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Flatex Erfahrungen & Testbericht – Günstige Flat-Tarife ab 5,90 Euro in der Bewertung!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.02.2020

  • Order Inter­national: 0,00% Spread
  • Einlagen­sicherung: 20.000 €
  • Depot­gebühr: 0 €
  • Order­gebühr Inland: 0,00% Spread

Online Broker Flatex im Test – Meine Flatex Erfahrungen

Der im fränkischen Kulmbach ansässige Broker Flatex gehört zu den bekanntesten Online Brokern überhaupt. Das Unternehmen ist dabei bereits seit 2006 auf dem Markt aktiv und betreut mittlerweile mehr als 120.000 Kunden hauptsächlich aus Deutschland und Österreich. Ziel des Online Brokers ist es, den Wertpapierhandel so verständlich wie möglich zu machen. Insbesondere privaten Anlegern sollen einen möglichst einfachen Zugang zu möglichst allen Finanzinstrumenten erhalten. Hierzu gehören neben Aktien, Fonds und Zertifikaten, zudem auch der Handel mit Devisen und CFDs. Dabei legt Flatex großen Wert auf einen umfassenden Kundenservice und unterstützt Einsteiger mit einem umfangreichen Akademieprogramm. Nicht umsonst ist Flatex bereits mehrfach als bester Online Broker ausgezeichnet.

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Die wichtigsten Fakten zu Flatex im Überblick:

  • Kostenloses Konto und Wertpapierdepot (allerdings Negativzins auf dem Verrechnungskonto)
  • Statt Order-Gebühren günstige Flat-Tarife ab 5,90 Euro
  • Durch die deutsche Finanzaufsicht BaFin reguliert
  • Handel von Devisen und CFDs ebenfalls möglich
  • Keine Mindesteinlage
  • MetaTrader 4 kann genutzt werden

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Günstige Konditionen im Wertpapierhandel

Das Angebot von Flatex empfiehlt sich besonders für aktive Trader, die sowohl am börslichen wie auch außerbörslichen Handel teilnehmen möchten. Für die Kontoführung des Wertpapierdepots sind keine Gebühren fällig. Allerdings gibt es einen Negativzins auf dem Verrechnungskonto. Hier gibt flatex dabei den Negativzins der EZB an Kunden weiter. Allerdings betrifft das dabei nur Guthaben auf dem Verrechnungskonto, nicht das Depot. Aufgrund der Festpreise sind die Order-Kosten sehr transparent und fallen dennoch vergleichsweise günstig und anlegerfreundlich aus. Über die 7 Premiumpartner kann sogar komplett ohne Ordergebühren gehandelt werden. Der Preis pro Order an deutschen Börsen und Xetra betragen 5,90 Euro. Für den außerbörslichen Direkthandel gilt ebenfalls ein Festpreis von 5,90 Euro.
Wer gerne mit Aktien in den USA und Kanada handelt, ist mit Flatex ebenfalls gut beraten. Die Order gibt es hier zu günstigen 15,90 Euro ebenfalls als Festpreis. Dazu kommen bei Dividendenauszahlungen 5,90 Euro Gebühren für Kapitaltransaktionen aus dem Ausland. An den europäischen Auslandsbörsen können Anleger ebenfalls zum Festpreis von 15,90 Euro pro Order handeln.

Kostenübersicht für den Wertpapierhandel:

  • Deutsche Börsen, XETRA: 5,90 Euro (Festpreis)
  • Flatex Premiumpartner: 0,00 Euro
  • Außerbörslicher Direkthandel: 5,90 Euro (Festpreis)
  • Auslandsbörsen USA und Kanada: 15,90 Euro (Festpreis)
  • Europäische Auslandsbörsen: 15,90 Euro (Festpreis)
  • Teilausführungen: Innerhalb eines Tages kostenfrei, über mehrere Tage zzgl. 5 Euro pro Ausführungstag
  • Telefonische Order: zzgl. 10 Euro pro Order
  • Überall kommen natürlich noch eventuelle Fremdspesen hinzu

Konditionen im CFD Handel

Flatex bietet Tradern die Möglichkeit, sämtliche Basiswerte wie Aktien, Indizes, ETFs, Rohstoffe, Währungen und Zinsprodukte, mit einem deutlich geringeren Kapitaleinsatz zu handeln. Nach unseren Flatex Erfahrungen ist für den Handel mit CFDs kein Mindestkapital erforderlich. Es muss lediglich die jeweils erforderliche Margin vorhanden sein. Die Ersteinzahlung beträgt 1.000 Euro.
Aktien-CFDs haben aufgrund von Liquiditätsschwankungen keine festen Spreads. Die Spreads auf Währungen sind mit 1 Pip durchaus günstig. Für den Handel von Indizes fällt ein Spread zwischen 1,5 und 3,5 Punkten an. Die Ordergebühren für Aktien- und ETF-CFDs betragen 0,05 Prozent mindestens jedoch 5 Euro. Wird eine Position (Long/Short) in Aktien-, ETF-, Index-, Rohstoff-, Zins- und Währungs-CFDs über Nacht gehalten, fallen Finanzierungskosten bezogen auf das gehebelte Volumen an, da den Tradern das Kapital finanziert wird. Diese betragen in der Regel 2,25 Prozent.

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Kostenübersicht für den CFD Handel:

  • Einzahlung: Keine Mindesteinzahlung vorgesehen; mind. 1.000 Euro empfohlen
  • Maximaler Hebel: 1:30
  • FX-Majors Spread: ab 1 Pip
  • Indizes Spread: ab 1,5 Punkten
  • Rohstoffe Spread: ab 0,06 Punkten
  • Handelsgebühren für Aktien: 0,05 Prozent mindestens 5 Euro

Forex Handel bei Flatex bereits integriert

Flatex ist einer der wenigen Online Broker, welcher einen vollintegrierten FX-Handel anbietet. Somit entfällt für Trader die Eröffnung eines zusätzlichen Kontos. Mit etwa 40 Währungspaaren fällt die Auswahl durchaus großzügig aus. Für den Handel mit Forex stellt der Online Broker die beliebte Handelsplattform MetaTrader 4 kostenlos zur Verfügung. Neben einem eigenen Chart-Tool sind dabei auch Realtime Kurse sowie eine Menge weiterer nützlicher Features bereits installiert. So können Trader beispielsweise direkt aus einem Chart heraus handeln. Zudem lassen sich die eigenen Handelsaktivitäten per Export auswerten. Um den Handel zu erleichtern können individuelle Trading-Bildschirme angelegt werden.

Gratis Handeln über 7 ausgewählte Premiumpartner

Über die Premiumpartner von Flatex können ausgewählte Optionsscheine, Fonds und Zertifikate zum Dauer-Nulltarif im außerbörslichen Direkthandel gehandelt werden. Aktuell stehen weit über 100.000 Zertifikate und Optionsscheine und außerdem sogar fast 2.000 Fonds von mehreren Banken bzw. Emittenten zum „Gratis-Handel“ zur Verfügung. Zu den Premiumpartnern gehören unter anderem Deutsche Bank, Commerzbank, BNP Paribas und Vontobel.

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Handeln wie die Profis mit dem Flatex Trader

Für den Online Handel bietet der Broker unterschiedliche Software an. Das Anlegen von personalisierten Watchlists mit einer Vielzahl von Titeln und andere Funktionen wird ist durch eine kostenlose Handelssoftware möglich. Zu allen Titel können Charts (, Linien, Candles, Balken) mit verschiedenen Zeiträumen abgerufen werden. Außerdem stehen verschiedene bereits vordefinierte Watchlisten zur Verfügung, wie beispielsweise eine FX-Watchlist. Aus den Watchlisten können Anleger dabei direkt die Handelsmaske aufrufen.
Zu den absoluten Highlights gehört die Zuordnung von News und Videos zu den Titeln der Watchlisten. Die News und Videos stammen aus vielen verschiedenen Nachrichtenportalen und sind dabei übersichtlich und chronologisch sortiert und automatisch den Watchlisten zugeordnet.

Für Trader mit besonderen Ansprüchen bietet der Online Broker zudem die zusätzliche Handelssoftware flatex trader 2.0. Diese ist in einer Basis-Variante für monatlich 10 Euro und in einer Premium-Version für 35 Euro pro Monat erhältlich. Zu den Funktionen gehört unter anderem das Anlegen von eigenen und vordefinierten Kurslisten, Einstellen von Alarmen und Signalen sowie ein umfangreiches Chartmodul mit Indikatoren zur technischen Analyse.

