Hat Banc de Swiss ein Demokonto

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BINÄRE OPTIONEN DEMOKONTO 2020 – UNSERE EMPFEHLUNG FÜR SIE IST DAS GEBÜHRENFREIE TESTKONTO VOM BROKER IQ OPTION

Mit einem Binäre Optionen Demokonto können Trader den Handel mit Digitaloptionen ohne Wartezeit testen. Die meisten Broker bieten jedoch kein gebührenfreies Binäre Optionen Demokonto an oder versehen die Nutzung mit Einschränkungen und Hürden. Im noch immer jungen Segment des Handels mit Digitaloptionen hat sich bislang kein Standard für die Bezeichnung „Demokonto“ herausgebildet. Zu den wenigen Ausnahmen zählt der zypriotische Anbieter IQ Option, der es in unserem Vergleich an die Spitze als bester Binäre Optionen Broker geschafft hat.

  • Test des Handels zu echten Konditionen beim Binäre Optionen Demokonto (keine bloße Simulation)
  • Vollständiger Einblick in die Handelsplattform
  • Freischaltung aller Basiswerte
  • Gebührenfreie Bereitstellung ohne Verpflichtungen

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Was ein gebührenfreies Binäre Optionen Demokonto leisten sollte

Während ein Forex Demokonto den Währungshandel mit virtuellem Kapital ermöglicht und ein CFD Demokonto den Handel mit Differenzkontrakten ebenfalls mit virtuellem Geld erlaubt, kann es sich bei Demokonten für Digitaloptionen um bloße, nicht zwingend interaktive Simulationen oder ganz gewöhnliche Konten ohne Mindesteinzahlung handeln.

Mit einem gebührenfreien Demokonto kann man den Forexhandel testen ohne echtes Geld zu verwenden. © ArtemSam – Fotolia

Einige Broker bewerben tatsächlich ein Binäre Optionen Demokonto, setzen aber Einzahlungen für Transaktionen voraus. Die Bezeichnung „Demo“ bezieht sich ausschließlich auf die Möglichkeit, das Konto ohne Guthaben zu nutzen.
Fazit: Handelt es sich bei dem Demokonto tatsächlich um ein Konto mit virtuellem Geld oder ist es nur ein Wortspiel vom Broker?

So läuft der Handel im Demokonto ab

  1. Trader suchen nach einem Broker, der überhaupt ein gebührenfreies Demokonto anbietet. Denn anders als beim CFD-Trading gibt es im Bereich der binären Optionen nur vergleichsweise wenige Broker, die diesen Service ermöglichen. Einer der wenigen Unternehmen mit einem guten Demokonto ist IQ Option.
  2. Im zweiten Schritt erfolgt eine Registrierung beim jeweiligen Broker. Im Falle von IQ Option müssen Anleger hierbei nur wenige persönliche Daten wie etwa eine gültige E-Mail-Adresse angeben und diese anschließend bestätigten.
  3. Direkt steht das Demokonto bereits für erste Positionseröffnungen zur Verfügung.

Zu Beginn der Handelstätigkeit sollten Trader vor allem mit Indizes und Aktien großer Konzerne handeln. Diese Underlyings entwickeln sich in der Regel weniger volatil, so dass sich Trends gut erkennen lassen. Mit Hilfe der umfangreichen Analysetools, die im IQ Option Demokonto zur Verfügung stehen, antizipieren Trader die entsprechenden Kursentwicklungen und schließen Positionen ab.
Natürlich können Anleger auch weitere Basiswerte nutzen, um mit dem Handel zu beginnen. Allerdings ist hierbei das Risiko deutlich höher, was sich im Demokonto natürlich noch nicht bemerkbar macht. Schließlich handeln Trader hierin ausschließlich mit virtuellem Kapital. Erfolgt dann jedoch nach einiger Zeit der Umstieg auf das reale Handelskonto, müssen sich Trader entsprechend umstellen. Daher sollte im Demokonto mit den Basiswerten auf Basis der Methoden gehandelt werden, die später auch im Echtgeldkonto angewandt werden.
Fazit: Die Eröffnung eines Demokontos ist schnell abgeschlossen. Binnen weniger Minuten geben Trader ihre Daten in das Registrierungsformular ein, schicken dieses ab und eröffnen die ersten Positionen.

Das IQ Option Demokonto ist gebührenfrei.

IQ Option Demokonto: Ohne Einzahlung handeln

Der zypriotische Broker IQ Option setzt in der Neukundengewinnung auf eine Kombination aus hervorragendem Kundenservice, diversen Extras und Demokonto. Neben einem deutschsprachigen Support, besteht die Möglichkeit für Händler, auch an Turnieren und Wettbewerben teilzunehmen. Näheres regeln die Turnierbedingungen und AGBs auf der Webseite des Brokers.
Im Resultat ist diese Kombination vergleichbar mit Angeboten bei denen ein konventionelles Binäre Optionen Demokonto gebührenfrei zur Verfügung gestellt und die spätere Umwandlung in ein Echtgeldkonto jederzeit möglich ist. Selbstredend dient auch diese Aktion primär Eigeninteressen des Brokers: Geworbene Neukunden sollen Binäre Optionen traden lernen und daran Gefallen finden, um so den Kunden- und Umsatzstatus langfristig auszubauen.

Trading bei IQ Option per WebTrader oder Trading App.

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Weitere Pluspunkte von IQ Option

Die Offerte von IQ Option erscheint als eines der kundenfreundlichsten Testangebote im Binäre Optionen Anbieter Vergleich. Der Broker führt einen überdurchschnittlichen Basiswertekatalog (substanziell wichtig für jede auf Handelssignalen beruhende Binäre Optionen Taktik) und setzt die Optionsprämien in einem fairen Verhältnis zum mathematischen Wert an.
Das Unternehmen wird durch die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert und ist in mehreren europäischen Ländern aktiv. Kundenservice und Homepage sind in deutscher Sprache erhältlich. Neben den Konkurrenten Banc de Swiss, anyoption und 24Option gilt IQ Option vielen in der Branche als bester Binäre Optionen Broker.
Fazit: Das Angebot von IQ Option erscheint als eines der fairsten Angebote unter den Angeboten der Mitbewerber.

