Chance-Risiko-Verhältnis 2020 Risiko minimieren – So geht es!

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Chancen-Risiko-Verhältnis 2020: Wie erreicht man ein gutes Ergebnis?

Im Trading geht es vordergründig um die Analyse der Kurse und um das Risikomanagement. Wie man die Kurse analysiert, ist jedem Händler selbst überlassen. Daher nutzen Trader oft unterschiedliche Setups und Muster, die ihnen Kaufzeitpunkte signalisieren.

Das Risikomanagement kann ebenso variieren, doch die meisten Trader sind sich einig, dass vor allem bei gehebelten Derivaten ein geringes Risiko eingegangen werden sollte, da sich der Hebel auch in die entgegengesetzte Richtung auswirkt.

Der Unterschied zwischen dem Risiko eines CFDs und dem einer binären Option

Zur Verdeutlichung der Produktstruktur und des Risikos folgend ein Vergleich zwischen dem Risiko eines CFDs auf den DAX-Future und einer binären Option auf denselben Kurs. Um das Risiko eines CFDs zu berechnen, müssen wir zunächst wissen, wie groß der Point Value eines DAX-CFDs ist. In der Regel liegt dieser bei 10€, während es bei binären Optionen keinen Point Value gibt.

Point Value DAX-CFD 10€
Kapital 5.000€
Maximal akzeptabler Verlust pro Trade 1 % / 50€
Point Value binäre Option x
Kapital 5.000€
Maximal akzeptabler Verlust = Investitionssumme 1 % / 50€

Der Unterschied wird sofort klar: Derselbe Trade im CFD ist auf den ersten Blick mit einem höheren Risiko verbunden, denn die 50€ Verlust sind bereits nach 5 Pkt. Veränderung im DAX-Kurs erreicht. Andererseits ist jedoch auch der Gewinn unbegrenzt. Jeder Punktanstieg in einer Long-Position wird mit 10€ belohnt, während der Gewinn bei einer binären Option auf meistens 80 %, also 40 Euro begrenzt ist. Die Sicherheit auf der einen Seite wird mit einem Einschnitt im Gewinn bezahlt. Aus der folgenden Erkenntnis könnte sich daher ableiten lassen, dass binäre Optionen besser für Anfänger geeignet sind als CFDs, da hier das aktive Management des Risikos erleichtert wird.

Ein anderer Weg, das Risiko zu minimieren

Der oben vorgestellte Schritt ist einer der ersten, den ein Händler gehen sollte – und das für jeden einzelnen Trade. Darüber hinaus kann ein günstiges Chancen-Risiko-Verhältnis das Risiko enorm reduzieren. Hierbei handelt es sich jedoch weniger um die Berechnung des Risikos auf Grundlage des maximal akzeptablen Verlustes, sondern der Auswahl günstiger Einstiegspunkte. Die Frage ist: Wenn ich eine Position zu dem gegebenen Zeitpunkt eingehe, ist der Verlust bei negativem Ausgang geringer als der Gewinn bei positivem Ausgang des Trades? Wenn das der Fall ist, so spricht man von einem günstigen CRV.

Doch wie erreicht man ein günstiges technisches CRV? Das ist eine essenzielle Aufgabe eines Traders und lässt sich einfach auch so ausdrücken: je besser das Timing, desto besser das CRV. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Risiko umso geringer ist, je besser der Preis beim Einstieg.

Im Trading ist es nicht ganz so einfach, ein gutes Timing zu erreichen. Wenn dem so wäre, könnte jeder Trader ohne Probleme reich werden. Es gibt zwei Hürden, die einem Trader dabei im Weg stehen:

  1. Zu wenig Informationen
  2. Umgekehrte Denkweise widerspricht logischem Denken

Der erste Punkt kann wohl oder übel nicht vermieden werden, denn es gibt immer Marktteilnehmer, die bessere Informationen haben als der private Händler. Die Information, die jeder hat, ist die Markttechnik. Der private Händler muss seine Kompetenz gegenüber anderen entweder durch die Markttechnik ausbauen oder den Punkt Nr. 2 berücksichtigen.

Der Punkt Nr. 2 ist in der Theorie leicht zu erklären. Ihn umzusetzen, lässt jedoch die meisten scheitern, denn das erfordert eine umgekehrte Denkweise und vor allem Erfahrung hinsichtlich des Kursverhaltens. Der zweite Punkt erfordert einen Einstieg in die entgegengesetzte Richtung; man kauft dementsprechend, wenn die Kurse fallen und verkauft, wenn die Kurse steigen. Trader können diese Aussage jedoch nicht pauschal anwenden, denn die Marktrichtung muss schon die richtige sein. Daher sollte es vermieden werden, wahllos in ein „fallendes Messer“ zu greifen.