Mobil handeln mit den Flatex Apps

Für den Handel von unterwegs können Trader einfach auf die mobile Webseite von Flatex zugreifen. Diese können Nutzer dabei von jedem Smartphone oder Tablet PC aufrufen und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf alle Konten. Zudem gibt es für Android und iOs jeweils noch eine App „Börse“ und „CFD“.

Die Vorteile der Apps von Flatex auf einen Blick:

  • Immer und überall auf Kursbewegungen reagieren
  • Handeln über eine sichere SSL-Verbindung
  • Zugriff auf Depotbestand, Orderbuch sowie den börslichen und außerbörslichen Handel
  • Keine Installation erforderlich
  • Schneller Zugriff auf sämtliche Konten
  • Watchlist mit verschiedenen Anzeigemöglichkeiten
  • Charts und aktuelle Nachrichten

Die mobilen Anwendungen stehen dabei kostenlos in den jeweiligen App-Stores zur Verfügung.

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In wenigen Schritten ein Konto bei Flatex eröffnen

Die Eröffnung eines Handelskontos ist bei Flatex in wenigen Schritten erledigt. Nach Ausfüllen des Online-Formulars kann der Anleger den Antrag einfach ausdrucken und per Postident zum Online Broker senden. Innerhalb weniger Tage erhält der Kunde dabei die erforderlichen Zugangsdaten per Post.

Schritt 2: Eröffnungsunterlagen ausdrucken

Sind alle erforderlichen Angaben gemacht können die benötigten Unterlagen dabei bequem am eigenen Rechner ausgedruckt werden.

Nach dem Ausdrucken alle Unterlagen in einen Briefumschlag packen und diesen gemeinsam mit dem Postident-Coupon bei einer Postfiliale vorlegen. Schon nach wenigen Tagen werden die erforderlichen Zugangsdaten durch den Online Broker versendet.

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Mit Demokonten die Leistungen von Flatex risikolos testen

Wer sich zunächst von den Leistungen des Online Brokers überzeugen möchte, kann über die Webseite auch ein kostenloses Demokonto eröffnen. Demokonten werden sowohl für den Börsenhandel wie auch für CFDs und Forex angeboten. Dabei können alle Funktionen unter realen Marktbedingungen getestet werden. Für den Handel mit CFDs und Währungen stellt der Online Broker zudem ein „Spielgeld“ in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung.

Testberichte zum Angebot von Flatex

Bei einem von der FMH-Finanzberatung und der Zeitschrift Handelsblatt durchgeführten Test ging Flatex in den Kategorien „aktive Anleger“ und „konservativ-vermögende Anleger“ als Testsieger hervor. In beiden Kategorien bot Flatex bei der Errechnung der Orderkosten für die jeweiligen Durchschnittskunden den niedrigsten Preis an.
Die Zeitschrift Euro am Sonntag hat in ihrer Ausgabe 05/2020 die Leistungen und Konditionen von insgesamt 58 Instituten unter die Lupe genommen. Für die Gesamtwertung wurden zu 20 Prozent auch die Meinungen von Kunden berücksichtigt. Im Bereich Brokerage belegte Flatex dabei den ersten Platz. Die Gründe hierfür lagen vor allem in den geringen Orderkosten sowie der umfassenden Produktpalette.
2020 konnte Flatex zudem auch beim großen Test von n-tv vollauf überzeugen. Die Kunden wählten das Unternehmen zum „Beliebtesten Online-Broker“. Im Kundenurteil zum Kriterium „Preis-Leistung“ lag der Online Broker ebenfalls auf dem 1. Rang. Der Wert war erkennbar höher als bei anderen Unternehmen, was zum einen natürlich an der Zufriedenheit der Kunden mit der Preisgestaltung lag. Besonders hervorgehoben wurde zudem die Kundenfreundlichkeit der Mitarbeiter am Telefon.

Top-Kundenservice bei Flatex

Neben den günstigen Konditionen und dem umfassenden Handelsangebot gehört der gute Support zu den größten Pluspunkten bei Flatex. Besonders hervorzuheben ist dabei der umfassende FAQ-Bereich, mit welchem sich die meisten Fragen bereits im Vorfeld beantworten lassen. Wer eine persönliche Beratung wünscht, kann sich an Handelstagen zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr an den telefonischen Kundensupport des Brokers wenden. Die Flatex Erfahrungen zeigen, dass telefonische Anfragen sehr freundlich und kompetent beantwortet werden. Zudem existieren verschiedene Online-Bildungsangebote, wie zum Beispiel Webinare oder spezielle Workshops. Mitunter sind sogar Einzelschulungen möglich, wobei sich Einzeltrader hier persönlich bzw. individuell mit den Mitarbeitern in Verbindung setzen sollte.

Fazit zu meinen Flatex Erfahrungen

Die Flatex Erfahrungen zeigen eindeutig, dass der Online Broker aus Kulmbach nicht zu Unrecht bei vielen Tests glänzen konnte. Zu den besonderen Pluspunkten gehören natürlich die günstigen und transparenten Gebühren. Dazu überzeugt der Broker mit seinem umfassenden Handelsangebot. Im Gegensatz zu anderen Online Brokern können hier nahezu alle Finanzinstrumente unter einem Dach gehandelt werden. Abgerundet wird das Ganze durch einen sehr guten Kundenservice sowie ein umfassendes Bildungsangebot. Dank kostenlosem Demokonto können alle Leistungen zunächst komplett ohne Risiko und unter realen Marktbedingungen getestet werden.

Expertenmeinung:

Ein Konto bei Flatex ist eine sehr gute Wahl. Trader finden hier faire Konditionen und einen erfahrenen Broker, der ihnen zur Seite stehen kann.

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Fragen & Antworten zu Flatex

Wo hat der Broker seinen Hauptsitz?

Der Broker Flatex hat seinen Stammsitz in Deutschland.

Coronavirus-Liveticker +++ 23:30 Macron wird Ausgangssperre wahrscheinlich verlängern +++

Frankreich wird die seit bald vier Wochen andauernde Ausgangssperre womöglich über den 10. Mai hinaus ausweiten. Staatschef Emmanuel Macron will das weitere Vorgehen am Ostermontag in einer Fernsehansprache erläutern. Die Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“ hatte von einer Verlängerung der seit 17. März geltenden vierwöchigen Ausgangssperre bis Ende Mai berichtet. Die Schulen sollten demnach erst wieder im September öffnen. Es wird nicht damit gerechnet, dass der französische Staatschef am Montag schon konkrete Maßnahmen für die Zeit danach verkünden wird, wie etwa eine allgemeine Masken-Pflicht oder die Erfassung von Erkrankten. Allerdings dürfte er zu der Frage von Grenzschließungen Stellung nehmen, auch wenn das Thema erst beim nächsten virtuellen EU-Gipfel Ende April ansteht.

+++ 23:02 Erdogan lässt Innenminister nicht gehen +++
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nimmt das Rücktrittsgesuch seines Innenministers Süleyman Soylu nicht an. Soylu werde sein Amt weiter ausüben, erklärte das Büro des Präsidenten am Sonntagabend. Zuvor hatte Soylu nach Kritik an seiner extrem kurzfristigen Ankündigung einer Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie ein Rücktrittsgesuch eingereicht.

+++ 21:49 Venezuela verlängert Ausnahmezustand um einen Monat +++
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die venezolanische Regierung den öffentlichen Notstand um 30 Tage verlängert. Die derzeitigen, bereits drastischen Maßnahmen, gelten seit Mitte März. Erlaubt sind in dem Krisenland nur noch Verteilung und Einkauf von Lebensmitteln, der Einsatz von Polizei und Militär sowie Tätigkeiten im Gesundheitswesen und im Transport. Nach offiziellen Angaben liegt die Zahl der Corona-Infizierten derzeit bei 175, Oppositionsführer Juan Guaidó wirft der Regierung allerdings vor, das wahre Ausmaß der Infektionen mit Sars-CoV-2 zu verschleiern.

+++ 21:08 Türkischer Innenminister tritt nach Shutdown-Chaos zurück +++
Der türkische Innenminister Süleyman Soylu tritt nach dem verunglückten Start der kurzfristig angekündigten Ausgangssperre an diesem Wochenende von seinem Amt zurück. Er übernehme die volle Verantwortung für den Shutdown und seine Folgen, twitterte Soylu. „Möge mir mein Land, das ich niemals verletzen wollte, und unser Präsident, dem ich mein ganzes Leben lang treu ergeben sein werde, verzeihen“, erklärte er. Er habe sein Amt immer mit Stolz ausgeübt. Soylus Ministerium war scharf kritisiert worden, weil die Maßnahme erst zwei Stunden vor Beginn der Frist bekannt wurde und Details der Regelung zunächst unklar waren. Am Freitagabend war es deshalb zu Panikkäufen und Menschenansammlungen in den betroffenen Städten – darunter die Metropolen Istanbul, Ankara und Izmir – gekommen.

