Chancen für den Handel durch Aus- und Rückblick für die 4KW

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Thema 4. Das Bildungswesen

Die Schulpflicht

In Deutschland werden an der Zeit 41000 Schulen 9,2 Millionen Schüler von rund 587000 Lehrern unterrichtet. Die Bldungspolitik verfolgt das Ziel, jedem einzelnen eine optimale Förderung und eine qualifizierte , seinen Interessen entsprechende Ausbildung zu ermöglichen. Zu den Leitlinien der Bildungspolitik gehört die Erziehung der jungen Menschen zu mündigen Bürgern, die zur Mitveranwortung in der Demokratie bereit sind. In die Bildung werden in deutschland große Gelsummen investiert.

„Das Schulsystem in der Bundeasrepublik ist so kompliziert, das nur Genies sich daran zurechtfinden können“. Diese ironische Bemerkung einer ausländischen Studentin ist insofern richtig, als es auch in Deutschland nur wenige ginies gibt, sich also kaum jemand in allen Details auskennt. Ein Kind, das von hamburg nach Bayern umzieht, wird beim Schulwechsel andere Lehrpläne, sogar andere Schultypen vorfinden. Erziehung und Bildung gehören in die verantwortung der einzelnen Bundeslädern. Wichtige allgemeine Kennzeichen des deutschen Schulsystem sind: Die Schulen sind öffentlich, stehen also unter der Aufsicht des Staates. Privatschulen besuchen nur ganz wenige. Die Schulpflicht besteht vom vollendeten sechsten bis zum 18. Lebensjahr, also für zwölf Jahre. Die Schule ist kostenlos (wie später auch die Universität). Die Lehrmittel, vor allem Schulbücher, werden den Schülern zum Teil ebenfalls kostenlos gegeben. Das Schuljahr beginnte nach den Sommerferien, die 6-7 Wochen dauern. Weitere kurze Ferien gibt zu Weinachten, Ostern, zu Pfingsten und im Herbst. Der Unterricht findet normalerweise vormittags von Montag bis Freitag statt. Ganztage Schulen sind selten. Für den Nachmittag werden die Hausaufgabe aufgegeben. Die Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten, 30 Stunden in der Woche sind es in der Regel in den oberen Klassen. Es gibt Religionunterricht an den Schulen. Vom 14. Lebensjahr an können Schüler selbst entscheiden, ob sie daran teilnehmen wollen. In den meisten Bundesländern ist die christliche Gemeinschaftschulen eingeführt worden. Das sind Schulen in denen nur der Religionunterricht getrennt nach Konfessionen erteilt wird. In der Regel besuchen Jungen und Mädchen gemeinsame Klassen.

Der Kindergarten

Die meisten Kinder im Alter zwischen 3 und sechs Jahren gehen in den Kindergarten. Heute besuchen rund 80 Prozent aller Kinder einen Kindergarten. Der Kindergarten ist eine deutsche Einrichtung, die von vielen Ländern übernommen wurde. Er gehört nicht zum staatlichen Schulsystem, sondern zum Bereich der Jugendhilfe. Träger der Kindergärten sind weit überwiegend Kirchen und Gemeinden, manchmal auch Betriebe und Vereine. Es gibt auch private V/Kindergärten. In Elterninitiative schließen sich Eltern zusammen, die sich eine andere, alternative Erzihhung für ihre Kinder wünschen.

Der Besuch ist freiwillig, aber nicht ganz kostenlos. Unter „Vorschule“ versteht man besondere Programme, die die Kinder auf die Schule vorbereiten. Die Kinder lernen dabei vor allem spilerisch. Manche Kinder besuchen den Kindergarten nur vormittags und sind ab Mittag wieder bei der Familie. Andere kinder besuchen den Kindergarten ganztags bis zum späten Nachmittag.

Das Schulsystem

Mit sechs Jahren kommen die Kinder in die Grundschule. Sie umfasst in allgemeinen vier Jahre, in Berlin und Brandenburg sechs Jahre. In den meisten Bundesländern erhalten die Kinder in den ersten beiden Schuljahren noch keine Zensuren, sondern allgemeine Beurteilungen. Ab der zweiten Klasse gibt es Zeugnisse mit Noten von 1–6 (1–sehr gut, 2–gut, 3–befriedigen, 4–ausreichend, 5–mangelhaft, 6–ungenügend). Am Ende des Schuljahres wird man „versetzt“. Wer die Anforderungen nicht schaft, muss eine Klasse wiederholen („Sitzenbleiber“). Es gibt auch Sondernschule für Lern–oder Körperbehinderte.