Offizieller Sponsor bei Aston Martin: IQ Option

Vom Demokonto zum Live-Handel

Unabhängig davon wo ein binäre Optionen Demokonto letztlich geführt wird, sollten Trader sich bei der Auswahl ihres Anbieters und beim Umstieg auf ein Live-Konto nicht unter Druck setzen. Der Handel mit Echtgeld muss nicht zwingend beim Demo-Broker aufgenommen werden, wenn Plattform, Konditionen oder Kundenservice dies nicht nahelegen. Auch muss das Demokonto nach der Aufnahme des Live-Handels nicht sofort gelöscht werden – ein sukzessiver, allmählicher Einstieg ist in der Praxis häufig empfehlenswert. Analog zum FX und CFD Handel gilt: Trader verschiedenen Typs können von parallel zum eigentlichen Handel durchgeführten Tests und Experimenten profitieren.
Fazit: Ein Demokonto sollte so lange wie möglich nutzbar sein, ohne das Druck seitens des Finanzdienstleisters ausgeübt wird. Nur so können Methoden wirklich optimal getestet werden.
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Gründe für ein Demokonto:

Gründe für ein Demokonto sind fast immer die gleichen. Keine Investition von echtem Geld! © cirquedesprit – Fotolia

Viele Trader möchten möglichst schnell mit einem Echtgeldkonto beginnen. Das kann sich jedoch schnell als Fehler herausstellen. Gerade wenn Händler erst mit dem Handel von binären Optionen beginnen. Chancen gibt es jeden Tag und Trader tun gut daran, ihr Können erst einmal in einem Demokonto unter Beweis zu stellen.
Wenn der Handel mit dem virtuellen Geld erfolgreich gewesen ist, könnte man seine Methode in einem Echtgeldkonto umsetzen. Einige Trader verkennen die Schwierigkeit des Handelns. Das Lesen von Charts und Kursverläufen muss erst erlernt werden. Die Interpretation dieser Charts und die richtigen Schlussfolgerungen benötigen einiges an Erfahrung. Daher ist das Training in einem Demokonto so essentiell wichtig.
In erster Linie geht es darum, sich mit den Besonderheiten von binären Optionen und deren Handelsarten auseinanderzusetzen. Verschiedene Händlertypen können Nutzen aus einem Demoaccount ziehen. Auch wenn sich die Handelsplattformen der meisten Anbieter ähneln, so bestehen doch Unterschiede.
Nichts ist schlimmer, als wenn eine binäre Optionen außerhalb des Geldes landet, nur weil man einen falschen Knopf gedrückt hat. Oder wenn man im 60 Sekunden Handel eine Position eröffnen möchte, und sich die Funktion nicht an der erwarteten Stelle befindet.
Zusammengefasst die Vorteile noch einmal auf einen Blick:

  • Erfahrungen sammeln im Umgang mit Binären Optionen
  • Testen und Kennenlernen der Handelsplattform
  • Testen von neuen Methoden
  • Schrittweises Verfeinern von bekannten Taktiken

Fazit: Händler verschiedenen Typs, die sich mit dem Handel von Binären Optionen beschäftigen wollen, können Nutzen aus einem Demokonto ziehen. Und wenn es nur dem Test einer neuen Taktik dient, die im Echtgeldkonto möglicherweise teuer bezahlt werden müsste.
Auch aktuell: Binäre Optionen Steuer

Die IQ Option Trading Turniere.

IQ Option als Livebroker im Fokus

Bereits erwähnt wurde, dass Trader ihren Liveaccount natürlich nicht bei dem Unternehmen eröffnen müssen, bei dem die Demoversion genutzt wurde. Allerdings bietet sich hier der Vorteil, sich nicht erst in eine neue Handelsplattform einarbeiten zu müssen. Daher soll IQ Option im Folgenden auch als realer Broker kurz vorgestellt werden. Dazu überprüft unsere Redaktion die wichtigsten Kriterien eines binäre Optionen Anbieters:

Kriterium IQ Option
Regulierung Wie viele andere Broker auch, hat IQ Option seinen Sitz auf Zypern. Der Mittelmeerstaat ist bereits seit mehreren Jahren Mitglied der EU, wodurch im Land alle Gesetze für Finanzdienstleister gelten, an die sich etwa auch deutsche Unternehmen halten müssen.
Für die strikte Überwachung und Regulierung sorgt mit der zypriotischen CySEC eine Behörde, die in Fachkreisen mittlerweile als immer strikter gilt. Näheres ist auch aus den AGBs des Brokers zu entnehmen.
Basiswerte In Sachen Quantität bietet IQ Option in der Kategorie der Basiswerte so viel Auswahl wie kaum ein anderer Broker. Eine Vielzahl an Underlyings können genutzt werden, um eine maximale Rendite* von 92 Prozent zu erhalten. Ein Großteil stammt dabei aus der Kategorie der Aktien oder Indizes, schließlich finden sich hier weltweit betrachtet die meisten Underlyings. Aber auch mit Währungen und Rohstoffen können Trader bei IQ Option handeln.
Renditen* IQ Option verspricht seinen Kunden maximale Renditen* von bis zu 92 Prozent pro Trade. Dabei handelt es sich um einen absoluten Spitzenwert in der Branche, der von kaum einem anderen Unternehmen erreicht wird. Auf lange Sicht erzielen Anleger damit bei IQ Option deutlich höhere Renditen* als bei der Konkurrenz.
Support & Service Als großer und renommierter Broker ist IQ Option für Trader gut zu erreichen. Rund um die Uhr stehen unterschiedliche Hotlines bzw. andere Kommunikationskanäle für den Kontakt zur Verfügung. Weil Deutschland für IQ Option ein recht großer Markt ist, kann der Kontakt mit dem Supportteam vollständig in deutscher Sprache ablaufen.
Schulung Ebenfalls durch die Größe des Unternehmens bedingt schafft es IQ Option, ein recht umfangreiches Schulungsangebot zu offerieren. Umfangreiches Videomaterial und Ratgeber zu einleitenden Themen können beim Broker genutzt werden. Dafür entstehen keinerlei Gebühren.

