Binäre Optionen Gebühren Diese Kosten sind zu kalkulieren 2020

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DEGIRO Kosten – Alles zu den internen Gebühren und den Preisen auf verschiedenen Märkten!

Christian Habeck – 28. März 2020

Bei DEGIRO handelt es sich um einen Broker, der aus den Niederlanden stammt. Bereits seit 2020 ist das Unternehmen auch am deutschen Markt aktiv und bietet dabei vor allem eines:

Möglichst günstige Kosten für das Trading mit Aktien, Fonds und Finanzderivaten. Doch wie hoch fallen die DEGIRO Gebühren wirklich aus? Wir klären auf.

Das wichtigste zu den DEGIRO Kosten vorab

  • Handel über Xetra schon ab 2 Euro zuzüglich 0,018% vom Depotvolumen
  • US-Aktien zu 0,50 Euro plus 0,004 USD pro Aktie erwerben
  • Keine Depotgebühr
  • Keine versteckten Kosten
  • Dauerhaft günstige Konditionen
  • EU-Regulierung aus den Niederlanden

Über den Broker DEGIRO

Bei DEGIRO handelt es sich um einen klassischen Discount-Broker, der seine Geschäfte vollständig über das Internet abwickelt. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2008, richtet sich mit seinem Service aber zunächst ausschließlich an institutionelle Investoren. Angesprochen werden sollten vor allem Banken, Pensionsfonds und Privatpersonen mit einem äußerst großen Vermögen. Diese Zielgruppe handelt in der Regel eigenverantwortlich und ist insbesondere an günstigen Kosten interessiert.

Schnell schaffte es DEGIRO, sich in der Branche einen guten Ruf zu erarbeiten. Denn das Unternehmen war – und ist – im Bereich der institutionellen Geldanlage einer der günstigsten Anbieter überhaupt. Aufgrund des immer größer werdenden Kundenstamms entschied sich DEGIRO dann im Jahr 2020 dazu, seinen Service auch für Privatkunden zugänglich zu machen. Seitdem profitieren nicht mehr nur Großinvestoren von den unschlagbaren Konditionen, sondern auch private Anleger. In Deutschland ist das Depot des Brokers seit dem Jahr 2020 verfügbar und schaffte es bereits zwei Jahre später auf einen unserer Spitzenplätze: Lesen Sie selbst im DeGiro Test 2020.

Heute werden Transaktionen mit einem Volumen von rund 30 Milliarden Euro pro Jahr über DEGIRO abgewickelt. Seit der Gründung hat das Unternehmen seinen Sitz dabei in den Niederlanden, was für Trader in Sachen Support und Sicherheit einige Vorteile mit sich bringt. Denn das Unternehmen unterliegt allen gesetzlichen Regelungen, die auch für deutsche Finanzdienstleister gelten. Unterschiede ergeben sich nur bezüglich der Regulierung. Für DEGIRO ist nicht etwa die deutsche BaFin, sondern die niederländische Zentralbank verantwortlich.

Fazit: DEGIRO ist ein international agierender Broker, der sich vor alle aufgrund seiner geringen Preise einen Namen machen konnte. Was anfangs als Service für große, institutionelle Investoren begann, ist heute ein Broker, der auch Privatkunden betreut. Jährlich wickelt DEGIRO Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 30 Milliarden Euro ab.

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Gibt es eine DEGIRO Depotgebühr?

Noch immer verlangt eine Vielzahl von Banken ein Entgelt dafür, dass ein Depot zur Verfügung gestellt wird. In der Regel handelt es sich dabei um stationäre Filialbanken, die ein entsprechend teures Netz an Filialen unterhalten müssen. Einen großartigen Einfluss auf den Service hat diese Gebühr allerdings nicht. Zwar können sich Anleger beraten lassen, jedoch verweilen die Aktien dann meist ohnehin mehrere Jahre auf dem Depot.

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Im Falle von DEGIRO ist festzustellen, dass das Unternehmen auf derlei pauschale Kosten verzichtet. Weder für die Kontoeröffnung noch die anschließende Führung müssen Gebühren bezahlt werden. Auch für die Zukunft versichert der niederländische Broker ausdrücklich, dass es keine DEGIRO Depotgebühr geben wird. Allein hierdurch können Trader bereits 50 bis 500 Euro pro Jahr sparen – denn so hoch können die Kosten bei anderen Banken ausfallen.

