Indexfonds kaufen 2020 Attraktive Möglichkeiten für Anleger

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ETF : Mit Indexfonds Geld anlegen

Börsen­gehandelte Fonds (eng­lisch: Exchange Traded Funds, ETF) sind ideal für die Wert­papier­anlage. Die meisten dieser Fonds sind Indexfonds. Anders als die deutlich teureren gemanagten Fonds bilden sie nur die Entwick­lung von Börsenindizes wie dem Dax nach. Mit ETF können Anleger einfach und günstig gleich­zeitig in viele verschiedene Aktien oder Anleihen welt­weit investieren. Ein ETF-Sparplan ist gerade für junge Anleger optimal. Hier lesen Sie alles, was Sie über ETF wissen müssen. Außerdem stellen wir Ihnen ETF auf Indizes wie MSCI World, Dax, Dow Jones und Co vor – und nennen sinn­volle Alternativen.

Das Wichtigste in Kürze

Indexfonds (ETF) – darum gehts

Preis­wert. ETF sind eine sehr preis­werte Geld­anlage. Je geringer die Kosten einer Geld­anlage, desto besser kann am Ende die Rendite sein.

Flexibel. ETF werden an der Börse gehandelt und lassen sich jeder­zeit kaufen oder verkaufen.

Bequem. ETF zeichnen nur die Entwick­lung eines Indexes nach. Anleger müssen sich keine Sorgen machen, ob ihr Fonds­manager sein Hand­werk versteht oder ob sie in schlecht laufenden Phasen umschichten müssen.

Kauf. Der ETF-Kauf ist einfach. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Special So funktioniert der ETF-Kauf.

Risiko­streuung. Mit welt­weit anlegenden ETF können Sparer ihr Geld gleich­zeitig auf über 1 600 Unternehmen aus über 20 Ländern verteilen. Risiko­streuung ist ein wichtiges Kriterium bei der Geld­anlage. Mit ETF geht das einfach und billig.

Auswahl. Wie viel Rendite welt­weit anlegende ETF zuletzt gebracht haben und wie groß die Risiken waren, zeigt unsere große Fondsdatenbank mit nahezu 20 000 Fonds und ETF. Anleger finden dort nicht nur welt­weit anlegende ETF, sondern zum Beispiel auch ETF auf den deutschen Aktien­index Dax.

Corona-Krise. Was Sie als ETF-Anleger in der aktuellen, durch das Corona-Virus ausgelösten Finanz­krise beachten sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag Aktienmärkte sacken ab – was jetzt zu tun ist.

ETF – so funk­tionieren Indexfonds

ETF (Exchange Traded Funds) bedeutet über­setzt: börsen­gehandelte Fonds. Es gibt ETF sowohl als Aktienfonds wie auch als Rentenfonds, Rohstoff­fonds oder Misch­fonds. Ein Fonds sammelt Geld der Anleger und legt es in verschiedene Werte an. ETF lassen sich jeder­zeit an der Börse kaufen und verkaufen. Wer sich für einen Einstieg entscheidet, kann das sofort tun und muss dafür keine komplizierten Wege gehen. Die meisten ETF sind Indexfonds, deswegen verwenden wir diese Begriffe im Folgenden gleichbedeutend. Diese ETF bilden die Entwick­lung von Börsenindizes nach. Diese geben die Wert­entwick­lung eines ganzen Marktes an. Wenn zum Beispiel der deutsche Börsen­index Dax um 1 Prozent nach oben geht, legt der Wert eines Dax-ETF in etwa ebenso viel zu. Verliert der Dax an Wert, hat der Anleger ein entsprechend großes Minus.

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Aktives Fonds­management oder ETF?

Die meisten Anleger setzen nach wie vor auf aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Fonds­manager dafür bezahlt wird, Aktien für den Fonds auszuwählen. Auf lange Sicht liegen die Anleger mit ETF jedoch meist besser: Kaum einem Fonds­manager gelingt es, dauer­haft seinen Vergleichs­index zu über­treffen. Durch ihre einfache Struktur werden ETF deutlich güns­tiger angeboten als aktiv gemanagte Fonds. Für globale Aktien-ETF zahlen Anleger nur etwa 0,3 bis 0,5 Prozent pro Jahr. Für herkömm­liche Investmentfonds ist meist das Drei- bis Fünf­fache fällig. Je geringer die Kosten einer Geld­anlage sind, desto besser kann am Ende die Rendite sein.