Am ersten Schultag bekommen die Kinder von ihren Eltern eine „Schultüte“ mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken. Bis zum 4. Schuljahr ist alles ziemlich klar und übersichtlich. Aber dann nach den gemeinsamen Jahren in der Grundschule trennen sich die Wege. Es kommt die große Entscheidung, ob das Kind auf das Gymnasium, die Realschule oder die Hauptschule oder als Alternative in die Gesamtschule gehen soll. (Nur das Gymnasium und die Gesamtschule führen direkt zur Universität). Die Dreiteilung in der «Sekundarstufe I» im traditionellen Schulsystem ist sehr selektiv und geschieht mit zehn Jahren sehr früh.

Deshalb werden die Klassen 5 und 6 in den verschiedenen Schultypen sehr oft als „Orientierungensstufe“ angeboten, in der ein Wechsel leichter möglich ist. Die Orientierungensstufe gibt es aber auch als eigene „unabhängige“ Schulart. In der Gesamtschule kann man die entscheidung umgehen. Damit sollte die Dreiteilung beseitigt und Chancengleichheit für die Kinder aller Schichten besser verwirklicht werden.

In die Grundschule gehen gute und schwächere Schüler zusammen. Diesen für die Bundesrepublik relativ neuen Schultyp gibt es erst 1970 und er ist sehr unetrschiedlich verbreitet. In Hessen besuchen z.B ungefähr 13 % aller Schüler die Gesamtschule, in Rheinland–Pfalz nur 0,6%. In den oberen Klassen können die Gesamtschüler Leisatungskurse wählen, z.B in Englisch einen schwereren, in Physik dagegen einen leichteren. In den anderen Fächern wie Geschichte, Geographie, Musik oder Kunst werden sie gemeinsam unterichtet. Die Gesamtschulen haben oft nur die Klassen 5–10. Wer weiter in die Klassen 11–13, die Sekundarstufe II, gehen will, muss in diesem Fall ans Gymnasium überwechseln. Früher war das Gymnasium die Schule für die Elite. Etwa 30% eines Jahrgangs bedsuchen heute das Gymnasium, in den fünfziger Jahren waren es erst 15%. Die alten Bezeichnungen gibt es offiziel nur noch vereinzelt: Altsprachiges oder humanistisches Gymnasium (mit Altgriechisch), mathematisch–naturwissenschaftliches und neuesprachliches Gymasium. Aber die Gymnasien unetescheiden sich immer noch z.B. durch die Sprachenfolge, ob Englisch oder Lateien zuerst und wann Frazösich gelernt wird und wie stark die naturwissenschaftlichen Fächer betont werden. Meist beginnt man mit Englisch in der 5. Klasse, ab der 7. Klasse mit Französich oder Lateien. Ab der 9. oder 10. Klasse kann man noch eine weitetre Fremdsprache oder einen Schwerpunkt in den Naturwissenschaften wählen. Bis zum 10. Schuljahr bleiben die schüler in einer festen Gruppe zusammen, die Lehrer kommen meist in ihr Klassenzimmer. Ab der 11. Klasse beginnt in der Oberstufe ein kompliziertes Kurssystem mit Grund–und Leistungskursen, Pflicht–und Wahlfächern. Statt Noten werden Punkte vergeben. Diese Möglichkeit der Diffenzierung wird inzwischen wieder eingeschränkt und die Allgemeinbildung betont. Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik, Naturwissenschaften und Geschichte sollen bis zum „Abitur“ (der Abschlussprüfung in Gymnasium) gelernr werden. Die Noten im Abitur entscheiden ob man bestimmte fächer, (z.B Medizin) an der Universität studieren darf. Beim Abitur sind die Schüler 18–19 Jahre alt, knapp die Hälfte weiblich. (49%).