Fazit: Eine DEGIRO Depotgebühr existiert nicht. Auch in Zukunft plant das Unternehmen nicht, derlei pauschale Kosten einzuführen. So können Trader im Vergleich mit herkömmlichen Geschäftsbanken schnell einige hundert Euro im Jahr sparen.

Wie teuer ist der Handel mit DAX-Aktien über DEGIRO?

Viele deutsche Anleger möchten ihr Kapital gerne in deutsche Aktien investieren. Das ist kaum verwunderlich, dürfte der Markt den Tradern doch gut bekannt sein. Zudem bietet sich eine recht breite Palette an unterschiedlichen Wertpapieren, die für Investitionen interessant sind. Einige Beispiele:

Wer mit diesen Aktien bei DEGIRO handeln möchte, hat hierzu grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder wird das elektronische Handelssystem Xetra genutzt oder Trades werden direkt über die Parkettbörse in Frankfurt abgewickelt. Unterschiede ergeben sich dabei vor allem in Bezug auf die Kosten. Über Xetra zahlen Anleger lediglich 2 Euro pro Position zuzüglich 0,018% vom Ordervolumen. Wer also beispielsweise Siemens-Aktien im Wert von 10.000 Euro kauft, muss mit Kosten von 2,18 Euro rechnen.

Etwas höher fallen die DEGIRO Gebühren aus, wenn an der Frankfurter Parkettbörse gehandelt werden soll. Die generelle Pauschale beträgt 7,50 Euro, hinzu kommen noch Provisionen von 0,09% der Ordersumme. Hier zahlt der Anleger für einen Kauf von Aktien mit einem Volumen von 10.000 Euro also 15,50 Euro. In der Regel ist es aber ohnehin ratsam und möglich, über Xetra zu traden.

Fazit: Wer online Aktien kaufen möchte, findet mit DEGIRO – zunächst bezogen auf den deutschen Markt – einen äußerst günstigen Partner. Trader haben über Xetra Zugriff auf viele deutsche Wertpapiere und müssen dabei lediglich 2 Euro plus 0,018% an Provision zahlen. Wer hingegen direkt an der Parkettbörse in Frankfurt traden möchte, muss mit Fixkosten von 7,50 Euro zuzüglich einer variablen Provision von 0,09% kalkulieren.

Das ist die Website von Degiro

Viele weitere europäische Märkte verfügbar

Wer bereits einige deutsche Aktien im Portfolio hat, setzt in der Regel auch auf europäische Werte. So kann die Diversifikation im Portfolio deutlich erhöht werden. Bezogen auf die Kosten ergeben sich hier recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Märkten. Begründet ist dies darin, dass es für DEGIRO einfacher ist, einen Zugang zur französischen Börse herzustellen, als Transaktionen in der Türkei durchzuführen. Die Kosten im Detail:

Nationen Kosten
Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz und Spanien Anleger zahlen eine Pauschale von 4,00 Euro. Hinzu kommt eine variable Provision von 0,04% wobei die maximalen Kosten auf 60 Euro begrenzt sind.
Polen In Polen liegt der Fixpreis bei 5,00 Euro, die variable Kommission hingegen bei 0,15%.
Griechenland, Tschechen, Türkei, Ungarn Wer mit den etwas exotischeren Aktien aus Südosteuropa handeln möchte, zahlt 10 Euro plus 0,15% von der Ordersumme.

Vor allem auf den bekannten Märkten ist der Handel damit äußerst günstig. Beispielsweise können Anleger die Aktien des französischen Unternehmens Total – einem der größten in Europa – bei einem Investitionsvolumen von 10.000 Euro schon für nur 8 Euro erhalten. Lediglich Geldanlagen in etwas exotischeren Märkten sind mit höheren Kosten verbunden. Allerdings dürften nur die wenigsten Anleger ernsthaft an einer Investition in den genannten Nationen interessiert sein.

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Google, Amazon und Apple – DEGIRO Kosten für amerikanische Märkte

Wer sein Portfolio wirklich stark diversifizieren möchte – was jedem Anleger zu empfehlen ist – der kommt um US-Aktien nicht umher. Vor allem die Technologiekonzerne Google, Apple, Amazon und Facebook konnten in der Vergangenheit hohe Renditen erzielen. Amazon vervierfachte seinen Kurs von 2020 bis Anfang 2020, bei Facebook sehen die Gewinne ebenfalls beachtlich aus.

