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Contents

Binäre Optionen Martingale Strategie: Aufräumen mit einem Mythos

Blindes Verdoppeln ist falsche Interpretation der TA

Die Martingale Strategie wird häufig im Kontext des Roulettespiels erwähnt, funktioniert dort aber erwiesenermaßen nicht. Lässt sich eine Binäre Optionen Martingale Strategie konzipieren? Dieser Frage sind wir in diesem Beitrag auf den Grund gegangen.

  • Die Martingale Strategie sieht vor, die Einsätze solange zu verdoppeln, bis ein Gewinn eintritt
  • Diese Strategie zahlt sich beim Roulettespiel nicht aus
  • Bei Binären Optionen sind die Aussichten noch schlechter, weil die Brokermarge recht hoch ist
  • Macht die Verdopplung des Einsatzes nach jedem qualifizierten Handelssignal Sinn?

1. Wie funktioniert die Martingale Strategie?

Die Martingale Strategie wird seit dem 18. Jahrhundert insbesondere beim Roulettespiel eingesetzt. Ihre Bezeichnung geht auf die Bezeichnung einer Stadt in der französischen Provence zurück, deren Einwohner seinerzeit als naiv galten. Der venezianische Schriftsteller Giacomo Casanova erwähnte das Martingale Spiel in dem im 19. Jahrhundert erschienenen Werk „Die Geschichte meines Lebens“.

Das Prinzip der Strategie ist sehr einfach: Tritt ein Verlust ein, wird der Einsatz beim nächsten Spiel verdoppelt – solange, bis ein Gewinn eintritt. Dann ist ein Martingale Spiel abgeschlossen. Dadurch tritt der Gewinn zwingend bei dem Spiel mit dem höchsten Einsatz auf, wodurch ein moderater Gesamtgewinn erzielt werden soll.

Grundlagen und theoretische Überlegungen

Der Einsatz beim Roulette unterscheidet sich in einem Punkt wesentlich vom möglichen Einsatz im Rahmen einer Binäre Optionen Martingale Strategie. Beim Roulette geht es (ebenso wie z. B. beim Würfelspiel) um Laplace-Wahrscheinlichkeiten.

Eine Laplace-Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis E errechnet sich aus dem Verhältnis der Anzahl der Ergebnisse, bei denen „E“ eintritt zur Anzahl der insgesamt möglichen Ergebnisse. Beim Roulette mit 18 roten, 18 schwarzen und einer grünen Zahl beläuft sich die Laplace-Wahrscheinlichkeit für „schwarz“ somit auf 18/37.

Für einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld wird häufig eine statistische Gewinnwahrscheinlichkeit von 50 % angenommen. Dass dabei der relativ unwahrscheinliche Fall eines Ablaufs am Geld ausgeklammert wird, ist unerheblich, da in diesem seltenen Fall der Einsatz erstattet wird.

Durchaus kritisch zu sehen ist allerdings die Bemessung der Eintrittswahrscheinlichkeit mit exakt 50 %. Selbst wenn sich dieses Ergebnis empirisch nachweisen ließe, handelte es sich nicht um Laplace-Wahrscheinlichkeiten, deren Beschaffenheit sich aus naturwissenschaftlich unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten ergibt.

Beispiel für Einsatz beim Roulette

Der Einsatz der Martingale Strategie im Roulettespiel soll an einem Beispiel verdeutlicht werden.

  1. Es wird ausschließlich auf „schwarz“ gesetzt
  2. Der initiale Einsatz beträgt 10 EUR
  3. Der Einsatz wird nach jedem Verlust verdoppelt
  4. Nach dem ersten Gewinn erfolgt der Ausstieg
  5. Der Einstieg erfolgt nach „rot“

Wozu führt diese Strategie?

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Erlaubt die Spielbank einen maximalen Einsatz in Höhe von (genau) 20.480 EUR, sind maximal zwölf aufeinanderfolgende Einsätze möglich: 10 EUR, 20, EUR, 40 EUR, 80 EUR, 160 EUR, 320 EUR, 640 EUR, 1.280 EUR, 2.560 EUR, 5.120 EUR, 10.240 EUR und 20.480 EUR. Der kumulierte Einsatz beliefe sich auf 40.950 EUR.