+++ 20:53 Saudi-Arabien verlängert Ausgangssperre bis auf Weiteres +++
Saudi-Arabiens König Salman hat die Ausgangssperre in seinem Land wegen der Corona-Pandemie bis auf unbestimmte Zeit verlängert. Ein nächtliches Ausgangsverbot hatte er erstmals am 23. März für zunächst drei Wochen verhängt. Kurz darauf wurde auch das Reisen zwischen den 13 Regionen des Landes verboten; in den beiden wichtigsten muslimischen Städte Mekka und Medina gilt seit Anfang April eine komplette Ausgangssperre. Die jetzige Verlängerung der Ausgangssperre erfolgt, nachdem Saudi-Arabien an diesem Wochenende einen Anstieg der Neuinfektionen um fast zehn Prozent verzeichnet hat. Die Gesamtzahl der Infizierten kletterte um 429 auf 4462. Zudem meldet Riad sieben weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19. Damit stieg die Zahl insgesamt auf 59 Tote.

+++ 20:32 New York nähert sich der Zahl von 10.000 Corona-Toten +++
Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York meldet 9385 Todesopfer. Das sind etwa die Hälfte der Toten in ganz Italien und knapp 50 Prozent der Opfer in den gesamten Vereinigten Staaten. Zudem steigen die täglichen Todesraten in dem Staat mit knapp 20 Millionen Einwohnern an. „758 Menschen haben in den letzten 24 Stunden ihr Leben verloren“, bestätigte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz. Hoffnung machen derweil weiter die sich stabilisierenden Patientenzahlen in Krankenhäusern: Die Zahl der wegen Covid-19 in New Yorker Kliniken untergebrachten Patienten liegt seit Tagen mit nur leichten Steigerungen bei mehr als 18.000. Angesichts von Rufen nach einer schnellen Wiedereröffnung von Wirtschaft und Gesellschaft bremste Cuomo erneut. Dies werde so schnell wie möglich passieren, dürfe aber keine neue Infektionswelle erzeugen. Der Gouverneur betonte, dass noch keine Entscheidung dazu gefallen ist, ob die Schulen bis zu den Sommerferien Ende Juni geschlossen bleiben.

+++ 20:20 Indien verdonnert Touristen zu ungewöhnlicher Strafe +++
Zehn ausländische Touristen, die in Indien gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie verstoßen haben, müssen eine ungewöhnliche Strafe ableisten. Die Reisenden aus Israel, Mexiko, Australien und Österreich mussten jeweils 500 Mal schreiben: „Ich habe mich nicht an die Regeln der Ausgangssperre gehalten, das tut mir sehr leid.“ Sie hatten ihre Unterkunft in der nordindischen Stadt Rishikesh unerlaubt verlassen. Derzeit halten sich in der Gegend noch 700 ausländische Touristen auf.

+++ 20:06 Frankreich meldet über 14.000 Corona-Tote +++
In Frankreich sind seit Anfang März insgesamt 14.393 Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Allein in Alters- und Pflegeheimen kamen mindestens 5140 Corona-Patienten ums Leben, das ist mehr als ein Drittel aller Todesfälle in dem Land. Es gibt aber auch leicht positive Nachrichten: Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in französischen Krankenhäusern 315 Corona-Patienten gestorben, das sind etwas weniger als am Vortag. Auch die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, ist leicht rückläufig. Bei 220 Neuaufnahmen und 255 Entlassungen ergab sich ein kleiner Rückgang von 35 Patienten. Mehr als 27.186 Menschen haben seit Beginn der Epidemie geheilt das Krankenhaus verlassen, dazu müssen Zehntausende hinzugerechnet werden, die ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund geworden sind.

+++ 19:38 Corona entfacht alten Streit zwischen Argentinien und Großbritannien +++
Seit Jahrzehnten erhebt Argentinien Anspruch auf die knapp 400 Kilometer vor seiner Küste liegenden Falklandinseln. 1982 herrscht deshalb Krieg gegen Großbritannien, im Jahr 2020 stimmen die Bewohner in einem Referendum für die britische Hoheit. Nun rollt Argentinien den Streit im Rahmen der Corona-Pandemie neu auf: Buenos Aires führt die Corona-Infizierten auf den Inseln ab sofort in seiner nationalen Statistik. „Gemäß der Verfassung und der aktuellen Gesetzgebung muss Argentinien diejenigen, die sich auf den Malvinas befinden, in seine Statistiken aufnehmen, weil sie sich auf unserem nationalem Hoheitsgebiet befinden“, verkündet der argentinische Beauftragte für die Inseln. Bisher wurden fünf Corona-Fälle auf den Falklands bekannt, allesamt dort stationierte britische Soldaten. Unter der Inselbevölkerung, den Kelpern, kommt die Ankündigung aus Buenos Aires nicht gut an. „Die argentinische Regierung schämt sich nicht, eine schreckliche globale Tragödie zu missbrauchen, um einen politischen Standpunkt klar zu machen“, twitterte Lisa Watson, Herausgeberin der Falklandinsel-Zeitung „Penguin News“. Zuvor hatten die Inseln bereits ein argentinisches Hilfsangebot abgelehnt.

+++ 19:19 Altmaier: Hartes Vorgehen gegen Betrug bei Corona-Hilfen +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will gegen den missbräuchlichen Bezug finanzieller Corona-Hilfen hart vorgehen. „Einige wenige schwarze Schafe gefährden so die schnelle Auszahlung für viele Tausend Ehrliche, die diese Hilfe jetzt dringend brauchen“, sagte er „Die rasche Auszahlung war und ist notwendig, aber gegen Betrug und Missbrauch muss konsequent und mit Härte gehandelt werden.“ Zu missbräuchlichem Verhalten kam es vor allem bei der Beantragung des Sofortprogramms für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen. In Nordrhein-Westfalen war die Auszahlung der Soforthilfen sogar vorübergehend gestoppt worden, weil Kriminelle Geld abgreifen wollten.

+++ 19:02 Papst mahnt in Online-Gottesdienst zu Solidarität in der EU +++
Zum ersten Mal ist die traditionelle Ostermesse von Papst Franziskus live im Internet übertragen worden. Im nahezu leeren Petersdom gedachte er den Corona-Verstorbenen und Infizierten. Viele Gläubige müssten in diesem Jahr zudem ein „einsames Osterfest, inmitten von Trauer und Nöten, von körperlichem Leid bis hin zu finanziellen Schwierigkeiten“, so der Papst. Gleichzeitig wandte sich Franziskus gegen nationale Egoismen in der Krise. Vor allem von den Europäern fordert er Solidarität. Die EU stehe vor einer „epochalen Herausforderung“, von der nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern „die der ganzen Welt“ abhänge, mahnte Franziskus. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe Europa neu erstehen können, weil ein „konkret spürbarer Geist der Solidarität“ es ermöglicht habe, „die Rivalitäten der Vergangenheit zu überwinden“. Umso dringender sei es „unter den heutigen Umständen, dass diese Rivalitäten nicht wieder aufleben“.

+++ 18:47 Kriegsschiff bringt infizierte Besatzung zurück nach Frankreich +++
Mit rund 50 Corona-infizierten Besatzungsmitgliedern ist der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in seinem Heimathafen Toulon eingelaufen. Die etwa 1900 Besatzungsmitglieder und die sie begleitende Fregatte sollen nun in Südfrankreich für zwei Wochen isoliert werden. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich auf dem Kriegsschiff Dutzende Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert hatten. Wie das Virus auf das Schiff, das sich gerade auf einem Einsatz im Atlantik befand, gelangen konnte, ist unklar.

+++ 18:31 Schwächster Anstieg der Todeszahl in Italien seit Mitte März +++
In Italien sind so wenige Menschen innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben wie seit dem 19. März nicht mehr. Die Zahl der Toten stieg am Sonntag um 431 auf insgesamt 19.899, wie die Zivilschutzbehörde mitteilt. Ein Tag zuvor waren es noch 619. Mit dem Virus infiziert sind 156.363 Menschen, ein Anstieg von 4092. Am Vortag hatte dieser noch 4694 betragen. Als wieder genesen wurden 34.211 gemeldet nach zuvor 32.424. Der Druck auf die Intensivstationen habe weiter nachgelassen, sagt der Chef des Zivilschutzes, Angelo Borrelli, bei seiner täglichen Pressekonferenz.