Fazit: Auch beim Echtgeldhandel ist IQ Option ein Broker, der fast allen Tradern empfohlen werden kann. Begründet ist dies insbesondere in der hohen maximalen Rendite* von 92%, aber auch die vielen Basiswerte, die für den Handel genutzt werden können, wissen zu überzeugen.

3 Tipps für Händler

Demokonten sind noch keine Garantie dafür, dass der Handel mit dem Finanzderivat wirklich reibungslos abläuft. Die folgenden 3 Tipps sollen dabei helfen, weitere Fehler zu vermeiden:

  1. Emotionen sind beim Trading komplett abzuschalten. Eine Beurteilung der Märkte erfolgt ausschließlich auf Basis harter Fakten und Analysen. Wer emotional wird, weil etwa Trades nicht liefen, wie gewünscht, sollte die Trading-Session direkt beenden.
  2. Zudem müssen Trader stets hoch konzentriert sein, um effizient zu handeln. Nebengeräusche oder gar Nebentätigkeiten führen dazu, dass wichtige Indikatoren übersehen bzw. falsch beurteilt werden – mit negativen Folgen für die Positionen.
  3. Für Trader ist es darüber hinaus wichtig, sich nicht nur zu Beginn der Handelstätigkeit Fachwissen anzueignen. Es gilt, die eigenen Erfahrungen und das Wissen über Jahre hinweg kontinuierlich weiter aufzubauen. Nur so ist es möglich, dauerhaft an den Märkten zu bestehen.

Fazit: Trader sollten regelmäßig an sich selbst arbeiten, um den Erfolg beim Handel dauerhaft gewährleisten zu können. Dazu gehört es auch, möglichst rational zu traden und stets fokussiert zu sein. Dennoch kann kein Erfolg garantiert werden. Es besteht immer das Risiko, dass Kapital verloren geht.

Öffnen Sie ein Demo-Handelskonto

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Was ist ein Trading-Demokonto?

Ein Demo-Handelskonto bietet ein nachgebildetes Umfeld, welches von einem Trading-Provider angeboten wird um „echtes“ Trading so nah wie möglich zu simulieren. So erhalten Sie ein Verständnis dafür, wie verschiedene Produkte und Finanzmärkte funktionieren. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Sie nicht riskieren, Ihr Geld zu verlieren und somit selbstbewusst und ohne Risiko verschiedene Märkte und Trading-Strategien ausprobieren können.

Wenn Sie ein Demo-Handelskonto bei IG eröffnen, erhalten Sie sofortigen Zugang auf unsere webbasierte Handelsplattform sowie die Möglichkeit, mit einem virtuellen Guthaben von 20.000 CHF.

Warum ein Demokonto erstellen?

Trader entscheiden sich oft für eine Trading-Simulation, wie z.B. ein Demo-Handelskonto, da diese es ermöglicht, sich mit einer Handelsplattform vertraut zu machen, eine Tradings-Strategie zu entwickeln und ein gewisses Selbstbewusstsein aufzubauen, ohne dabei echtes Geld riskieren zu müssen.

Testplattformen sind nicht nur für Neueinsteiger gedacht. Auch erfahrene Trader nutzen oft Demokonten, um neue Strategien, Tools oder Ideen auszuprobieren, mit dem Bewusstsein, dass sie nicht zu Verlusten in der Praxis führen werden.

Mit einem Demokonto der IG Bank erhalten Sie Zugang zu über 17 000 Märkten, einschliesslich:

Sowie eine Reihe anderer Märkte, einschliesslich Anleihen, und Zinsen.

Welche Funktionalitäten bietet ein Demokonto?

Ein Demokonto ermöglicht es Ihnen, die Vielfalt der Finanzmärkte, die Ihnen bei IG Bank zur Verfügung stehen, zu erkunden und sich ein genaues Bild davon zu machen, wie sich diese verhalten. Mithilfe von Benachrichtigungen können Sie die Märkte auswählen, die Sie überwachen möchten, um sofort auf Preisschwankungen reagieren zu können. Unser Demo-Konto hilft Ihnen ausserdem bei der Navigation durch die IG-Plattform und stellt sicher, dass Sie Kurs-Charts analysieren lernen, das Deal-Ticket ausfüllen und offene Positionen überwachen können.

Sollten Sie ausserdem daran interessiert sein, eine noch weiter fortgeschrittene Handelsplattform kennenzulernen, bieten wir Ihnen gerne Zugang zu unserer MetaTrader4-Plattform..

Kann ich Aktien und Forex kostenlos handeln?

Ja, mit einem Demokonto bei IG Bank können Sie kostenlos Aktienhandel und Forex-Handel üben. Es ist nicht erforderlich, ein separates Forex-Demokonto oder Aktien-Demokonto zu erstellen, da Sie beide Märkte über ein Nutzerkonto handeln können.

Kann ich den CFD-Handel üben?

Mit einem IG-Demokonto können Sie den CFD-Handel risikofrei üben. CFDs verwenden eine Hebelwirkung, wodurch Sie mit nur einer kleinen Ersteinlage das volle Marktpotenzial erzielen können. So steigern Sie zwar Ihr Gewinnpotenzial, erhöhen aber auch Ihr Risiko, so dass Sie sich vergewissern sollten, dass Sie die Funkionsweise der Märkte und die damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben, bevor Sie mit dem Live-Handel beginnen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Demo-Handelskonto, einem Trading-Simulator und einem Papiertrading-Konto?