Martingale ist eine Roulette Strategie

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu zwölf aufeinanderfolgenden Verlusten und somit zum Verlust von 35.830 EUR kommt? Die Wahrscheinlichkeit bei jedem einzelnen Spiel beträgt 19/36, potenziert mit zwölf ergibt sich daraus eine Wahrscheinlichkeit von 1:2974.

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Aber: Das Gewinnpotenzial ist begrenzt. Wird das zwölfte Spiel gewonnen, erzielt der Spieler mit einem Einsatz in Höhe von 20.480 EUR einen Gewinn in Höhe von 40.960 EUR. Der kumulierte Einsatz aller zwölf Spiele beläuft sich aber auf 40.950 EUR, so dass lediglich ein minimaler Gewinn in Höhe von 10 EUR erzielt wird. Gemessen daran ist das Risiko eines Totalverlustes viel zu hoch.

Mathematisch betrachtet ist ein Totalverlust bei konsequenter Anwendung der Martingale Strategie sicher. Da jeder Spieler einer wie auch immer dimensionierten Budgetrestriktion gegenübersteht, kommt es irgendwann zum Einsatz des gesamten Vermögens in einem verlorenen Spiel.

Anwendung auf Binäre Optionen

Lässt sich diese Vorgehensweise auch mit Binären Optionen umsetzen? Dazu wiederum ein Fallbeispiel. Angenommen sei ein anfänglicher Einsatz in Höhe von 1 EUR. Zudem wird die – nicht ganz „astreine“ Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 % unterstellt. Beim 15 Trade beläuft sich der Einsatz somit auf 16.384 EUR, insgesamt wurden 32.764 EUR eingesetzt.

Und hier ergibt sich ein wesentliches, praktisches Problem des Binäre Optionen Handels im Vergleich zum Roulettespiel. Wird mit dem 15. Trade ein Gewinn realisiert und zahlt der Broker eine Rendite in Höhe von 90 %, steht ein finaler Mittelrückfluss von 31.130 EUR kumulierten Einsätzen in Höhe von 32.764 EUR gegenüber. Kurzum: Die marktübliche Marge der Broker ist zu groß, als dass die Martingale Strategie zumindest temporär funktionieren könnte.

Verwundern kann dies nicht: Erfolgreiche Trading Strategien benötigen (ganz besonders im Handel mit Binären Optionen) eine hinreichend hohe Trefferquote. Die Trefferquote muss ausreichen, um Verluste und die Margen des Brokers zu decken – erst ab diesem Punkt ist die Strategie kostendeckend. Diese Anforderungen werden von einer dem Roulettespiel entlehnten Binäre Optionen Martingale Strategie nicht erfüllt.

2. Abgleich mit den Prämissen der Technischen Analyse

Trader sollten generell davon absehen, Trading wie Glücksspiel zu behandeln. Es geht eben nicht darum, sich den Launen einer Laplace Wahrscheinlichkeit auszusetzen. Vielmehr versuchen Trader, Konstellationen mit überdurchschnittlicher Prognosequalität zu erkennen und zu handeln. Auf diesem Bestreben beruht das gesamte Konzept der Marktanalyse.

So geht die Technische Marktanalyse davon aus, dass Kurse sich gerade nicht rein zufällig bewegen, sondern dass Kursbewegungen in wiederkehrenden Mustern auftreten bzw. solche Muster immer wieder vorzufinden sind. Zudem geht die TA davon aus, dass Trends sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fortsetzen, als dass es zu einem Abbruch des Trends kommt.

Positionen sollten eröffnet werden, wenn der Markt Signale liefert

Spieler setzen, wenn ein Spiel ansteht und vertrauen auf ihr Glück. Trader eröffnen eine Position, wenn der Markt aussichtsreich erscheint und vertrauen auf ihre Strategie. Das Martingale Prinzip ist mit dem Grundsatz, dass ein Trade auf ein Signal folgt, grundsätzlich unvereinbar. Eine abgewandelte Variante ist allerdings einen Blick wert: Lohnt es sich, Martingale in Verbindung mit Signalen einzusetzen? Also nur zu handeln, wenn ein Signal auftritt und bei Verlusten den Einsatz des Folgetrades zu verdoppeln?