+++ 18:15 Laschet fordert Normalisierungsfahrplan +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat die Bevölkerung in einer Osteransprache auf „viele kleine, vorsichtige Schritte“ vorbereitet, um die Einschränkungen in der Corona-Krise zu lockern. „Je mehr wir alle Geduld, Disziplin und Gemeinsinn aufbringen, desto leichter gelingt die Rückkehr ins Leben“, sagte Laschet in seiner Rede laut vorab veröffentlichtem Manuskript. Die Ansprache sollte am Sonntagabend im WDR-Fernsehen und -Radio ausgestrahlt werden. „Die Bereitschaft zum Verzicht braucht auch eine Aussicht auf Normalisierung. Wir benötigen einen Fahrplan, der uns den Weg in eine verantwortungsvolle Normalität zeigt“, betonte Laschet.

+++ 18:01 Halle vermeldet „traurigen Rekord“ bei Verstößen +++
Polizei und Ordnungsamt in Halle haben zahlreiche Verstöße gegen Corona-Regeln gemeldet. Allein das Ordnungsamt musste 91 Anzeigen erstatten, hinzu kommen 22 Anzeigen der Polizei. Oberbürgermeister Bernd Wiegand spricht von einem „traurigen Rekord“. Demnach ist die Mehrzahl der Anzeigen auf Menschenansammlungen zwischen fünf und acht Personen im gesamten Stadtgebiet zurückzuführen. „Auch heute werden wir wieder mit einem großen Aufgebot an Ordnungskräften die Eindämmungsverordnung des Landes umsetzen“, kündigt Wiegand an. Insgesamt zeigten sich die Polizeien in den einzelnen Bundesländern aber – bis auf wenige Ausnahmen – zufrieden mit der Einhaltung der Corona-Einschränkungen an diesem Osterwochenende.

+++ 17:40 Johnson: „Danke, dass Sie mein Leben gerettet haben“ +++
Bei seiner Entlassung aus dem Londoner St-Thomas-Krankenhaus dankt Boris Johnson dem Personal für die „brillante“ Betreuung. In einer kurz darauf publizierten, leidenschaftlichen Erklärung erweitert er diesen Dank auf den gesamten Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) für dessen Dienst an der Nation und – wie er betont – „dafür, dass Sie, ohne Frage, mein Leben gerettet haben“.

+++ 17:15 Flughäfen bitten um Hilfe +++
Nicht nur die Airlines, sondern auch deutsche Flughafenbetreiber leiden unter dem derzeit fast vollständig zum Erliegen gekommenen Passagierbetrieb. Da die Flughafen aber für Ad-Hoc-Flüge, zum Beispiel Rückholaktionen des Auswärtigen Amts, sowie im Charter- und Frachtbereich im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages geöffnet bleiben müssen, leiden sie unter massiven Einnahmerückgängen. Deshalb fordern sie nun Unterstützung an. „Wenn Flughäfen in schwierigen Zeiten ihre Funktion der Daseinsvorsorge im Interesse Deutschlands erfüllen, erwarten wir von Bundes- und Landesregierungen, dass den Flughäfen unter die Arme gegriffen wird“, heißt es in einem Schreiben einiger Flughafenbetreiber an das Direktorium des Flughafenverbands ADV. In der Woche vom 30. März bis 5. April verbuchte der ADV einem Einbruch von fast 98 Prozent des Passagierverkehrs gegenüber dem Vorjahr.

+++ 16:57 Großbritannien überschreitet 10.000er-Marke bei Corona-Toten +++
In Großbritannien sind nach offiziellen Angaben rund 10.500 mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben. Zudem wird mit einer großen Dunkelziffer gerechnet, da insbesondere viele Todesopfer in Seniorenheimen noch nicht erfasst werden konnten. Experten fürchten, dass Großbritannien bald Italien, Spanien und Frankreich überholen und die höchste Covid-19-Sterberate in ganz Europa haben könnte.

+++ 16:39 Lauterbach: Bundesliga könnte ab Herbst wieder spielen +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga in der zweiten Jahreshälfte wieder möglich sein wird. „Ich denke, im Herbst könnte wieder gespielt werden, wenn wir dann genügend Tests haben und keiner das Gefühl hat, hier wird einem etwas weggenommen“, sagte er. Geisterspielen ab Mai steht er dagegen zum Schutz der Bundesliga-Profis kritisch gegenüber. „Durch den Kontaktsport ist die Übertragung von Viren kaum vermeidbar, wenn jemand infiziert ist“, so Lauterbach.

+++ 16:24 US-Regierung bringt neues Exit-Datum ins Spiel +++
Wochenlang visiert die US-Regierung das Osterwochenende als Ende der Ausgangsbeschränkungen an. Doch drastisch steigende Infizierten- und Sterbezahlen in den USA lassen US-Präsident Trump zurückrudern. Nun kursiert bereits ein neues – nicht allzu weit entferntes – Datum für den Exit aus den Beschränkungen: Bereits am 1. Mai könnte es so weit sein, erklärt der Chef der US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA, Stephen Hahn. Zwar sei es noch zu früh, sich konkret festzulegen. „Wir sehen aber ein Licht am Ende des Tunnels“, so Hahn. Die USA zählen derzeit die weltweit meisten Corona-Toten.

+++ 15:54 Virologe verteidigt Heinsberg-Studie +++
Der Virologe Hendrik Streeck weist nach der Veröffentlichung von Zwischenergebnissen zu einer Covid-19-Studie in der Gemeinde Gangelt Kritik zurück. Sein Team habe bei der sogenannten Heinsberg-Studie alle Empfehlungen der WHO eingehalten, sogar „überfüllt“, betont er gegenüber dem „Tagesspiegel“. Auch wies Streeck Kritik zurück, das Zwischenergebnis sei zu früh veröffentlicht worden. „Die Veröffentlichung ist keinesfalls leichtfertig erfolgt. Wir haben bis in die Nacht auf Donnerstag darüber diskutiert, ob wir jetzt erste Daten präsentieren sollen. Wir entschieden uns dazu aus ethischen Gründen, und weil wir uns verpflichtet fühlten, einen nach wissenschaftlichen Kriterien erhobenen validen Zwischenstand vor Publikation mitzuteilen.“ Das sei absolut üblich. In der Studie untersuchte der Wissenschaftler der Universität Bonn 1000 Menschen aus 400 Haushalten. Danach haben 15 Prozent der Bürger in der besonders von der Pandemie betroffenen Gemeinde Gangelt nun eine Immunität gegen das Virus gebildet. Die Wahrscheinlichkeit, an der Krankheit zu sterben, liegt demnach, bezogen auf die Gesamtzahl der Infizierten, bei 0,37 Prozent. Andere Zahlen suggerieren eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate in Gesamtdeutschland.

+++ 15:23 Emirate ermöglichen Hochzeiten per Videochat +++
Ab sofort dürfen sich Paare in den Vereinigten Arabischen Emiraten per Videochat das Jawort geben. Über die Internetseite des Justizministeriums können Braut und Bräutigam ihre Unterlagen einreichen und auch einen Geistlichen auswählen, berichtet die in Abu Dhabi ansässige Zeitung „The National“. Mit diesem wird dann ein virtueller Termin für die Trauzeremonie vereinbart, auch die Unterschriften könnten digital erledigt werden. Zum Nachweis erhält das Brautpaar am Ende eine von einem Gericht beglaubigte Eheurkunde auf ihr Mobiltelefon.

+++ 14:52 Verbraucherschützer mahnt Kampf gegen Corona-Betrüger an +++
Deutschlands oberster Verbraucherschützer mahnt mehr Anstrengungen an, um Corona-Betrügern das Handwerk zu legen. „Wer Salzwasser oder Vitamin C als angebliches Heilmittel gegen Corona verkauft, sollte sich schämen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Aber da man bei solch skrupellosen Geschäftemachern mit Appellen an die Moral nicht weit kommt, müssen hier alle an einem Strang ziehen“, forderte er.

+++ 14:31 Johnson ist aus dem Krankenhaus entlassen worden +++
Der britische Premierminister Boris Johnson ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde aber nicht sofort wieder mit seiner Arbeit beginnen, teilte ein Regierungssprecher in London mit. Johnson hatte sich mit Sars-CoV-2 infiziert und musste zeitweise auf der Intensivstation behandelt werden.

