ab, dass die Position automatisch geschlossen wird, wenn die Margin aufgebraucht ist. Der Devisen-Trader wiederum sollte eine Verlustbegrenzung in Form eines Stop Loss einrichten. Dann wird die Position bereits deutlich früher geschlossen – z.B. bei der runden Marke 1,13 Dollar. So ist lediglich die Hälfte des eingesetzten Geldes verloren, statt alles.

Legt die EUR/USD-Position hingegen um ein Prozent oder 114 Pips auf 1,1469 zu, hätte sich der Einsatz verdoppelt, der Trader also eine Rendite von 100 Prozent erzielt.

Tipp: Anfänger im Devisenhandel sollten lediglich einen kleinen Hebel von 1:10 bis 1:30 wählen. Gier ist kein guter Ratgeber. Die Charttechnik kann Hilfe beim Finden des richtigen Stop-Loss-Niveaus leisten.

Was bringt ein Demo-Konto im Devisenhandel?

Die meisten Forex-Broker bieten ihren Kunden ein kostenfreies Demo-Konto an. Damit können die künftigen Devisen-Trader über einen begrenzten Zeitraum unter realen Bedingungen mit virtuellem Geld das Spekulieren trainieren. Dieses Üben ist praktisch unverzichtbar, um später mit Devisen-Orders erfolgreich zu sein. Per Demo-Konto kann man lernen, wie der Devisenmarkt „tickt“, unterschiedliche Strategien und Stop-Loss-Orders gefahrlos ausprobieren und letztlich feststellen, ob man für eine derart spekulative Geldanlage überhaupt „der Richtige“ ist. Spezielle Webinare geben zusätzliches theoretisches Rüstzeug.

Tipp: Per Demo-Konto lassen sich auch die Handelssysteme verschiedener FX-Broker ausprobieren. So lässt sich die Entscheidung für einen passenden Devisen-Broker erleichtern.

Neben Geld, Glück und Sachverstand (Informationen!) empfiehlt sich auch eine gehörige Portion Geduld und Disziplin, um als Devisen-Trader erfolgreich zu sein. Denn auf gute Trading-Situationen muss man oft lange warten.

Wie wird Devisenhandel versteuert?

Die Gewinne aus dem Devisenhandel werden wie andere Gewinne aus Veräußerungsgeschäften versteuert. Alle Gewinne aus dem Forex-Handel unterliegen der Abgeltungssteuer. Alle Arten von Kapitalerträgen werden seit 2009 so besteuert. Entsprechend werden 25 Prozent der realisierten Gewinne an das Finanzamt abgeführt plus 5,5 Prozent Solidarzuschlag. Wenn der Trader Kirchensteuer zahlt, wird der Gewinn um weitere 8,0 Prozent geschmälert.

Tipp: Splitten Sie Ihren jährlichen Freibetrag für Kapitalerträge und stellen einen teilweisen Freistellungsauftrag auch bei Ihrem Forex-Broker.

Wer sich für einen FX-Broker im Ausland entscheidet, der die Steuer nicht automatisch an die deutschen Finanzbehörden abführt, muss seine Gewinne selbst ans Finanzamt melden. Verstärkte internationale Kontoabfragen vom Fiskus sollen Steuerhinterziehungen aufdecken. Das kann dann teuer werden, wie es etwa Uli Hoeneß am eigenen Leib zu spüren bekam.

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