Wird mit einer belastbaren Strategie – etwa einer Trendfolgestrategie – gehandelt, kann dies die Trefferquote erhöhen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit sollte dann jenseits von 50 % liegen. Es sei wiederum betont, dass es sich bei diesen Wahrscheinlichkeiten um im besten Fall empirisch gestützte Annahmen, nicht aber um Laplace-Wahrscheinlichkeiten mit naturwissenschaftlicher Präzision handelt.

Angenommen, es wird stets eine Position in Ausbruchsrichtung eröffnet, wenn eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit dem Bruch der Nackenlinie beendet wird. Lohnt es sich dann, bei einem Verlust (etwa infolge eines Fehlausbruchs) den Einsatz des nachfolgenden Trades zu verdoppeln?

Hier liegt ein Chartsignal vor

Die Antwort lautet: Nein. Zwar könnte eine solche Strategie temporär positive Resultate erzielen. Doch auch bei diesem Ansatz läuft es früher oder später auf einen Totalverlust hinaus, weil durch das ständige Verdoppeln bei längeren Verlustserien irgendwann Einsätze getätigt werden, die mit diszipliniertem Risikomanagement nicht in Einklang zu bringen sind.

Rufen Sie sich dazu die Anforderungen an die Verlustbegrenzung in Erinnerung, die für jede Handelsstrategie unerlässlich sind. Professionelle Trader riskieren bei einem einzelnen Trade nicht mehr als 1 % des gesamtem Kontoguthabens. Dieser Wert würde bei Anwendung des Martingale Prinzips rasch um Größenordnungen überschritten.

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Anhänger der Idee, Martingale im Börsenhandel einzusetzen, bleiben die Antwort auf eine Kernfrage schuldig: Warum soll sich der Einsatz in einem Trade nach dem Ausgang des vorangegangenen Trades richten? So verfährt nur, wer bereits in eine psychologische Falle getappt ist.

Martingale erinnert an Einstandsverbilligung und mentale Kontenbildung

Die Börsenpsychologie („Behavioral Finance“) kennt bestimmte Verhaltensweisen, die immer wieder zu Verlusten führen. Eine davon betrifft die „Einstandsverbilligung“. Dabei tätigen Trader nach dem Kauf einer Aktie später einen zweiten Kauf in derselben Aktie. Die Motivation: Da der Kurs nach dem ersten Kauf gefallen ist, soll der durchschnittliche Einstandskurs durch den zweiten Kauf verringert werden. Auf einem mentalen Konto verringert sich dann der Verlust.

Auf dem tatsächlichen Konto ändert sich aber nichts: Die Verluste aus dem ersten Kauf können durch den zweiten Kauf nicht ausgeglichen werden. Frei nach Altmeister Kostolany: Verlorenes Geld lässt sich nicht zurückgewinnen. Der zweite Kauf erfolgte nur aufgrund des ersten Kaufs und ist damit fast zwangsläufig suboptimal: Das Geld wäre in anderen Aktien womöglich besser angelegt gewesen.

Das Martingale Prinzip erinnert an diese Einstandsverbilligung und mentale Kontenbildung. Auch hier gilt das Prinzip, mehr von der gleichen Medizin zu verabreichen, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

Kurzfazit: Martingale Strategien eignen sich nicht für den Optionshandel

Im Lichte der vorangestellten Überlegungen erscheint die Martingale Strategie für den Optionshandel ungeeignet. Selbst wenn die Überlegung, mit dem letzten Trade den höchsten Gewinn einzufahren, aufgeht, produziert die Strategie Verluste. Das liegt daran, dass die Rohmargen der Broker höher sind als jene der Casinos. Selbst mit relativ hohen Ablaufrenditen von 90 % für einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld lassen sich keine Gewinne erzielen.

Die Martingale Strategie wäre auch dann kein sinnvoller Einsatz für den Handel mit Binären Optionen, wenn die Margen der Broker geringer und die Renditen höher wären. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass dem Handel anders als dem Roulettespiel keine Laplace Wahrscheinlichkeiten zugrunde liegen. Das wird in vielen Publikationen ausgeblendet, ist aber strenggenommen ein Ausschlusskriterium, da der gesamte theoretische Überbau der Strategie dadurch ad absurdum geführt wird.

