Bitcoin Wallet 2020 Die digitale Geldbörse für Kryptowährung!

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Kryptowährungen – der große Bitcoin, Ethereum & Blockchain Ratgeber

Kryptowährungen sind der größte Trend am Finanzmarkt – oder haben Sie noch nie von Bitcoin gehört? Wir möchten Sie in diesem Ratgeber ausführlich informieren, worum es sich beim „digitalen Geld“ handelt. Lesen Sie, wie sogenannte Cryptocoins funktionieren, welche Kryptowährungen sich am Markt finden und was Sie sonst noch zum Thema Bitcoin, Ethereum und Blockchain wissen sollten.

Worum handelt es sich bei Kryptowährungen?

Kryptowährungen setzen sich vom Namen her aus zwei Worten zusammen: Zum einen „Krypto“ zum anderen „Währung“. Krypto ist dabei die Abkürzung von Kryptographie und beinhaltet von der Wortbedeutung her die Verschlüsselung von Informationen. Darüber hinaus ist die Kryptographie ebenfalls damit befasst, Informationssysteme zu konzipieren und diese möglichst resistent gegen Manipulationen zu machen.

Kryptowährungen sind allerdings keine Währung im klassischen Sinne, wie Sie es vom sogenannten Zentralbankgeld, also beispielsweise dem Euro oder dem Dollar, gewohnt sind. Dennoch ist ein vorrangiges Ziel der Cryptocoins, den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu fördern – und in gewissen Teilen auch zu revolutionieren.

Das digitale Geld zeichnet sich durch seine meistens dezentrale Struktur aus, die ein kryptographisch abgesichertes Zahlensystem beinhaltet. Ein wesentliches Ziel der Kryptocoins besteht darin, den Benutzern einen von Banken und Börsen unabhängigen Zahlungsverkehr für Privatpersonen und Unternehmen zu ermöglichen. Ein gravierender Unterschied zwischen den Coins und dem klassischen Zentralbankgeld besteht darin, dass einzelne Parteien, beispielsweise die Zentralbanken, nicht die Möglichkeit haben, die Produktion der Währungseinheiten zu beeinflussen.

Die Historie des digitalen Geldes

Digitale Währungen existieren in der Praxis seit dem Jahr 2009. Die Idee entstand allerdings mehr als zehn Jahre früher, gegen Ende der 90er Jahre. Damals wurde der Grundgedanke über die sogenannte Cyberphunk Mailingliste veröffentlicht. Bis zur Umsetzung dauerte es dann allerdings über zehn Jahre.

So wurde im Jahre 2008 von Satoshi Nakamoto das Werk mit dem Namen „Peer-to-peer electronic system“ veröffentlicht. Dort geht es um ein Bezahlsystem, welches ohne Einschaltung der Kreditinstitute direkt von Person zu Person funktionieren sollte. Anfang 2009 wurden dann die ersten Bitcoins geschürft. Bitcoin stellt bis heute die mit Abstand bekannteste und am weitesten verbreitete Kryptowährung dar:

Wie funktioniert ein Cryptocoin eigentlich?

Cryptocoins werden zwar als Währung (bzw. Kryptowährung) bezeichnet, aber im Prinzip handelt es sich dabei lediglich um eine Datei, die digital gespeichert wird. Zum Verständnis der Funktionsweise ist es wichtig zu wissen, dass Dateien bzw. Transaktionen in einer sogenannten „Wallet“ gespeichert werden.

Es handelt sich dabei um eine Art digitale Geldbörse, die als Online-Konto die Möglichkeit eröffnet, Bestände bzw. Transaktionen der Cryptocoins zu speichern. Die Grundlage dieser Wallets besteht in einem öffentlichen und privaten Schlüssel. Dadurch ist ein hohes Maß an Datenschutz garantiert.

Den öffentlichen Schlüssel benötigen Sie, damit Transaktionen zugewiesen und gleichzeitig überprüft werden können. Dabei wird in erster Linie abgeglichen, ob Bitcoin, Ethereum & Co. tatsächlich der Person gehören, welche die Coins versendet. Die Buchung der Transaktion findet in einem öffentlichen Buchungssystem statt, welches für jeden Teilnehmer einsehbar ist. Der private Schlüssel, auch als „private key“ bezeichnet, wird hingegen benötigt, um die Transaktion zu signieren. Dies dient in erster Linie dazu, dass während des Übertragens von A nach B keine Veränderungen durchgeführt werden können.

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Heutzutage dauert es im Bitcoin-Netzwerk durchschnittlich zwischen acht und zehn Minuten, bis die Bestätigung einer Transaktion erfolgt ist. Aufgrund des großen Hypes rund um das Thema, kann die Dauer der Transaktionen bei großem Bedarf allerdings auch höher sein.

Die Wallet, in welcher die Kryptowährungen gespeichert und praktisch gelagert werden, gibt es mittlerweile in verschiedenen Varianten, nämlich als:

  • Online-Wallet (eWallet)
  • Paper-Wallet (offline)
  • Ledger (offline) als eine Art spezieller USB-Stick

Als besonders sicher gelten Offline-Wallets, beispielsweise als Paper-Wallet oder Ledger. In einer Paper Wallet wird das digitale Geld auf echtem Papier „gespeichert“. Diese sind vollkommen sicher gegenüber Manipulationen aus dem Internet, denn es findet keine Online-Speicherung statt. So können keine gespeicherten Transaktionen oder Bestände verloren gehen.

Was ist die Blockchain und was hat sie mit Kryptowährungen zu tun?

Falls Sie sich schon einmal zum Thema informiert haben, wird Ihnen vermutlich auch der Begriff Blockchain über den Weg gelaufen sein. Vereinfacht dargestellt handelt es sich bei der Blockchain um ein einsehbares Hauptbuch, in dem sämtliche Transaktionen einer Kryptowährung dargestellt werden. Dabei findet das Ablegen dieses Hauptbuchs nicht zentral statt, sondern wird auf zahlreichen Computern vorgenommen.