Rendite durch ETF-Anlage

In Zeiten der Minizinsen sollten Sparer, die etwas aus ihrem Geld machen wollen, nicht mehr nur auf Spar­buch und Tages­geld­konto setzen. Auf lange Sicht sind Aktien die aussichtsreichste seriöse Geld­anlage. Durchschnitt­lich brachte der globale Aktienmarkt in den vergangenen drei Jahr­zehnten um die 7 Prozent Wert­zuwachs pro Jahr. Davon wagen Anleger, die ihr Geld vorzugs­weise in sichere Zins­produkte ­ packen, nicht einmal zu träumen. Wer sein Geld statt­dessen in ETF investieren möchte, muss weder Experte sein noch braucht er oder sie ­eine lange Vorbereitung. Mehr dazu im Abschnitt In fünf Schritten zum ETF.

Schwankungen gibt es immer

Doch ist eine Geld­anlage mit ETF nicht ohne Risiko. Es gibt einen Haken, den jeder ETF-Einsteiger kennen muss: Der Wert eines ETF verändert sich permanent mit den Wert­schwankungen der Aktienmärkte. Die Rendite der ETF-Anlagen ist die Belohnung für das Risiko, das der Anleger trägt. Bei ­einem Verkauf der Fonds­anteile zu einem ­ungüns­tigen Zeit­punkt sind hohe Verluste möglich. Während Einlagen bei Tages- oder Fest­geld bei Banken mit guter Einlagensicherung nicht verloren gehen können, ist der Erhalt des angelegten Geldes bei Fonds nicht garan­tiert ( Vergleich von Tagesgeldkonten und Festgeldkonten). Anleger sollten sich daher genau über­legen, welche Summe sie lang­fristig entbehren können. Dann können sie notfalls einen zwischen­zeitlichen Börsencrash aussitzen und auf höhere Kurse warten.

So viel Zeit hat nicht jeder. Daher sind Aktien­anlagen auch nicht in jedem Fall das Richtige. Wer etwa einen Immobilien­erwerb zu einem bestimmten Zeit­punkt fest einge­plant hat, sollte das dafür vorgesehene Geld sicher anlegen. Sonst könnte ein Kurs­rutsch am Aktienmarkt die ganze Lebens­planung durch­einander­bringen.

ETF-Portfolio aufbauen

ETF eignen sich super, um damit ein Portfolio für die lang­fristige Geld­anlage aufzubauen. Finanztest hat dafür das Pantoffel-Portfolio entwickelt. Das Pantoffel-Portfolio heißt so, weil es eine sehr bequeme Geld­anlage ist. Einmal aufgebaut, läuft es fast von allein, nur hin und wieder ist ein wenig Pflege nötig. Es besteht aus zwei Teilen, einem Rendite­baustein und einem Sicher­heits­baustein. Der Rendite­baustein ist ein ETF auf den Welt­aktien­index MSCI World. Der Sicher­heits­baustein besteht aus einem Tages­geld­konto oder eventuell einem ETF mit sicheren Anleihen. Der Anteil des Aktienfonds beträgt je nach Risiko­typ des Anlegers 25, 50 oder 75 Prozent.

Was wäre aus 120 000 Euro geworden, wenn man den Betrag 1997 für 20 Jahre nach der Finanztest-Methode („Pantoffel-Portfolio“) in ETF-Depots investiert hätte? Das zeigt unser Special zum Pantoffel-Portfolio.

Sicherheit von ETF

ETF sind seit dem Jahr 2000 in Deutsch­land erhältlich. Alle ETF sind Investmentfonds und unterliegen den gleichen – strengen – recht­lichen Vorgaben. Das ist ein wichtiger Grund, warum unsere Finanztest-Experten ETF empfehlen können. Anleger müssen sich keine Sorgen darüber machen, ob die für den Fonds verantwort­liche Gesell­schaft oder die Bank, die den Fonds verwahrt, irgend­wann einmal insolvent werden könnte. An das Fonds­vermögen kommen die Gläubiger dann nicht heran, denn es gehört unwiderruflich den Anlegern.