+++ 14:00 Mehr als 75.000 Corona-Tote in Europa +++
Die Zahl der Corona-Toten in Europa ist auf über 75.000 gestiegen: Wie eine AFP-Zählung ergab, entfielen 80 Prozent aller Todesfälle infolge des Coronavirus in Europa auf die Länder Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Europa ist der Kontinent mit den meisten Infektions- und Todesfällen. Weltweit wurden bisher 109.133 Todesfälle gezählt. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Europa lag am Sonntagvormittag bei 75.011, die der Infektionen bei 909.673, wie die AFP-Berechnung ergab. Am stärksten war Italien betroffen mit 19.468 Toten, gefolgt von Spanien mit 16.972 Corona-Toten. In Frankreich wurden 13.832 Todesfälle gezählt, in Großbritannien 9.875.

+++ 13:43 Bundesländer planen wegen Corona-Krise 65 Milliarden Euro Schulden +++
Die Bundesländer wollen sich nach einer Umfrage des „Handelsblatts“ mit bis zu 65 Milliarden Euro neuen Schulden gegen die Corona-Krise stemmen. Die schwarz-gelbe Koalition in NRW etwa könne bis zu 25 Milliarden Euro neue Verbindlichkeiten in diesem Jahr aufnehmen, berichtet das Blatt. Bayern plane neue Schulden in Höhe von 20 Milliarden Euro. Auf Rang drei folge Sachsen, das bis 2022 insgesamt bis zu sechs Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen kann. Thüringen dagegen gehe davon aus, trotz Corona-Krise in diesem Jahr keine neuen Schulden aufnehmen zu müssen, heißt es in dem Bericht der Wirtschaftszeitung. Auch Bremen und Berlin planen derzeit mit einer schwarzen Null, wobei die Hauptstadt in den nächsten Monaten einen zweiten Nachtragshaushalt beschließen will. Dass sich die Bundesländer so unterschiedlich verschulden, liege daran, dass sie unterschiedlich auf die Krise reagieren. So habe Bayern ein sehr dichtes Hilfsnetz für Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten geknüpft.

+++ 13:22 Spahn: Das Virus „ist da – und es bleibt“ +++
Gesundheitsminister Jens Spahn macht eine Rückkehr der Unternehmen zur Normalität von Bedingungen abhängig. „Wenn uns bestimmte Branchen zeigen, sie können Hygiene- und Abstandsregeln durchsetzen, dann können die Bereiche, wo das geht, auch wieder anfangen, in den Alltag zurückzukehren.“ Für Schulen und Kindergärten werde es knifflig, sagt der CDU-Politiker „Bild TV“. „Das Virus wird bleiben, wir werden dauerhaft damit leben und umgehen müssen. Es ist wichtig als Gesellschaft für sich zu akzeptieren: ‚Das ist da – und das bleibt.'“

+++ 13:00 Spanien zählt fast 17.000 Todesopfer – Tendenz erneut steigend +++
In Spanien sind fast 17.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Binnen 24 Stunden seien 619 weitere Patienten ihrer Krankheit erlegen, teilt das spanische Gesundheitsministerium mit. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt auf 16.972. Nach drei Tagen ist die rückläufige Tendenz wieder durchbrochen, noch am Samstag war mit 510 Todesopfern die niedrigste Zahl an einem Tag seit fast drei Wochen gemeldet worden. Zudem wurden 4167 Neuinfektionen bestätigt. Damit steigt die Zahl der Ansteckungsfälle auf insgesamt 166.019.

+++ 12:40 Russland bestätigt so viele Neuinfektionen wie nie zuvor +++
In Russland sind 2186 Neuinfektionen bestätigt worden – so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionsfälle liege demnach bei 15.770, teilt das Coronavirus-Krisenzentrum mit. Die Zahl der Patienten, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, sei um 24 auf 130 gestiegen.

+++ 12:20 Deutschland betreut flächendeckend Patienten aus EU-Ländern +++
Mittlerweile haben alle Bundesländer in Deutschland Covid-19-Patienten aus dem EU-Ausland aufgenommen oder Intensivbetten angeboten. Das geht aus einer Umfrage der „Welt am Sonntag“ hervor. Die meisten Patienten betreuen demnach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und das Saarland. Insgesamt würden 59 Patienten aus Frankreich, 12 aus Italien und 39 aus den Niederlanden klinisch versorgt. Die Nachfrage nach verfügbaren Intensivbetten ging zuletzt aus Italien zurück, während die Zahl der Anfragen aus den Niederlanden zunahm. In den Niederlanden sind bisher laut Johns-Hopkins-Universität (Stand 11. April) 23.249 Personen positiv auf Corona getestet worden, die Zahl der Verstorbenen liegt im Verhältnis dazu mit 2520 deutlich höher als in Deutschland. Experten führen die höhere Letalitätsrate auch auf die im Vergleich zu Deutschland deutlich geringere Zahl an Intensivkapazitäten in den Kliniken des Nachbarlandes zurück.

+++ 11:51 Japans Experten fürchten „explosiven Anstieg“ bei Infektionen +++
Das japanische Gesundheitsministerium hat 714 weitere nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit verzeichnet Japan bereits den fünften Tag in Folge einen Rekordzuwachs bei der Zahl der Neuinfektion, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Am Vortag wurden 634 neue Fälle bestätigt, ebenfalls ein Rekord. Nach offiziellen Angaben sind damit insgesamt 7460 Coronavirus-Fälle in Japan bestätigt, darunter auch die 712 Fälle des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“. Die Todeszahl liegt derzeit bei 109. Experten drängen die Regierung deshalb verstärkt zum Handeln. Vertreter des Medizinerverbands warnen schon länger vor einem „explosiven Anstieg“ bei den Infektionen.

+++ 11:17 Großteil der Berliner hält sich an Ostern an Corona-Regeln +++
Die meisten Berliner halten sich am Osterwochenende laut Polizei an die Corona-Regeln. Ein Großteil der Menschen halte den Mindestabstand ein, sagte eine Sprecherin am Sonntagmorgen. Nach zwei Zwischenfällen am Samstag sei es in der Nacht zu Sonntag sehr ruhig geblieben. Am Ostersonntag sollen wieder rund 500 Polizeibeamte die Einhaltung der Maßnahmen zur Virus-Eindämmung kontrollieren. Bei sommerlichen Temperaturen werde verstärkt in Parks und Grünanlagen und auch an den Berliner Seen kontrolliert, hieß es. In den Wäldern der Stadt unterstützen Beamte der Bundespolizei auf Pferden die Kontrollen. Am Samstagnachmittag hatten sich fast 400 Personen zu einer Demonstration gegen die Aussetzung der Grundrechte am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte versammelt. Ein harter Kern von Teilnehmern habe sich nicht entfernen wollen. Eine Kundgebung am Leopoldplatz in Berlin-Wedding für einen besseren Schutz Geflüchteter vor dem Virus war zuvor ähnlich verlaufen.

+++ 10:47 Kommunen fordern 500.000 Corona-Tests pro Tag +++
Der Städte- und Gemeindebund macht flächendeckende Coronavirus-Tests zur Bedingung für eine Lockerung der Schutzmaßnahmen. Dazu gehöre der Aufbau eines bundesweit einheitlichen Test- und Meldesystems, sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Zudem müssen die Testkapazitäten deutlich ausgebaut werden, damit 80 bis 100 Prozent der Kontaktpersonen von Infizierten innerhalb eines Tages gefunden und getestet werden können.“ Bis Ende Mai müssten die Untersuchungen von derzeit 60.000 auf 500.000 pro Tag hochgefahren werden. In Geschäften, Behörden und im öffentlichen Nahverkehr müssten vorsorglich Schutzmasken getragen werden. Bund und Länder sollten eine „behutsame Exit-Strategie“ vorbereiten.