Insbesondere die dezentrale Ablage sowie das sogenannte Mining (Schürfen von Coins) führen dazu, dass keine zentrale Verwaltung der Blockchain stattfinden muss.

Zur bildhaften Darstellung, worum es sich bei der Blockchain im Detail handelt, können sich am besten eine Kette von Blöcken vorstellen. Innerhalb dieser Blockketten werden Transaktionsdaten miteinander verbunden, wobei die Transaktionen gleichzeitig zu Blöcken zusammengefasst werden. Anschließend findet eine Überprüfung der Gültigkeit statt. Bei erfolgreicher Überprüfung werden die entsprechenden Transaktionen bzw. Blöcke einer bereits existierende Kette angefügt. Dies wird auch als „Proof of Work“ bezeichnet.

Die Integrität (Sicherung gegen Manipulationen im Nachhinein) der Blockchain als Datenbank wird dadurch erreicht, dass eine Speicherung des sogenannten Hash-Wertes des vorherigen Datensatzes im folgenden Datensatz stattfindet, auch als kryptographische Verkettung bezeichnet.

Was hat die Blockchain nun mit Kryptowährungen zu tun? Die Blockchain ist nichts anderes als die technische Basis, beispielsweise auch für Bitcoin. Bildlich gesprochen stellt sie eine Art Datenbank bzw. Tresor dar, der immer wieder geöffnet wird und in dem stattgefundene Transaktionen abgelegt werden.

Was ist Mining?

Falls Sie Bitcoin oder eine andere digitale Währung erhalten möchten, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen können Sie Cryptocoins zu einem aktuellen Kurs kaufen, beispielsweise auf speziellen Börsen, auf die wir später noch zu sprechen kommen. Sie können aber auch selbst neue Coins erschaffen, indem Sie das virtuelle Geld schürfen.

So funktioniert das Mining:

Damit auf diese Weise neue Cryptocoins geschaffen werden können, ist es notwendig, dass ein Rechner äußerst komplizierte Rechenaufgaben löst. Dabei muss ein festgelegter und mehrfach verschlüsselter Wert durch ein Passwort geöffnet werden, welches durch die gelöste Rechenaufgabe ermittelt wird.

So entstandene, neue Transaktionen einer Kryptowährung werden oftmals durch Mining-Farmen produziert und gespeichert. Diese empfangen Netzwerktransaktionen, prüfen sie und sorgen dann dafür, dass diese in die Blockchain geschrieben werden.

Damit das Krypto-Mining auf diese Weise nicht dazu führt, dass eine enorm hohe Anzahl an neuen Coins der jeweiligen Kryptowährung geschaffen werden kann, findet in regelmäßigen Abständen eine Schwierigkeitserhöhung statt, welche die zu lösenden Rechenaufgaben betrifft. Das Mining oder „Schürfen“ ist umso effektiver, je leistungsfähiger der Rechner ist.

Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich beim Algorithmus einer Kryptowährung um einen Lösungsweg, während die Lösung der Rechenaufgabe mit einem Coins belohnt wird.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Strombedarf. Laut Bitcoin Energy Consumption Index liegt der Strombedarf von Bitcoin bei 47 Terrawatt. Damit generiert das Bitcoin Mining mehr Strombedarf als 159 Staaten dieser Welt.

Wie viele und welche Kryptowährungen gibt es heute?

Während es im Jahr 2009 lediglich eine Kryptowährung gab, nämlich den Bitcoin, hat sich die Anzahl in den vergangen Jahren enorm erhöht. Heute existieren über 800 unterschiedliche Cryptocoins. Experten gehen davon aus, dass sich diese Zahl in den kommenden Jahren noch deutlich erhöhen wird.

Aufgrund der großen Auswahl ist es wichtig, die bekanntesten Kryptowährungen zu kennen, die eine akzeptable Marktkapitalisierung haben. Die meisten der über 1.300 Cryptocoins fristen eher ein Nischendasein, sodass deren Handel bisher kaum von Interesse ist. Als Zahlungsmittel konnten sich in Österreich und Deutschland bisher ohnehin nur sehr wenige Coins etablieren. Aktuell sind es vorwiegend Shops im Netz, die Kryptowährungen akzeptieren. Arbeitgeber, die Gehälter in einer Kryptowährung überweisen, sind derzeit keine bekannt.

Die drei führenden Kryptowährungen sind Bitcoin, Ethereum und Ripple.

Bitcoin

Der Bitcoin (BTC) ist die erste und mit Abstand bekannteste Kryptowährung. Aktuell sind über 18 Millionen Bitcoins im Umlauf, sodass sich auf Grundlage des aktuellen Wertes eines Coins, der bei rund 7.222 US-Dollar liegt (Stand: Jänner 2020), eine Marktkapitalisierung von über 130 Milliarden Dollar ergibt (Quelle: charts.bitcoin.com). Nach einer Kursrallye Ende 2020 stieg der Kurs sogar auf bis zu 20.000 US$, nur um anschließend wieder markant nachzugeben.

Seit Einführung der Bitcoins im Jahre 2009 hat sich der Wert des einzelnen Bitcoin astronomisch gesteigert. Vor zehn Jahren kostete ein Bitcoin noch weniger als 10 Cent…

Wer also beispielsweise im Jahre 2020 für 100 Dollar Bitcoins erworben hat, besitzt heute ein stolzes Vermögen von über 7 Millionen Dollar.

Ethereum

Wenn eine Kryptowährung zumindest ansatzweise an die Erfolgsstory der Bitcoins anknüpfen konnte, dann ist das Ethereum. Streng genommen ist Ethereum allerdings keine Kryptowährung, sondern stattdessen handelt es sich um eine Plattform, die der Abwicklung von Smart Contracts dient. Um diese Abwicklung zu ermöglichen, gibt es allerdings eine Währung mit der Bezeichnung Ether.

Aktuell sind über 103 Millionen dieser Coins im Umlauf, die auf Basis des aktuellen Preises von rund 131 Dollar (Stand: Jänner 2020) zu einer Marktkapitalisierung von über 13 Milliarden Dollar führen.