Doch selbst wenn es sich um Laplace Wahrscheinlichkeiten handelte und die Renditen hoch genug wären, müsste eine Martingale Strategie bei konsequenter Anwendung scheitern. Schließlich wird dann jeder Trader irgendwann 100 % seines Vermögens einsetzen und verlieren. Dieses Risiko ist gemessen an den geringen Ertragsperspektiven des Ansatzes im Roulettespiel und den noch schlechteren Aussichten im Optionshandel zu hoch.

Kurzum: Martingale Strategien eignen sich nicht für den Optionshandel!

3. Test mit einem Demokonto: Martingale Binary Bot bei Binary.com

Wenn Sie Martingale unbedingt testen möchten, können Sie ein Tool des Brokers Binary.com nutzen, das in dessen Skript-Shop kostenlos erhältlich ist. In die Benutzeroberfläche werden die wesentlichen Parameter wie initialer Einsatz und Anzahl der Spiele eingegeben. Danach handelt die Software die Strategie automatisch.

Bei Binary.com ist ein Martingale Tool erhältlich

Binary Shop

Ein sachfremder Hinweis: Wenn Sie selbst Skripte für automatisierte Handelsstrategien entwickeln, können Sie diese über den Shop von Binary.com möglicherweise an andere Kunden des Brokers verkaufen und dafür eine Provision erhalten.

Binary.com ist ein auf Malta lizenzierter Buchmacher. Eine Besonderheit des Anbieters besteht in der Möglichkeit, Ausübungspreise und Barrieren von Optionen selbst festzulegen. Es gibt mehrere Handelsplattformen und eine Entwicklungsumgebung für automatisierte Handelssysteme.

Besser als ohnehin zum Misserfolg verdammte Tests mit der Martingale Strategie ist allerdings die Suche nach sinnvollen Alternativen. Wie könnten solche Alternativen aussehen?

4. Alternativen zu Martingale Strategien

Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinns mit Binären Optionen wird häufig auf 50 % taxiert, obwohl es sich nicht um Laplace Wahrscheinlichkeiten handelt. Dieser Punkt verdient weitere Beachtung: Lässt sich zwischen der Wahrscheinlichkeit einer Kursveränderung in eine bestimmte Richtung und einem anderen Ereignis ein kausaler Zusammenhang messen, kann dies die Gewinnchancen erhöhen.

Bei der Suche nach Martingale Alternativen muss es also darum gehen, die Eintrittswahrscheinlichkeit der Ereignisse „Die Kurse steigen“ und „Die Kurse fallen“ genauer zu erfassen. Dazu sollen nachfolgend einige Überlegungen vorgestellt werden. Diesen Überlegungen liegen keine empirischen Studien zugrunde.

Ein Blick ins Orderbuch bei 60 Sekunden Optionen

Binäre Optionen Broker bieten auch sehr kurzläufige Kontrakte an, die z. B. als 60 Sekunden Optionen verkauft werden. Bei diesen Optionen könnte sich ein Blick ins Orderbuch der Referenzbörse lohnen. Im Orderbuch treffen Kauf- und Verkaufsaufträge für Aktien zusammen. Einsehbar ist z. B. das Xetra Orderbuch. Über Xetra werden viele große Aktien gehandelt.

Blick ins Orderbuch

Angenommen, im Orderbuch zeichnet sich ein Angebotsüberhang ab – wären dann nicht fallende Kurse in den nächsten Minuten und Stunden wahrscheinlicher als steigende Kurse? Um das herauszufinden, sind empirische Studien notwendig. Diese müssten den Zusammenhang zwischen den „Kräfteverhältnissen“ im Orderbuch zum Zeitpunkt X und dem Kurs zum Zeitpunkt Y ermitteln.

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Die Tagestendenz messen

Das Orderbuch ist nicht die einzige Quelle für Hinweise auf die weitere Kursentwicklung innerhalb eines Handelstages. Diese wird durch zwei wesentliche Trends beeinflusst: Den maßgeblichen, übergeordneten Trend und den Tagestrend. Wenn der Markt an einem Tag positiv notiert, ist dann die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse an diesem Handelstag höher als 50 %? Falls der Markt am betreffenden Markt positiv notiert UND der übergeordnete Trend ebenfalls nach oben gerichtet ist: Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse an diesem Tag?