Darüber hinaus bietet die USA aber auch solche Aktien, die bereits seit Jahrzehnten am Markt handelbar sind und hohe Dividenden an Anleger ausschütten. Gemeint sind Konzerne wie WalMart, General Motors oder auch JP Morgan. Kurzum: An amerikanischen Aktien kommen Anleger nicht vorbei. Zumal sich in Kanada ebenfalls Möglichkeiten ergeben, wobei hier vor allem in Rohstoff-Unternehmen investiert werden kann. Wer diese Marktchancen nutzen möchte, muss mit folgenden DEGIRO Gebühren kalkulieren:

  • USA: 0,50 Euro plus 0,004 USD pro Aktie
  • Kanada: 2,00 Euro plus 0,01 CAD pro Aktie

Das Abrechnungsmodell gestaltet sich also etwas anders als in Europa. Ein kurzes Beispiel: Der Anleger möchte 10.000 Euro in die Amazon-Aktie investieren. Derzeit tendiere das Wertpapier bei 850 Euro (Stand Mitte 2020). Folglich würde der Anleger entweder 11 oder 12 Aktien erwerben, im Beispiel sei von 12 Aktien ausgegangen. Der Anleger zahlt eine Pauschale von 0,50 Euro für den Kauf zuzüglich 0,004 USD * 12 = 0,048 US-Dollar. Bei einem Währungskurs von 1:1 liegen die Kosten damit bei 0,55 Euro für eine Investition von 10.000 Euro – viel günstiger geht es kaum.

Nachteilig kann sich dieses Kostenmodell hingegen dann auswirken, wenn Anleger Aktien kaufen, die über einen niedrigen Kurs verfügen. Aber: Selbst die günstigsten Aktien im Dow Jones liegen selten bei Werten unterhalb von 20 US-Dollar. Entsprechend würde ein Ankauf mit einem Volumen von 10.000 Euro in diesem Fall 2,50 Euro Kosten. Das ist nicht günstiger als der Handel mit deutschen Aktien über Xetra.

Fazit: Der Handel mit US-Aktien ist bei DEGIRO ebenfalls zu äußerst geringen Kosten möglich. In der Regel zahlen Anleger bei einem Investitionsvolumen von 10.000 Euro zwischen 0,50 und 2,00 Euro für den Ankauf der Aktien. Selbiges gilt für kanadische Wertpapiere, die nur unwesentlich teurer sind.

Was gibt es bei diesen Gebühren noch lange zu überlegen?

Asiatische Märkte ebenfalls handelbar

Abgerundet wird das große Angebot an Aktien bei DEGIRO durch asiatische Märkte. Das ist insofern erstaunlich, als dass diese Möglichkeit von vielen Brokern gar nicht erst angeboten wird. Jedoch bieten sich Anlegern hier ebenfalls attraktive Marktchancen, zumal sich die Branchen typischerweise von denen in Europa oder den USA unterscheiden. Konkret handelbar sind Wertpapiere aus:

Einige Anleger werden sich fragen, warum die chinesischen Märkte trotzt ihrer Bedeutung nicht handelbar sind. Dies liegt an strikten Beschränkungen der chinesischen Regierung, die direkte Investitionen von Ausländern verbietet. Aber: Vor allem in Hongkong sind einige große Unternehmen aus dem Reich der Mitte gelistet, so dass die Barriere zumindest teilweise umgangen werden kann.

Positiv fällt auf, dass für alle Märkte einheitliche Preise gelten. Anleger zahlen einen Fixpreis von 10 Euro, zu dem eine Provision von 0,05% hinzu kommt. Auch hier zeigt sich wieder, dass DEGIRO ein äußerst günstiger Broker ist. Trotz des hohen Aufwands, den die Bereitstellung asiatischer Märkte erfordert, zahlen Anleger bei einem Transaktionsvolumen von 10.000 Euro lediglich 15 Euro Gebühr.