Ripple

Ripple ist ein Netzwerk, welches eine eigene Kryptowährung (XRP) besitzt und eine Kombination aus Handelsplatz und Zahlungsmittel darstellt. Mittlerweile gehört Ripple nicht nur zu den bekanntesten, sondern gleichzeitig zu den Cryptocoins mit der höchsten Marktkapitalisierung. Zu den Investoren zählen unter anderem Google Ventures und Andreessen Horrowitz.

Ranking der Kryptowährungen (Stand 2020)

Auf Grundlage der Marktkapitalisierung ergibt sich aktuell das folgende Ranking der beliebtesten Währungen:

  • Bitcoin: ca. 131 Milliarden US-Dollar
  • Ethereum: ca. 14 Milliarden US-Dollar
  • Ripple: ca. 8 Milliarden US-Dollar
  • Tether: ca. 4 Milliarden US-Dollar
  • Bitcoin Cash: ca. 3,8 Milliarden US-Dollar

Wie Sie an diesem Ranking erkennen können, ist der Bitcoin – oder kurz BTC – nach wie vor die führende Kryptowährung. Zusammen mit Ethereum ist die Marktkapitalisierung fast so groß, wie die aller weiteren 1.300 Kryptowährungen zusammen.

Neben den erwähnten Coins gibt es noch rund 20 weitere Coins, die zumindest vom Namen her populär sind, wie zum Beispiel Dogecoins oder auch Zcash.

Bitcoins: Schneeballsystem und Blasenbildung?

Zwar haben besonders Bitcoins in den vergangenen Jahren eine enorme Preissteigerung verzeichnen können. Dennoch steht das Trendthema im Allgemeinen nicht selten in der Kritik. Während die Gruppe von Befürwortern Bitcoins, Ethereum und Co. als freie und unabhängige Währungen feiert, gibt es auch eine Reihe von Skeptikern.

Diese warnen vor den Risiken der Cryptocoins, insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichen Blasenbildung. Mitunter wird sogar die Theorie in den Raum gestellt, dass es sich bei Bitcoins lediglich um ein Schneeballsystem handeln soll.

So werden insbesondere die Kursexplosionen der vergangenen Jahre, vor allem beim Bitcoin, aber auch bei zahlreichen anderen Kryptowährungen, sehr kritisch gesehen.

Es könnte sich dabei tatsächlich um eine Blasenbildung handeln, die vor allem durch Spekulanten verursacht worden ist. Um ein Schneeballsystem handelt es sich bei Bitcoins bzw. Kryptowährungen allerdings nicht.

Es gibt keine unterschiedlichen Verdienststufen, die ein wesentliches Merkmal von Schneeballsystem sind. Stattdessen hat ein Bitcoin – bis auf Kursveränderungen bei aktuellem Angebot und Nachfrage – für jeden potentiellen Käufer den gleichen Wert. Auch beim Mining ist es so, dass die Lösung der Rechenaufgabe immer mit einem Coin belohnt wird.

Allerdings gibt es mittlerweile bestimmte Anbieter von Systemen, bei denen Käufer durch den Erwerb von Paketen, einer Mitgliedschaft und/oder durch das Werben weiterer Käufer (zusätzliche) Einnahmen generieren können. Diese Systeme ähneln tatsächlich einem Schneeballsystem, was allerdings nicht auf die Kryptowährungen also solche zutrifft.

Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen in Österreich

Falls Sie das digitale Geld nicht nur zum bargeldlosen Zahlen nutzen möchten, sondern durch Spekulationen auf Gewinne hoffen, stellt sich die Frage, ob und falls ja, wie solche Spekulationsgewinne in Österreich versteuert werden müssen.

Im Bereich von privaten Vermögen kommt es insbesondere darauf an, ob die Kryptowährungen zinstragend veranlagt werden oder nicht. Ist dies der Fall, was allerdings eher die Ausnahme sein wird, so handelt es sich bei den Cryptocoins um Wirtschaftsgüter. Daraus resultiert, dass realisierte Gewinne dem Sondersteuersatz gemäß Paragraph 27a Abs. 1 Einkommensteuergesetz unterliegen würden, der bei 27,5 Prozent liegt.

Sollte keine zinstragende Veranlagung gegeben sein, würde es sich bei realisierten Gewinnen um Spekulationsgeschäfte handeln. Allerdings greift die Steuerpflicht nur unter der Voraussetzung, dass zwischen Kauf und Verkauf der Cryptocoin nicht mehr als ein Jahr vergangen ist. Versteuert müssen die Gewinne aber nicht nur bei Kauf und Verkauf werden. Auch unter der Voraussetzung, dass Sie verschiedene Kryptowährungen untereinander tauschen, müssen Gewinne versteuert werden. Dies wird steuerrechtlich wie eine Anschaffung bzw. eine Veräußerung gewertet.

Nicht nur die steuerliche Behandlung von privaten Gewinnen, die durch An- und Verkauf von Kryptowährungen erzielt werden, ist zu beachten. Sollten Sie sich zum Schürfen der Coins, also für das Mining, entschieden haben, würde es sich durch die geschaffenen Cryptocoins um eine gewerbliche Einkunft handeln. Es handelt sich dann um Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb, falls Sie mit dem Schürfen die Absicht haben, regelmäßig Gewinne zu erzielen. Beim Mining handelt es sich also definitiv um eine gewerbliche Tätigkeit. So ist die Versteuerung mit jener zu vergleichen, die bei der Produktion sonstiger Wirtschaftsgüter angesetzt wird.

Weitere Informationen zur steuerlichen Behandlung gibt es auf https://www.bmf.gv.at/steuern/kryptoassets_besteuerung.html

Welche Vor- und Nachteile haben digitale Währungen?

Bevor Sie sich für den Kauf oder das Schürfen der digitalen Währungen entscheiden, sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile informieren.