In die Realschule gehen vor allem Schüler, die nach der 10. Klasse mit 16 Jahren einen Beruf erlernen wollen, z.B in der Industrie, im Handel oder in der Verwaltung. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten immer beliebter, ca, 30% aller Schüler besuchen sie heuute, 1977 waren es ca. 23%, 1960 15%. Schon immer besuchen sie mehr Mädchen als Jungen.

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In eineigen Bundesländern werden nur die klassen 7–10 angeboten. In der Realschule wird nur eine Fremdsprache (meist Englisch) verlangt (am Gymnasium zwei). Der Schwerpunkt ist die Ausbildung für Wirtrschafts–und Sözialberufe. Wenn sie sich für Wirtrschaft interessieren, lernen die Schüler z.B Buchrührung, Maschinenschreiben und Computertechnik. Die Realschule hieß früher auch Mittelschule. Sie gilt als Schule kann man sich später noch für ein Studium (an der Fachhochschule) qualifizieren. Die Realschule steht iwischen Hauptschule und höherer Schule.

Die Hauptschule besuchten früher die meisten Schüler eines Jahrgangs, 1952 waren es 80%, 1977 noch 45% und heute ca. 40%. Besonders in den Innenstädten ist sie oft zur Schule der Problemkinder geworden. Hier gibt es Probleme mit der Disziplin und oft sogar mit Drogen. Nach dem 9. Schuljahr verlassen die schüler mit 15 Jahren gewähnlich die Schule mit dem Hauptschulanschluß und suchen sich eine Lehrstelle. (In Berlin und Nordrhein–Westfalen nach dem 10). Wer keinen Abschluss geschaft, kann sich wenig Hoffungen auf einen Ausbildungsplatz machen und wird später oft ungelernter Arbeiter.

Die Berufliche Ausbildung

Das berufliche Schulwesen ist auf den ersten Blick sehr unübersichtlich. In den letzten Jahreszehnten wurde für die Durchlässigkeit des System gesorgt, so dass einem Hauptschüler nach Weiterbildung der Weg zu einem Hochschulstudium offen steht. Dadurch haben die beruflichen Ausbildungsgänge an Attrativität gewonnen. Mehr als 60% aller Jugendlichen, auch viele Abiturienten, entscheiden sich dafür.

Über die Hälfte der Haupt–und Realschule sucht sich nach der Schule eine Lehrstelle in einem privaten Äusbildungsbetrieb. Dort arbeiten die „Auszubildenden“ („Azubiz“) 4 Tage in der Woche, einen Tag gehen sie zur Berufschule. Die Kombination von praktischer Ausbildung im Betrieb und theoretischer in der (Teilzeit)– Berufsschule heißt „duales System“ und ist eine deutsche Spezialität. Die Ausbildung oder Lehre dauert gewöhnlich 3–4 Jahre. Man bekomt eine geringe Bezahlung vom Betrieb. Die Lehre schließt mit einer Prüfung ab: zum „Facharbeiter“ in der Industrie, zum „Gesellen“ im Handwerk oder zum „Gehilfen“ im Handel. Beliebte Ausbildungsberufe bei Jungen sind Elektroinstallateur und Kraftfahrzeugnechaniker, bei den Mädchen Bürokauffrau und Verkäferin.

Wer keine Lehrstelle gefunden hat, kann nach der Hauptschule ein Berufsgrundbildungsjahr im Volzeitunterricht an der Berufsschule machen. Es werden Grundkenntnisse für 13 Berufsfelder vermittelt. Danach sind die Chancen besser einen Ausbildungsplatz zu finden. Das Berufsgrundbildungsjahr wird auf die Ausbildung angerechnet, in manchen Berufen ist es sogar vorgeschrieben. (Die Schulpflicht endet nach dem 18. Lebensjahr, auch arbeitlose Jugendliche müssen also in die Berufsschule gehen.)

Für Berufe, die nicht im dualen System gelernt werden, z.B Sozialberufe wie Krankenschwester oder technische Berufe, gibt es die Berufsfachschule. Sie ist eine Vollzeitschule und dauert 1–3 Jahre. Voraussetzung ist meist der Abschluss der Realschule.

Durch die „Berufsaufbauschule“ können sich die Hauptschüler nach der Lehre gleiche Rechte wie beim Realabschluss erwerben. Sie dauert ein Jahr im Vollzeitunterricht.