Fazit: Mit den asiatischen Märkten bietet DEGIRO ein Angebot, das nur die wenigsten Konkurrenten überhaupt im Portfolio haben. Dabei verfolgt der niederländische Broker seine Geschäftsstrategie konsequent weiter, so dass sich die Kosten für Trader trotz dieser Exklusivität absolut im Rahmen halten.

Kapital mit ETFs und Fonds breit streuen

Einzelinvestitionen bieten einen entscheidenden Nachteil: Sie sind wenig stark diversifiziert. Unternehmensspezifische Krisen – wie etwa jüngst im Falle von VW – sorgen direkt für starke Verluste. Wer hingegen breiter investiert und sein Kapital auf verschiedene Einzelwerte streut, ist vor solchen Krisen geschützt. Um im Beispiel zu bleiben: Trotz VW-Krise schaffte es der DAX, weiter im Wert zu steigen.

Trader mit hohem Vermögen haben in der Regel die Möglichkeit, selbst für ausreichend Diversifizierung zu sorgen. Sie kaufen 20, 30 oder gar noch mehr Einzeltitel. Für Kleinanleger gestaltet sich dies aufgrund begrenzter, finanzieller Möglichkeiten vergleichsweise schwierig. Abhilfe schaffen vor allem sogenannte ETFs. Diese Indexfonds bilden die Wertentwicklung eines ganzen Warenkorbs von Aktien ab. Es kann sich dabei sowohl um bekannte Indizes wie etwa den DAX oder den Dow Jones als auch Eigenkreationen von Emissionsgesellschaften handeln.

Mit DEGIRO können Sie bequem unterwegs handeln

Investmentfonds sind in der Regel deutlich teuer als ETFs, dafür werden sie aktiv gemanagt. Heißt: Wenn der Fondsmanager Marktchancen erkennt, schichtet er das Kapital von Anlegern um. Gerade auf lange Sicht ergeben sich hieraus jedoch kaum Renditevorteile, wie zahlreiche Studien deutscher und internationaler Universitäten zeigen. Dennoch bietet sich bei DEGIRO generell die Möglichkeit, in beide Finanzinstrumente zu investieren:

  • ETF: Rund 200 ETFs sind ab einem Investitionsvolumen von 1.000 Euro absolut kostenfrei erhältlich. Diese Aktien gilt vor allem für große und bekannte Indexfonds, die etwa den MSCI World abbilden. Alle anderen ETFs sind für eine Provision von 2 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen erhältlich.
  • Fonds: Im Falle klassischer Investmentfonds zahlen Trader eine Pauschale von 7,50 Euro. Hinzu kommt eine variable Provision von 0,1% sowie eine Servicegebühr von 0,2%. Ausnahme: Nicht börsennotierte Fonds, die auch nicht zur Kategorie der STP-Fonds zählen, kosten 75 Euro plus 0,1% Servicegebühr.

Unbedingt beachtet werden sollte, dass auch die Emissionsgesellschaften Gebühren verlangen. Diese werden laufend erhoben und liegen im Falle von ETFs bei rund 0,05 bis 0,25% des Investitionsvolumens. Bei aktiv gemanagten Fonds kann der Betrag schnell bei bis zu 3% liegen, 1% wird in der Regel immer fällig.

Fazit: Vor allem mit ETFs können Kleinanleger ihr Kapital breit auf die internationalen Finanzmärkte streuen. Wer bei DEGIRO ETFs erwerben möchte, zahlt für über 200 Produkte keinen einzigen Cent. Lediglich die laufenden Gebühren, welche von der Emissionsgesellschaft verlangt werden, sind in diesem Fall zu zahlen. Herkömmliche Investmentfonds sind hingegen naturgemäß etwas teuer. Anleger müssen mit einer Provision von 7,50 Euro plus 0,1% vom Ordervolumen rechnen. Hinzu kommt

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Zertifikate, Optionen, Futures – Derivatehandel bei DEGIRO

Schon seit geraumer Zeit werden Anlegern neben dem Handel mit Aktien, Fonds und ETFs auch Finanzderivate angeboten. Hierzu gehören:

Wer beispielsweise mit Futures handeln möchte, dem stehen hierfür bei DEGIRO zahlreiche Märkte zur Verfügung. Erstaunlich einheitlich fallen dabei die Kosten aus. Pro Kontrakt muss eine Gebühr von 0,50 bis 2,50 Euro bezahlt werden – vergleichen mit anderen Brokern ein sehr geringer Wert. Besonders der deutsche Markt ist kostengünstig handelbar, hier zahlen Anleger lediglich 0,75 Euro pro Kontrakt.