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Demo-Handelskonto, einem Trading-Simulator oder einem „Papiertrading-Konto“. Alle diese Begriffe sind nur Synonyme für die gleiche Art von simulierter Handelsplattform.

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CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben.

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So wird Quantitative Easing zur Krisenbekämpfung eingesetzt

Lesezeit: 20 Minuten

Die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte internationale Gesundheits- und Wirtschaftskrise hat das Quantitative Easing – zu Deutsch quantitative Lockerung – wieder auf die Tagesordnung gebracht. Wenngleich man schon in der letzten Finanzkrise ab 2008 davon gehört hat, wissen viele bestimmt noch nicht, worum es sich dabei genau handelt.

Vereinfacht ausgedrückt, ist Quantitative Easing ein Konjunkturprogramm, das Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder die amerikanische Federal Reserve (Fed) einsetzen, um nach und während einer Krise noch größere Verwerfungen an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft zu verhindern.

Natürlich wollen wir Ihnen detailliert erklären, worum es beim Quantitative Easing geht. In diesem Artikel beantworten wir deshalb die folgenden Fragen:

  • Was ist Quantitative Easing?
  • Was sind die Vorbedingungen von Quantitative Easing?
  • Wie entstand Quantitative Easing?
  • Welche Kritik gibt es an der quantitativen Lockerung?
  • Wie wird der Forex Markt von Quantitative Easing beeinflusst?

Was ist Quantitative Easing?

Eine Wirtschaft ist immer bestrebt, konstant zu wachsen. Ist kein Wachstum vorhanden, bedeutet das nicht etwa Stillstand, sondern Rückgang. Um zu wachsen, muss die Wirtschaft Ihre Produktivität, ihren technologischen Stand und vor allem die Menge an Geld im Kreislauf erhöhen.

Um sicher zu gehen, dass eine Ökonomie die Menge an Investitionen erhält, die sie benötigt und nicht etwa zu viel Geld in den Kreislauf einfließt, muss die Zentralbank ihre Geldpolitik sorgfältig planen und durchführen. Eines der wichtigsten Werkzeuge, den Geldfluss zu kontrollieren, ist das Management von Zinsraten.

Die Privatbanken können das im Umlauf befindliche Geld vervielfachen, indem sie durch das Mindestreserve-Bankwesen bis zu zehn Mal mehr Geld verleihen können, als ihnen eigentlich physisch zur Verfügung steht.

Die Regierung kann durch die Hilfe der Zentralbank mehr oder weniger direkt den Geldfluss in der Wirtschaft steuern, hat aber keinen Einfluss auf die Geldnachfrage.

Grob zusammengefasst ist Quantitative Easing eine aggressive Geldpolitik, bei der eine Zentralbank große Mengen von Staatsanleihen aufkauft, um direkt die Wirtschaft zu stimulieren und ihr eine sprichwörtliche Geldinjektion zu verpassen.

In der Theorie soll die quantitative Lockerung zwei Dinge bewirken: Die Geldmenge im Umlauf erhöhen und gleichzeitig den Wert der noch auf dem Markt befindlichen Anlagen steigern. Beides führt im besten Fall zu einer Geldmarktstimmung, die das Verleihen von Geld begünstigt und das Einkaufen nun teurer Anleihen weniger attraktiv macht.

Quantitative Lockerung kann darin variieren, welche Anleihen die Staatsbank kauft, von wem und in welchen Mengen.

Ökonomische Vorbedingungen für Quantitative Easing

Im Grunde gibt es zwei Arten von Volkswirtschaften: Die sich entwickelnde, also die Entwicklungsländer, und die, die sich schon entwickelt hat (die Industrieländer).

Beide müssen sich konstant weiterentwickeln, ob langsam oder schnell. Wenn eine Wirtschaft gänzlich zu wachsen aufhört, oftmals auch bereits wenn sich deren stetiges Wachstum verlangsamt, führt das zu Stagnation, wenn nicht sogar zu Wachstumsrückgang. Die Wirtschaft befindet sich dann in einer Rezession.

Der Unterschied zwischen sich entwickelnden und bereits entwickelten Volkswirtschaften ist im Endeffekt die Geschwindigkeit ihres Wachstums. Ökonomien, die sich entwickelt haben, beispielsweise die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Japan oder auch Deutschland beschreiben eine jährliche Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von ungefähr 2% als eine gesunde Größe.

Sich noch entwickelnde Ökonomien wie Brasilien, Russland, Indien oder China, zusammengefasst auch als BRIC-Staaten bezeichnet, schneiden bei einer Wachstumsrate von 6 bis 8% gut ab.

Stellen Sie sich nun einmal vor, Sie wären die Regierung eines aufstrebenden Landes. Ihre Aufgabe ist es, konstantes wirtschaftliches Wachstum zu erreichen. Was müssen Sie hierzu unternehmen? Hauptsächlich drei Dinge:

  1. Produktivitätssteigerung
  2. Technologischer Fortschritt
  3. Geldkreislauf

Auf diese drei Punkte wollen wir einzeln eingehen.

Erstens: Wachsende Produktivität. Ihr Land muss mehr produzieren, um den wachsenden Ansprüchen der Bevölkerung gerecht zu werden. Um dies zu erreichen, gibt es wiederum zwei Möglichkeiten.

  1. Erhöhung der Zahl an Arbeitern oder
  2. Erhöhung der Produktivität pro Arbeiter.

Während eine Ökonomie aus einer sich entwickelnden in eine entwickelte übergeht, nehmen technologische Fortschritte proportional an Signifikanz für die Erhöhung der Produktivität zu. Hinzu kommt, dass die landwirtschaftliche Ausbeute eines Landes begrenzt ist und ebenfalls irgendwann an seine realistischen Grenzen stößt.