Über die „Fachoberschule“ kann man sich mit dem Realschulabschluss sogar noch für ein Studium an der Fachoberschule qualifizieren. Sie hat die Klassen 11 und 12 und dauert 2 Jahre. (Der Abschluss öffnet hier also wie das Abitur den weg zun einem Studium, nur darf man damit lediglich Fächer des eigenen Fachgebiets an der Fachhochschule studieren).

Die „Fachschule“ ist für die Handwerksberufe meist die Meisterschule, an der man sich nach der Gesellenprüfung und weiteren Jahren des Berufspraxis zum Meister ausbilden lassen kann. (Meister dürfen einen Handwerksbetrieb leiten oder einen eigenen eröffnen und Lehrlinge ausbilden.)

Die Hochschulen

Die älteste Hochschule, die Universität Heidelberg, wurde 1386 gegründet. Mehrere anderen Universitäten sond einige hundert Jahre alt, darunter die traditionsreichen Universitäten von Leipzig (gegründet 1409) und Rostock (gegründet 1419). Daneben bestehen auch ganz junge Universitäten– mehr als 20 sind erst nach 1960 geründet worden. Die Universitäten mit langer Tradition sind heute zu Massenuniversitäten geworden. Immer mehr wollen eine bessere Ausbildung. Anfang der achtziger Jahre studieren 8 % eines Jahrgangs, ende der achtziger Jahre waren es ca. 20%, die Hälfte davon Frauen. Die Universitäten sind diesem Ansturm nicht gewachsen, daher gibt es in manchen Fächern eine Zulassungsbeschränkung (Numerus clausus). Die generelle Voraussetzung für ein Studium an der Universität ist das Abitur, die Abschlussprüfung am Gymnasium, die man nach insgesamt dreizehn Schuljahren ablegt. Wenn die Abiturnoten nicht gut genug sind, darf man Numerus–clausus–Fächer wie Medizin erst nach einer Wartezeit studieren.

Neben den Universitäten gibt es Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und– insbesondere in den 70er und 80er unseres Jahrhunderts– Fachhochschulen. Das studium an diesen Hochschulen wird mit einer Diplom, Magister– oder Staatsprüfung abgeschlossen. Anschließend ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) oder bis zum Abschluss einer Graduentenstudiums möglich.

Die Fachschulen vermitteln vor allem in den Bereichern Ingenieurwesen, Wirtschaft, Sozialwesen, design und Landwirtschaft eine stärker praxisbezogene Ausbildung, die mit einer Diplomprüfung abschließt. Fast jeder dritte Studentanfänger wählt heute diesen Hochschultyp, weil

seien Regelstudienzeit kürzer ist, als die der Universitäten. Das Studium dauert sechs Semester. Die Fachhochschule ist in erster Linie für Studenten bestimmt, die den Abschluss der Fachoberschule besitzen und eine berufliche Ausbildung hinter sich haben. Aber auch viele Abiturienten machen inzwischen eine Berufausbildung und gehen danach auf eine Fachhochschule.

In zwei Bundesländern– in Hessen und Nordrhein–Westfalen gibt es seit siebziger Jahren Gesamthochschulen. Sie vereinigen verschiedene Hochschularten unter einem Dach und bieten entsprechend mehrere Möglichkeiten an. Neu für die Bundesrepublik war 1976 auch die Fernruniversität Hagen. Sie hat derzeit fast 49000 Studierende.

Für Ausläder ist eine feste Zahl von Studienplätzen reserviert. Das Studium ist für sie ebenso gebührenfrei wie für deutsche Studenten. Vorher müssen sie jedoch gute Deutschkenntnisse und einen Schulabschluss nachweisen, der den Anforderungen der Abitur entspricht. Wer kein solches anerkanntes Zeugnis besutz, muss eine Studienkolleg an einer Universität besuchen und kann erst nach einer Prüfung mit dem Stidium beginnen.

Das Studiumkolleg dauert zwei Semester. Stipendien gibt es, auch für deutsche Studenten relativ selten. Meist ist es teilweise ein Darlehen, das man nach dem Studium zurückzahlen muss.

Nach 1960 wurden zahlreiche Universitäten neu gegründet. Zur Zeit gibt es in Deutschland 61 Universitäten einschließlich der Technischen Universitäten (TU).