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Screen 1: Tageschart des DAX

Das obere Chart des DAX-Futures zeigt einen eindeutigen Aufwärtstrend. Die grundlegende Richtung ist also long. Um in diesem Falle eine gutes CRV zu erhalten, sollte der Händler einen Preis wählen, der so günstig wie möglich ist. Das bedeutet wiederum, dass er direkt an einer Unterstützung kauft – alternativ kann er jedoch auch erst einmal abwarten, ob der Kurs an diesem Level dreht.

Wenn Trader sich also nun unterhalb dieser Unterstützung absichern – vorausgesetzt, sie handeln CFDs –, dann ist der Verlust am Ende geringer als der Gewinn, wenn der Kurs tatsächlich an dieser Stelle dreht. Handelt man binäre Optionen, kommt es weniger auf die Absicherung an, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Reversal sehr hoch ist und man schnell „in the money“ kommen kann. Somit wird das Risiko auch im Handel von binären Optionen durch das technische CRV geringer.

Fazit

Das Risikomanagement ist einer der ersten Schritte, die ein Händler erledigen muss, bevor er einen Trade eingeht. Der Unterschied zwischen CFDs und binären Optionen besteht darin, dass CFDs ein unbegrenztes Risiko und gleichzeitig ein unbegrenztes Gewinnpotenzial aufweisen.

Screen 2: Webseite des Brokers 24Option

Bei binären Optionen besteht sowohl ein begrenztes Risiko als auch ein begrenztes Gewinnpotenzial. Um das Risikopotenzial weiterhin zu verringern, kann das technische CRV eine gute Hilfestellung sein. Oft wird es von CFD-Händlern angewandt, jedoch kann es die Handelstaktiken auch im Falle von binären Optionen verbessern. Mit 24Option als etabliertem Broker für deutschsprachige Kunden können sich Anfänger sofort von der Taktik überzeugen.

Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) – Trades richtig bewerten!

Das Chance – Risiko – Verhältnis, oft mit CRV abgekürzt, spielt im erfolgreichen Trading eine zentrale Rolle und wird Ihnen sicherlich bereits das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen sein.

Das Chance – Risiko – Verhältnis, oft mit CRV abgekürzt, spielt im erfolgreichen Trading eine zentrale Rolle und wird Ihnen sicherlich bereits das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen sein.

Im Gegensatz zur vielleicht augenscheinlichen Vermutung, hat das CRV nichts mit der Erfolgswahrscheinlichkeit des nächsten Trades zu tun – zumindest nicht direkt – sondern das CRV beschreibt, wie ihr potenzieller Gewinn aus dem nächsten Trade in Relation zum eingegangenen Risiko steht.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Sie möchten Aktie X zum aktuellen Kurs von 107,04 Euro kaufen. Dieses Geschäft sichern Sie mit einem Stopploss bei 99,50 Euro ab und das Ziel dieses Geschäfts liegt bei einem Kurs von 135,00 Euro. Mit Hilfe dieser Größen können Sie nun das CRV dieses Handelsgeschäfts bestimmen, in dem Sie den potenziellen Gewinn durch das anfängliche Risiko dividieren.

Der potenzielle Gewinn (Chance) ergibt sich aus der Differenz Ihres Zielkurses und dem Einstandspreis:

Chance = 135,00 Euro – 107,04 Euro = 27,96 Euro

Ihr anfängliches Risiko ergibt sich aus der Differenz des Einstandspreises und Ihrem anfänglichen Stopploss:

Risiko = 107,04 Euro – 99,50 Euro = 7,54 Euro

Durch Division dieser beiden Größen erhalten Sie nun das CRV für dieses Geschäft:

Was sagt nun diese Kennzahl aus?

Anhand des CRV können Sie lediglich sehen, was Sie für einen Euro, den Sie riskieren, an Gewinn erwarten, sofern Ihr Ziel erreicht wird. Im obigen Beispiel erwarten Sie also – pro riskiertem Euro – 3,71 Euro an Gewinn zu erwirtschaften.

Schön und gut, aber wie bringt mich das weiter?