Physische oder synthetische Nach­bildung von ETF Fonds

Die Zusammenset­zung mancher ETF kann für Anleger Über­raschungen bergen, die nichts mit dem Index selbst zu tun haben, sondern mit der Konstruktion des ETF. Zwar enthalten die meisten ETF tatsäch­lich einen großen Teil oder gar alle der Aktien aus dem Index (physische Nach­bildung), aber es gibt auch ETF, die anders funk­tionieren. Ihre Zusammenset­zung hat kaum etwas mit dem nach­zubildenden Index zu tun (synthetische Nach­bildung). Diese sogenannten Swap-ETF gehen Tausch­geschäfte (eng­lisch: swaps) ein, um die Index­entwick­lung sicher­zustellen. Auch sie enthalten Aktien, nur eben andere als der Index. In einem Dax-ETF können dann zum Beispiel statt Adidas und Henkel vorwiegend europäische Unternehmen stecken. Zusätzlich sind die Verträge für die Tausch­geschäfte Teil des Fonds­vermögens. Obwohl für Anleger gewöhnungs­bedürf­tig, empfehlen wir auch diese ETF-Variante. Swap-ETF werden ebenso streng kontrolliert wie ETF, die sich aus den Original­aktien zusammensetzen.

Tipp: Mehr zum Thema Sicherheit von ETF finden Sie in unserem Special Sind diese Indexfonds wirklich ohne Risiko?

Ausschüttungen und Dividenden bei ETF

Unterschiede bei den ETF gibt es auch bei der Verwendung der Dividenden. Es gibt ETF, die Dividenden regel­mäßig an die Anleger ausschütten. Andere ETF legen die Dividenden direkt wieder im Fonds an, sie werden thesaurierende Fonds genannt. In unserem Vergleich Fonds und ETF im Test sind die unterschiedlichen Varianten gekenn­zeichnet. Thesaurierende Fonds haben den Vorteil, dass der Anleger sich nicht darum kümmern muss, die Ausschüttungen selbst wieder anzu­legen.

Steuern beachten

Dividenden, Kurs­gewinne und Zins­erträge müssen bei ETF, wie bei allen anderen Fonds auch, versteuert werden. Für die Versteuerung von Kapital­anlagen gilt in Deutsch­land die Abgeltung­steuer. Dabei werden pauschal 25 Prozent fällig. Der Solidaritäts­zuschlag und eventuell Kirchen­steuer kommen dazu. Ab 2020 ist die Steuererklärung für ETF-Sparer deutlich einfacher geworden, da die Depot­bank von nun an viele Aufgaben über­nimmt.

Tipp: Alle Informationen zur Besteuerung finden Sie in unserem Special Fondsbesteuerung ab 2020.

MSCI World, Dax, Euro Stoxx 50, Dow Jones & Co

Es gibt viele verschiedene Börsenindizes – für einzelne Länder, für Regionen oder auch nur für einzelne Branchen. Nicht alle dieser ETF sind als Basis­anlage geeignet. Viele deutsche Sparer setzen auf den bekannten deutschen Aktien­index Dax. Damit beteiligen sie sich an den 30 wichtigsten deutschen Aktiengesell­schaften. Das klingt nicht schlecht, allerdings bildet der Index gerade mal rund 3 Prozent des welt­weiten Börsen­geschehens ab. Im Aktien­index MSCI World hingegen sind die meisten welt­bekannten Firmen enthalten, deren Produkte und Dienst­leistungen unseren Alltag prägen. Der Käufer des neuesten iPhones, der Dauer­kunde bei Amazon oder der einge­schworene Nespresso-Trinker profitieren auch vom Erfolg ihrer bevor­zugten Unternehmen. Alle Anleger, die sich lieber im europäischen Raum tummeln wollen, finden im Index Stoxx Europe 600 eben 600 Unternehmen aus Europa.

Die Vorteile eines breit streuenden Portfolios

Einzelne Flops sind nicht mehr so schlimm, da sie durch Gewinne anderer Aktien teil­weise oder sogar voll­ständig wett­gemacht werden können. Wer ­eine vergleich­bare Streuung mit Einzel­aktien erreichen möchte, muss schon recht große Summen in die Hand nehmen. Ein weiterer Vorteil: Von einer Börsenkrise sind selten alle Aktien in gleichem Maße getroffen. Eine breite Streuung hilft, die Verluste einzudämmen.