Die TUs hießen früher Technische Hochschulen und haben ihren Schwerpunkt im Bereich der Technik und Naturwissenschaften, bieten aber zum Teil auch andere Studiengänge , wie z. B Sozialwissenschaften, an. Das Studium an den Universitäten und Hochschulen ist traditionellerweise nicht sehr reglementiert. Die Studiendauer zu lang und sind im internationalen vergleich zu alt, bevor sie ins Berufsleben eintreten, sagen Kritiker.

Beliebte Fächer sind Rechts–und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Sprach–und Kulturwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften. An Universitäten und Technischen Universitäten studieren 68% aller Studenten.

Neben Universitäten, Technischen Hochschulen und Gesamthochschulen gibt es kleinerer spezialisierter Hochschulen wie die Musik– und Kunsthochschulen. Die Hochschule für Fernsehen und Film in München hat gerade 100 Studenten. Die Pädagogischen Hochschulen sind inzwischen meist in die Universitäten integriert.

Steuerklasse beim Finanzamt ändern

Steuerklasse ändern: Wichtige Fakten

  • Ein Steuerklassenwechsel muss beim Finanzamt durchgeführt werden.
  • Um die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, benötigt man ein spezielles Formular.
  • Nach einer Heirat erhalten beide Partner automatisch die Steuerklasse 4.
  • Sie können diese aber in eine andere Steuerklassenkombination ändern.

Inhaltsverzeichnis:

Steuerklasse beim Finanzamt ändern

Um beim Finanzamt die Steuerklasse ändern zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Ein Steuerklassenwechsel ist immer dann möglich oder gar verpflichtend, wenn sich der Familienstand eines Steuerzahlers ändert.

  • Die freie Wahl der Steuerklasse haben grundsätzlich nur Ehepaare und eingetragene Lebenspartner. Ihnen stehen drei mögliche Steuerklassenkombinationen zur Verfügung. Für alle anderen gibt es festgelegte Steuerklassen, die im Regelfall nicht gewechselt werden können.

Ehepaare

Ehepaare werden bei Heirat automatisch in die Steuerklasse 4 einsortiert. Die Steuerklassenkombination 4/4 ist immer dann für ein Paar günstig, wenn es in etwa gleich höhe Einkünfte hat. Liegen die Gehälter weit auseinander (Einkommensverhältnis von 60/40 Prozent oder mehr), bietet sich die Steuerklassenkombination 3/5 an. Auch die Variante 4/4 mit Faktor ist für Ehepaare denkbar. Mit dem Formular zur Änderung können Ehepaare die Steuerklasse beim Finanzamt ändern lassen.

Singles mit/ohne Kinder

Singles ohne Kinder werden in den allermeisten Fällen in die Steuerklasse 1. Singles mit Kindern werden nach Steuerklasse 2 veranlagt.

Von dieser Regelung gibt es jedoch bestimmte Ausnahmen. So kann die Steuerklasse 2 nur von Personen in Anspruch genommen werden, die dauerhaft mit einem minderjährigen Kind in einem Haushalt leben, für das sie das Sorgerecht besitzen und demzufolge auch kindergeldberechtigt sind. Des Weiteren darf keine zusätzliche volljährige Person mit im Haushalt wohnen, die als Erziehungsberechtigter fungieren könnte.

Eingetragene Lebenspartnerschaften

Für eingetragene Lebenspartnerschaften war es bis einschließlich 2020 nicht in allen Bundesländern uneingeschränkt möglich, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Oftmals verblieben sie in der Steuerklasse 1 oder 2, hatten unter bestimmten Umständen aber durchaus Chancen, die Steuerklassenkombination 3/5 zu wählen.

Mittlerweile sind eingetragene Lebenspartner mit Verheirateten gleichgestellt und können genau wie diese eine von drei Steuerklassenkombinationen (4/4, 3/5 und 4/4 mit Faktor) wählen. Um die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, können eingetragene Lebenspartnerschaften auf das Formular zur Änderung zurückgreifen.

PDF-Formular für Steuerklassenwechsel

Übersicht: Für wen gilt welche Steuerklasse?