In Bezug auf den nächsten Trade nicht viel, denn mit dem CRV haben Sie keinen Anhaltspunkt, ob das nächste Geschäft ein Gewinner oder Verlierer wird. Aber für Ihren langfristigen Erfolg ist das CRV eine wichtige Aussage, denn mit zunehmendem CRV steigen auch Ihre Chancen, langfristig zu gewinnen. So zumindest der einhellige Tenor in vielen Publikationen zum Thema Trading. Der Grund hierfür scheint logisch, denn je größer Ihr CRV ist, desto öfter können Sie sich einen Verlierer leisten.

Nehmen wir an, Sie gehen auch zukünftig nur Geschäfte ein, bei denen das CRV mindestens 3,71 beträgt.

Dann können Sie theoretisch 3,71 Mal in Folge das gesamte Risiko verlieren und bräuchten erst beim nächsten Trade einen Gewinn, um insgesamt auf Plus-Minus Null zu kommen (Gebühren außen vor gelassen). D.h., Sie wären bereits mit einer Trefferquote von nur 22 % langfristig kein Verlierer. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass oftmals zu lesen ist, nur Trades mit hohen CRVs einzugehen, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Der richtige Umgang mit dem CRV

Im Allgemeinen wird empfohlen, nur Geschäfte einzugehen, bei denen das CRV mindestens 1,5 oder 2 beträgt und ein Trade soll umso besser sein, umso größer das CRV ist.

Das Problem ist jedoch, dass Sie die Chance nur schätzen können – anders als das Risiko, das durch Ihr festes Stopploss bereits vor Tradebeginn fest definiert ist. Eine Schätzung macht diese Kennzahl jedoch sehr anfällig, denn es stellt sich die Frage, wie realistisch es wirklich ist, dass die Aktie den Zielkurs erreicht? Diese Frage ist NICHT sicher zu beantworten, sondern wird eher von Erfahrungswerten gestützt.

Auch können statistische Untersuchungen genutzt werden, um die Chance möglichst gut bestimmen zu können. Hat sich bspw. eine Aktie bereits 30 % seit Jahresbeginn vom Tief aus nach oben bewegt und Sie wissen aus einer entsprechenden Analyse, dass in der Vergangenheit die Schwankungsbreite innerhalb eines Jahres nur selten mehr als 40 % betrug, so können Sie die aktuelle Chance mit einem Kursgewinn von nochmals 10 % bestimmen. Auch zentrale Unterstützungen oder Widerstände können für die Bestimmung der Chance herangezogen werden.

Ein großes Problem besteht aber weiterhin: Trader träumen gerne! Gerade so eine anfällige Größe wie das Abschätzen des potentiellen Gewinns in einem Trade kann schnell der eigenen Stimmungslage zum Opfer fallen. Man ist heiß auf´s Trading und/oder sieht einen neuen großen Bullenmarkt vor der Tür, dann ist man schnell dabei, die Ziele unrealistisch hoch einzuschätzen. Gleiches dürfte auf Situationen zutreffen, in denen man seit einiger Zeit diverse Verluste kassiert hat. Auch hier neigen wir dazu, das Potential eines Trades zu überschätzen, vor allem in Kombination mit den dazugehörigen Wahrscheinlichkeiten. Wenn wir drei oder vier Mal hintereinander verloren haben, dann ist eine Argumentationskette wie diese nicht weit: Jetzt muss es doch einmal klappen mit der Trendwende. Wie tief soll der Kurs denn noch fallen?

Dass es bei dem Thema CRV gar nicht ohne eine gewisse Ignoranz geht, wird schnell deutlich, wenn wir uns anschauen, wo denn die nächsten Widerstände zu finden sind.

Steigen wir Long in einen Trade ein, dann scheint es wahrscheinlich, dass der Kurs den Freiraum bis zum nächsten Widerstand wohl überbrücken können sollte. Den ersten Widerstand nach unserem Einstieg finden wir jedoch meist nur wenige Cent oder Euro oberhalb dessen. Sie können es gerne einmal ausprobieren. Nehmen Sie sich einen x-beliebigen Chart auf Tagesebene und markieren Sie einen virtuellen Einstiegspunkt. Nun beginnen Sie beim Wochenchart und zeichnen lediglich alle horizontalen Unterstützungen und Widerstände und alle Trendlinien hinab bis zum Stundenchart ein. Ich bin mir relativ sicher, dass Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen werden. Würden wir so systematisch vorgehen, ließen sich kaum Trades finden, in denen das CRV größer als 1 wird. Folglich sind wir bereits gezwungen, lediglich die „wichtigen“ Widerstände und Unterstützungen für unsere Analyse heranzuziehen. Wir sortieren aus und dies ist eine weitere Fehlerquelle.