+++ 10:11 Bischofsrede: Corona-Krise kann „Glücksfall der Geschichte“ werden +++
Die Corona-Krise kann nach Überzeugung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, zum „Glücksfall der Geschichte“ werden. „Hoffentlich lehrt uns diese Krise, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind“, sagte der Bischof am Sonntag in einer Ostermesse im Limburger Dom nach einem vorab von der DBK verbreiteten Predigttext. „Niemand, kein Volk, kein Land, keine Wirtschaft ist eine Insel. Alles hängt mit allem zusammen.“ Die Krise, so schlimm sie auch sei, habe viel Gutes hervorgebracht. „So viel Freundlichkeit und Humor habe ich selten erlebt“, sagte Bätzing, der Anfang März zum Nachfolger des bisherigen DBK-Vorsitzenden Reinhard Marx gewählt worden war. „Mit so vielen bisher Unbekannten habe ich nie zuvor unterwegs gesprochen.“ Selten hätten andere seine guten Wünsche so gern angenommen und es ihm mit tollen Ideen gedankt. Dies gelte es unbedingt zu bewahren. „Es muss kein Traum bleiben, der bald zerplatzt“, sagte Bätzing. „Wir haben es in der Hand, ob wir diese geschenkte Nähe festigen und zusammenrücken oder wieder auseinanderdriften.“

+++ 09:46 Erstmals in Deutschland mehr Genesene als aktiv Infizierte +++
In Deutschland hat die Zahl der vom Coronavirus genesenen Menschen erstmals die Zahl derer überholt, die aktiv infiziert sind. Nach neuesten Angaben des Robert-Koch-Institutes gelten derzeit 60.200 Patienten als genesen. Das sind knapp 1000 mehr, als es zurzeit nachgewiesene aktive Infektionen gibt. Im Fall Chinas markierte dieser Punkt den Moment, in dem die erste Welle der Pandemie überstanden war. Ob die Trendwende in Deutschland damit tatsächlich vollzogen ist, lässt sich anhand der aktuellen Datenlage aber noch nicht sagen: Mehrere Bundesländer haben darauf hingewiesen, dass ihre Zahlen wegen der Feiertage und des langen Wochenendes unvollständig sein könnten. Zu Beginn der kommenden Woche ist deshalb mit Korrekturen der Angaben zu rechnen. Erst dann wird sich zeigen, ob sich die Entwicklung verstetigt und die Pandemie in Deutschland tatsächlich an Dynamik verliert.

+++ 09:36 Von der Leyen rät von Buchung des Sommerurlaubs ab +++
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat angesichts der Corona-Pandemie geraten, mit der Buchung des Sommerurlaubs abzuwarten. „Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Skeptisch äußerte sich von der Leyen zum Beschluss der Bundesregierung, dass Kunden für Reisen, die sie wegen der Corona-Pandemie nicht antreten können, erst mal nur einen Gutschein erhalten sollen. „Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen.“ Finanziell nicht notleidende Kunden rief sie allerdings dazu auf, dieses Recht nicht in Anspruch zu nehmen: „In dieser Krise ist die Solidarität aller gefragt. Wem es finanziell möglich ist, der sollte nicht auf Geld bestehen, sondern mit Gutscheinen helfen, dass Reiseunternehmen diese schwierigen Wochen überbrücken können.“

+++ 09:13 Mehr als 500 Soldaten auf US-Flugzeugträger positiv getestet +++
Mehr als jeder zehnte der 4800 Marinesoldaten an Bord des US-Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 92 Prozent der Besatzung seien bisher getestet worden, teilte die US-Marine mit. Bei 550 Besatzungsmitgliedern sei der Test positiv ausgefallen, bei 3673 negativ. 3696 Soldaten seien in Hotels und Kasernen auf der Pazifikinsel Guam gebracht worden, wo sich das Kriegsschiff derzeit befindet.

+++ 08:33 Merz plädiert für schnelle Rückkehr in normalen Arbeitsalltag +++
Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich klar hinter den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel für einen vorsichtigen und schrittweisen Ausstieg aus den harten Beschränkungen wegen der Corona-Krise gestellt. „Die Infektionsgefahr ist nicht über Nacht gebannt, und auch viele Unternehmen kann man nicht einfach am Tag X wieder einschalten wie eine Wohnzimmerlampe“, sagte der Kandidat für den CDU-Vorsitz in Berlin. „Mit gewissen Einschränkungen werden wir also noch eine ganze Weile leben müssen. Zugleich ist es aber wichtig, in den Betrieben so schnell wie möglich wieder normal zu arbeiten.“ Er gehe davon aus, dass Bund und Länder nach Ostern erklären werden, in welcher Schrittfolge das Land zur Normalität zurückkehren könne, sagte Merz.

+++ 07:55 Experten sind noch unsicher über mögliche Spätfolgen +++
Bei der neuen Lungenkrankheit Covid-19 ist es aus Expertensicht noch zu früh für gesicherte Aussagen über mögliche Spätfolgen. Bei heftigeren Verläufen, etwa mit schwerem Lungenversagen und langer Beatmungsdauer, seien aber durchaus Restsymptome wie ein vermindertes Lungenvolumen zu erwarten, sagte der Mediziner Sven Gläser vom Vivantes-Klinikum Neukölln. Bei Patienten mit leichteren Lungenentzündungen sei hingegen abgeleitet von ähnlich verlaufenden anderen Lungenerkrankungen anzunehmen, dass sie keine relevanten Folgen befürchten müssen. Anhand erster Erfahrungen wird vermutet, dass die überwiegende Mehrzahl der Patienten ohne spürbare Einschränkungen nach Hause entlassen werde, sagte auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Michael Pfeifer. Belastbare Studien zu dem Thema fehlten allerdings bisher, in Deutschland sei für Mai mit ersten Ergebnissen zu rechnen.

+++ 07:12 Jeder Dritte bekommt weniger von engsten Nachbarn mit +++
Jeder dritte Bundesbürger (34 Prozent) bekommt seit Beginn der Corona-Krise weniger von seinen engsten Nachbarn mit. Davon sagten 24 Prozent der Befragten „Ich habe weniger Kontakt“ in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Von „viel weniger Kontakt zu den engsten Nachbarn“ sprechen weitere 10 Prozent. Ältere Menschen erleben die Folgen der Krise in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft stärker als Jüngere: So berichten 41 Prozent der Menschen über 55 Jahre, dass sie derzeit weniger oder sogar viel weniger Kontakt zu ihren nächsten Nachbarn haben. Zum Vergleich: Bei den unter 25-Jährigen sagen dies lediglich 25 Prozent. Trotz Virus-Angst hat die große Mehrheit der Befragten den Kontakt zu den Menschen hinter den Nachbartüren nicht heruntergeschraubt: „Ich habe gleich viel Kontakt wie vor der Corona-Krise“ sagen 56 Prozent der Befragten. Sogar mehr Kontakt zu den Nachbarn als vor der Krise haben 4 Prozent.

+++ 06:42 Bill Gates fordert Milliarden-Investition in Impfstoff-Entwicklung +++
US-Milliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates hat die Industrieländer dazu aufgerufen, Milliarden in die Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus zu investieren. „Die Entscheidungsträger müssen ausreichende Forschungsmittel mobilisieren, um die Entwicklung eines Impfstoffs zu ermöglichen“, erklärte Gates in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“. Die Impfallianz „Gavi“ benötige 7,4 Milliarden Dollar allein schon, um die bisherigen Immunisierungsbemühungen aufrechtzuerhalten. Noch nie habe die Menschheit in so kurzer Zeit nach Auftauchen eines neuen Krankheitserregers eine Schutzimpfung bereitgestellt, erklärte Gates. „Nur mit einer entsprechenden finanziellen Förderung kann dieser enge Zeitplan eingehalten werden.“

+++ 06:10 Altmaier kündigt Härte gegen Missbrauch von Corona-Hilfen an +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will hart gegen den Missbrauch von Corona-Hilfen vorgehen. „Einige wenige schwarze Schafe gefährden so die schnelle Auszahlung für viele Tausend Ehrliche, die diese Hilfe jetzt dringend brauchen“, sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die rasche Auszahlung war und ist notwendig, aber gegen Betrug und Missbrauch muss konsequent und mit Härte gehandelt werden.“

+++ 05:22 Nordkorea will Maßnahmen verschärfen +++
Nordkorea will striktere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Coronavirus-Pandemie anwenden. Das Politbüro der herrschenden Arbeiterpartei verabschiedete eine entsprechende Resolution bei einer Sitzung, an der auch Machthaber Kim Jong Un teilnahm, berichtet die Staatsagentur KCNA. Wie genau die Maßnahmen aussehen sollen, wurde aber nicht bekannt. Pjöngjang hat bereits seine Grenze zu China geschlossen und den Verkehr von Menschen und Waren eingeschränkt. Nordkorea ist eines der wenigen Länder weltweit, die nach eigenen Angaben bisher keine bekannten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet haben. Bei dem Treffen am Samstag soll aber die Sorge geäußert worden sein, dass sich das Virus „ungeachtet von Grenzen und Kontinenten“ ausbreite.