Da irgendwann keine neuen Felder mehr angelegt werden können, läuft Produktivitätssteigerung zwangsläufig irgendwann auf technologische Erweiterung hinaus.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Investitionen. Ihre Volkswirtschaft benötigt Geldmittel, um mit der Arbeit beginnen zu können und diesen Zustand aufrecht zu erhalten. Daraus folgt, dass auch der Zufluss von Geldmitteln wieder proportional mit der wachsenden Ökonomie steigen muss.

Dies stellt uns vor das nächste Problem: Woher kommt all das Geld, das benötigt wird, um das Wirtschaftswachstum zu stützen?

Kurze Antwort: Von einer Zentralbank. Diese Zentralbank kann theoretisch so viel Geld drucken, wie Sie für nötig halten, aber Sie können dieses nicht direkt erhalten, sondern nur über das umliegende Netz aus Privatbanken.

Ein simples Beispiel zur Veranschaulichung: All das beginnt damit, dass Sie ein Blatt Papier nehmen, „Ich schulde Ihnen Geld“ darauf schreiben und es mit einem Wasserzeichen versehen – schon haben Sie eine Staatsanleihe geschaffen. Als nächstes organisieren Sie eine Aktion, in der kleinere Banken die Möglichkeit haben, Ihre Schuldscheine zu kaufen. Banken erstehen diese, da Sie und Ihre Regierung vertrauenswürdig sind, an der Spitze eines sich rapide entwickelnden Landes stehen und die Aussicht besteht, dass Sie Ihre Schuld mit Zinsen zurückzahlen.

Privatbanken halten Ihre Schulden nun entweder, bis Sie sie gänzlich zurückgezahlt haben, oder sie gehen zur Zentralbank und tauschen diese dort direkt gegen das tatsächliche Geld ein. So kommen Sie an das nötige Geld und Ihre Zentralbank verzeichnet dagegen, dass Sie ihr die entsprechende Summe schulden. Das Schöne dabei ist, dass Sie ihr so viel Geld schulden können, wie Sie wollen. Sie können also sowohl Schuld als auch Geldmittel in jedem beliebigen Maße erschaffen, das Sie für den Ausbau Ihrer Wirtschaft für nötig halten.

Vergessen wir die Schulden aber vorerst und konzentrieren uns auf die Finanzierung Ihres Wirtschaftswachstums mit dem geschaffenen Geld.

Aber es gibt es auch einen Haken dabei, neues Geld zu erschaffen: Um so mehr Geldmittel Sie schaffen, desto weniger Wert haben diese nach dem simplen Angebot-und-Nachfrage-Prinzip. Der Vorgang, die Geldmittel Ihres Staates zu vermehren, nennt sich Inflation. Sie lassen Ihre Zentralbank neues Geld drucken, um Ihr Wirtschaftswachstum zu stützen, müssen aber darauf Acht geben, dass dies weder zu schnell noch zu langsam geschieht.

Eine Ökonomie ist in der Regel bestrebt, Inflation auf einem Niveau zu halten, das ideal für ihr Wachstum ist. Normalerweise beläuft es sich dabei auf eine jährliche Inflation zwischen 2% und 5%. Alles unter zwei wird als Deflation betrachtet und ist deshalb gefährlich, da es das wirtschaftliche Wachstum zu sehr verlangsamt und leicht zu wirtschaftlichen Krisen führen kann.

Wenn nicht genug Geld im Umlauf ist, so dass Ihre Konsumenten auch für die Produkte bezahlen können, die Ihre Wirtschaft produziert, wird sich die Produktion verlangsamen und in gestiegener Arbeitslosigkeit enden.

Man kann also sagen, dass zu niedrige Inflation schlecht ist. Aber auch zu hohe Inflation hat Nachteile. Alles über 7-10% Inflation wird Hyperinflation genannt und ist mindestens genauso gefährlich wie Deflation. Wenn Sie zu schnell zu viel Geld erschaffen, sinkt dessen Wert so sehr, dass Sie am Ende zu viel Geld haben, mit dem Sie doch nichts kaufen können.

Die Weimarer Republik hat im Jahr 1921 genau das durchgemacht, und Geld war so wertlos, dass die Deutschen Geldscheine verbrannt haben, weil das billiger war als die Brennmaterialien Holz und Kohle.

Sobald Sie die optimale Inflationsrate für das optimale Wachstum Ihrer Wirtschaft gefunden haben, setzen Sie Ihrer Zentralbank ein entsprechendes Ziel. Gehen wir beispielsweise davon aus, dass 3% jährliche Inflation am besten für Ihre Volkswirtschaft wäre.

Ihre Zentralbank hat nun zwei Möglichkeiten Geld in die Wirtschaft einzufügen – beide sind indirekt:

  • Einerseits kann Sie Ihrer Regierung Geld leihen, welches dann von dieser z.B. durch den Bau von Straßen in die Wirtschaft eingebracht wird. Dies wird als Ausgeben von Wirtschaftsbudget bezeichnet und häufig so von Regierungen durchgeführt.
  • Andererseits kann die Zentralbank das Geld auch kleineren Privatbanken leihen, welche es dann wieder an Privatpersonen und Unternehmen verleihen, wodurch das Geld auch wieder in den Wirtschaftskreislauf einfließt. Diese zweite Option ist etwas komplizierter, da die kleinen Privatbanken auch ihre eigenen geldwirtschaftlichen Ziele verfolgen und es möglicherweise einfach nicht für profitabel erachten, Geld von der Zentralbank zu leihen. Natürlich könnten diese Banken auch aus den gleichen Gründen die Entscheidung treffen, das Geld nicht an Privatpersonen oder Unternehmen weiterzugeben. Auf diese Art kann Geld sogar wieder aus dem wirtschaftlichen Kreislauf verschwinden.

Wie kann Ihre Zentralbank nun also die Privatbanken dazu bringen, Geld zu leihen? Durch Veränderung der Zinsraten. Niedrige Zinsraten bedeuten weniger Rückzahlungen von den Privatbanken an die Zentralbank. Daraus folgt (in der Theorie): Um so niedriger die Zinsraten, desto mehr Geld wird von den Privatbanken ausgeliehen, desto höhere Inflation. Höhere Zinsraten führen zu weniger Geldausleihe und niedrigerer Inlflation.