Daytrader berücksichtigen die Tagestendenz sehr häufig. Ein Beispiel dafür ist die Open Range Breakout Strategie (ORB). Diese misst der Kursentwicklung in der Zeit von 08:00 bis 09:15 Uhr eine besondere Bedeutung zu. Die in dieser Zeit markierte Spanne dient als Ausgangsbasis für den weiteren Handelstag. Wird die Spanne nach oben überschritten, wird eine Longposition eröffnet. Wird die Spanne nach unten unterschritten, wird eine Shortposition eröffnet. Auch für die Bestimmung von Kurszielen und Stopp Loss Leveln spielt die Spanne im morgendlichen Handel eine Rolle.

Leiter Optionen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten

Generell fokussieren sich Überlegungen zu Handelsstrategien zu oft auf einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld. Diese sind zwar sehr leicht verständlich, unterschlagen aber einen Teil der Möglichkeiten. One Touch Optionen eignen sich für Strategien mit geringer Trefferquote, die nur wenigen Tradern empfohlen werden können. Deshalb soll hier zum Abschluss noch eine Überlegung zu Leiter Optionen vorgestellt werden.

Leiter Optionen sind mit verschiedenen Ausübungspreisen und Fälligkeiten erhältlich. Die Kombination von Fälligkeitszeitpunkt und Ausübungspreis ergibt einen Punkt, der sich in den Chart einzeichnen lässt. Eine mögliche Strategie könnte darin bestehen, diese Punkte entlang einer Trendlinie zu platzieren und so darauf zu spekulieren, dass sich der Trend fortsetzt. Das ist insbesondere im Zusammenhang mit charttechnisch sehr signifikanten Trendlinien denkbar, die in der Vergangenheit bereits mehrfach getestet wurden. Bleibt der Trend intakt – und das ist gemäß der Prämissen der TA wahrscheinlicher als das Gegenteil – sollten die Optionen im Geld ablaufen. Da ein wesentlicher Teil der Optionen bei dieser Leiter Strategie aus dem Geld eröffnet wird, fällt auch die Rendite im Erfolgsfall höher aus.

Fazit

Eine Binäre Optionen Martingale Strategie scheitert schon in der Theorie, weil die Margen der Broker höher sind als beim Roulettespiel. Deshalb geht das Martingale Prinzip – den Gewinn einfahren, wenn der Einsatz am höchsten ist und damit alle früheren Verluste neutralisieren – keinesfalls auf. Martingale für Optionen ist noch aus einem anderem Grund fragwürdig: Anders als beim Roulettespiel wird an der Börse nicht mit Laplace Wahrscheinlichkeiten kalkuliert. Davon abgesehen führt der konsequente Einsatz der Strategie ohnehin zum Totalverlust, weil irgendwann der größtmögliche Einsatz gesetzt und verloren wird. Vom Einsatz der Martingale Strategie ist deshalb dringend abzuraten. Positionen sollten eröffnet werden, wenn der Markt Signale liefert.

Binäre Optionen Broker Vergleich 2020

Es stehen uns so viele Broker zur Auswahl, dass die Suche nach dem, der am besten zu einem passt, sich anfühlt als ob man die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen sucht. Einige eignen sich eher für Anfänger, andere wiederum mehr für erfahrene Trader- die mehr investieren wollen. Einige jedoch, taugen gar nichts – diese sollten Sie meiden.

Wie soll man herausfinden, wo Sie am besten traden können?

Zum Glück haben wir für Sie keine Mühe gescheut und die meisten Broker auf dem Markt ausführlich getestet, damit Sie sich nicht selbst damit stressen müssen.

Wir freuen uns Ihnen hiermit unsere Testsieger präsentieren zu dürfen! Bei uns finden Sie die zuverlässigsten und beliebtesten Broker – und für welchen Sie sich auch entscheiden sollten, so können Sie sich sicher sein, dass Ihr Geld dort sicher aufgehoben ist und wir sind uns ebenso sicher, dass Sie dort ganz bestimmt gute Erfahrungen machen werden.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Brokers achten?

Es gibt mehrere Faktoren die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie mit dem Traden beginnen. Viele Broker bieten zwar einen ähnlichen Funktionsumfang, doch bei den Bonusbeträgen, Bonusbedingungen und speziellen Funktionen wie den Handelstypen und Signalsystemen gibt es teilweise große Unterschiede.