+++ 04:31 Maas kündigt „Corona-Ratspräsidentschaft“ an +++
Der Kampf gegen das Coronavirus wird nach Worten von Außenminister Heiko Maas das bestimmende Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden. „Wir werden sie zu einer „Corona-Präsidentschaft“ machen, um Corona und seine Folgen zu überwinden“, schreibt der SPD-Politiker in einem Gastbeitrag für die „Welt“. „Sobald wir über den Berg sind, wird eine der ersten Aufgaben darin bestehen, die Beschränkungen für freies Reisen und den Binnenmarkt schrittweise und koordiniert zurückzuführen.“ Dem Außenminister zufolge müsse der EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre zu einem „Wiederbelebungsprogramm für Europa“ werden.

+++ 03:09 Saudi Arabien verlängert Ausgangssperre auf unbestimmte Zeit +++
Saudi-Arabiens König Salman hat die Ausgangssperre in seinem Land wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres verlängert. Am 23. März war ein nächtliches Ausgangsverbot für zunächst drei Wochen verhängt worden. Kurz darauf hatte das Königreich Reisen zwischen den 13 Regionen des Landes verboten. In den beiden wichtigsten muslimischen Städte Mekka und Medina gilt zudem seit Anfang April eine komplette Ausgangssperre. Das Land verzeichnete am Samstag 382 neue Infektionen mit dem Coronavirus sowie fünf Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen ist damit auf 4033 gestiegen, die der Todesfälle auf insgesamt 52.

+++ 02:31 China meldet 99 Neuinfektionen +++
In China haben sich 99 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus angesteckt, berichten die Gesundheitsbehörden. Zudem sei das Virus bei 97 Reisenden festgestellt worden. Außerdem gebe es 63 neue asymptomatische Fälle.

+++ 02:00 Scheuer plant „Eisenbahnbrücke“ zwischen China und Deutschland +++
Das Bundesverkehrsministerium will mit der Deutschen Bahn eine „Landbrücke“ für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung von China nach Deutschland organisieren. Zusätzlich zur „Luftbrücke“ sollten so wöchentlich zwischen 20 und 40 Tonnen Masken und Schutzmaterial transportiert werden, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer laut „Bild am Sonntag“. Bei der Bahn ist von einer „Eisenbahnbrücke Eurasia“ die Rede. Die Züge sollten im Wochentakt von China über Kasachstan bis nach Kaliningrad in Russland fahren. Von dort gehe es per Schiff über die Ostsee nach Rostock. Der Transport dauere 12 Tage.

+++ 01:09 Menschenrechtler werfen Bolsonaro Sabotage im Kampf gegen Corona vor +++
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro vor, den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu sabotieren. Bolsonaro habe in der Corona-Pandemie unter anderem gegen die Abstandsempfehlungen verstoßen. Zudem bringe Bolsonaro seine Landsleute in große Gefahr, weil er auch sie ermuntere, den Empfehlungen nicht zu folgen. Die Zahl der Corona-Infizierten in Brasilien war zuletzt auf mehr als 20.000 gestiegen, 1124 Todesfälle wurden bisher in Verbindung mit dem Virus registriert. Bolsonaro hat am Samstag erneut für Menschenansammlungen gesorgt, als er zusammen mit Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta und zwei weiteren Ministern ein im Bau befindliches Feldlazarett im Bundesstaat Goiás besuchte.

+++ 00:25 Von der Leyen: Sommerurlaub lieber noch nicht buchen +++
Nach den Osterferien auf Balkonien wächst bei vielen Menschen das Fernweh. Doch mit der Buchung des Sommerurlaubs sollte man sich trotzdem lieber noch Zeit lassen, sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Zum Beschluss der Bundesregierung, wonach Kunden für Reisen, die sie wegen der Corona-Pandemie nicht antreten können, erst einmal nur einen Gutschein und nicht wie bisher eine Rückerstattung ihres Geldes erhalten sollen, äußerte sie sich skeptisch. „Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen“, so Von der Leyen. Finanziell nicht notleidende Kunden rief sie dazu auf, von diesem Recht Abstand zu nehmen.

+++ 23:51 Afrikaner in China nach Infektionen bedroht +++
Asiaten in Europa und den USA berichten, dass ihnen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vermehrt Rassismus entgegenschlägt. In China dagegen verzeichnet die Afrikanische Union zunehmenden Rassismus gegenüber Afrikanern. Zuletzt hatten Afrikaner aus der Metropole Guangzhou im Süden der Volksrepublik beklagt, sie seien Opfer von Diskriminierung, Vertreibungen und Hausverboten, nachdem mehrere Corona-Infektionen innerhalb der nigerianischen Community bestätigt worden waren. Mehrere Menschen sollen aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben worden sein, andere berichteten, ihnen sei der Zugang zu Hotels verweigert worden.

+++ 22:57 Bulgarien führt Bedeckungspflicht ein +++
Die Bulgaren müssen ab Sonntag Mund und Nase bedecken, wenn sie in der Öffentlichkeit unterwegs sind. Das hat die Regierung in Sofia eine Woche vor den orthodoxen Osterfeierlichkeiten angeordnet. Die Regelung soll bis zum 26. April gelten. In Bulgarien sind die Kirchen im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern noch geöffnet. Allerdings sind die Menschen dazu aufgerufen, zu Hause zu beten. Atemmasken sind auch in Bulgarien knapp, deshalb solle es auch keine Bußgelder geben, wenn Menschen ohne eine Maske in der Öffentlichkeit angetroffen werden, erklärte Ministerpräsident Boiko Borissow. Allerdings würden sie angewiesen, Mund und Nase dann beispielsweise mit Schals zu bedecken. Bulgarien hatte als eines der ersten europäischen Länder am 13. März Ausgangsbeschränkungen erlassen.

+++ 22:25 USA erstes Land mit mehr als 20.000 Corona-Toten +++
In den USA sind nun mehr als 20.000 Menschen an der Covid-19 gestorben. Damit sind in dem Land mehr Menschen der Krankheit erlegen als in jedem anderen Land. Selbst in Italien wurde die Marke noch nicht überschritten. Allerdings handelt es sich hier nur um offiziell bestätigte Fälle. Da es eine unterschiedlich hohe Dunkelziffer in den Ländern geben dürfte, sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

+++ 21:54 Maas sauer über Beschimpfung von Franzosen im Saarland +++
Außenminister Heiko Maas verurteilt das aggressive Verhalten mancher Deutscher, das Franzosen in einigen Grenzregionen angesichts der Corona-Krise entgegenschlägt. „Corona kennt keine Nationalität. Genauso ist es mit der Menschenwürde“, schrieb Maas bei Twitter. „Es tut weh zu sehen, wie unsere französischen FreundInnen wegen Covid-19 bei uns teils beleidigt und angegangen werden.“ Ein solches Verhalten gehe „gar nicht“. Laut der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wurden Franzosen an den weitgehend geschlossenen Grenzen beschimpft und mit Eiern beworfen. „Wer sowas tut, versündigt sich an der Freundschaft unserer Völker“, schrieb Rehlinger. Während es im Saarland laut Robert-Koch-Institut bislang nur 41 Coronavirus-Todesfälle gab, sind Grenzregionen in Frankreich besonders von der Pandemie betroffen.

+++ 21:22 Zahl der Genesenen könnte am Sonntag Zahl der Infizierten übersteigen +++
An Ostersonntag könnte es ein Signal für eine mögliche Trendwende in der Corona-Epidemie in Deutschland geben. Die Zahl der Genesenen könnte dann erstmals die Zahl der akut Infizierten übertreffen, wenn sich der Trend der vergangenen Tage fortsetzt. Aktuellen Zahlen zufolge sind derzeit rund 61.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, während mehr als 57.000 genesen sind. Die beiden Kurven haben sich zuletzt stetig angenähert. Als dies in China passierte, ging die Zahl der Erkrankten immer weiter herunter, während die der Genesenen stetig wuchs. Es bleibt aber abzuwarten, ob das auch in Deutschland der Fall sein wird, zumal immer wieder Zweifel an der Korrektheit der chinesischen Zahlen geäußert werden.