Steuerklasse Familienstand
Steuerklasse 1 Ledige, Verwitwete, getrennt Lebende, Geschiedene
Steuerklasse 2 Alleinerziehende mit alleinigem Sorgerecht
Steuerklasse 3 Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften; Partner mit dem höhren Einkommen
Steuerklasse 4 Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften mit in etwa gleich hohen Einkünften
Steuerklasse 5 Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften; Partner mit dem niedrigerem Einkommen
Steuerklasse 6 Für den Zweit- und mehrere Nebenjobs

Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern: aus welchen Gründen?

Die Wahl der Steuerklasse haben nur Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften. Doch wann ist ein Steuerklassewechsel für diese Personen sinnvoll und in welchen Situationen ist es auch für Ledige, Alleinerziehende und Verwitwete ratsam oder sogar erforderlich, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern?

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Nur noch ein Schritt

Bei Heirat oder Eintragung einer Lebenspartnerschaft

Wer heiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingeht, wird automatisch von Steuerklasse 1 oder 2 in Steuerklasse 4 verlegt. Ist die Steuerklassenkombination 4/4 für das frischgebackene Ehepaar ungünstig, kann es die Steuerklasse wechseln. Weitere Kombinationsmöglichkeiten sind 3/5 und 4/4 mit Faktor.

Nach der Scheidung

Entscheidet sich ein Ehepaar dazu, fortan getrennte Wege zu gehen, hat dies auch Einfluss auf die Steuerklassen. Im Jahr der Trennung, dem sogenannten Trennungsjahr, haben die Partner die Möglichkeit, weiterhin in ihren Steuerklassen zu bleiben. Sobald das Paar allerdings als geschieden gilt, werden die ehemaligen Partner nach Steuerklasse 1 verlangt.

Einzige Ausnahme: Ist aus der Ehe ein Kind hervorgegangen, für das einer der Partner das alleinige Sorgerecht hat, kann er Steuerklasse 2 zugeordnet werden.

Nach der Geburt eines Kindes

Bekommt ein Ehepaar Nachwuchs, so hat dies zunächst keinen Einfluss auf die Steuerklasse. Bekommt eine ledige Person hingegen ein Kind, hat sie die Möglichkeit, von Steuerklasse 1 in Steuerklasse 2 zu wechseln.

Voraussetzung für die Änderung der Steuerklasse: Die Person muss das alleinige Sorgerecht haben und darf mit keinem weiteren Volljährigen zusammenleben, der als Erziehungsberechtigter fungieren könnte.

Tod des Partners

Stirbt ein Ehepartner, kann die verwitwete Person im Jahr des Todes und im darauffolgenden Jahr nach Steuerklasse 3 veranlagt werden. Nach dieser Zeit wird die Witwe bzw. der Witwer als ledig angesehen und der Klasse 1 zugeordnet.

Ist ein minderjähriges Kind vorhanden, kann es in bestimmten Fällen für Witwen günstiger sein, die Steuerklasse 2 zu wählen. Entsprechend die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, kann in diesem Fall auch vor Ablauf der Zeit in Lohnsteuerklasse 3 möglich sein.

Änderung der Einkommensverhältnisse

Erhält ein Ehepartner eine Gehaltserhöhung oder verringert sich das Einkommen eines Partners zum Beispiel aufgrund eines Jobwechsels, kann es für Ehepaare ratsam sein, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können zwischen den Steuerklassenkombinationen 4/4, 3/5 und 4/4 mit Faktor wählen.

Angaben für das Formular zur Änderung der Steuerklasse:

Das Formular zur Änderung der Steuerklasse benötigt nur wenige Angaben. So muss unter anderem:

  • der Name und der Geburtsname
  • das Geburtsdatum
  • der Wohnort und
  • der Familienstand

eingetragen werden. Darüber hinaus muss die Steuer-Nummer und die Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer angegeben werden und selbstverständlich muss der gewünschte Wechsel aufgeführt werden. Ehe- und Lebenspartner, die beim Finanzamt die Steuerklasse ändern möchten, können dies gemeinsam oder alleine tun.

  • Wenn sich für den Steuerzahler ein Steuerklassenwechsel anbietet, dann kann er diesen mehrfach jährlich beim Finanzamt beantragen. Bis 2020 durfte nur einmal im Jahr die Steuerklasse gewechselt werden. Wer ein persönliches Gespräch bevorzugt, sollte einen Termin mit einem Ansprechpartner im zuständigen Finanzamt vereinbaren.