Dieselbe Kostenstruktur kommt auch bei Optionen zum Einsatz, jedoch ist die Anzahl der Märkte etwas eingeschränkter. Bezogen auf die Kosten ist festzuhalten, dass sich diese zwischen 0,50 und 2,00 Euro pro Kontrakt bewegen.

Im Falle der Zertifikate haben Trader ausschließlich Zugriff auf die Zertifikatbörse in Frankfurt am Main. Dabei existiert allerdings kein Festpreis, vielmehr zahlen Anleger pauschal 2,00 Euro plus 0,01% vom Ordervolumen an Gebühren.

Fazit: Abgerundet wird das Handelsangebot bei DEGIRO durch die Möglichkeit, mit Zertifikaten zu traden. Hier haben Anleger Zugriff auf vier verschiedene Finanzinstrumente und zahlreiche Märkte. Vor allem deutsche Optionen und Futures sind dabei kostengünstig zu haben. Positiv fällt in diesem Zusammenhang auch auf, wie transparent der Broker alle Kostenpunkte ausweist.

Zusatzgebühren nur in Ausnahmefällen

Im Rahmen des DEGIRO Ratgebers zu den Kosten hat sich unsere Redaktion äußerst intensiv mit dem Angebot des niederländischen Finanzdienstleisters beschäftigt. Dabei konnten trotz detaillierter Recherche keine versteckten Kostenpunkte gefunden werden. Alle Gebühren werden von DEGIRO transparent in einem übersichtlich gestalteten Preis-Leistungsverzeichnis ausgewiesen.

Hier weist der Broker unter anderem auch auf daraufhin, dass gewisse Zusatzkosten entstehen können. Allerdings dürfte dies für die meisten Trader nicht gelten, denn der Broker verlangt solche Gebühren nur dann, wenn etwa Echtzeitkurse für exotische Märkte genutzt werden sollen. Auch der postalische Versand von Depotauszügen muss gegen eine geringe Gebühr angefordert werden. Wer umfangreichere Informationen zu den Zusatzkosten erhalten möchte, sollte direkt einen Blick in das Preis-Leistungsverzeichnis von DEGIRO werfen.

Fazit: Bei DEGIRO gibt es keinerlei versteckte Kosten. Und auch die Zusatzkosten fallen nur äußerst selten an, etwa wenn Trader auf Echtzeitkurse exotischerer Märkte zugreifen wollen.

Fazit: DEGIRO Kosten äußerst gering

Die recht umfangreiche Untersuchung der DEGIRO Gebühren hat gezeigt, wie günstig das Unternehmen wirklich ist. Anleger können vor allem mit US-Aktien und über Xetra zu unschlagbaren Preisen handeln, und dazu auch die DEGIRO Web App nutzen.

Für Ordervolumen von 10.000 Euro werden dabei nur rund 2,18 Euro an Gebühren fällig – ein Spitzenwert. Zudem erhebt DEGIRO keinerlei Depotgebühren und auch versteckte Zusatzkosten gibt es beim Anbieter nicht.

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Bauantrag: Kosten richtig kalkulieren

Wer ein Haus bauen, es umbauen oder erweitern will, braucht dafür eine Baugenehmigung. Daher muss ein Bauantrag bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde der Stadt, Gemeinde oder des Kreises gestellt werden. Hierfür entstehen Kosten durch Gebühren der Behörde, aber auch durch die professionelle Unterstützung von Architekten, Ingenieuren oder Baurechtsanwälten. Wie hoch diese sind, wie sie sich vorab kalkulieren lassen und wo eventuell gespart werden kann, erklären wir hier.

Was kostet ein Bauantrag?

Sowohl für die Bearbeitung als auch die Entscheidung über den Bauantrag selbst berechnen die Behörden Gebühren. Wie hoch die sind, hängt zunächst vom Standort des geplanten Hausbaus ab. Das heißt also: Sie richten sich nach den einzelnen Bundesländern und deren Landesgebührenordnungen, welche von den betreffenden Städten, Gemeinden oder Kreisen angewendet werden.