Kommen wir an dieser Stelle zu einem weiteren entscheidenden Punkt. In den letzten Ausgaben des CFD-Reports habe ich Ihnen eine ganze Reihe von Indikatoren vorgestellt und diese tradingtechnisch näher unter die Lupe genommen. Im Groß war das Ergebnis enttäuschend. Standardeinstellungen bei den klassischen Indikatoren zu handeln, ist meist nicht profitabel. Bei den meisten dieser Tests haben wir den Indikator als Allrounder genutzt. Er hat unser Einstiegssignal geliefert, aber auch den Ausstieg (und im weiteren Sinne auch das Trailingstopploss). Was, wenn wir in dieses Geflecht das CRV einbauen?

Unser neues Ziel lautet nun, mit Hilfe des Indikators zwar einen Einstieg zu finden, aber sowohl die Stoppsetzung als auch die Zielfindung laufen „getrennt“ vom Indikator. Der Ausstieg aus einer Longposition erfolgt nicht mehr, wenn der Indikator ein Verkaufssignal liefert, sondern, wenn entweder unser Stoppkurs oder aber unser anvisiertes CRV erreicht wurde.

Für eine grundlegende Analyse der Zusammenhänge greifen wir auf unseren letzten Indikatorentest zurück, den Supertrend-Indikator. Im CFD-Report 43/14 haben wir diesen ausführlich beschrieben. Um die Analyse nicht unnötig zu verkomplizieren, konzentrieren wir uns an dieser Stelle lediglich auf die Longseite. Schließlich geht es nicht darum, auf Basis des Supertrend-Indikators ein erfolgreiches Tradingsystem zu erstellen, sondern um das Wesen des oft zitierten CRVs weiter einzugrenzen. Kosten & Co bleiben deshalb ebenfalls außen vor.

Gehen wir im Deutschen Aktienindex long, wenn die Standardeinstellung des Supertrends (10, 3) ein Longsignal generiert und lassen die Position so lange laufen, bis der Tagesschlusskurs wieder unter den Supertrend zurückfällt, dann erhalten wir den in Abbildung 1 dargestellten Kontoverlauf. Der dazugehörige Performancereport ist in Abbildung 2 zu sehen.

Dieser Ansatz entspricht dem typischen unoptimierten Trendfolgesystem. Man steigt ein und lässt die Gewinne laufen, bis der Trailingstopploss (in diesem Fall der Supertrend) ausgelöst wird. Was passiert nun, wenn wir stattdessen ein Kursziel einbauen, welches dem X-fachen unseres Stopploss entspricht?

Dazu bauen wir unsere Ausstiegslogik entsprechend um und greifen auf einen simplen Stoppmechanismus zurück. Schaltet der Supertrend von rot auf grün, gehen wir Long und platzieren den Stopploss pauschal 5 Prozent unterhalb unseres Einstiegskurses. Unser Ziel entspricht einem variablen Vielfachen dieses Stopps. Wollen wir ein CRV von 2 erreichen, läge unser Kursziel bei 2 * 5 % = +10 % über dem aktuellen Schlusskurs. Ausgehend von diesem Ansatz lassen wir nun einmal verschiedene CRVs von 0,4 – 10 in 0,2er Schritten durchlaufen. Wie wir in Abbildung 3 erkennen können, ist es nicht so, dass mit zunehmender CRV-Größe auch unsere Profitabilität steigt. Ein CRV von 3,6 führt noch zu einem Gesamtprofit vor Kosten von knapp 3.250 Punkten, während ein CRV von 3,8 das Ergebnis massiv einbrechen lässt. Hier wären lediglich 1.325 Punkte vor Kosten zusammengekommen.

Entscheidend für dieses Ergebnis ist das Wechselspiel von CRV und Wahrscheinlichkeit. Bereits aus der Logik heraus sollte klar sein, dass das Erreichen größerer Ziele einfach unwahrscheinlicher ist. Je größer unser CRV und damit potentieller Gewinn wird, desto unwahrscheinlicher ist es jedoch, dass dieses Ziel auch erreicht wird. Die zentrale Frage ist: welcher der beiden gegenläufigen Effekte hinsichtlich der Profitabilität überwiegt? Abbildung 3 zeigt sehr deutlich, dass wir diesbezüglich keine pauschale und allgemeingültige Antwort geben können. In diesem Fall hätte das Diagramm stetig ansteigen (CRV kompensiert den Wahrscheinlichkeitsverlust) oder stetig fallen (CRV kompensiert den Wahrscheinlichkeitsverlust nicht) müssen.