Abgesehen davon, dass Sie mit dem Handel hohe Gewinne erzielen, aber auch deutliche Verluste erleiden können, gibt es folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile digitaler Währungen

  • globaler Transfer von Geld innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes (über das Web)
  • geringe Transaktionskosten
  • von Banken unabhängiges Zahlungsmittel

Nachteile digitaler Währungen

  • bei den weitaus meisten Kryptowährungen nur geringe Akzeptanz
  • kein Zugriff auf das Zahlungsmittel ohne Internetverbindung

Kryptowährungskurse und Cryptocoin Börsen

Wenn Sie einer digitalen Währung handeln möchten, um von Preissteigerungen zu profitieren, sollten Sie wissen, wo aktuelle Kurse zu finden sind. Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich über Börsen informieren. Es handelt sich dabei um Marktplätze (die staatlich kaum regulierte Unternehmen sind), auf denen Sie mit bestimmten Kryptowährungen handeln, die Cryptocoin also kaufen und verkaufen können. Daher ist es wichtig, zum Beispiel den aktuellen Bitcoin Kurs oder den Ethereum Kurs zu kennen.

Einige der bekanntesten Marktplätze bzw. Börsen sind:

Auf diesen Börsen können Sie nicht nur ein Konto eröffnen und handeln, sondern darüber hinaus stehen oftmals die aktuellen Kurse zu zahlreichen Cryptocoins zur Verfügung.

Bitcoin Wallets: Alles was man wissen muss

Du kennst dich bereits etwas aus? Hier findest du unsere 2 Wallet-Favoriten:

Was ist ein Bitcoin Wallet?

Wer sein Geld in Bitcoins oder andere Kryptowährungen investieren möchte, dem stehen dazu zwei grundsätzliche Anlageformen zur Verfügung. Beim Handel mit Hilfe einer Bitcoin Börse werden die Bitcoins, ähnlich wie bei Aktien und Fonds, an einem Börsenplatz gehandelt. Das bedeutet, dass der Anleger die Bitcoins nicht selbst besitzt, sondern mit Anteilsoptionen handelt.

Die Bitcoins werden von der jeweiligen Börsenplattform verwahrt und gehandelt, die somit erzielten Gewinne und Verluste werden an den Anleger gemäß der erworbenen Bitcoin-Anteile weitergegeben. Dieses Model ist als vergleichbar mit dem Handel Währungszertifikaten, bei denen der Investor das Geld nicht physisch besitzt, sondern das erworbene Währungsvermögen von einem Broker verwalten lässt.

In diesem Artikel erklären wir dir, wie du in unter 10 Minuten Bitcoins kaufen kannst.

Warum benötige ich ein Wallet?

Im Gegensatz zu klassischen Währungen kann der Bitcoin (BTC) als kryptografische Währung nicht unmittelbar gehandelt werden. Es gibt also keinen direkten physischen Gegenstand, der den Wert wie bei einem Geldschein „real“ wiederspiegelt. Vielmehr werden die Bitcoins als digitale Währung in einem dezentralen Rechnernetz geschöpft.

Technisch gesehen bewahren Anleger in ihrem Wallet nicht die Bitcoins selbst auf, sondern deren digitale Keys, mit deren Hilfe auf eine Bitcoin-Adresse zugegriffen werden kann.

Besondere Merkmale des Wallet-Systems

Die Welt der Bitcoins klingt für unerfahrene Anleger mitunter abstrakt und unübersichtlich. Im Grunde gleicht der Handel mit Kryptowährungen jedoch in weitem Teilen dem Handel mit konventionellen Währungen. Das digitale Währungssystem besitzt dennoch eine herausragende Merkmale:

1. Open Source:
Die Bitcoin-Software ist zu 100% Open Source. Das bedeutet, dass grundsätzlich jeder ohne Kosten im Bitcoin-Netzwerk als sog. „Miner“ agieren kann. Doch Achtung: Das an sich kostenlose Handelssystem darf natürlich nicht mit den daraus geschöpften Bitcoins selbst verwechselt werden.

2. Pseudonyme Adressen:
Beim Handel (und auch bei der Zahlung) mit Bitcoins werden für jeden Teilnehmer Pseudoynme erzeugt. Eine Identifizierung der Handelspartner findet somit nicht statt. Dies hat zwar große Vorteile im Blick auf den Schutz der persönlichen Daten der teilnehmenden User, allerdings können so schwarze Schafe leichter im Bitcoin-System untertauchen. Da die Kette aller Bitcoin-Transaktionen öffentlich zugänglich ist, garantiert das System allerdings keine vollständige Anonymität.

3. Walletsverwaltung:
Grundsätzlich können Anleger beliebig viele Wallets erwerben. Es ist also nicht notwendig, alle Bitcoins über ein einziges Wallet zu handeln. Zudem können Wallets ähnlich einer Datei abgespeichert und somit auch offline gebackupt werden.

4. Verschiedene Währungen:
Auch wenn im Bereich der Kryptowährungen fast immer nur über Bitcoins gesprochen wird, so ist mit den meisten Wallets auch der Handel mit anderen digitalen Währungen wie Ethereum oder Litecoin möglich. In ihrem Grundlagen funktionieren jedoch alle Währungen gleich.

Public Keys und Private Keys

Ein Wallet ist eine Software bzw. Hardware, die alle Bitcoin-Adressen und die eigenen öffentlichen Schlüssel (Public Keys) und privaten Schlüssel (Private Keys) verwaltet.

Was ist ein Public Key?

Ein Public Key (öffentlicher Schlüssel) ist eine öffentliche Adresse, auch Empfangsadresse genannt, an die man Bitcoins sendet. Diese Empfangsadresse kann dazu genutzt werden, um Bitcoins zu empfangen. Dazu gibt man die öffentliche Adresse an eine Börse oder an einen Dritten weiter.

Eine Bitcoin-Empfangsadresse startet meist mit einer 1, 3 oder bc1q und sieht zum Beispiel so aus:

Was ist ein Private Key?

Der Private Key (privater Schlüssel) ist ein geheimer Zugangscode für die zugehörige Empfangsadresse. Der private Schlüssel ist also eine Art PIN für das Bitcoin-Konto. Und dieser private Schlüssel sollte immer privat bleiben! Wer einen privaten Schlüssel besitzt, besitzt immer auch die Bitcoins auf den zugehörigen Empfangsadressen.