Tipp: Als Faustregel gilt, dass die Kosten für den Bauantrag in etwa 0,5 Prozent der Bausumme ausmachen.

Dabei ist ein Anteil an der Gebühr ein fester Kostensatz. Der andere ist variabel und hängt vom Bearbeitungsaufwand und der Größe des Bauprojektes ab. Im Einzelnen bestimmen diese Faktoren die Kosten für eine Baugenehmigung:

  • Gebührenordnungen Kreis, Stadt oder Gemeinde
  • Verwaltungsgebührenordnungen der Bundesländer
  • umbauter Raum des Hauses
  • zusätzliche genehmigungspflichtige Gebäude (Garagen, Carports etc.)
  • weitere Genehmigungen für technische Anlagen (Wärmepumpe etc.)
  • Wert des Gebäudes bzw. Rohbaukosten
  • Baugenehmigung oder Bauanzeige
  • eventuelle Sonderkosten

Weitere Gebühren können entstehen durch:

  • wasserrechtliche Genehmigungen von der unteren Wasserbehörde
  • Genehmigungen zum Fällen von Bäumen (Baumschutzverordnungen)
  • Genehmigung von Grundstückszufahrten (Straßen-/Bauämter)
  • Erteilung denkmalschutzrechtlicher Erlaubnis

Beispiel für die Berechnung der Bauantrags-Kosten

Dabei gibt es Faustregeln, um die entstehenden Kosten für einen Bauantrag grob einschätzen zu können. Eine Faustformel zur Kalkulation der Kosten eines Bauantrags beim Hausbau lautet:

  • Bauwert = Bauwert in Euro/m³ x umbauter Raum in m³
  • Kosten = Bauwert x 0,5 Prozent
  • Bauwert von 250 Euro pro Kubikmeter
  • umbauter Raum von 800 Kubikmeter
  • Bauwert = 250 Euro/m³ x 800 m³ = 200.000 Euro
  • Kosten = 200.000 Euro x 0,5 Prozent = 1.000 Euro

Grob geschätzt kann für die Kosten eines Bauantrags von 0,5 Prozent der Bausumme ausgegangen werden. Sollte aber die Bausumme weitaus geringer sein, werden die Baubehörden immer eine Mindestgebühr berechnen wollen. Die liegt oft zwischen 100 und 200 Euro je Antrag.

Achtung

Sind Mängel im Bauantrag enthalten oder eine Überarbeitung mit der erneuten Prüfung notwendig, können sich die Gebühren nochmals deutlich erhöhen. Es kann auch sein, dass der Bauantrag abgelehnt wird: Dann müssen die Gebühren trotzdem gezahlt werden.

Aufwand für die Erstellung des Bauantrags einkalkulieren

Mit den erwähnten Kosten ist noch nicht der Aufwand berücksichtigt, der bei der Vorbereitung und Erstellung des Bauantrages entsteht. Da es sich beim Hausbau, wie auch bei Um- und Ausbauvorhaben um genehmigungspflichtige Maßnahmen handelt, die mit hoher Sachkunde vorbereitet und begleitet werden müssen, kann das nicht durch einen Laien erledigt werden.

Vielmehr ist die kompetente Unterstützung des Bauherrn durch einen zugelassenen Architekten, Ingenieur oder Anwalt für Baurecht nötig. So werden deren Leistungen insbesondere nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) berechnet. In der Regel wird der Architekt neben der Grundlagenermittlung und Genehmigungsplanung auch sämtliche Vor- und Entwurfsplanungen machen müssen. Ist der Architekt mit noch weiteren Leistungen beauftragt, können die Gesamtkosten für den Bauantrag auf etwa 10 Prozent der Bausumme anwachsen.

Kann ich die Kosten senken?

Die Möglichkeiten für einen Bauherrn, Kosten beim Bauantrag einzusparen, sind begrenzt. In der Regel wird die fachliche Begleitung und Beantragung durch einen Architekten oder Ingenieur unumgänglich sein.

So bleibt der entscheidende Punkt für den Bauherrn, unnötige Kosten zu vermeiden. Das bedeutet, dass alle Unterlagen fehlerfrei und pünktlich in der vorgeschriebenen Form mit dem Bauantrag eingereicht werden. So wird vermieden, dass die Baubehörde den Antrag beanstandet oder ablehnt. Andererseits sollte der Bauherr versuchen, mit dem Architekten ein günstigeres Pauschalangebot für die Erstellung des Bauantrags zu vereinbaren.