An diesem Problem ändert auch die Tatsache wenig, wenn wir als Ausgangsbasis einen anderen Stopp wählen. Statt der 5 % können wir auch einen von 10 % oder 3 % wählen, wie in Abbildung 4 zu sehen. Hier haben wir einen 3 % Stopp gewählt und diesen wiederum mit CRVs von 0,4 bis hin zu 10 getestet. Eine einheitlich steigende oder fallende Kurve ist auch hier nicht zu erkennen.

Zusammenfassung

Dem ein oder anderen mag die vorliegende Analyse zum CRV relativ theoretisch oder zumindest mathematisch erscheinen. Deshalb aber sind die Erkenntnisse dieser nicht weniger wert. Auf den vorangegangenen Seiten haben wir uns das Chance-Risiko-Verhältnis ein wenig genauer angeschaut und sind der Frage nachgegangen, ob dieses vielleicht der Schlüssel zum Erfolg ist. So jedenfalls kommt es oftmals herüber, gemäß dem Motto: Handele nur Trades, die ein großes CRV mitbringen und die Gewinne kommen von alleine.

Schön wäre es, aber die Realität sieht anders aus. Ein großes CRV hat zwar einen positiven Einfluss auf die Performance, führt jedoch gleichzeitig zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ziel auch erreicht wird. Zu einer Performancesteigerung kommt es nur dann, wenn die Performanceverbesserung des hohen CRVs die Nachteile der kleineren Wahrscheinlichkeit kompensiert. Ob und bei welchen CRVs dies der Fall ist, kann pauschal nicht gesagt werden. Dies ist explizit von den gewählten Einstiegssignalen & Co abhängig. Klassisch würde ein Trade mit einem CRV von 3 besser bewertet werden, als einer mit einem CRV von nur 0,6. Wie aber Abbildung 4 schön zeigt, wäre angesichts unserer Einstiegslogik und einer Stoppsetzung von 3 % im DAX das vermeintlich schlechtere CRV die bessere Option. Immerhin hätte hier ein Gewinn erzielt werden können, während das CRV von 3 selbst vor Kosten eine negative Performance mit sich brachte.

Nur weil wir im nächsten Trade ein Potential von 3:1 sehen, heißt dies noch nicht zwangsläufig, dass es sich um eine gute Tradingidee handelt. Das wäre auch zu schön um wahr zu sein, denn wozu müssten wir uns dann noch Gedanken zur Positionsgröße oder auch zum Einstieg machen, wenn eine solch einfache Regel pauschal zu einer erfolgreichen Strategie führen würde. Wenn Sie also mit dem CRV als Maßstab für eine Tradebewertung arbeiten, dann sollten Sie dieses auch in einer vernünftigen Art und Weise machen. Vermeiden Sie die oben angesprochenen Fehler und seien Sie sich des Zusammenhangs zwischen CRV und Wahrscheinlichkeit (Trefferquote) bewusst.

Chance-Risiko-Verhältnis (CRV): Trades richtig bewerten

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) ist eine zentrale Entscheidungsgröße für jede Anlageentscheidung – ganz gleich, ob der Zeithorizont sich auf wenige Minuten oder mehrere Jahrzehnte erstreckt. Eine Betrachtung des CRV und seiner konkreten Bedeutung im aktiven Wertpapierhandel.

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Ermittlung des Chance-Risiko-Verhältnisses im Vorfeld eines Trades

[su_note note_color=“#8bbd12″ text_color=“#ffffff“]Die Payoff Ratio ist das Verhältnis zwischen Gewinnen in profitablen und Verlusten in defizitären Trades.[/su_note]

Das CRV bezieht sich nicht nur auf die Trade Ratio („Trefferquote“), sondern auch auf die Payoff Ratio:

Dazu müssen insbesondere im Hinblick auf die möglichen Gewinne (Chancen) Annahmen getroffen werden. Die Höhe der Verluste (Risiken) lässt sich dagegen im Rahmen des Risiko- und Money Managements relativ präzise festlegen.

Dazu ein Fallbeispiel:

Sie planen die Eröffnung einer Longposition in einem CFD auf die Aktie XYZ. Der Kurs der Aktie notiert gegenwärtig bei 112 €. Zur Verlustbegrenzung setzen Sie ein Stop Loss bei 104 €, so dass (eine Glattstellung der Position ohne Abweichungen vorausgesetzt) das Risiko des Trades 8 € beträgt. Sie rechnen mit einem Kursanstieg der XYZ Aktie auf 140 €.

Anhand dieser Ausgangslage lässt sich das CRV bestimmen, indem der erwartete Gewinn durch das für den Trade in Kauf genommene Risiko dividiert wird.