Ein privater Schlüssel sieht dann z.B. so aus:

Es wäre natürlich aufwendig, jeden privaten Schlüssel einzeln zu speichern, wenn hunderte Empfangsadressen genutzt würden. Aus diesem Grund gibt es bequemere Lösungen, wie beispielsweise:

  • Wallets bieten z.B. Backups an, die mehrere private Schlüssel auf einmal speichern können.
  • Eine andere Möglichkeit ist ein sogenannter Seed, der für HD Wallets genutzt wird.

Arten von Bitcoin Wallets

Der Bitcoin, der erstmals im Jahr 2008 gehandelt wurde, ist eine äußerst junge Währung. Es erscheint daher nicht verwunderlich, dass sich das Bitcoin-System stetig verändert und weiterentwickelt. So verändern sich auch die unterschiedlichen Wallet-Varianten zur Aufbewahrung der Bitcoins:

Paper Wallet

Ein Paper Wallet ist die „einfachste“ Form eines Wallets und kann zugleich sehr sicher sein. Der Wallet aus Papier besteht aus einem einzigen Private Key – Public Key – Paar, das auf verschiedene Weisen erstellt werden kann.

In der Entstehungszeit des Bitcoins wurden vor allem Papier-Wallets verwendet, bei denen der Zugang zum System für den Anleger mit Hilfe eines persönlichen Zugangsschlüssels und einer Bitcoin-Adresse ermöglicht wurde (ähnlich eines Passworts und eines Nutzernamens). Da diese Methode jedoch zu unsicher war, wird sie heute kaum mehr verwendet.

Stattdessen bieten verschiedene Anbieter die Möglichkeit eines Papier-Wallets, bei dem die Bitcoin-Adresse des Users mit zwei QR-Codes verwaltet wird. Ein QR-Code enthält dabei die öffentlich zugängliche Adresse, mit der der Nutzer Bitcoins empfangen kann. Der zweite Code enthält den persönlichen Sicherheitsschlüssel, mit dem Bitcoins aufbewahrt oder auch versandt werden können.

Diese erneuerte Variante des Papier-Wallets gilt als sicher und unbedenklich, wenn beide QR-Codes nicht am gleichen Ort aufbewahrt werden.

Vorteile :

  • Sichere Lagerung der Bitcoins
  • Geringe Kosten für die Erstellung

Nachteile :

  • Sichere Erstellung ist aufwendig bzw. komplex
  • Keine aktive Nutzung der Bitcoins

Hardware Wallet

Die bislang jüngste Entwicklung am Wallet-Markt stellen Hardware-Wallets dar, bei denen die Bitcoin-Schlüssel des Kunden elektronisch gesichert werden. Sie gelten als eine der sichersten Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Bitcoins. Zwar werden die Transaktionen auf einem Computer oder Smartphone mithilfe von Browser oder Software konfiguriert, die eigentliche Transaktion findet jedoch abgeschottet mithilfe der Signatur des Hardware Wallets statt.

Die mobilen Tresore müssen vom Nutzer erst gekauft werden und werden dann per USB, Bluetooth oder auch NFC mit dem Computer oder Smartphone verbunden und je nach Modell mit Knöpfen am Gehäuse oder per Touchscreen gesteuert. Ein Hardware Wallet kann dabei mehrere digitale Währungen speichern und nicht nur Bitcoin.

Ein kleiner Nachteil: Neue Token-Modelle oder Weiterentwicklungen in der Blockchain-Software müssen von den Herstellern erst in die Wallet-Systeme integriert werden, so dass es zu Verzögerungen kommen kann, bis Nutzer der Hardware-Wallets an den technischen Neuerungen teilhaben können.

Vorteile :

  • Sichere Lagerung der Bitcoins
  • Aktive Nutzung der Bitcoins möglich
  • Weitere digitale Währungen können gelagert werden

Nachteile :

Die besten Bitcoin Hardware Wallets:

Hardware Wallet Benutzerfreundlich Open Source Währungen
Trezor Ja Ja Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin uvm.
Ledger Nano S Ja Nein Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin, Ripple uvm.
KeepKey Wallet Ja Ja Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin, Ripple uvm.

Desktop Wallet

Für die Verwaltung von Bitcoins muss gelegentlich ein eigener Bitcoin-Klient auf dem Desktop installiert werden, der die im Grunde bereits einfachste Form eines Desktop-Wallets darstellt. Er ermöglicht es, Bitcoin-Adressen zu generieren und Transaktionen im Netzwerk zu verwalten. Bei einem Desktop Wallet kommt es stark auf die Umgebung an, d.h. ob Ihr Computer frei von Schadsoftware ist.

Neben den zum Teil sehr kompakten Klienten sind heute jedoch auch umfangreichere Software-Features verfügbar. Je nach Anbieter werden dabei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, wie z. B. die Sicherheit des Wallets (z. B. „Amory”) oder die Anonymität des Users (z. B. „DarkWallet“).

Allerdings besitzen Desktop-Wallets einen entscheidenden Nachteil: Sie sind äußerst unpraktisch im alltäglichen Handel mit Bitcoins und somit nur für Nutzer geeignet, die Bitcoins vorrangig für den Vermögensaufbau nutzen möchten.

Vorteile :

  • Keine Kosten für die Erstellung
  • Aktive Nutzung der Bitcoins möglich

Nachteile :

  • Angreifbare Umgebung
  • Auf Entwickler angewiesen (Updates, Sicherheit, usw.)

Smartphone Wallet

In den App-Stores von Android und Apple lassen sich vielfältige Mobile-Wallets finden, wie z. B. Jaxx, Bread Wallet oder Blockchain. Da sie den persönlichen Zugangsschlüssel direkt auf dem Smartphone bewahren, eigenen sie sich hervorragend für den alltäglichen Zahlungsverkehr mit Bitcoin.

Mittlerweile werden sogar einige Wallet-Apps angeboten, mit denen die sogenannte NFC-Technologie (Near-Field-Communication) für das kontaktlose Bezahlen genutzt werden kann, ohne das ein QR-Code gescannt oder eine Adresse weitergegeben werden muss.