Zu beachten ist hierbei, dass die Privatbanken eine Schlüsselposition in Ihrer Wirtschaftsstrategie einnehmen. Wenn Ihre Zentralbank Geld in den Wirtschaftskreislauf einfügt, können die Privatbanken das bereits in der Zirkulation befindliche Geld durch das sogenannte Mindestreserve-Bankwesen vervielfachen. Das bedeutet genau das, wonach es klingt – Banken können so einen sehr großen Anteil des Ihnen zur Verfügung stehenden Kapitals verleihen und selbst nur einen Bruchteil dessen als Sicherung einbehalten. Auf diese Art können Privatbanken das existierende Geld vervielfachen, vorausgesetzt dass es auch verliehen wird.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Banken nur indirekt über die Nachfrage den Geldzufluss beeinflussen können. Hierfür muss der Kreditnehmer zuerst zur Bank gehen und den Wunsch äußern, einen Kredit aufzunehmen und die Bank hat wiederum das Geld für den Kredit von der Zentralbank zu leihen.

Natürlich nehmen Banken und Privatpersonen solche Kredite nur auf, wenn Sie sich sicher sein können, dass sich die Wirtschaft in einer ausreichend stabilen Lage befindet. Das zu gewährleisten, ist Aufgabe und Einflussbereich der Regierung. Aus dieser Sicht betrachtet, hat die Regierung indirekt die Möglichkeit, die Geldnachfrage zu beeinflussen – indem Sie zuerst eine sichere, stabile und wachstumsfähige Volkswirtschaft aufbaut.

Sinkt die Geldnachfrage ab, wird weniger Geld in den Wirtschaftskreislauf eingefügt und das Wirtschaftswachstum verliert an Fahrt. Dies führt unweigerlich zur Wirtschaftskrise.

Woran erkennt man eine Wirtschaftskrise und wie geht man dagegen vor?

Durch das Zentralbankensystem kann eine Wirtschaft in sehr kurzer Zeit sehr stark wachsen. Da eine Ökonomie aber immer mehr Investitionen verlangt, muss auch konstant mehr Geld in deren finanziellen Kreislauf eingefügt werden.

Was passiert aber, wenn einzelne Individuen oder ganze Unternehmen nicht mehr der Meinung sind, dass es risikogerecht wäre, Kredite aufzunehmen? Die Vermehrung von Geld würde enden.

Öffentliche Ausgaben würden sinken, die Nachfrage vieler Produkte zurückgehen, Dienstleistungen einen Rückgang erleiden und Unternehmenserweiterungen sich verlangsamen. Das Angebot würde der Nachfrage folgen und ebenfalls sinken, da Unternehmen gezwungen sind, Einsparungen vorzunehmen, und sich dadurch Ihre Produktivität verringert. Arbeitslosigkeit würde folgen und das durchschnittliche Einkommen pro Haushalt verringern, wodurch sich der Kreis schließen würde.

Das Gleiche passiert, wenn die Privatbanken sich dagegen entscheiden, Geld zu verleihen, auch dann geht die Vervielfachung des Geldes zurück, mit gleichen Folgen.

Wenn einer oder mehrere große Schuldner bankrott gehen, besteht die Gefahr, dass auch die hinter deren Krediten stehende Bank pleite geht. Wenn zu viele Kunden auf einmal zur Bank gehen, um ihr Geld wieder abzuheben, werden die Banken vermutlich aufgrund ihrer sinkenden Liquidität nervös und sehen davon ab, weitere Kredite auszugeben.

Solche Verhaltensmuster sind zudem höchst ansteckend, da Investoren Angst um Ihre Anlagen bekommen. So entstehen verheerende Kettenreaktionen, die auch wieder darin enden, dass öffentliche Ausgaben abnehmen und die Wirtschaft sich wieder dem Abgrund der Rezession gegenübersieht.

Idealerweise sollte die Zentralbank diese Verhaltensmuster erkennen, bevor es zu spät ist, um rechtzeitig Zinsraten zu verringern und dem entgegenzuwirken. In so einem Fall hängt oftmals alles davon ab, dass Privatbanken sich dabei sicher fühlen, weitere Kredite auszugeben, sodass die Geldvermehrung weitergehen kann.

Was passiert aber, wenn die Zinsraten ohnehin schon fast bei Null angekommen sind und nicht noch weiter verringert werden können? In diesem Moment kommt das Quantitative Easing ins Spiel.

Quantitative Easing als Reaktion auf die Coronakrise 2020

Die großen Zentralbanken der Welt sahen sich durch die Coronavirus-Pandemie dazu veranlasst, eine Reaktion auf die bevorstehende Rezession zu koordinieren, die viele für unumgänglich halten. An Sonntag, den 15. März 2020, wird man sich in der Wirtschaftsgeschichte wohl noch lange erinnern: Es war der Tag, an dem sich die Federal Reserve mit den Zentralbanken der EU, der Schweiz, Japans, Kanadas und Großbritanniens absprach und das größte Konjunkturpaket seit der Finanzkrise 2008 vereinbarte, um die Auswirkungen der Pandemie einzudämmen.

Das Quantitative Easing umfasst folgende Entscheidungen:

  • Eine drastische Zinssenkung auf einen Bereich zwischen 0 bis 0,25% und 1 bis 1,25%.
  • Der Kauf von Wertpapieren im Wert von 700 Milliarden Dollar. Die Fed wird in den kommenden Monaten Staatsanleihen im Wert von 500 Mrd. USD und hypothekenbesicherte Wertpapiere im Wert von 200 Mrd. USD kaufen.
  • Senkung der Swap-Linien, um zinsgünstige Versorgung mit US-Dollar zu gewährleisten.