Der erwartete Gewinn entspricht der Differenz zwischen Kursziel und Einstandskurs:

Das Risiko entspricht der Differenz zwischen Einstandskurs und Stop Loss Level:

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) entspricht dem Quotienten aus erwartetem Gewinn und Risiko:

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Aussagekraft des CRV

Das CRV lässt sich als Ihre persönliche Bewertung des Risikos interpretieren: Sie rechnen für jeden (in Gestalt des übernommenen Risikos) investierten Euro mit 3,5 € Gewinnpotenzial. Wohlbemerkt: Die Kennzahl basiert auf Ihren Überlegungen zur künftigen Marktentwicklung der XYZ Aktie und sagt nichts über die Eintrittswahrscheinlichkeit der beiden möglichen Ereignisse (Glattstellung der Position bei 140 € mit Gewinn oder Stop-Out) aus.

Das CRV eignet sich nicht für Überlegungen im Hinblick auf einen einzelnen Trade. Relevant ist die Kennzahl bei einer langfristigeren Betrachtung der eigenen Handelsstrategie.

[su_quote]Je höher das CRV, desto größer sollte ceteris paribus die Wahrscheinlichkeit positiver Gesamtergebnisse ausfallen.[/su_quote]

Die Einschränkung „ceteris paribus“ ist an dieser Stelle ausgesprochen wichtig, weil sich das CRV auf die Payoff Ratio und nicht auf die „Trefferquote“ bezieht. Ist eine Erhöhung des CRV gleichbedeutend mit einer Herabsetzung der Eintrittswahrscheinlichkeit, führt sie nicht zu einer verbesserten Profitabilität.

Hohes CRV = Starke Performance?

Bekanntlich entspricht der Profitfaktor dem Produkt aus Payoff Ratio (die auch als tatsächlich realisiertes Chance-Gewinn-Verhältnis betrachtet werden kann) und Trade Ratio. Bei einem CRV von 3,5 reicht eine Trefferquote von 23 % aus, um einen kleinen Profit zu erwirtschaften. Damit erschließt sich bereits intuitiv, dass das in diesem Fallbeispiel gewählte CRV recht hoch angesetzt wurde, da nur wenige Handelsstrategien mit Trefferquoten in dieser Größenordnung profitabel sind. Viele Handelsansätze empfehlen ein CRV von mindestens 1,5-2,0.

Trader sollten ihre Überlegungen allerdings nicht zu sehr auf das Verhältnis von Chance und Risiko fokussieren, da die Chancen ohnehin auf Annahmen beruhen.

Eine generelle Fragestellung drängt sich auf:

Wie valide kann eine Kennzahl sein, die zur Hälfte auf Annahmen basiert?

Die Antwort lautet wie so oft im Bereich der Handelsstrategieentwicklung: Das hängt von der Qualität der empirischen Untersuchungen ab.

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Methoden zur Ermittlung von Kurszielen

Wie realistisch ist ein Kurs von 140 € in der XYZ Aktie tatsächlich bzw. welches Kursziel ist angemessen?

Erfahrungswerte und statistische Erhebungen können Anhaltspunkte liefern. Notiert eine Aktie z. B. 30 % über ihrem Jahrestief und lässt sich ermitteln, dass die Volatilität p.a. in den vergangenen Jahren nie über 40 % hinausging, kann ein weiterer Kurszuwachs um 10 % als Gewinnziel definiert werden.

Auch Unterstützungen und Widerstände sowie technische Kursziele können bei der Ermittlung der Kurspotenziale Anhaltspunkte liefern. Das technische Kursziel einer vollendeten Schulter-Kopf-Schulter-Formation entspricht z. B. der Distanz zwischen Kopf und Nackenlinie.

Wichtig ist, der Kurszielbemessung ein möglichst hohes Maß an Objektivität angedeihen zu lassen. Hoffnung (auf eine „Entschädigung“ für erlittene Verluste), Gier und übertriebener Optimismus enden in einer Überschätzung des CRV und damit im schlimmsten Fall einer falsch kalkulierten Handelsstrategie.

Eine sinnvolle Herangehensweise kann in der Betrachtung von Trends bestehen. Bewegt sich eine Aktie seit längerer Zeit in einem Aufwärtstrend, setzt sie diesen gemäß der Prämisse der Technischen Analyse mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fort, als dass es zu einem Ende des Trends kommt. In einem Trendkanal lässt sich relativ leicht ermitteln, in welchem Zeitraum eine Aktie ein bestimmtes Kursniveau erreichen kann – wenn der Trend sich fortsetzt.