Vorteile :

  • Keine Kosten für Erstellung und Nutzung
  • Bitcoins können überall mitgenommen werden

Nachteile :

  • Angreifbare Umgebung
  • Auf Entwickler angewiesen (Updates, Sicherheit, usw.)

Online Wallet

Bei webbasierten Wallets wird der private Schlüssel des Nutzers von einem externen Anbieter verwaltet. Ein Download des Blockchains ist somit nicht notwendig, da die Rechenleistung vom jeweiligen Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Online-Wallets punkten daher mit ihrer unkomplizierten Verfügbarkeit.

Allerdings muss der User seine Daten einem externen Verwalter anvertrauen. Ein Nachteil im Blick auf die Sicherheit der persönlichen Daten, da der User so selbst nicht mehr überprüfen kann, wie gut die persönlichen Daten geschützt sind.

Online-Wallets sind daher in der Praxis mit dem Bitcoin-Handel an Börsenplätzen vergleichbar. Sie sind jedoch tatsächliche Wallets, da sie die persönlichen Bitcoin-Schlüssel der User verwalten. Der weltweit größte Online-Wallet-Anbieter ist die Plattform Coinbase, die Börse und Wallet zugleich anbietet.

Vorteile :

  • Schnelle und einfache Erstellung
  • Überall auf der Welt nutzbar mit E-Mail und Passwort

Nachteile :

  • Angreifbare Umgebung (auch Phishing)
  • Hält Ihre privaten Schlüssel
  • Vom Dienst des Anbieters abhängig

Wallet Arten im Vergleich

Hier noch einmal zur Übersicht die unterschiedlichen Arten der Bitcoin Wallets und ihre Hauptmerkmale im Bezug auf die Anwendung:

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Grundsätzlich wird Einsteigern zu einem Bitcoin Hardware Wallet geraten. Das hat mehrere Gründe, z.B.:

  1. Sicherheit: Hardware Wallets sind so gut geschützt, dass selbst Schadsoftware die Bitcoins nicht stehlen kann.
  2. Einfache Einrichtung: Die Einrichtung eines sicheren Hardware Wallets ist deutlich einfacher als die Einrichtung eines anderen sicheren (z.B. Paper-) Wallet.
  3. Benutzerfreundlich: Das Interface ist übersichtlich gestaltet und der Benutzer gewöhnt sich schnell daran.
  4. Digitale Währungen: Benutzer können weitere digitale Währungen wie Ether, Litecoin, Dash usw. sicher lagern.

Anbieter von Bitcoin Wallets

Es ist nicht leicht, in der Vielzahl der Wallet-Anbieter einen Überblick zu behalten. Nachfolgend werden deshalb einige Anbieter vorgestellt, die mit hohem Komfort und einer einfachen Handhabung punkten können.

Paper Wallet

Ihre Einfachheit ist zugleich das größte Gut der Papier-Wallets. Da die Daten nicht elektronisch abgespeichert werden, ist die Möglichkeit eines Datenmissbrauchs oder Datenklaus nahezu ausgeschlossen. Sie können nicht gehakt werden und gleichen einem Geldschein oder Scheck: Nur wer diesen in seinem Besitz hat, kann auch über den dahinterliegenden Wert verfügen.

Bitadress.org

Eine der bekanntesten Seiten zur Generation der Wallet-IDs ist die Internetseite Bitadress.org. Durch das zufällige Bewegen des Mauszeigers wird eine hohe und zufällige Verschlüsselung der Bitcoin-Keys sichergestellt.

Anschließend erscheinen zwei Codes:
1. Die Bitcoin-Adresse und
2. Der Private Schlüssel (WIF)
.

Diese können entweder als Buchstabenzahlenkombination oder als QR-Code ausgegeben werden. Möchte ein User seine Bitcoin-Adresse mit einem entsprechenden Wert aufladen, so muss er Bitcoins an diese Adresse überweisen.

Die Bitcoin-Adresse kann im Handel weitergegeben werden. Der WIF bleibt dagegen immer beim Besitzer. Sie sollte unbedingt an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Je nach Wunsch kann der User sein Papier-Wallet auf der Webseite grafisch aufbereiten lassen in Form eines Bitcoin-Geldscheines. Weitere Möglichkeiten sind Erfassung als Massen-Wallet oder Split-Wallet.

Hardware Wallet

Verbraucher schätzen an den noch relativ jungen Hardware-Wallets vor allem die Möglichkeit, völlig selbstbestimmt über die Verwahrung der eigenen Bitcoin-Keys zu entscheiden. Auf dem Markt sind zwei große Anbieter zu finden:

Ledger

Zu den meistverkauftesten Hardware Wallets weltweit zählt das Ledger Nano S. Alle verfügbaren Kryptowährungen können auf dem kompakten Wallet im USB-Stick-Design verwahrt und verwaltet werden. Mit einem Preis von 59 Euro ist der Stick ein faires Angebot.

Eine weitere Walletvariante ist der Ledger Blue, der mit einem größeren und farbigen Touchscreen eine etwas einfacherer Bedienbarkeit ermöglicht.

Trezor

Der französische Hardware-Wallet-Anbieter Trezor hat derzeit zwei Produktvarianten in seinem Angebot, der kompakte Trezor Model One und der etwas mit einem größeren Bildschirm ausgestattete Trezor Model T. Eine Authentifizierung über USB ist erst möglich, nachdem alle vertraulichen Daten direkt über das Hardware-Wallet eingegeben wurden.