Einige Broker bieten schön gestaltete Charts, andere wiederum automatisierte Tools, sodass es in erster Linie darauf ankommt, was genau Sie eigentlich suchen. Wenn Sie Anfänger sind und gerade Ihren ersten Broker auswählen, sollten Sie auf jeden Fall auf folgende Punkte achten:

1. Wieviel möchten Sie bei dem Broker investieren?

Bevor Sie mit dem Traden beginnen sollten Sie sich überlegen, mit wieviel Geld Sie Starten möchten. Sind Sie ein Kleinanleger und wollen einfach nur den Handel mit Binäreoptionen ausprobieren, empfehlen wir Ihnen einen Anbieter mit geringer Mindesteinlage und kleinen Handelseinheiten.

IQ Option könnte auch eine gute Wahl für Sie sein. Hier kann man mit nur €10 seine Karriere als Trader starten. Aussagekräftig ist hier die innovative Plattform, die Sie einfach fesseln wird.

2. Binäre Optionen, Forex oder Kryptowährungen?

Wie bereits erwähnt, haben viele Broker spezielle Features und Optionstypen. Was für einige Leute genau das Richtige ist, kann völlig nutzlos in den Augen von Anderen erscheinen. Bevor Sie also mit einem Broker starten, sollten Sie sich gründlich umschauen, in welchen Bereichen diese wirklich gut sind.

Mögen Sie zum Beispiel schnelles Handeln und schnelle Gewinne? Dann schauen Sie sich am besten nach einem Broker um, der verschiedene Arten von Turbo-Optionen oder riesige Auzahlungen wie IQ Option bietet.

Oder fangen Sie gerade erst an und benötigen daher Hilfe beim Traden? Dann eignet sich am besten ein Broker, der viele Webinare und Kurse anbietet oder der gut gemachte Trading-Videos zur Verfügung stellt.

Wenn Sie andererseits komplexere Strategien nutzen wollen, fehlen Ihnen vielleicht bei einigen Brokern die passenden Charts.

3. Ist Ihr Broker sicher?

Wenn man sich auf den Finanzmarkt stürzt ist es beinahe das Wichtigste überhaupt, dass der Broker von der Finanzaufsicht reguliert wird. Wenn Sie sich also für einen Broker entscheiden dann achten Sie darauf, dass dieser alle notwendigen Lizenzen besitzt. Warnzeichen können sein, wenn ein Broker Trader aus der USA zulässt oder die Lizenz nirgendwo auf der Website zu finden ist.

Die Broker, die wir empfehlen, sind zu 100% sicher. Jeder von ihnen besitzt die erforderlichen Genehmigungen und kann mehrere, hunderttausende aktive, Trader vorweisen. Wenn Sie also einen aus der Liste auswählen, die wir Ihnen zur Verfügung gestellt haben, können Sie sich sicher sein, dass Ihr Geld dort in den besten Händen ist.

4. Achten Sie auf Auszahlungs- und Bonusbedingungen

Einen großen Willkommensbonus zu erhalten, ist sicher nett, doch achten Sie auch darauf, ob Dinge versprochen werden, die einfach zu schön sind um wahr zu sein. Möglicherweise haben Sie es mit Betrügern zu tun oder mit Bonus-Bedingungen, die beinahe unmöglich zu erfüllen sind. Immer wenn Sie einen großen Willkommensbonus sehen, werfen Sie am besten einen kurzen Blick auf die Bedingungen – manchmal ist es einfach besser, eine kleinere Prämie zu bekommen, diese jedoch zu fairen Konditionen zu erhalten.

Ein Beispiel: Marktübliche Bonus-Bedingungen beinhalten zum Beispiel, dass sie Bonusgeld rund 30 bis 50 Mal investieren müssen. Das bedeutet, Sie können Gewinne aus dem Bonus (im Gegensatz zu ursprünglichen Einzahlungen) nicht eher abheben, bis diese Bedingung erfüllt ist.

Wichtig: Regulierte Broker dürfen keine Boni anbieten, achten Sie darauf!

Zusammengefasst

Wie Sie sehen, ist die Wahl des perfekten Brokers eine schwierige Entscheidung – wir helfen Ihnen jedoch gerne weiter. Unsere Empfehlung: Besuchen Sie die oben empfohlenen Broker, schauen Sie sich deren Angebote an und gehen Sie dann unsere Liste mit den Vor- und Nachteilen durch. Das sollte nicht allzu lange dauern. Danach lesen Sie am besten die Erfahrungsberichte über die Anbieter, die Ihnen am meisten zusagen.