Die wichtigsten Indizes – und passende ETF

Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten und bekann­testen Indizes vor –und die dazu passenden ETF. Die Links führen Sie direkt in unsere Daten­bank Fonds und ETF im Test. Dort finden Sie nach dem Frei­schalten das Rating unserer Fonds-Experten sowie zahlreiche weitere wichtigen Kenn­zahlen.

MSCI World ETF

Mit dem MSCI World bekommen Anleger eine sehr gute Streuung ihrer Anlage in mehr als 1 600 Aktien aus 23 entwickelten Ländern. Die zehn Top-Positionen machen nur etwa 10 Prozent der Zusammenset­zung aus. Beim Dax kommen die Top 10 auf rund zwei Drittel. ETF auf den MSCI World Index sind als Basis­anlage geeignet.

Ebenfalls als Basis­anlage geeignet ist der Vanguard FTSE Developed World ETF.

MSCI All Country World ETF

Noch mehr Aktien als im MSCI World sind im MSCI All Country World (MSCI ACWI) gelistet. Wer auf Schwellenländer nicht verzichten möchte, wählt statt­dessen diesen breiteren Index. Er enthält auch die wichtigsten Unternehmen aus asiatischen, latein­amerikanischen, afrikanischen und osteuropäischen Schwellenländern. Der MSCI All Country World enthält über 2 400 Aktien aus 47 Ländern. ETF auf diesen Index eignen sich damit ebenfalls als Basis­anlage.

Stoxx Europe 600 ETF

Anleger, die sich nur auf den europäischen Raum fest­legen wollen, können in ETF auf den MSCI Europe investieren. Der Index enthält rund 440 Titel aus 15 europäischen Industrieländern, angeführt von Groß­britannien, Frank­reich und der Schweiz. Deutsch­land liegt an vierter Stelle. Auch bei ETF auf den Stoxx Europe 600 finden Anleger eine gute Streuung ihrer Anlage. Der Index enthält 600 Aktien aus 17 Ländern.

Ebenfalls breit in den europäischen Markt investiert der Vanguard FTSE Developed Europe.

Dax ETF

Aktienfonds Deutsch­land eignen sich zwar nicht als Basis­anlage, sind aber gerade bei einheimischen Anlegern sehr beliebt. Der Dax enthält die 30 größten Börsen­unternehmen aus Deutsch­land. Das Risiko ist aufgrund der geringen Streuung hoch.

Dow Jones ETF

Der bekann­teste Index der USA ist der Dow Jones. Der Dow Jones orientiert sich, anders als die meisten anderen Indizes, nicht am Markt­wert von Börsengesell­schaften. Über seine Zusammenset­zung entscheidet eine Kommis­sion des Heraus­gebers. Der Dow Jones enthält 30 der wichtigsten US-amerikanischen Konzerne, ist aber in verschiedener Hinsicht veraltet. Zum Beispiel werden Dividenden für seine Kurs­berechnung nicht berück­sichtigt. Aufgrund der geringen Anzahl von Aktien ist das Risiko der Anlage hoch. Anleger, die auf den US-Aktienmarkt setzen wollen, wählen besser andere Indizes. Für den MSCI USA oder den S&P 500 gibt es zahlreiche börsen­gehandelte Indexfonds (ETF). Diese und die besten gemanagten US-Fonds finden Anleger in unserer Fonds­daten­bank unter Fondsgruppe Aktien USA/Nordamerika.

Nach­haltige und ökologische ETF

Vielen Anlegern ist es nicht egal, in welche Firmen ihr Geld investiert wird. Bei den klassischen global anlegenden ETF haben sie jedoch keinen Einfluss darauf. Das Geld landet durch­aus auch in der Rüstungs- oder der Ölbranche. Es gibt aber Indizes, die Unternehmen bestimmter Branchen aussparen. Auf ETF für diese Indizes können Anleger ausweichen. Um für die Finanztest-Experten als ethischer Fonds zu gelten, müssen Fonds bestimmte Richt­linien erfüllen. Ausgeschlossen sein müssen geächtete Waffen, der Betrieb von Atom­kraft­werken sowie Kinder­arbeit und Menschen­rechts­verletzungen.

Tipp: In unserer Fonds­daten­bank lassen sich nach­haltige ETF unter Fonds mit überprüftem Ökoanspruch einfach finden. Bei solchen Fonds können sich Anleger sicher sein, dass sie an den schmutzi­gesten Geschäften nicht mitverdienen. Über Zins­anlagen ethischer Banken und Themen rund um die ethisch-ökologische Geld­anlage informieren wir unter Ökofonds und ethische Banken.