Die Betrachtung von Widerständen bzw. Unterstützungen ist bei der Bemessung von Kurszielen dringend empfehlenswert. Hinterfragen Sie kritisch, warum ein Markt in nächster Zeit mehrere signifikante Widerstände durchbrechen sollte, wenn Ihr Kursziel oberhalb derer platziert wird. Signifikante Widerstände (also Hochs und Tiefs auf Wochenbasis, Mehrfach-Hochs usw.) sollten in der Kalkulation des Kursziels nicht überwunden werden – sonst sinkt die Eintrittswahrscheinlichkeit drastisch.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass bei allen diesen Methoden beträchtliche Fehlerpotenziale bestehen. Es ist deshalb (nochmals!) wichtig, das CRV nicht als Kennzahl mit naturwissenschaftlicher Präzision, sondern als Anhaltspunkt und Orientierungswert zu verstehen.

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CRV und Parametereinstellungen bei Indikatoren

Das Chance-Risiko-Verhältnis kann jedoch auch die Basis für Handelsentscheidungen darstellen – und zwar als Exit-Signal, wobei Entry-Signale durch einen Indikator generiert werden. In den letzten Ausgaben des CFD Reports wurden zuletzt diverse technische Indikatoren thematisiert. Die Ergebnisse waren überwiegend ernüchternd, was nicht zuletzt auf die Verwendung der Standardparameter zurückzuführen war. Bei den meisten „Feldversuchen“ lieferte der Indikator Entry- und Exit-Signal.

Diese Vorgehensweise lässt sich ändern: Es ist möglich, die Entry-Signale weiterhin durch einen Indikator generieren zu lassen, die Exit-Strategie aber an das CRV zu binden. Die Glattstellung einer Position erfolgt somit, wenn entweder das Stop Loss aktiviert oder der Zielwert des CRV erreicht wird. Was ist von Handelsstrategien mit dieser Vorgehensweise zu erwarten?

Das soll nachfolgend anhand eines weiteren Experiments untersucht werden. Die Basis: Der Supertrend-Indikator, der u.a. im CFD-Report 43/14 ausführlich dargestellt wurde. Für den Versuch werden aus Gründen der Vereinfachung nur Longpositionen betrachtet und Transaktionskosten, Steuer etc. außer Acht gelassen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen nicht der Indikator und die Strategie, sondern die Eigenschaften des CRV.

CRV und Supertrend-Indikator

Wie sieht ein Supertrend-System ohne Berücksichtigung der CRV in einer konventionellen Variante aus? Es wird eine Longposition (im DAX) eröffnet, wenn der Indikator ein Entry-Signal generiert. Die Position wird wieder geschlossen, wenn der Tagesschlusskurs unter den Indikator zurückfällt. Der Indikator dient hierbei zugleich als Trailing Stop Loss. Handelsansätze dieser Art sind weit verbreitet und ermöglichen bei geeigneten Parametereinstellungen profitable Ergebnisse.

Wie verändern sich die Ergebnisse, wenn das CRV als Basis für Exot-Signale herangezogen wird? Die Position wird dann geschlossen, wenn der Profit einem bestimmten Vielfachen des Risikos entspricht. Das Risiko ergibt sich als (prozentuale) Differenz zwischen Einstand und SL-Level. Mithilfe geeigneter Software mit Backtest-Funktion lassen sich die Ergebnisse für verschiedene Vielfache leicht ermitteln.

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Das Risiko wird mittels SL pauschal auf 5 % normiert. Bei einem angenommenen CRV von 2,0 entspricht dies einer Gewinnerwartung in Höhe von 10 %, bei einem CRV von 1,0 einem Gewinnpotenzial von 5,0 %, bei 0,5 werden 2,5 % Gewinn erwartet usw. Dieses Prinzip wird für CRVs von 0,40-10,0 in Intervallen von jeweils 0,20 angewandt. Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Bleibt die Trefferquote konstant, führt ein größeres CRV zu einer höheren Profitabilität. Nicht ganz überraschend führt im Backtest ein höheres CRV jedoch nicht zu besseren Ergebnissen. Ein CRV von 3,6 hätte dem Backtest zufolge zu einem Totalprofit von 3.250 Punkten geführt. Bei einem Wert von 3,8 hätte der Punktgewinn mit 1.325 jedoch deutlich niedriger gelegen.