Die Situation beim Steuerklassenwechsel früher und heute

Seit dem 1.1.2020 ist das ELStAM-Verfahren (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) aktiv. Die Meldebehörde übermittelt nach einer Eheschließung oder Scheidung die Daten automatisch an das Finanzamt.

Nach einer Heirat werden beide Partner automatisch in die Steuerklassen 4/4 eingeordnet. Möchte man die Steuerklassen 3/5, muss diese Änderung weiterhin per Formular beantragt werden.

  • Ändert ein Ehepartner seine Steuerklasse, hat dies zwangsläufig auch Konsequenzen für den anderen Partner. So ist zum Beispiel die Steuerklasse 3 nur in Kombination mit der Steuerklasse 5 und niemals mit der Steuerklasse 4 möglich.

Viele kennen wahrscheinlich noch folgendes Verfahren: Wer die Steuerklasse beim Finanzamt ändern wollte, musste sich vorher die Lohnsteuerkarte vom Arbeitgeber aushändigen lassen.

Erst dann konnte man sich zusammen mit dem Formular zur Änderung der Steuerklasse zum Finanzamt begeben. War die neue Steuerklasse eingetragen, konnte die Lohnsteuerkarte sofort wieder beim Arbeitgeber hinterlegt werden.

Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern – ein Fallbeispiel

Mia und Max sind verheiratet und seit ihrer Eheschließung der Steuerklasse 4 zugeordnet. Da beide ein ähnlich hohes Einkommen haben, war diese Steuerklassenkombination bilang am sinnvollsten für das Paar.

Nun hat Mia eine Gehaltserhöhung erhalten und erzielt damit ein wesentlich höheres Einkommen als ihr Ehemann. Aus diesem Grund entscheidet sich das Paar dazu, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Sie beantragen einen Wechsel hin zu der Steuerklassenkombination 3/5.

Häufig gestellte Fragen zur Änderung der Steuerklasse beim Finanzamt

Wann muss die Steuerklasse gewechselt werden?

Ein Wechsel der Lohnsteuerklasse erfolgt zwingend immer dann, wenn die Grundlage für die bisherige Einstufung entfallen ist.

So ist ein Wechsel in folgenden Fällen erforderlich:

  • Heirat
  • Scheidung
  • Geburt eines Kindes bei Alleinerziehenden
  • Tod des Ehepartners bzw. eingetragenen Lebenspartners

In folgenden Situationen kann es für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner zudem sinnvoll sein, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern:

  • Gehaltsprung bzw. Verringerung der Einkünfte
  • Bevorstehende Arbeitslosigkeit
  • Bevorstehender Bezug von Elterngeld

Wann sollte man die Steuerklasse wechseln?

Es gibt Situationen, in denen es sinnvoll ist, einen Wechsel der Lohnsteuerklasse zumindest in Erwägung zu ziehen.

Zum Beispiel ist es ratsam, die Steuerklasse zu wechseln, wenn man verheiratet ist und einer der Partner einen deutlichen Gehaltssprung (in die eine oder andere Richtung) macht. Gewechselt wird in diesem Fall von der gemeinsamen Steuerklasse 4 in die Klassen 3 und 5.

  • Wer sich trennt, aber vor der Scheidung zumindest zeitweise noch zusammenlebt, muss nicht wechseln.

Wann und wie wird der Wechsel der Steuerklasse vollzogen?

Ändert sich die Lebenssituation, ist es problemlos möglich, die Lohnsteuerklasse zu wechseln. Wie dies genau durchzuführen ist, wird weiter unten erläutert. Zunächst muss die Frage geklärt werden, wann bzw. warum es sich lohnt, die Steuerklasse zu wechseln.

Die meisten Menschen versprechen sich sehr viel von einem Wechsel der Steuerklasse. Das liegt daran, dass viel Unklarheit über den Sinn und Zweck der Steuerklasse herrscht. Viele denken, dass der Wechsel in eine günstigere Steuerklasse auch zu einem höheren Einkommen führt. Das ist so jedoch nicht richtig.

Der Wechsel in eine andere Steuerklasse kann zwar zu einem höheren monatlichen Nettoeinkommen verhelfen, im Rahmen einer Einkommensteuererklärung am Jahresende wird dies jedoch wieder nivelliert.