ETF-Anbieter ein Kriterium von vielen

Aus Anlegersicht ist es eher zweitrangig, bei welcher Gesell­schaft sie einen ETF kaufen. In Deutsch­land bieten viele verschiedene Anbieter wie iShares, Xtra­ckers, Lyxor, UBS oder Deka unterschiedliche ETF an. Sie können ohne Bedenken auch einen weniger bekannten Anbieter wählen. Entscheidend ist, dass die Fonds­gesell­schaft einen ETF auf den gewünschten Index im Programm hat.

ETF-Sparplan optimal für junge Leute

Vor allem für junge Leute eignen sich lang­fristig ausgerichtete ETF-Sparpläne, die sie schon ab 50 Euro, bei einigen Banken sogar schon ab 25 Euro pro Monat abschließen können. Über­zeugendes Argument: Sie gehen dabei nicht einmal eine Verpflichtung ein. Denn wenn das Geld einmal knapp ist, können sie den Sparplan sofort unter­brechen oder auflösen. Viele Direkt­banken bieten ETF-Sparpläne ohne Neben­kosten an und machen den ETF-Kauf damit besonders günstig.

Tipp: Was ein ETF-Sparplan mit einer Sparrate von 200 Euro in 20 Jahren bringen kann, haben wir simuliert im Special ETF: Einmalanlage, Sparplan und Auszahlplan mit Pantoffel-Portfolio.

Indexfonds − alle Tests und Infos

ETF – unabhängig bewertet von der Stiftung Warentest

Test­daten­bank Fonds. Kenn­zahlen und Charts für rund 18 000 Fonds und ETF sowie 8 000 Fonds mit Finanztest-Bewertung bietet unsere große Fonds-Datenbank. Dort finden Sie auch alle Artikel aus der Zeit­schrift Finanztest zu Fonds und ETF.

ETF für Einsteiger. Sie wollen sich erst einmal ganz lang­sam an Thema heran­tasten? Dann hilft unser FAQ ETF Gut investieren – auch mit wenig Geld. Sie habens lieber schwarz auf weiß? Dann ist unser Finanztest Spezial Anlegen mit ETF das Richtige für Sie!

ETF Sparplan. Sie möchten einen Sparplan auf der Grund­lage von ETF aufbauen? Unser Beitrag ETF-Sparplan So geht Sparen heute zeigt, wie es geht.

Fonds­besteuerung. Auf Gewinne mit Ihren ETF müssen Sie Steuern zahlen. Und seit Anfang des Jahres 2020 gelten neue Regeln. Hier erklären wir Ihnen die Fondsbesteuerung.

Anla­gestrategie. Mit dem Pantoffel-Portfolio, der Anla­gestrategie von Finanztest, können Sie selbst mit herben Rück­schlägen eine vernünftige Rendite erwirt­schaften. Alle Infos zu Einmal­anlagen, Sparplänen und Auszahl­plänen finden Sie im Special Pantoffel-Portfolio.

Indexfonds

Die einzelnen Wertpapiere setzen sich bei einem Indexfonds дhnlich oder exakt zusammen wie der in Bezug genommene Index. Der betreffende Index ist oft ein bekannter Bцrsenindex, wie der DAX oder der ATX. Betrдgt die neue Gewichtung des Aktienindex statt 4 nun 5 Prozent, so kauft der Fondsmanager im Zuge dessen auch die entsprechende Aktie um 5 Prozent nach – andere Werte werden mitunter abgestoЯen.

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Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Was zeichnet Indexfonds aus?

Man kann Indexfonds grundsätzlich in zwei verschiedene Strategien unterteilen. Diese werden nachfolgend näher erläutert.

  • Indexfonds, die passiv gemanagt werden: Diese versuchen, den Index, auf den es sich bezogen wird, möglichst exakt nachzubilden. Gewinn oder Verlust wird nahezu dem des Aktien index entsprechen. Die Indexfonds, welche passiv verwaltet werden, verzeichnen grundsätzlich weniger Schwankungen, die Kosten für den Fonds sind hier auch geringer. Diese Strategie ist in den letzten Jahren bei Anlegern durchaus sehr beliebt geworden.
  • Indexfonds, die aktiv gemanagt werden: Diese Indexfonds investieren zwar in die Wertpapiere aus Sicht des Index, wollen diesen jedoch überbieten. Dies gelingt natürlich nicht immer. Wählt man diese Strategie, so kann man schon im Vorhinein mit höheren Kosten für das Fondsmanagement rechnen.