Egal für welchen der hier gelisteten Broker Sie sich auch entscheiden, es kann eigentlich nichts schiefgehen, denn alle sind sehr vertrauenswürdige, gut geführte Unternehmen. Wenn Sie also Ihren Favoriten gefunden haben, gehen Sie hin und machen Sie Gewinn!

Können Sie sich nicht entscheiden? Probieren Sie das kostenlose Demokonto unseres Testsiegers, IQ Option aus !

Broker, die wir NICHT mehr empfehlen

Binäre Optionen Broker, die wir entweder nicht mehr empfehlen oder keine Neukunden akzeptieren:

Sie können jedoch unsere frühere Erfahrungsberichte hier erreichen:

Binäre Optionen Gewinnstrategie für 5 Minuten / 60 Sekunden – 74% Erfolgsquote!

Die Suche nach einer hochprofitablen kurzfristigen binäre Optionen Trading Strategie kann sich schwierig gestalten – zum Glück kennen wir eine, die nicht nur eine hohe Erfolgsrate aufweist, sondern auch ziemlich einfach anzuwenden ist. Sie können diese Strategie in buchstäblich 10 Minuten lernen. Wir hatten damit in der Vergangenheit eine Erfolgsquote von rund 74% beim 5 Minuten sowie 60 Sekunden Handel!

Glücklicherweise funktioniert die Strategie genausogut für Forex Trading bei CFD Brokern, also Sie können es auch benutzen, wenn binäre Optionen bei Ihrem Broker schon nicht mehr erreichbar ist.

Was benötigen Sie für die Umsetzung dieser Strategie?

1. Einen zuverlässigen Broker, der über integrierte Indikatoren verfügt. Wir werden “Derivative Oscillators” oder “Awesome Oscillators” benutzen.

Zu dieser Strategie empfehlen wir den Broker IQ Option. IQ Option verfügt über mehrere Indikatoren (unter anderen “Awesome Oscillators”, genau was wir brauchen) und bietet auch eine sehr schöne Handelsplattform an mit kostenlosem Demokonto. Sie können also unsere Strategie direkt kostenlos ausprobieren.

Um mehr über IQ Option zu erfahren, können Sie gerne hier unseren Brokertest lesen oder klicken Sie unten um gleich ein Demokonto zu eröffnen.

Was sollten Sie handeln?

Diese Strategie funktioniert am besten mit Aktien mit hohem Umsatzvolumen sowie mit Währungspaaren wie zum Beispiel EUR/USD. Einige der beliebtesten Aktien mit hohem Volumen, die sich gut für diese Binäroptionen Strategie eignen, sind Apple, Nike, Exxon, Facebook, Tesla und Amazon.

Einrichten der Indikatoren bei IQ Option

Wie gesagt, diese 5 Minuten/60 Sekunden binäre Optionen Strategie erfordert nur einen Trading-Indikator, den “Awesome Oscillator”. Dieser Indikator kann einen Trend erkennen und wird direkt auf den Preisverlauf des entsprechenden Vermögenswertes angewandt. Der Awesome Oscillator ist deshalb ein besonderes Werkzeug in der technischen Analyse, weil er den Impetus eines Vermögenswertes nutzt, um ein Handelssignal zu erzeugen.

Um diesen Indikator einzurichten, melden Sie sich bei IQ Option an und folgen Sie diese Schritte:

1.Stellen Sie den “Charttyp” auf “Candlestick-Ansicht”. Sie finden diese Einstellung links oben in der Oberfläche:

2. Gehen Sie links unten auf “Indikatoren” und wählen Sie “Awesome Oscillator”. Die Grundeinstellungen für die beiden Zeiträume sind 34 und 5, das müssen wir auf 14 und 5 verändern, damit wir aktuelle Signale erhalten.

Bevor wir diesen Indikator in unserer Trading-Strategie verwenden können, müssen wir sicherstellen, dass das Zeitfenster, in dem wir unseren Vermögenswert beobachten, auf 5 Minuten eingestellt ist. Das können Sie gleich unten einstellen bei dem Sie auf “5m” klicken.