Was muss vor dem Wechsel der Steuerklasse beachtet werden?

Vor dem Wechsel der Steuerklasse ist zunächst einmal zu klären, wer überhaupt wechseln darf. Für die meisten Arbeitnehmer gelten gesetzlich festgelegte Steuerklassen, die sie eben nicht selbst wechseln können. So werden

  • Singles stets in Steuerklasse 1 eingeteilt
  • Alleinerziehende unter bestimmten Voraussetzungen in Steuerklasse 2
  • Menschen, die zusätzlich zu einem Vollzeitjob eine Nebentätigkeit ausführen, in Steuerklasse 6.

Wählbar sind folglich nur die Steuerklassen 3, 4 und 5. Daraus ergibt sich, dass überhaupt nur Ehepaare und eingetragene Lebensgemeinschaften Steuerklassen wählen können.

Kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen

Fast 30 Jahre sind seit der Wiedervereinigung vergangen, aber immer noch gibt es wenige Ostdeutsche in leitenden Positionen. Deshalb fordert die Partei „Die Linke“ jetzt eine Ost-Quote.

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Kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen

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Kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen

Fast 30 Jahre sind seit der Wiedervereinigung vergangen, aber immer noch gibt es wenige Ostdeutsche in leitenden Positionen. Deshalb fordert die Partei „Die Linke“ jetzt eine Ost-Quote.

Ostdeutsche haben also schlechtere Chancen, wenn die Chefs aus dem Westen kommen. Trotzdem sind fast alle Parteien gegen die Quote. Auch Politiker aus dem Osten lehnen die Quote ab, zum Beispiel Christian Hirte, der Ostbeauftragte Ostbeauftragte, -n (m./f.) hier: ein Politiker/eine Politikerin, der/die sich besonders um Themen kümmert, die mit Ostdeutschland zu tun haben der Bundesregierung. Er schlägt vor, dass mehr Bundesbehörden nach Ostdeutschland ziehen. Aber es gibt keine Garantie dafür, dass sie dann auch mehr Führungskräfte aus Ostdeutschland einstellen, meint der Forscher Lars Vogel.

Kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen

Spitzenposition, -en (f.) — hier: eine hohe berufliche Stellung

Wiedervereinigung (f., nur Singular) — die Tatsache, dass aus den beiden deutschen Ländern (DDR und BRD) im Jahr 1990 wieder ein Land wurde

vergehen, etwas vergeht — etwas (z. B. Zeit) geht vorbei

Position, -en (f.) — hier: die Arbeitsstelle

Quote, -n (f.) — hier: die Mindestanzahl im Verhältnis zu einer Gesamtzahl

DDR (f., nur Singular) — Abkürzung für: Deutsche Demokratische Republik (Staat von 1949-1990)

etwas ersetzen — etwas wechseln; etwas austauschen

Behörde, -n (f.) — das Amt; eine staatliche Institution mit einer bestimmten Aufgabe

aus etwas stammen — hier: aus einem Ort/Land kommen

Führungskraft, -kräfte (f.) — ein Chef/eine Chefin; eine Person, die in einer Firma Verantwortung für mehrere Mitarbeiter hat

Ministerium, Ministerien (n.) — eine staatliche Behörde

sogenannt — hier: so wie etwas genannt wird

etwas/jemanden ernst nehmen — hier: etwas/jemanden wichtig finden

Einheit (f., hier nur Singular) — hier: die Tatsache, dass die beiden deutschen Staaten (DDR und BRD), die es zwischen 1949 und 1990 gab, wieder ein Land sind

Wissenschaftler, – /Wissenschaftlerin, -nen — jemand, der in der Forschung arbeitet

Elite, -n (f.) — die Personen, die in einem bestimmten Bereich am besten und am erfolgreichsten sind

Herkunft (f., nur Singular) — der Ort/das Land, aus dem jemand/etwas stammt

Ostbeauftragte, -n (m./f.) — hier: ein Politiker/eine Politikerin, der/die sich besonders um Themen kümmert, die mit Ostdeutschland zu tun haben

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Top-Thema: Kaum Ostdeutsche in Spitzenpositionen – Manuskript (PDF)

Manuskript und Glossar der Folge zum Ausdrucken

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