Binäre Optionen: Strategie-Warnung

Über binäre Optionen habe ich schon einiges hier geschrieben. Da aber für dieses Finanzprodukt viel Werbung gemacht wird und gerade für zahlreiche Anfänger interessant scheint, kann ich gar nicht oft genug davor warnen. Im folgenden Artikel möchte ich in erster Linie auf die beworbenen Strategieansätze eingehen, mit denen angeblich leicht viel Geld mit binären Optionen zu verdienen ist.

Handel mit binäre Optionen: Top-Nebenverdienst dank einfach erlernbarer Strategien?

In diversen (Werbe-)Videos und Internetbeiträgen wird suggeriert, dass man mit Binäroptionen schnell und relativ einfach ohne große Börsenvorkenntnisse ein lukratives Nebeneinkommen aufbauen kann (beispielsweise mal eben in 10 Minuten 300 Euro verdienen usw.). Dadurch bekommen sicher zahlreiche Börsenanfänger den Eindruck, dass auch sie dauerhaft erfolgreich mit binären Optionen handeln können.

Doch wie entsteht dieser Eindruck? Vor allem durch Binäroptionsstrategien, die scheinbar jeder einfach und schnell erlernen und dann erfolgreich anwenden kann (ungefähr nach dem Motto: Binärwette aussuchen, Strategie umsetzen, Geld setzen und Ausgang abwarten). Mit diesen simplen Handelstaktiken könne man dann häufig die Kursentwicklungen vorausahnen und dadurch deutlich öfter Trades gewinnen als verlieren.

Hier ein paar Beispiele von vorgestellten Binärstrategien:

  • Man kann Kursverläufe anhand von Charts beobachten und eventuell Trends nach oben bzw. nach unten erkennen. Diesem Trend soll man folgen.
  • Man kann besondere Muster im Chart herauslesen, die auf zukünftige Kursentwicklungen hindeuten
Tipp: Wer Börsenerfahrung hat & trotz der erhöhten Verlustgefahren ins Trading (ohne Binäre Optionen!)einsteigen will, der sollte anfangs auf Expertenhilfe vertrauen (hier meine Empfehlung*)

Mein Fazit: Glauben Sie nicht den Versprechungen zu Binäre-Optionen-Strategien

Im Internet sind viele Strategie-Tipps zu binären Optionen im Umlauf. Aber trauen Sie diesen hinsichtlich der Erfolgsversprechen besser nicht! Oft sind diese nicht uneigennützig. Dahinter stecken nämlich oft Binärbroker (mit Sitz im Ausland), die unerfahrene Einsteiger zum Handel mit binären Optionen bewegen wollen.

Aber teilweise werden sogar gegen Gebühren Online-Trainingskurse mit geheimnisvollen XY-Strategien angeboten (zumeist völlig überteuert). Diese ominösen Kurse sind angeblich fast ausgebucht und bieten Trading-Tipps und Strategiegeheimnisse, mit denen scheinbar so gut wie jeder Erfolg haben könne.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Es muss nicht unbedingt sein, dass die präsentierten Strategieansätze nichts taugen (ganz im Gegenteil). Es geht mir eher darum, dass meistens fälschlicherweise den Anlegern vermittelt wird, dass man diese Strategien einfach erlernen und erfolgreich umsetzen kann. Das ist aber alles andere als leicht.

Denn gerade beim kurzfristigen Trading (wie es der Binärhandel ist) ist es enorm schwer, Kursentwicklungen vorauszusagen, egal, welche (Charttechnik-)Strategien man auch anwendet. Dazu benötigt man allen voran viel Erfahrung. Und Anfänger können sich diese nicht von heute auf morgen aneignen. Das braucht viel Zeit und Geduld.

Mein Rat lautet daher: Lassen Sie am besten die Finger von binären Optionen und setzen Sie Ihr Geld lieber auf vernünftige Geldanlagen. Entweder Sie machen sich dabei selbst auf die Suche ( Tipp! Mein eBook Wie man in 12 Schritten die sichersten Top-Aktien findet) …

Weitere Artikel auf meiner Seite zu Binäroptionen und anderen Börsenthemen:

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