Im Handel ist das Model One zum Preis von 59 Euro erhältlich, das Model T kostet 165 Euro. Da im Gegensatz zu Ledger keine eigene Software zur Verfügung steht, gestaltet sich der Installationsvorgang etwas umständlicher. Weitere Merkmale:

  • 14 Coins: Im Gegensatz zum Ledger Wallet, das 55 Coins unterstützt, können mit dem Trezor Wallet nur 14 Coins verwaltet werden. Für Privatanleger ist dies jedoch in aller Regel völlig ausreichend.
  • Backup: Ein besonderes Merkmal ist die integrierte Backupfunktion, mit deren via USB Sicherungskopien der Schlüssel angefertigt werden können, um diese im Falle eines Hardware-Ausfalls zu schützen.
  • Crypto Steel: Kunden, die mit ihrem Hardware Wallet ein sehr hohes Guthaben verwalten, bietet Trezor eine besondere Möglichkeit zur Sicherung des Recovery Seed. So können in einer dünnen Metallschachtel mit Hilfe der mitgelieferten Metallbuchstaben eine Erinnerung an den Recovery Seed, einen Code aus 24 englischen Wörtern gesetzt werden. Dazu müssen jedoch nur die ersten vier Buchstaben jedes Wortes gesetzt werden, da sich die restlichen Buchstaben dann automatisch herleiten lassen. Mit 131 Euro ist das feuerfeste Crypto Steel allerdings kein Schnäppchen.

Die besten Hardware Wallets:

Art Hardware Wallet Paper Wallet Desktop Wallet Smartphone Wallet Online Wallet
Wie kompliziert ist die Einrichtung?
Wie hoch sind die Anschaffungskosten?
Ist die Umgebung sicher?
Halte ich die privaten Schlüssel?
Hardware Wallet Benutzerfreundlich Open Source Währungen
Trezor Ja Ja Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin uvm.
Ledger Nano S Ja Nein Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin, Ripple uvm.
KeepKey Wallet Ja Ja Bitcoin, Ether und ERC20 Token, Litecoin, Ripple uvm.

Broker Empfehlung

Die folgenden CFD Broker sind besonders empfehlenswert:

eToro

Die im Jahr 2006 gegründete Trading-Plattform eToro hat sich vor allem auf den Bereich des Social Trading Dabei können Kunden die Portfolios anderer erfolgreicher Nutzer im eigenen Portfolio abbilden und so von deren Erfolg profitieren.

Insgesamt sind über 4,5 Millionen User aus 170 Ländern auf der Plattform aktiv. Durch den Firmensitz in Zypern unterliegt eToro der Absicherung durch die CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) sind die Einlagen der Kunden bis zu einer Höhe von 20.000 Euro gesetzlich abgesichert, ein verhältnismäßig niedriger Betrag (in Deutschland sind 100.000 Euro garantiert).

Die Anmeldung ist schnell unkompliziert möglich. Gehandelt werden kann in den Währungen US Dollar, Pfund, Euro, Yen, sowie in australischen und kanadischen Dollar.

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Skilling

Skilling ist ein recht junger Finanzdienstleister, der aber einen rasanten Start hingelegt hat und mit beeindruckender Geschwindigkeit wächst. Das dürfte vor allem der modernen und benutzerfreundlichen Handelsplattform zu danken sein, die selbst Anfänger intuitiv bedienen können.

Da der CFD-Broker seinen Sitz auf Zypern hat, ist er durch die zyprische Aufsichtsbehörde CySEC reguliert. Dadurch genießen Nutzer unter anderem eine Einlagensicherung in Höhe von 20.000 Euro.

Handelbare Vermögenswerte sind hier Devisen, Aktien, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe und Indizes.

Skilling erhebt keine Ein- oder Auszahlungsgebühren. Die Preisgestaltung ist zudem sehr transparent, sodass der Kunde jederzeit die Gebühren für die einzelnen Assets einsehen kann.

Der Kundensupport ist praktich via Live Chat, E-Mail oder auch deutschsprachigen Telefonsupport zu erreichen.

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BitCoin für Einsteiger: So funktioniert die digitale Währung

Die Banken zittern, die Regierung weiß noch nicht so recht was sie damit anfangen soll und die Medien verteufeln es als Hackergeld. Die Rede ist von BitCoin, der digitalen Währung, die keinen Mittelsmann (wie eine Bank) kennt. Doch wie startet man mit der erhofften Währungsrevolution? Eignet sich BitCoin für Einsteiger überhaupt? Und brauche ich das? Unser Gastautor Benjamin Mewes liefert einen Einstieg in die spannende Welt der Kryptowährung.

Die Blockchain: Das Rückgrat der BitCoin-Währung

Die Banken verteufeln BitCoin nicht, sondern sie greifen eine Erneuerung, die im Zuge des Ursprungspapers von Satoshi Nakamoto (dem mysteriösen Erfinder von BitCoin) entstanden ist, für zukünftige Entwicklungen der digitalen Finanzwelt auf: Die Blockchain. Da BitCoin eine reine digitale Währung ohne Kontrolle von Seiten der Zentralbanken und Regierungen ist, werden alle Transaktionen in der Blockchain gespeichert. Sie fungiert als eine Art dezentralisierte Datenbank, in der alle BitCoin-Aktivitäten gespeichert sind. Da die Menge an BitCoin von vornherein begrenzt ist (21. Millionen Stück) kann somit zu jedem Zeitpunkt nachvollzogen werden wie viel Geld im System ist. Die Transaktionen zwischen den BitCoin-Geldbörsen, den so genannten Wallets, finden für alle sichtbar in der Blockchain statt. Jeder Nutzer hat einen (oder mehrere Schlüssel), die im Grunde genommen seine Kontoverbindung darstellen.

BlockChain-Daten (By deavmi (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

BitCoin für Einsteiger: Die digitale Währung verstehen

Diese Schlüssel sind jedoch so kryptisch, dass die Transaktionen nicht mit den Nutzern persönlich in Verbindung gebracht werden können. Die Blockchain verwaltet die Transaktionen zwischen den Knoten, die im System hängen. Nutzer zahlen 1 Prozent Transaktionsgebühr für BitCoin-Überweisungen (davon entfallen jeweils 0,5 Prozent auf Empfänger und 0,5 Prozent auf den Überweisenden). Die Knoten halten die Blockchain am Laufen und bekommen dafür BitCoins ausgezahlt (so lange bis die 21 Millionen BitCoin durch das sogenannten BitCoin-Mining in den Markt gebracht wurden).