Allerdings zeitigten diese Maßnahmen nicht die gewünschten Auswirkungen auf die Finanzmärkte, die mit weiteren Abstürzen reagierten (Stand: 17. März 2020). Die 10-jährige US-Staatsanleihe diente erneut als Zufluchtsort, was zu einem leichten Rückgang ihrer Rentabilität führte.

Der Devisenmarkt wurde von hoher Volatilität bestimmt. Sehen wir uns dazu beispielhaft das EURUSD H1 Chart an:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H1 Chart, Datenspanne: 11. März 2020 bis 17. März 2020, abgerufen am 17, März 2020 um 12.22 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wie im Chart deutlich zu sehen ist (grün eingekreist), gab es zwischen Handelsschluss am 13. März und Eröffnung am 16. März ein großes Gap und in den folgenden Stunden eine hohe Volatilität. In den nächsten Tagen ist es ratsam, die Entwicklung der Ereignisse mit Aufmerksamkeit, Vorsicht und Geduld zu verfolgen.

Die Geschichte des Quantitative Easing

Quantitative Lockerung ist ein noch relativ junges Konzept, das ursprünglich von einem japanischen Ökonomen deutscher Herkunft, inspiriert durch eine in Japan wachsende Immobilienblase im Jahr 1990 vorgeschlagen wurde.

Professor Richard Werner hat erkannt, dass das meiste Geld in einer Wirtschaft nicht von der Zentralbank ausgeht, sondern von den Privatbanken, die das Geld vervielfachen, wenn sie Kredite vergeben. Er schlug allerdings nicht vor, dass die Zentralbank Staatsanleihen kaufen sollte, sondern eher, dass diese aggressiv die Anlagen der Privatbanken selbst erstehen müsse.

Quantitative Easing in Japan

Im Jahr 2001 hat die Japanische Zentralbank dann eine aggressive Geldpolitik eingeführt, die zwar Quantitative Easing genannt wurde, aber nicht ganz Werners Vorschlag entsprach. Tatsächlich tat die Bank genau das, wovor Werner gewarnt hatte und kaufte große Mengen Staatsanleihen auf. Heute wissen wir, dass diese Versuche, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt aus der langzeitlichen Deflationsperiode zu treiben, vergeblich waren und unter Umständen zu ihrer zweiten, jahrzehntelangen Deflationsperiode geführt haben.

Quantitative Easing in Großbritannien

2009 hat die Bank of England dann ihre eigene Version der quantitativen Lockerung eingeführt, die gleichzeitig die Zinsraten verringert hat, um den Effekt zu verstärken. Aber auch das schlug fehl.

Auch wenn Großbritanien mehr oder weniger Werners Vorschlägen gefolgt ist und über die Anleihen der Privatbanken Geld in die Wirtschaft gepumpt hat, so hat dies nicht zu mehr Kreditvergaben geführt. Stattdessen hat diese Politik finanziellen Handel stimuliert, und so versanken die zusätzlichen Geldmittel kollektiv im Finanzmarkt, und nicht in der britischen Wirtschaft, für die sie gedacht waren.

Um 2020 herum hatte die Bank of England dann 410 Milliarden gedruckt und in den Wirtschaftskreislauf eingefügt, aber dieser Geldregen zeigte keinerlei Verbesserung. Tatsächlich fiel das Inflationslevel unter die geplanten 2,0% auf ein Rekordtief von 0,0%, die Grenze zur Deflation. Damit wurde also das Gegenteil des geplanten Zieles erreicht.

Quantitative Easing in den USA

Ende 2008 hat die US Federal Reserve Bank den bisher ambitioniertesten Versuch gestartet, ein Programm der quantitativen Lockerung auf die Beine zu stellen.

Die Idee dahinter war, so viele Anleihen wie nur irgend möglich zu kaufen, aus jeder verfügbaren Quelle, angefangen bei den zahlreichen billigen Hypotheken, die den Markt damals übersättigten, weil sie niemand haben wollte. Dabei handelte es sich genau um die Hypotheken, die das Fass der Weltwirtschaftskrise 2008 zum Überlaufen gebracht hatten. Das Resultat waren 3,7 Billionen US-Dollar, die in die amerikanische Wirtschaft gepumpt wurden und sich allmählich, über die folgenden 5 Jahre, global verteilten.

Viele führende Wirtschaftswissenschaftler betrachten diesen Versuch der quantitativen Lockerung bis heute als den erfolgreichsten Anlauf, Werners Idee umzusetzen, auch wenn er von vielen wirtschaftsorientierten Informationsquellen systematisch kritisiert wird. Nichtsdestotrotz wird die US-Wirtschaft seit damals beschrieben, als hätte sie sich von der Notfallstation in die Gesundungsphase gebessert. Um September 2020 herum wurden erste hoffnungsvolle Prognosen aufgestellt, die Zinsraten wieder zu erhöhen, auch wenn die Inflationsrate weiter gesunken ist.

In den Jahren 2020 und 2020 hat Japan sich erneut an der quantitativen Lockerung versucht. Während ihre Geldinfusion technisch kleiner war als die der Vereinigten Staaten, so war sie doch sehr viel größer, wenn man sie im Größenverhältnis der Landesökonomie betrachtete. Die Bank of Japan kündigte an, durch monatliche Geldinjektionen Staatsanleihen im Wert von rund 650 Milliarden Dollar zu kaufen. Allerdings hat Japans Wirtschaft seitdem keinerlei Aufschwung erlebt – im Gegenteil, es stellte sich bisher nur mehr Deflation ein.

Quantitative Easing in Europa

Die Eurozone versucht sich seit 2020 an einem Programm der quantitativen Lockerung, um der leidenden europäischen Wirtschaft wieder einen Aufschwung zu gewähren. Die hierfür vorgesehene Geldsumme der EZB begann mit einer bescheidenen Billion US Dollar – bescheiden in Relation mit Europas ökonomischen Dimensionen. Die Europäische Zentralbank hat Pläne veröffentlicht, voraussichtlich ein Drittel der Finanzmittel einzusetzen, die im Falle der USA angewandt wurden – mit Potenzial, die Summe zu erhöhen, wenn die quantitative Lockerung tatsächlich positiv anschlägt.