Die Vor-, aber auch Nachteile, die ein Index Fonds mit sich bringt werden hier schematisch dargestellt.

Vorteile:

  • Passiv verwaltete Indexfonds sind relativ einfach in der Handhabung und zu verstehen, ferner fallen bei diesen Fonds weniger Kosten für Gebühren und dergleichen an, als bei aktiv verwalteten Indexfonds.
  • Indexfonds spielen auch bei der Portfolioerstellung eine wichtige Rolle.

Nachteile:

  • Aktiv verwaltete Indexfonds benötigen mehr Management und das bedeutet für den Anleger einiges mehr an Kosten für den Fondsmanager. Auch andere Gebühren sind bei diesen Indexfonds höher als bei passiv gemanagten. Das macht diese Art von Indexfonds bei vielen Anlegern unbeliebt und kommt in der Regel nicht oft vor. Ein weiterer Punkt, weswegen die Indexfonds, die aktiv gemanagt werden, nicht so beliebt sind oder als Nachteil gesehen werden kann, ist folgender: Ein solcher Fonds versucht immerzu den Börsenindex, an den er sich hält, zu überbieten. Dies geschieht im rund 98 Prozent nicht, daher ist diese Strategie nicht wirklich fruchtend. Manche Fonds schaffen es, den Börsenindex zu überbieten, jedoch ist dieser Zustand meist nicht von Dauer, da sich die Werte der (Börsen-)Indizes ständig ändern.
  • Da passiv gemanagte Fonds jedoch weniger Gebühren bringen, sind diese bei den Banken unbeliebt und werden nicht so oft angeboten.

Was sollte man bei Indexfonds beachten?

Folgende Tipps sollte man vor und beim Kauf von Indexfonds beachten. Diese Tipps gelten mitunter aber auch für andere Fonds oder Wertpapiere. Zunächst sollte man sich ein preiswertes Depot suchen. Ein Vergleich im Vorfeld kann einem über die Jahre gerechnet einige Hundert Euro ersparen – Geld, dass man anlegen kann. Dann sollte beim Kauf darauf achten, dass dieser an der Börse vonstattengeht, damit man sich einen großen Teil oder den gesamten Ausgabeschlag erspart.

Will man etwa 50.000 Euro anlegen, so würden die Ausgabenaufschläge bis zu 2.500 Euro betragen. Des Weiterem sollte man kostengünstige Fonds auf marktbreite Indizes kaufen. Man sollte wissen, dass es bei den Kosten einen enormen Unterschied gibt. Kauft man zu den 50.000 Euro normale, klassische Fonds so würden Gebühren von rund 1.000 Euro pro Jahr fällig werden (natürlich variiert diese Summe je nach Anbieter), bei Indexfonds wäre die jährliche Belastung gerade einmal 150 Euro. Man würde sich also auch hier 850 Euro jährlich sparen, die man wiederum gewinnbringend anlegen könnte. Die Gebühren und Kosten, die zu zahlen sind, können sich bei steigenden Werten der klassischen Fonds über die Jahre hinweg auf eine enorme Summe zusammensummieren.

Positive Entwicklungen und Renditen

Der Index MSCI World, ein weltweiter Index, ist in den letzten Jahren durchschnittlich um 8 Prozent jährlich gestiegen. Geht man wieder von den 50.000 Euro, die angelegt werden, aus, so würde hätte man – trotz Finanzkrise – innerhalb der letzten 15 Jahre eine Summe von rund 155.000 Euro zusammen bekommen. Natürlich gibt es für diese Entwicklung keine Garantie, es war und ist jedoch zu beobachten, dass beispielsweise der MSCI World über die Jahre gesehen keinen Verlust macht. Die Chancen auf einen Gewinn auf einen so langen Zeitraum gesehen, ist also schon vorhanden. Auf Grund der Entwicklung sollte man Indexfonds auf alle Fälle über einen Zeitraum von mindestens 10 bis 15 Jahre anlegen. Das Verlustrisiko ist relativ gering, die Chancen auf einen schönen Gewinn sind vorhanden. Das macht den Charme des Indexfonds aus. Natürlich kann man das auf viele andere, bekannte Indizes auch umlegen, die Nennung des MSCI World war nur eine beispielhafte Darstellung und stellt auch in keinem Falle eine Empfehlung dar.