Die Strategie anwenden: für 60 Sekunden, 5 Minuten oder mehr?

Jetzt, da wir alle Grundeinstellungen vorgenommen haben, können wir uns der Anwendung dieses Indikators in unserer Trading-Strategie widmen. Bei Iq Option können wir die Handelszeiten nicht so exakt einstellen wie bei vielen anderen Broker, da die Optionen feste Enddaten haben.

Zum Beispiel wenn wir eine Position um 14:00:12 öffnen, dann können zwischen folgende Ablaufszeiten gewählt werden:

Es ist aber kein Problem, die Strategie muss nicht unbedingt für 60 oder 300 Sekunden verwendet werden, die Zeiträume können mehr oder weniger sein.

Bei der Verwendung der Strategie haben Sie grundsätzlich zwei Dinge zu tun: Ständig die oben genannten Vermögenswerte beobachten und Trading-Chancen ausfindig machen. Eine Trading-Gelegenheit liegt dann vor, wenn der Oscillator eines Vermögenswertes drei Dinge macht:

1. Warten Sie, bis er von negativ zu positiv wechselt, oder umgekehrt.
2. Passiert dies, schauen Sie sich den nächsten Balken an. Wenn der zweite Balken den ersten “bestätigt” und in die gleiche Richtung geht, liegt eine gute Trading-Gelegenheit vor!

3. Als letztes müssen wir sicherstellen, dass auch der Preis in die gleiche Richtung läuft.

Im folgenden Bild sehen Sie ein Beispiel dafür, wie der Indikator für den Fall unserer Handelsstrategie aussehen würde (Klicken Sie auf das Bild um zu vergrößern):

Wir beobachten die Periode 13:27-13:33, also insgesammt nur 6 Minuten! In dieser kurzen Zeit bekommen wir 5 Signale von dem “Awesome Oscillator”, also wir können ruhig Positionen für etwa 1 Minute öffnen.

Lassen Sie uns die einzelnen Signale näher anschauen

Wenn man genau hinsieht erkennt man, wie die Balken des Oscillators in meisten Fällen (1., 2. und 3.) in die gleiche Richtung gehen wie die Preis-Kerzen, bzw. wie er es vorhersagt, und Sie sehen, wie er sich ändert und wie der Preis dann auch prompt folgt. Obwohl bei der 2. und 3. Möglichkeit der Richtungwechslung des Oscillator nur sehr knapp war (beim 2. erreicht nur der Oscillator Null, geht aber nicht in den negativen Bereich, also das ist kein klassisches Beispiel für die Strategie), wir können aber ruhig solche Möglichkeiten ausnutzen und alle drei enden mit einem Gewinn von 90%.

In diesem Fall insgesammt $27 Profit nur in 4 Minuten.

Bei Möglichkeit 4. bekommen wir zwar ein “Put” Signal von dem Oscillator, jedoch erkennt man, dass der Preis in die Höhe des zweiten Balkens steigt, also zeigt es nicht in die gleiche Richtung. Diese Möglichkeit müssen wir also auslassen, da wir keine eindeutige Bestätigung erhalten.

Möglichkeit 5. steht gerade vor uns, alles sieht gut aus, wir müssten also eine “Call” Option öffnen.

Wie bereits erwähnt, damit ein Handelssignal vorliegt, müssen wir darauf warten, dass ein Step eintritt und dass dann eine Bestätigung erfolgt. Tritt dies ein, können wir einen Trade in dieselbe Richtung für eine Dauer von 5 Minuten oder etwa 60 Sekunden eingehen.

Das war’s schon. Es ist ein ziemlich einfacher Indikator und bis heute haben wir damit eine 70-75-prozentige Erfolgsquote mit binären Optionen gehabt. Wie Sie sehen, ist der einzige Nachteil der Strategie, dass Sie manuell nach möglichen Trading-Gelegenheiten Ausschau halten müssen, aber mit IQ option und deren integrierten Indikatoren geht es ziemlich schnell und einfach.

Probieren Sie die Strategie gleich risikofrei aus! Bei IQ Option erhalten Sie ein kostenloses Demokonto mit virtuellem Geld, ohne Einzahlung!

Ist Ihnen diese Strategie zu schwer oder wollen Sie nicht manuell handeln?

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So starten Sie den Handel mit binären Optionen
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