+++ 21:05 Den Vatikan erwartet die ungewöhnlichste Ostermesse seit langem +++
Papst Franziskus feiert am Sonntag die Ostermesse, wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr nicht mit zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. Stattdessen wird das Oberhaupt der katholischen Kirche die Messe am Altar des Petersdoms weitgehend alleine zelebrieren. Die Gläubigen müssen sich mit einer Übertragung per Livestream begnügen. Um 12 Uhr spendet der Papst dann den Ostersegen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“). Traditionell wird der Segen „Urbi et Orbi“ in dutzenden Sprachen erteilt. Es dürfte eine der ungewöhnlichsten Ostermessen in der langen Geschichte der katholischen Kirche werden.

+++ 20:40 Toskanischer Bürgermeister schreibt Merkel, Erinnerung an Nazi-Massaker +++
Der Bürgermeister des italienischen Ortes Stazzema, in dem es 1944 ein Nazi-Massaker gab, und der dortige Friedenspark wenden sich per Brief an Kanzlerin Angela Merkel: „Das nächste Opfer von Covid-19 wird Europa sein, wenn es keine Solidarität mehr zwischen den Staaten gibt“, steht in dem Schreiben. Bürgermeister Maurizio Verona sagte der dpa, er sei ernsthaft besorgt, dass in Europa das ökonomische Denken stark Überhand nehme. Im Brief wird der Widerstand Berlins und anderer Länder gegen gemeinsame europäische Anleihen, genannt Corona-Bonds, kritisiert. „Wir sind wieder Italiener und Deutsche geworden und keine Europäer mehr“, heißt es darin. In dem toskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema hatten SS-Soldaten im Zweiten Weltkrieg, am 12. August 1944, mehr als 500 Menschen umgebracht, darunter viele Frauen, Kinder und Alte.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Как описать статистику по-немецки на экзамене Сертификат B2

Как описать статистику по-немецки на экзамене Сертификат B2

Чтобы хорошо сдать немецкий экзамен на уровень B2, нужно посвятить достаточно много времени на подготовку к нему…В отличие от уровня В1, уровень В2 требует изучения большего количества немецких слов и терминов. А на устной части данного экзамена вам придется показать себя с хорошей стороны и использовать словарный запас именно уровня B2 не ниже…

Устная часть экзамена на уровень немецкого B2 часто включает в себя описание статистики и графиков. Конечно, описывать график не очень интересно, но нужно…

В данной статье я вам дам самые важные фразы, благодаря которым можно описать статистику по-немецки. Это нужно будет на экзамене по немецкому на сертификат B2, да и в самой работе тоже=)

Для начала, слова/глаголы, которые понадобятся для того, чтобы описать статистику по-немецки на экзамене Zertifikat B2 /+ Beruf:

Существительные:

  • die Grafik — график
  • die Tabelle — таблица
  • die Angaben — данные
  • die Statistik — статистика
  • die Daten — данные, сведения
  • der Zeitraum — период времени
  • die Einnahme — доход
  • das Schaubild — схема/графическое изображение
  • das Prozent — процент
  • der Anteil — доля
  • die Zahl — количество
  • die Werte — значение, величина
  • die Ausgabe — расход
  • die Quelle — источник (информации)
  • die Kosten — издержки

Глаголы :

  • stammen aus — быть заимствованным из…; быть родом…;происходить из; принадлежать к..
  • darstellen — изображать/представлять собой
  • sich entwickeln — развиваться/получить развитие
  • auffallen — резко выделять/бросаться в глаза
  • steigen, zunehmen — увеличиваться, расти
  • fallen, abnehmen, sinken — уменьшаться, падать
  • erschließen — заключить/сделать вывод
  • ergeben — свидетельствует/составляет/давать в результате
  • angeben — указывать
  • betragen — составлять, равняться чему-л.
  • beziehen sich auf (+ Dativ) — относиться к…, ссылаться на…
  • erkennen — узнавать/понять/разглядеть
  • entnehmen — извлекать (данные)
  • vorliegen — находиться перед…, иметь место быть; быть представленным (о плане, графике)

Описание графика или статистики должно быть структурированным , для этого я разделю фразы/слова на мини-темы.

Общее описание статистики/графика и ее темы:

Man kann aus der Statistik deutlich erkennen…/entnehmen… — Из статистики можно точно узнать/увидеть/извлечь…

Die Statistik zeigt (…etwas…) — Статистика показывает…

Die Statistik gibt/liefert Information über … — Статистика дает/предоставляет информацию о….

Zum Thema «…название» liegt jetzt eine Grafik vor. — Перед нами график по теме «…название».

(Das) Thema der Grafik ist/heißt (…Name) — Тема графика (….название)

Die Statistik ist veraltet/nicht aktuell. — Статистика устаревшая/неактуальная.

Das Schaubild stellt (…etwas…) dar. — На рисунке представлено/изображено…

Alle Daten /Angaben stammen aus dem Jahr 2020. — Все данные приведены за 2020 год.

Alle Daten beziehen sich auf dem Zeitraum von 2007 bis 2009. — Все данные относятся к периоду с 2007 по 2009 годы.

Als Quelle wird «…название» genannt. — Источником данных назван «…название».

Die Angaben stammen von «…». — Данные взяты из/от «…название…»

Was sofort ins Auge fällt ist die Tatsache, dass… — Сразу бросается в глаза тот факт, что….

Форма графика по-немецки :

das Balkendiagramm|das Histogramm|das Blockdiagramm — гистограмма; диаграмма в виде столбиков

das Kuchendiagramm|Tortendiagramm|Runddiagramm — круговая/секторная диаграмма

das Kurvendiagramm — график с кривыми

Die Grafik ist in Form eines Blockdiagramm dargestellt. — График изображен в виде/в форме гистограммы.

Последовательность и важность данных:

An der Spitze/Auf Platz eins liegt/steht... — В самом верху/на первом месте стоит …

Auf Platz zwei liegt/steht … — На втором месте стоит….

Dahinter kommt ... — За этим идет…

Am wichtigsten ist … — Самым важным является…

… ist weniger wichtig (als…). — … менее важно (по сравнению с …).

Описываем увеличение данных в статистике:

  • um = на (при обозначении количества, особенно при сравнении)
  • auf = до (какого-либо количества/значения)
  • die Zahl — количество чего-либо
  • der Anteil — доля чего-либо

Der Anteil … ist von 50% im Jahre 2020 auf 70% im Jahre 2020 gestiegen. — Доля (чего-то) возросла с 50 (в 2020г) до 70 (в 2020 г).

Die Zahl … ist um 25% gestiegen. — Количество (чего-либо) увеличилось на 25%.

Der Anteil/die Zahl hat zwischen 1998 und 2001 um 34% zugenommen. — Доля/количество увеличилась на 34% за период между 1998г. и 2001г.

Die Zahl ist in den vergangenen 5 Jahren um 75% gestiegen. — Количество за прошедшие 5 лет увеличилось на 75%.

Описываем падение/снижение данных в статистике:

Die Zahl ist den letzten vier Jahren von 10% auf 7% gefallen/gesunken — Количество …за последние 4 года упало/сократилось с 10% до 7%.

Der Anteil hat im Zeitraum von 2007 bis 2009 um 15% abgenommen — Доля уменьшилась на 15% за период с 2007 по 2009 гг.

Не забудем про сравнение данных в статистике или графике:

  • Im Vergleich zu … — В сравнении с/по сравнению с…

Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl der «…» um 12% höher/niedriger. — По сравнению с 2020 г. количество (чего-то) стало выше/ниже на 12%.

  • Im Unterschied zu … — В отличии от …

Im Unterschied zu 2020 ist der Anteil der «…» um 56% gefallen/gestiegen. — В отличие от 2020 года доля (чего-то) снизилась/возросла на 56%.

Ну и в заключение — Выводы по статистике/графику:

Die Statistik|Grafik entwickelt sich in eine negative|positive Richtung. — Статистика развивается в негативном/позитивном направлении./ У графика положительный/отрицательный курс развития.

Aus der Statistik|Tabelle|Grafik ergibt sich, dass … — По данным статистики/таблицы/графика можно заключить../сделать вывод, что…

Aus der Statistik kann man erschließen, dass… — По данным статистики можно сделать вывод, что…

Es ist festzustellen, dass … in den letzten Jahren tendenziell steigt/sinkt. — Надо указать, что … в последние годы имеет тенденцию к росту(увеличению)/к спаду (снижению).

Es fällt auf, dass … — Бросается в глаза, что …

Es ist unverkennbar, dass … — Невозможно не заметить, что…

Aus der Statistik geht leider nicht hervor, wie… — К сожалению, из статистики неясно, как ..

Es kann gesagt werden, dass … — Можно утверждать, что…

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit … in … — У меня был отличный опыт работы с… в… .

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