Ein Vergleich der verschiedenen Strategien und Produkte, der Indizes und deren Entwicklung im Vorfeld kann mitunter sehr hilfreich sein. Auch können einem diese Informationen von einem seriösen, guten Fondsmanager gestellt werden. Auf Grund der dann vorliegenden Informationen kann man entscheiden, ob man in Indexfonds investieren will und wenn ja, in welche und in welcher Form. Man sollte in jedem Fall, wie bei jeder anderen Anlagemöglichkeit auch, alle Möglichkeiten überdenken und dann erst eine Entscheidung treffen.

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Indexfonds – Exchange Traded Funds (ETF)

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Indexfonds – Exchange Traded Funds (ETF)

Indexfonds sind offene Investmentfonds, die einen Vergleichsindex mцglichst genau nachbilden. Sie kommen mit wenig Management aus und sind daher fьr Anleger sehr kostengьnstig.

Die meisten Indexfonds orientieren sich an einem Aktienindex. So kann ein Indexfonds beispielsweise Wertpapiere der 30 grцЯten Aktiengesellschaften Deutschlands kaufen und bildet damit den DAX® nach. Indexfonds kцnnen aber auch in Indizes anderer Anlagenklassen investieren, wie Anleihen, Rohstoffe oder Wдhrungen.

Die meisten Indexfonds sind so genannte Exchange Traded Funds (ETF), was schlicht heiЯt, dass sie ьber die Bцrse gehandelt und die Fondskurse durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Als Anleger kцnnen Sie Anteile solcher Indexfonds deshalb direkt an der Bцrse kaufen.

Ьber Ihre Fondsanteile kцnnen Sie von der Wertentwicklung eines Indexfonds und dessen laufenden Ertrдgen, etwa Dividenden, profitieren. Allzu hohe Gewinne winken zwar nicht. Dafьr sind Indexfonds sehr kostengьnstig, weil sie ihren Index nach festen Regeln nachbilden und kein aufwдndiges aktives Management benцtigen. Als „passiv gemanagte“ Fonds kommen sie mit niedrigen Verwaltungsgebьhren aus.

Umschichtungen innerhalb des Fonds sind nur nцtig, wenn sich der Index дndert. Das senkt zusдtzlich die Transaktionskosten. Unterm Strich bringen Indexfonds daher oft bessere Renditen als mancher klassische aktiv gemanagte Fonds.

Die Sicherheit richtet sich nach dem Index, in den der Fonds investiert.

Da Indexfonds fest an ihren Vergleichsindex gebunden sind, folgen sie auch konsequent dessen Kursschwankungen – nach oben wie nach unten. Am sichersten sind daher Indexfonds, die in groЯe Indizes investieren. Ihre Anlagen sind breit gestreut und konzentrieren sich auf groЯe, erfolgreiche Unternehmen. Indexfonds, die in enger gefasste Indizes investieren, etwa in Branchenindizes, bieten zwar hцhere Renditechancen, sind dafьr aber auch riskanter.

Sicherheitsbewusste Anleger sollten auf Indexfonds setzen, die nur in Wertanlagen in Euro-Wдhrung investieren. Das schlieЯt das Wдhrungsrisiko aus. Seitens der Investmentgesellschaft sind die Anlagegelder ebenfalls sicher, denn Indexfonds stellen Sondervermцgen dar, die selbst bei einer Insolvenz der Investmentgesellschaft geschьtzt sind.

Indexfonds-Anteile kцnnen jederzeit an der Bцrse gekauft und wieder verkauft werden. Wann sich das lohnt, hдngt allerdings von der Kursentwicklung ab. Wer in einem Kurstief verkauft, muss eventuell Verluste hinnehmen. Die besten Gewinnchancen ergeben sich tendenziell bei lдngerer Anlagedauer. Anleger sollten deshalb genьgend Zeit mitbringen, um gьnstige Kurse abzuwarten und vorьbergehende Kursschwankungen auch aussitzen zu kцnnen.

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