Der Zusammenhang zwischen Payoff Ratio und Trade Ratio gilt auch für den Zusammenhang zwischen CRV und Trade Ratio („Trefferquote“): Eine höhere Profitabilität pro profitablem Trade wirkt sich auf die Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Trade positiv endet. Das erschließt sich intuitiv: Je anspruchsvoller bzw. außergewöhnlicher ein Kursziel ist, desto seltener ist es auch.

Zwischen CRV und Trefferquote besteht deshalb ein Zielkonflikt: Wächst der eine Wert, verringert sich der andere. Die Optimierung des Zielkonflikts besteht in der Suche einer Konstellation, in der die Erhöhung eines der beiden Werte um die kleinstmögliche Einheit zu einer Verringerung des anderen Wertes um einen größeren Zahlenwert führen würde.

Leider lässt sich zwischen CRV, Trefferquote und Profit nicht ohne weiteres eine (sinnvolle) funktionale Beziehung herstellen, so dass die Optimierung im Studium der Backtest-Daten besteht. Im Fall des Supertrend-Indikators lassen sich hier keine ganz eindeutigen Ergebnisse ablesen. Eindeutige Ergebnisse lägen vor, wenn in einem XY-Diagramm entweder eine (weitgehend) linear ansteigende oder eine fallende Kurve auftreten würde. Im Fall einer steigenden Kurve hätte das CRV die geringere Eintrittswahrscheinlichkeit kompensiert, eine fallende Kurve hätte belegt, dass dies nicht gelungen ist.

Eine Variation des Risikos ändert daran wenig: Wird das Positionsrisiko nicht auf 5 %, sondern 3 % oder 10 % normiert, verläuft die Kurve weiterhin weder eindeutig fallend noch eindeutig steigend. Abbildung 4 verdeutlicht dies für ein Risiko von 3 % und CRVs von 0,40-10,0.

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Zusammenfassung und Fazit

Überlegungen zum Chance-Risiko-Verhältnis gehören genauso zur Entwicklung von Handelsstrategien wie Überlegungen zur Trefferquote. Dass insbesondere hypothetische Backtests mit einer Bandbreite an Parametern mitunter recht theoretischer Natur sind, disqualifiziert die Überlegungen keinesfalls im Hinblick auf ihre Bedeutung in der Praxis.

In diesem Beitrag wurde das CRV thematisiert und als Ausgangspunkt für Handelsentscheidungen in den Raum gestellt. Die Kernfrage: Stimmt es, dass ein hohes CRV sich günstig auf die Performance auswirkt? Diese Behauptung findet sich in der einschlägigen Literatur immer wieder, konnte aber an dieser Stelle nicht belegt werden.

Das CRV kann letztlich nicht isoliert betrachtet werden. Mit dem steigenden Profit/Gewinntrade sinkt notwendigerweise die Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Trefferquote. Die Eigenschaften des CRV entsprechen ebenso wie der daraus resultierende Zielkonflikt der Payoff Ratio:

Nur, wenn der Zugewinn an Chancen den Verlust an Eintrittswahrscheinlichkeit überkompensiert, erweist sich die Behauptung „Höheres CRV = Höherer Gewinn“ als wahr.

Die Ermittlung eines funktionalen Zusammenhangs zwischen CRV und Trefferquote erscheint prinzipiell möglich und würde die Optimierungsbemühungen entsprechend vereinfachen. Ein solcher Schritt bedarf jedoch groß angelegter empirischer Arbeit, die darüber hinaus für jeden einzelnen Handelsansatz zu leisten wäre und im Rahmen von Stichproben und Feldversuchen kaum realistisch erscheint. Überdies wäre auch jeder empirisch ermittelte Zusammenhang nur eine Momentaufnahme.

Die ausschließliche Fokussierung auf das CRV erscheint deshalb keineswegs sinnvoll. Eine Strategie mit einem sehr geringen Profit pro Trade kann Gewinne erwirtschaften, wenn nur wenige Verluste anfallen. Ebenso sind Handelsansätze bekannt, bei denen einzelne Top-Trades lange Verlustserien nicht kompensieren können. Das optisch ungünstigere CRV kann damit durchaus die bessere Option sein.

Zu den zentralen Schwächen des CRV gehört seine letztlich subjektive Ermittlung. Abgesehen von technischen Kurszieldefinitionen mit klaren Regeln wie z. B. bei der SKS-Formation gibt es kaum objektive Maßstäbe. Die beiden wichtigsten Eigenschaften einer Handelsstrategie bleiben deshalb überschaubare Verluste in defizitären Trades und ein möglichst großer Anteil an profitablen Trades, wobei die Verlustbegrenzung die einzige sicher kontrollierbare Komponente darstellt.

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