Dabei ist der Ansatz der EZB dem der Federal Reserve Bank nicht unähnlich. Es sollen finanzielle Anleihen gekauft werden, sowohl von den Regierungsschulden in der Eurozone als auch von anderen Institutionen. Auch hier wird auf eine Inflationsrate von 2% abgezielt.

Kritik am Quantitative Easing

Hauptsächlicher Kritikpunkt am Konzept der quantitativen Lockerung sagen aus, dass es sich dabei um unproduktive Investitionen handelt, die tatsächlich Deflation fördern. Deswegen wird es auch als nicht zweckdienlich bezeichnet, Geld in Privatbanken „abzuladen“, anstatt es der arbeitenden Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass Regierungen die Inflation der Wirtschaft anderer Länder mit ihren eigenen Schulden versuchen zu unterstützen, was im Beispielfall von den USA und China für keinen der beiden Teilnehmer positiv ausging.

Andere Wirtschaftsexperten behaupten, dass eine solch aggressive Geldpolitik wie Quantitative Easing die natürlichen Wirtschaftskreisläufe unterbricht und aus dem Gleichgewicht bringt und dass mit der Verlangsamung des Rückgangs auch das wirtschaftliche Wachstum nach der Rezession verlangsamt wird.

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (die Zentralbank der Zentralbanken), welche die Zentralbanken beobachtet, hat hierzu den Kommentar abgegeben, dass die Weltökonomien viel zu abhängig von wirtschaftlichen Stimuli geworden sind.

Der Einfluss des Quantitative Easing auf die Währungsmärkte

Es gibt im Grunde genommen zwei mögliche Marktreaktionen auf fundamental wichtige Neuigkeiten: Der sofortige, heftige Ausschlag nach oben oder unten, sobald die News veröffentlicht sind, und die Veränderung des Durchschnittskurses, der oftmals zeitlich verzögert nach dem Ausschlag geschieht, wenn die tatsächlichen Folgen der News den Markt nachhaltig beeinflussen.

Was passiert also, wenn quantitative Lockerung angekündigt und auf den Markt angewandt wird?

Theoretisch würde beides die Währung schwächen, da mehr Geld in den Kreislauf einfließt – und die Inflation damit erhöht – wodurch das Angebot verstärkt und der Durchschnittspreis verringert wird. Aber ist es das, was wirklich geschieht?

Am 22. Januar 2020 kündigte die EU das Programm der quantitativen Lockerung an. Im Laufe der nächsten zwei Tage fiel der Kurs des EUR/USD um 500 Pips, bevor der Sturzflug des Währungspaars zum Stehen kam:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD D1 Chart, Datenspanne: 26. Dezember 2020 bis 20. April 2020, abgerufen am 17. März 2020 um 16.21 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wirtschaftswissenschaftler diskutieren darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass Euro und USD gleichwertig werden.

Die britische Regierung kündigte im März 2009 eine quantitative Lockerung an. Das Paar GBP/USD fiel um 600 Punkte in zwei Wochen, stieg aber in den nächsten 4 Monaten um ganze 3300 Punkte, wo es für den Rest des Jahres verweilte:

Die Vereinigten Staaten kündigten ihre erste Runde quantitativer Lockerung im Dezember 2008 an. EUR/USD stieg um 2.000 Punkte in der kommenden Woche, sank im darauffolgenden Monat wieder auf ihren Ausgangswert zurück und stieg danach beständig an, während mit jedem Quartal mehr oder weniger „Boxenstopps“ eingelegt wurden.

Im Vergleich zum Gold hat der US Dollar im gesamten Zeitraum von 2007 bis 2020 beständig an Wert verloren und ist seitdem langsam wieder gestiegen.

Japans neue Runde quantitativer Lockerung hat im April 2020 begonnen und dazu geführt, dass der JPY gegen den US Dollar erst ganze 900 Pips verloren hat, bevor sich die Umtauschrate in den kommenden anderthalb Jahren langsam stabilisieren konnte.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Währung, welche die Inflation erfährt, kurzfristig massiv an Wert verliert, sich auf lange Sicht aber entgegen aller Logik wieder fängt, erholt und an Wert zunimmt.

Statistisch gesehen wirkt sich Quantitative Easing deflationär auf den Forex Markt aus.

Abschließendes zum Quantitative Easing

Die Daten über quantitative Lockerung werden weltweit permanent analysiert, aber die Ergebnisse der aggressiven Geldpolitik sind alles andere als konsistent. Viele verschiedene Ökonomien und ihre respektiven Währungen reagieren verschieden auf die quantitative Lockerung sowie die Methoden der Zentralbanken, die diese jeweils zur Anwendung bringen. Dabei macht es der Umstand, dass die tatsächlichen Ergebnisse oft Jahre auf sich warten lassen, nicht einfacher.

Billionen von Dollar wurden von verschiedensten Ländern in die Weltwirtschaft gepumpt, mit den verschiedensten Ergebnissen, von Deflation bis Inflation. Besser entwickelte Volkswirtschaften haben es geschafft, sich von ihren industriellen Pleiten wieder zu erholen, aber die dafür verwendeten Geldmittel wandern über Landesgrenzen hinaus und können ökonomische Blasen in sich entwickelnden Ökonomien bilden. Wann und ob diese platzen, kann niemand vorhersehen.

Der beste Rat wäre hier, die Märkte stets im Auge zu behalten.

Informieren Sie sich über aggressive Geldpolitiken und welche Einflüsse diese in ihren jeweiligen Wirtschaftskreisläufen ausüben, aber vergessen Sie nie, dass die Wirtschaft sich auch dann wieder erholen kann, wenn ihre Währung derzeit an Wert verliert – doch auch das funktioniert in beiden Richtungen.

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