Das Wallet: Die Geldbörse im Netz

Die BitCoin-Äquivalent zur „echten“ Geldbörse ist das Wallet, das wie ein Konto funktioniert. Hier werden die BitCoins der Nutzer gespeichert und Transaktionen können vorgenommen werden. Es gibt unzählige verschiedene Wallets – und zwar sowohl als Online-Dienst wie lokal installiert. Persönlich rate ich zu einer sicheren Wallet, die Daten nicht in der Cloud speichert und am besten über eine lokale Verschlüsselung verfügt. Ich empfehle hier die quelloffene Software Electrum, da diese sowohl auf Windows, Linux als auch Macs läuft und den Bedürfnissen angepasst werden kann. Zudem kann eine portable Windows Version installiert werden, ohne einen Installer benutzen zu müssen. Eine iOS- und eine Android-Version ist ebenfalls in Planung.

Ein Beispiel für eine sichere, plattformübergreifende BitCoin-Wallet liefert Electrum

BitCoin-Wallet erstellen

Beim ersten Start fragt Electron, ob ein neues Wallet angelegt werden soll, was Ihr bejaht. Danach wird ein Seed, sozusagen der Startpunkt für eine Verschlüsselung mit Zufallszahlen generiert. Sollte das Passwort verloren gehen, kann mit Hilfe des Seeds das Wallet wiederhergestellt werden. Achtung: Ist beides verloren, sind auch eure BitCoins futsch! Also gut notieren und sicher verwahren! Danach ist noch ein möglichst sicheres Passwort zu wählen, mit dem eure Wallet gesichert ist.

Ist alles gewählt, kann unter Tools – Preferences die Sprache auf „Deutsch“ gewechselt werden. Unter Transaktionen werden die letzten Bewegungen in eurer Wallet, bzw. auf eurem Schlüssel angezeigt. Das ist vergleichbar mit dem Online-Banking, so wie ihr es kennt.

Unter Kontakte können häufig genutzte Adressen in einem Adressbuch zusammengefasst werden und gespeichert. Die Reiter Senden und Empfangen funktionieren ebenfalls genau wie beim Onlinebanking. Das Versenden von BitCoin funktioniert durch die Eingabe einer Adresse im Feld Zahle an, die Beschreibung entspricht dem Betreff. Ist in den Einstellungen die Leitwährung EUR ausgewählt, so kann die zu überweisende Summe direkt in der für uns greifbareren Währung Euro angegeben werden. Alternativ kann auch direkt der Wunschbetrag in BitCoin angegeben werden. Der Schieberegler für die Gebühren sollte zu Anfang auf der Standardeinstellung verbleiben. Sind die Gebühren zu niedrig dauert es länger bis die Überweisung vollzogen wird oder sie wird gar vom Netzwerk abgelehnt.

Mit Eurer Wallet-Software könnt Ihr per BitCoin bezahlen oder auch BitCoins empfangen

Mit BitCoin bezahlen und überweisen

Im Reiter Empfangen bekommt Ihr bei Empfängeradresse einen Schlüssel (es gibt davon mehrere) angezeigt. Kopiert diesen Schlüssel und gebt ihn andere BitCoin-User weiter, damit diese Euch BitCoins zukommen lassen können – das funktioniert in der Praxis ähnlich einfach wie bei kommerziellen Bezahldiensten wie PayPal.

Wie kommen BitCoin in mein Wallet?

Eine sehr interessante Frage, die besonders für Anfänger nicht so einfach zu beantworten ist. BitCoins können entweder über entsprechende BitCoin-Börsen oder über Portale wie Bit4Coin, BitCoin.de und HappyCoin gekauft werden. Dabei wird Geld zum Umtauschwert von eurem Konto eingezogen und eurem Wallet gutgeschrieben. Leider setzen viele Portale, wie BitCoin.de, auf das unsichere Sofort-Überweisen System bei dem ihr eure Bankdaten offen legen müsst. Bei allen Börsen muss die Empfänger-Adresse von eurer Wallet hinterlegt werden, damit die Einzahlung vorgenommen werden kann. Dann ist es meist eine Sache von 1-2 Tagen und die BitCoins liegen in eurer Wallet. Gut fand ich bisher das Portal Bit4Coin dass einen SEPA Einzug als Zahlung ermöglicht. Hier erhaltet Ihr nach einer Überweisung einen separaten BitCoin-Gutschein, dessen BitCoin-Wert Ihr dann in Eure Wallet übertragen könnt.

Auf Portalen wie Bit4Coin könnt Ihr „echte“ Währung gegen BitCoin tauschen

Wo kann ich mit BitCoin zahlen?

Nicht nur im oft zu unrecht verteufelten Darknet kommt BitCoin als Zahlung langsam an, auch in der realen Geschäftswelt. Vom lokalen Verkäufer für Imkerei-Artikel bis hin zu städtischen Dienstleistungen (naja, zumindest, falls Ihr in Luzern wohnt ;) ) reichen die Möglichkeiten. Auch erlauben viele VPN-Anbieter die Zahlung per BitCoin, um einen möglichst anonymen Weg ins Internet zu ermöglichen. Beispiele dafür sind NordVPN, TorVPN oder Perfect Privacy.

Verschlüsseltes Internet mit einer verschlüsselten Währung zahlen – gerade bei VPN-Anbietern ist BitCoin ein beliebtes Zahlungsmittel

Vor allem sind die BitCoin-Wallets aber eine einfache Möglichkeit Geld von a) nach b) zu schicken, ohne dass ihr horrende Gebühren zahlen müsst. Bedenkt aber, dass der Kurst der digitalen Währung stark schwankt: Eine BitCoin kann in einem Monat einen Gegenwert von Hunderten von Euros aufweisen und wenige Wochen später nur noch die Hälfte wert sein. Gleichzeitig kann der Kurs aber auch steigen, sodass Eure BitCoins wertvoller werden – vergleicht es einfach mit der Börse ;). Nicht nur deshalb sorgen die BitCoins für Aufregung. Wer sich auf das „neue“ Geld einlässt, kann jedoch eine neue spannende Welt der digitalen Währungen betreten und ausprobieren.

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